Computerhilfe und Info Blog

Computerhilfe und Info Blog rund um die IT u. Internetsicherheit aus Hildesheim/Niedersachsen/DE.

Mit ‘Telefonspam’ getaggte Beiträge

Bundestag verabschiedet Gesetzesentwurf gegen unerwünschte Telefonwerbung

Geschrieben von Klaus Alrutz - 26. März 2009


Mit den Stimmen der großen Koalition und der FDP hat das Parlament den umstrittenen Regierungsvorstoß zum besseren Schutz der Verbraucher gegen unerwünschte Werbeanrufe mit kleinen Änderungen am heutigen Donnerstag abgesegnet. Die Grünen lehnten das Vorhaben ab, die Linken enthielten sich. Gemäß dem Gesetzesentwurf zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung drohen Telefon-Spammern künftig Geldbußen bis zu 50.000 Euro.

Erlaubt werden Werbeanrufe nur, wenn der Betroffene vorher ausdrücklich dazu seine Genehmigung erteilt hat. Zudem sollen Verbraucher mehr Möglichkeiten bekommen, am Telefon abgeschlossene Verträge etwa über Zeitschriftenabonnements oder Wett- und Lotteriedienstleistungen zu widerrufen. Die Frist wird abhängig vom Einzelfall zwischen zwei Wochen oder einem Monat betragen. Sie soll beginnen, wenn der potenzielle Vertragspartner eine Belehrung über sein Widerrufsrecht in Textform erhalten hat.

Das Paket enthält auch einen besseren Schutz vor “untergeschobenen Verträgen” über Telekommunikationsdienstleistungen, dem so genannten Slamming. So soll der neue Vertragspartner künftig bei einem Wechsel des Anbieters und auch bei einer Änderung der Preselection in Textform nachweisen müssen, dass der Kunde den alten Vertrag tatsächlich gekündigt hat. Werbeanrufer sollen ferner ihre Rufnummer nicht mehr unterdrücken dürfen, um ihre Identität zu verschleiern. Bei Zuwiderhandlungen drohen nun Strafen bis zu 10.000 Euro. Gestrichen hat der Bundestag auf Empfehlung des federführenden Rechtsausschuss hin die zunächst vorgesehene Möglichkeit für ein Call-Center, die Rufnummer eines Auftraggebers aufzusetzen. Damit wollen die Abgeordneten sicherstellen, dass der Angerufene nicht erst ermitteln muss, wer tatsächlich angerufen hat. Andererseits dürfte es für die Betroffenen nun schwieriger werden herauszufinden, welches Unternehmen eigentlich den Werbeanruf lanciert hat.

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Quelle: heise.de/c´t

BlogPingR.de - Blog Ping-Dienst, Blogmonitor

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Verbraucherzentrale warnt: Lockanrufe mit 0137 Rufnummer

Geschrieben von Klaus Alrutz - 26. September 2008


Verbraucherzentrale warnt : Dreiste Abzocke durch Rückrufe zu Televote – Nummern

Mit folgendem Trick werden derzeit Verbraucher hinters Licht geführt : Das Telefon klingelt ganz kurz, ein unbeantworteter Anruf wird auf dem Display mit (0) 49 13779… angezeigt. Wer glaubt einen wichtigen Anruf verpasst zu haben und ohne Kontrolle die angegebene Nummer zurück ruft, tappt schon in die Falle: Folgender Ansagetext ist zu hören: “Vielen Dank für Ihren Rückruf, Ihr Anruf wurde registriert. Dieser Anruf kostet Sie aus dem deutschen Festnetz einen Euro.”

Die Masche ist dreist: Die Abzocker hoffen, dass die Angerufenen nicht auf die Rufnummer achten, sondern zurückrufen, weil sie glauben, ein Anrufer wollte sie tatsächlich sprechen. So schildern Betroffene, dass diese Lockanrufe sie am Wochenende in den frühen Morgenstunden erreichten und sie Sorge hatten, es handele sich um einen Notfall. Hinzu kommt, dass man zu dieser Zeit oft aus dem Schlaf gerissen entsprechend unaufmerksam ist.
Diese massenhaft versandten Lock– bzw. Ping-Anrufe stellen eine rechtswidrige Belästigung dar, die Betroffenen rechnen nicht damit, dass sie einen teure Rufnummer anwählen und werden somit über die fehlende Gesprächsintention des Ping-Anrufes getäuscht.
Die Verbraucherzentrale rät derartigen Rufnummernspam der Bundesnetzagentur anzuzeigen, die dann gegen die rechtswidrige Nutzung der 0137er Rufnummern vorgehen kann. Ein entsprechendes Formblatt zur Meldung des Verstoßes erhalten Betroffene unter Link öffnet in neuem Fensterwww.bundesnetzagentur.de oder in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e.V.

Folgende Hinweise der Verbraucherschützer gelten für Empfänger dieser belästigenden Werbung:
· Genau auf gegebenenfalls versteckte Preishinweise achten
· Beworbene Rufnummer am besten nicht zurück rufen
· Durch eingerichtete Rufnummernsperren vor übereiltem und ungewünschtem Rückruf schützen
· Familie und Freunde über die Risiken eines Rückrufs zu einer rechtswidrig beworbenen Rufnummer informieren.

Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt

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Ein neuer Fall von falschen Verbraucherschützern

Geschrieben von Klaus Alrutz - 11. September 2008


Immer wieder wollen Unternehmen aus der Debatte um Datenklau und Datenschutz Profit schlagen. Auf einen neuen Fall weist die Verbraucherzentrale Sachsen in Leipzig hin: Sie hat einen Fall dokumentiert, in dem ein Anrufer einer Frau versprach, in eine Werbesperrliste aufgenommen zu werden – das sollte sie vor ungewollten Werbeanrufen schützen. Wenige Tage später erhielt die Frau eine Zahlungsaufforderung über 59,95 Euro der Firma “KFD Kampf für Datenschutz” aus Wuppertal. Dabei hatte die Frau das Angebot abgelehnt und das Gespräch beendet, als der Anrufer die Kontonummer abgleichen wollte.

Ähnliche Vorgänge habe es bereits rund um den “Deutschen Bundesverband Verbraucherservice”, eine “DVDW Gesellschaft gegen Datenmissbrauch und Werbebelästigung” und den “Deutschen Verband gegen Datenmissbrauch und Werbebelästigung” gegeben – alle aus Berlin. Nach Einschätzung der Verbraucherschützer wollten diese Firmen aber nur “mit der Sorge der Leute vor Datenmissbrauch Angst schüren und so reichlich Kasse machen”.

Quelle: heise.de/DPA/c´t

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Bericht: Erpressung der Telekom mit gestohlenen Kundendaten

Geschrieben von Klaus Alrutz - 7. September 2008


Ein ehemaliger Mitarbeiter eines Call-Centers der Telekom soll nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins Focus den Konzern mit gestohlenen Kundendaten erpresst haben. Der Telefonwerber soll der Telekom unter dem Mail-Pseudonym “Gretchenfrage 1″ gedroht haben, Kunden-Listen an die Medien weiterzugeben und Datenlecks bei der Telekom aufzudecken. Offenbar zum Schein habe die Telekom dem anonymen Erpresser 10.000 Euro angeboten.

Die Bonner Staatsanwaltschaft bestätigte den Fall im Detail nicht. Oberstaatsanwalt Fred Apostel sagte aber am heutigen Sonntag: “Es gibt einen Haftbefehl wegen versuchter Erpressung gegen eine in der vergangenen Woche festgenommene Person, die im Besitz umfangreicher Daten – Telefon und sonstiger Daten – der Kunden der Deutschen Telekom war. Diese Daten sind alle gesichert.” Weitere Angaben machte er mit Blick auf die laufenden Ermittlungen nicht.

Nach Angaben des Focus sei der 49-jährige Tatverdächtige nach einer umfassenden Aussage wieder freigekommen. Im Verhör soll er gravierende Sicherheitslücken bei der Telekom geschildert haben. So soll ihm der Betreiber des Call-Centers das Codewort genannt haben, mit dem er auf eine telekominterne Internet-Plattform mit den kompletten im Konzern gespeicherten Kunden-Daten zugreifen konnte.

Im Jahr 2007 habe der Mann Telekom-Sicherheitsleute erfolglos über das Datenloch informiert. In Absprache mit einem Journalisten habe er die Mail an die Telekom abgeschickt. In der Vernehmung habe er beteuert: “Ich wollte kein Geld. Es war keine Erpressung.”

Quelle: DPA/heise.de

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Verbraucher & Service Die Maschen der Werbeanrufer

Geschrieben von Klaus Alrutz - 4. September 2008


Zahllose Telefonkunden kennen es: Am anderen Ende der Leitung meldet sich eine freundliche Stimme und stellt ein scheinbar verlockendes Angebot in Aussicht. «Wir möchten Ihren Tarif optimieren. Wollen Sie nicht billiger telefonieren und surfen?» Auch wenn vom Flatrate-Kauderwelsch der Telefon-Profis oft nichts hängenbleibt, stimmen viele dem angeblichen Tarifschnäppchen schon nach wenigen Minuten zu. Und haben nicht selten später das Nachsehen.

Denn nicht alle Anrufer spielen mit offenen Karten. Beim Kampf um Kundschaft und Preise wird gern getrickst. Zum Ärgernis der Kunden: So mancher Angerufene ist plötzlich viel länger als vorher an seine Telefonfirma gebunden, hat manchmal gar einen ungewollten Anbieterwechsel am Hals. Viele finden überflüssige Zusatzbausteine auf der Rechnung. Nicht selten werden gerade älteren Menschen superschnelle DSL-Internet-Anschlüsse verkauft, die damit gar nichts anfangen können. Und so mancher hat schlimmstenfalls noch seine Kontodaten preisgegeben und ahnungslos einer Einzugsermächtigung zugestimmt.

«Das ist Geschäftemacherei und grenzt häufig schon an Betrug», warnt Markus Saller, Jurist der bayerischen Verbraucherzentrale. Ungebetene Werbeanrufe, so genanntes cold calling, sind nicht erlaubt. Trotzdem werden tausende Kunden tagtäglich damit über den Tisch gezogen. Obwohl diese mündlichen Verträge auf unlauterem Weg zustande kamen, sind sie meist gültig. Kunden, die zu spät oder gar nicht schriftlich widerrufen, sitzen darin dann fest.

Grundsätzlich gibt es für Telefonkunden bislang nur eine Möglichkeit zur Gegenwehr: Sofort auflegen, wenn der freundliche Tarifoptimierer anruft. Wer seine Telefon- und Internetrechnung drücken wolle, sollte sich selbst bei seiner Telefongesellschaft um einen günstigeren Tarif kümmern, rät Bettina Seute vom Online-Ratgebermagazin teltarif.de – und sich zudem bei den Wettbewerbern am Markt umschauen. Internet-Rechner und Verbraucherzentralen helfen zudem beim Vergleichen.

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Quelle: AP/Yahoo

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Täter im Kundendatenskandal ermittelt

Geschrieben von Klaus Alrutz - 22. August 2008


Die Staatsanwaltschaft Münster hat einen 22-Jährigen ausfindig gemacht, der einem im Auftrag von Verbraucherschützern tätigen Rechercheur rechtswidrig vier Millionen deutsche Kontendaten für 850 Euro verkauft haben soll. Bei einer Wohnungsdurchsuchung des Tatverdächtigen am Mittwoch seien ein Rechner und weitere Datenträger sichergestellt worden, teilte die Justizbehörde am heutigen Freitag in einer Erklärung (PDF-Datei) mit. Die jetzt aufgespürten CDs enthielten demnach personenbezogene Daten von etwa 5000 Bundesbürgern, zum Teil mit Angaben zu Bankkonten.

Der Beschuldigte hat der Staatsanwaltschaft zufolge angegeben, dass er in verschiedenen Call-Centern gearbeitet und dabei festgestellt habe, dass man mit dem Verkauf von personenbezogenen Daten Geld verdienen könne. Seine Datenhalden habe er aber nicht über die Telefonzentralen, sondern über Kontakte aus dem Internet im Wege des Tauschhandels aufgebaut. Dem Münsteraner drohen nach den Strafvorschriften im Bundesdatenschutzgesetz bis zu zwei Jahren Gefängnis oder eine Geldbuße.

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Quelle: heise.de

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Datenschützer: Adressen aller Bundesbürger im Umlauf

Geschrieben von Klaus Alrutz - 20. August 2008


Nach Einschätzung des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz in Schleswig-Holstein (ULD) sind die Adressen “der gesamten bundesdeutschen Bevölkerung” für Marketingzwecke und Verkaufsakquisen im Umlauf. Wie die “Süddeutsche Zeitung” berichtet, vagabundierten außerdem “etwa 10 bis 20 Millionen Kontodaten” illegal herum. Sie würden insbesondere von Call-Centern für dubiose Geschäftspraktiken genutzt, sagte ULD-Leiter Thilo Weichert. Die sensiblen Daten würden vor allem beim Telefonverkauf, bei Glücksspielen und Preisausschreiben, aber auch bei Verkaufsbörsen im Internet abgeschöpft.

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Quelle: AFP/Yahoo

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Krankenversicherer gibt Patientendaten an Unternehmen weiter

Geschrieben von Klaus Alrutz - 19. August 2008


Elektronische Datensätze chronisch kranker Patienten hat die Krankenkasse DAK hat an ein Unternehmen weitergegeben, das eine telefonische Beratung der Patienten durchführt. Datenschützer bezeichnen die Informationsweitergabe jetzt als illegal. Wie der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar gegenüber “Report Mainz” erklärte, gebe es aus seiner Sicht keine Rechtsgrundlage für diese Vorgehensweise. Die DAK ist gegenteiliger Meinung, weil die Versicherten ihre Teilnahme an dem Beratungsprogramm schriftlich bestätigt hatten. Der Geschäftsführer von Healthways International GmbH, Michael Klein, bestätigte dagegen im Interview gegenüber “Report Mainz” die Weitergabe umfassender Patientendaten durch die Krankenkasse auch ohne Einverständniserklärung der Patienten: “Die DAK identifiziert potenzielle Kandidaten und stellt diese Kandidaten zur Verfügung.” Healthways erhält die jeweiligen Stammdaten, die die Adresse, den Namen, Krankenhausdaten, Arzneimitteldaten und die Diagnose umfassen. Laut Klein habe das Unternehmen solche Daten definitiv vor der Einwilligung der Versicherten erhalten.

Pfleger und Krankenschwestern sind die Gesprächspartner der rund 40 000 chronisch kranken Patienten aus Bayern und Baden-Württemberg, Ärzte sollen nicht zum Team gehören. Die für das Unternehmen Healthways arbeitenden Fachkräfte kontaktieren die Menschen über ein Callcenter. Durch diese telefonische Beratung der Erkrankten sollen langfristig Kosten gesenkt werden, indem die Patienten beispielsweise an eine gesündere Lebensweise herangeführt und so unnötige Krankenhausaufenthalte vermieden werden.

Quelle: Global Press/Yahoo

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Offenbar illegal Telekom-Kundendaten verkauft

Geschrieben von Klaus Alrutz - 19. August 2008


Recherchen der ARD-Sendung “Kriminalreport”

Die Sendung “Kriminalreport” wird am 21. August um 21.00 Uhr im NDR ausgestrahlt

Nach Recherchen der Sendung “Kriminalreport” von NDR und WDR sind Telekom-Kunden zu Opfern krimineller Datendiebe geworden. Mitarbeiter eines Call-Centers in Bremerhaven hätten sich illegal Zugriff auf die Datenbanken des Unternehmens verschafft, die insgesamt persönliche Angaben von 30 Millionen Kunden enthalten. Offenbar wurden auch Daten an Dritte weiterverkauft. Wie viele Konten betroffen sind ist noch unklar.

Das Bonner Unternehmen bestätigte, es habe womöglich Datenmissbrauch durch ein Call-Center gegeben. Ein Sprecher bezeichnete die Telekom als Opfer “hochkrimineller Machenschaften”. Das betroffene Call-Center habe im Auftrag des Konzerns gearbeitet, die Datenbanken dann aber offenbar unrechtmäßig genutzt, so der Sprecher weiter. Er versicherte, dass die Firma aus Bremerhaven nicht auf die komplette Kundendatenbank zugreifen konnte.

Nach Informationen der ARD-Sendung will das Telekommunikationsunternehmen die Staatsanwaltschaft einschalten.

weiterlesen bei tagesschau.de

Quelle: tagesschau.de

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Mutmaßlicher Datendieb stellt sich der Polizei

Geschrieben von Klaus Alrutz - 15. August 2008


Im Skandal um die Weitergabe von Bankdaten von Verbrauchern hat sich der mutmaßliche Datendieb in Hannover der Polizei gestellt. Der Mann sei dort bereits vernommen worden und habe den Verkauf von Daten gestanden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach am Freitag und bestätigte damit einen Bericht der «Bild»-Zeitung.

Allerdings lasse sich kein Zusammenhang mit der am Dienstag durchsuchten Firma in Viersen herstellen, die die Daten unter anderem an Call-Center weiterverkauft haben soll. An diese Firma habe der Mann selbst keine Daten verkauft, sagte der Sprecher. Man prüfe aber, ob es in seinen Aussagen Hinweise auf andere Fälle gebe – die Informationen würden dann an die zuständigen Staatsanwaltschaften weitergeleitet.

Mann soll laut Bericht Daten für SKL gesammelt haben.

Der Mann ist dem Zeitungsbericht zufolge im Telefonwerbergeschäft und hatte vor zwei Jahren Daten für die Süddeutsche Klassenlotterie (SKL) gesammelt. Dabei soll er die Daten auf eine CD gebrannt haben. «Es waren bis zu 2,5 Millionen Datensätze – ich habe sie dreimal verkauft», wurde er zitiert.

weiterlesen bei Yahoo-Nachrichten

Quelle: AP/Yahoo

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Im Bankdaten-Skandal geht Verbraucherzentrale gegen Bonus Club vor

Geschrieben von Klaus Alrutz - 15. August 2008


Der bundesweite Skandal um die Weitergabe von Bankdaten gewinnt an Schärfe. Die Hamburger Verbraucherzentrale geht juristisch gegen einen zum Medienkonzern Bertelsmann gehörenden Bonus Club vor. Die Firma wurde unter anderem aufgefordert, unberechtigte Abbuchungen von Konten rückgängig zu machen. Die Bonus Club GmbH distanzierte sich von entsprechenden Geschäftspraktiken. Der mutmaßliche Datendieb stellte sich inzwischen den Behörden. Laut «Bild» hat er die Daten für fünfstellige Summen weiterverkauft.

Quelle: DPA

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Datenmissbrauch: Skandal weitet sich aus

Geschrieben von Klaus Alrutz - 15. August 2008


Die Affäre um die Weitergabe von Bankdaten Tausender Bundesbürger zieht weitere Kreise: Ermittler haben ein Callcenter in Lübeck durchsucht. Inzwischen räumte Bertelsmann ein, dass eine Unternehmenstochter möglicherweise in den Datenmissbrauch verwickelt ist.

Bei der Untersuchung des Callcenters in Lübeck seien Computer mit Daten sichergestellt worden, sagte der Sprecher der Lübecker Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein war eine CD mit Daten von 17.000 Menschen zugespielt worden, die auch deren Kontoverbindungen enthielt.
Bei allen soll es sich um Kunden der Süddeutschen Klassenlotterie (SKL) handeln. In der Callcenter-Branche sollen die Datensätze dazu missbraucht worden sein, um Vertragsabschlüsse vorzutäuschen und den Opfern Geld abzubuchen. Die Durchsuchung in Lübeck geht auf eine Strafanzeige zurück, die der schleswig-holsteinische Datenschutzbeauftragte Thilo Weichert erstattet hatte. Zuvor war bereits eine Firma in Viersen durchsucht worden.

Unterdessen hat das Gütersloher Medienunternehmen Bertelsmann eingeräumt, dass ein Subunternehmer einer Tochterfirma möglicherweise unzulässigen Datenhandel betrieben habe. Es lägen Hinweise dafür vor, dass ein Subunternehmer der Direct-Group-Tochter BC Bonus Club vertragliche Vereinbarungen gebrochen hat und für Zwecke der Kundenwerbung unzulässige Daten erworben und eingesetzt hat, teilte ein Sprecher am Donnerstag mit.

Die Geschäftsbeziehungen mit dem Subunternehmer seien sofort beendet worden, teilte die Direct Group am Donnerstag mit. Alle über ihn geworbenen Kundenverträge seien storniert worden. Nach Abschluss der Untersuchungen werde über weitere juristische Schritte entschieden. Der BC Bonus Club sei geschädigt worden. Die Direct Group distanziere sich in aller Deutlichkeit von Geschäftspraktiken mit gestohlenen Datensätzen und unberechtigten Abbuchungen.

Indes erstattete die SKL Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Datenmissbrauchs und Verdachts des Geheimnisverrats. Das Unternehmen räumte ein, den Vertrieb von SKL-Losen über Telefonmarketing betrieben und damit auch externe Callcenter beauftragt zu haben.

Der Ruf nach einem schärferen Vorgehen gegen Datendiebstahl wird inzwischen immer lauter. Die Vorsitzende des Bundestags-Verbraucherausschusses, Ulrike Höfken, forderte ein Handelsverbot für persönliche Daten. “Wir haben eine unsägliche Datensammlungswut”, sagte die Grünen-Politikerin im Deutschlandradio Kultur. Der Bundes-Datenschutzbeauftragte Peter Schaar hatte höhere Bußgelder beim unzulässigen Verkauf von persönlichen Angaben gefordert.

Medienberichte, wonach sich der Datendieb der Polizei gestellt habe, konnte die Staatsanwaltschaft in Mönchengladbach am Donnerstag nicht bestätigen. “Davon wissen wir nichts. Bisher hat sich keine Polizeibehörde in Deutschland bei uns gemeldet. Der angeblich Geständige möge bitte mit uns Kontakt aufnehmen”, sagte Oberstaatsanwalt Peter Aldenhoff zu einem Bericht der “Bild”-Zeitung.

Die CD ist nach Expertenansicht nur die “Spitze eines Eisbergs”. “Wir haben den Hinweis, dass diese 17.000 Daten wirklich nur Bodensatz sind”, sagte Datenschützer Weichert. “Es gibt offensichtlich auch bei diesem Callcenter sehr, sehr viel mehr Daten, die auch genau zu den gleichen Zwecken genutzt wurden.” Seine Behörde werde mit Anfragen überhäuft, sagte Weichert.

Quelle: DPA/manager-magazin

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Nach Bankdaten-Skandal Razzia auch bei Lübecker Callcenter

Geschrieben von Klaus Alrutz - 14. August 2008


Im Skandal um die unerlaubte Weitergabe von Kontodaten tausender Verbraucher haben Ermittler auch in Lübeck die Räume einer Callcenter-Firma durchsucht. Bei der Razzia seien mehrere Computer und Laptops sowie Daten-CDs sichergestellt worden, sagte ein Sprecher der Lübecker Staatsanwaltschaft. Diese müssten nun analysiert werden. Es bestehe der Verdacht, dass das Callcenter in der Hansestadt sich zu kommerziellen Zwecken unbefugt Daten beschafft habe – und zwar von einer Firma in Viersen, deren Räume von der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach ebenfalls durchsucht worden waren.

Erhärte sich der Verdacht, drohten den Verantwortlichen bis zu zwei Jahre Haft. Die Ermittlungen ins Rollen gebracht hatte eine CD mit persönlichen Informationen wie Namen, Adressen, Telefonnummern und Kontonummern von rund 17.000 Bundesbürgern, die der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein nach deren Angaben am Montag zugespielt worden war. Die CD steht demnach im Zusammenhang mit Werbeanrufen eines Glücksspielanbieters und illegalen Kontoabbuchungen bei Verbrauchern in den vergangenen Wochen. Entsprechende Beschwerden hätten sich zuletzt bei Verbraucherzentralen im gesamten Bundesgebiet gehäuft.

Quelle: AFP/Yahoo

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Abschaltung von Telefonverbindungen bei Gewinn-Anrufen rechtens

Geschrieben von Klaus Alrutz - 13. August 2008


Die Abschaltung von Telefonverbindungen österreichischer Unternehmen nach unerwünschten Gewinnanrufen ist zulässig. Dies entschied das Verwaltungsgericht in Köln, wie die Bundesnetzagentur am Mittwoch mitteilte. Die Behörde habe im Februar und Mai insgesamt 51 Rufnummern der Unternehmen abgeschaltet, die unter der Marke «Friedrich Müller@» bundesweit Verbraucher mit tausenden Anrufen belästigt hätten. Das Verwaltungsgericht habe das Vorgehen nun in drei Verfahren bestätigt, fünf Verfahren seien noch anhängig.

Das Gericht erklärte nach Angaben der Netzagentur die Abschaltungen sowie das Rechnungslegungs- und Inkassoverbot für alle entsprechenden Telefonverbindungen für rechtens. Das Gericht habe vorgelegte Erklärungen von Verbrauchern, sie seien mit den Anrufen einverstanden, für ungültig erklärt.

Die Unternehmen hätten ihren Kunden bei Warenbestellungen und schriftlichen Gewinnspielen eine vorformulierte Einverständniserklärung abverlangt. Nach dieser als «Datenschutzerklärung» bezeichneten umfangreichen Klausel erklärten sich die Kunden «zum Erhalt von Werbeanrufen bereit». Zudem sollten damit die Unternehmen ermächtigt werden, die Kundendaten an weitere Unternehmen der Marke «Friedrich Müller@» weiterzugeben.

Die einzelnen Rufnummern, die mit einer Abschaltungsanordnung und einem Rechnungslegungs- und Inkassoverbot belegt wurden, finden sich auf den Internetseiten der Bundesnetzagentur.

http://www.bundesnetzagentur.de

Quelle: AP/Yahoo

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Gericht bestätigt harte Maßnahmen gegen Telefon-Spammer

Geschrieben von Klaus Alrutz - 13. August 2008


Das Verwaltungsgericht Köln hat in drei Verfahren gegen österreichische Unternehmen, die unter der Marke “Friedrich Müller” deutsche Anschlussinhaber mit unerwünschten Werbeanrufen belästigt hatten, die von der Bundesnetzagentur verfügten Gegenmaßnahmen bestätigt. Das Gericht habe sowohl die Abschaltung von insgesamt 51 Rufnummern als auch das Rechnungslegungs- und Inkassoverbot für Telefonverbindungen für rechtens erklärt, teilte die Regulierungsbehörde am heutigen Mittwoch in Bonn mit. Weitere fünf Gerichtsverfahren seien noch anhängig.

Die Unternehmen hätten angebliche Einverständniserklärungen der betroffenen Verbraucher vorgelegt, die das Gericht für ungültig erklärt habe, heißt es in der Mitteilung der Behörde weiter. Die als “Datenschutzerklärung” bezeichnete umfangreichen Klauseln enthielten unter anderem das Einverständnis “zum Erhalt von Werbeanrufen” und zur Weitergabe der Kundendaten an weitere Unternehmen der Marke “Friedrich Müller”. Nach Auffassung des Verwaltungsgerichts stellen diese vorformulierten Einverständniserklärungen keine wirksamen Einwilligungen in Werbeanrufe dar, weil es für den Kunden praktisch unüberschaubar sei, wer sich letztlich auf eine solche Erklärung berufen könne.

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Quelle: heise.de

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ARD-Fernsehlotterie warnt vor unerlaubter Telefonwerbung

Geschrieben von Klaus Alrutz - 12. August 2008


Die ARD-Fernsehlotterie warnt vor telefonischen Anrufen im Zusammenhang mit ihrer Spielreihe «Ein Platz an der Sonne». Es würden grundsätzlich keine telefonischen Werbeanrufe bei Privatkunden veranlasst, teilte die ARD-Fernsehlotterie am Dienstag in Hamburg mit. Es gebe keine geschäftlichen Verbindungen zu solchen Unternehmen. Die Daten der ARD-Fernsehlotterie-Mitspieler seien sicher. Sensible personenbezogene Daten würden nicht nach außen weitergegeben.

Laut Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein sind in den vergangenen Wochen zahlreiche Beschwerden eingegangen, wonach unter anderem als Lottogesellschaften getarnte Firmen über Callcenter Verbraucher angerufen haben. Dabei soll in mehreren Fällen ohne Einzugserlaubnis Geld von deren Bankkonten abgebucht worden sein. Die Verbraucherschützer vermuten, dass die Firmen die Kundendaten von einem Unternehmen im nordrhein-westfälischen Viersen gekauft haben könnten. Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach ist bereits eingeschaltet.

Quelle: ddp/Yahoo

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Bayern und Grüne fordern schärfere Regeln für Telefonwerbung

Geschrieben von Klaus Alrutz - 31. Juli 2008


Gegen das von der Bundesregierung geplante Gesetz zum Schutz vor Telefonwerbung regt sich Widerstand in den Ländern. Der Vorsitzende der Verbraucherschutzministerkonferenz, der bayerische Ressortchef Otmar Bernhard, forderte in einem Brief an Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) Nachbesserungen, wie die «Neue Presse» Hannover am Donnerstag berichtete. Der CSU-Politiker will eine schriftliche Bestätigung für telefonisch abgeschlossene Verträge zur Pflicht machen.

Das Kabinett hatte den Gesetzentwurf am Mittwoch beschlossen. Danach droht Callcentern und anderen Anrufern, die Verbrauchern ohne deren ausdrückliche Einwilligung Werbetelefonate aufdrängen, künftig ein Bußgeld bis zu 50.000 Euro. Darüber hinaus sind Werbeanrufe mit unterdrückter Rufnummer künftig verboten. Verstöße werden mit Geldbußen bis zu 10.000 Euro geahndet.

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Quelle: AP/Yahoo

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So schützen sich Verbraucher vor unerwünschter Werbung

Geschrieben von Klaus Alrutz - 30. Juli 2008


Lästige Werbung per E-Mail und per Telefon ist ein Ärgernis für viele Deutsche, doch einen Teil dieser Nachrichten kann der Verbraucher im Keim ersticken. Ein Eintrag in die sogenannte Robinson-Liste bewirkt, dass die Anrufe und E-Mail-Werbungen abnehmen. Denn wer seinen Namen in die Liste setzt, signalisiert damit, dass er keine Werbung auf elektronischem oder telefonischem Wege wünscht. Darüber hinaus gibt es separate Listen für klassische Briefwerbung und für Telefax-Reklame www.erobinson.de.

In Deutschland ist der Versand unerwünschter E-Mail-Werbung verboten. Da jedoch viele Versender solcher Spam-Nachrichten ihren Sitz nicht in Deutschland haben, ist ihnen die hiesige Rechtsprechung egal. Sie sind nur schwer zu erwischen und überfluten den Markt mit Nachrichten. Gegen diese Spam-Nachrichten, die das elektronische Postfach verstopfen, helfen nur professionelle Software-Lösungen, also sogenannte Spam-Filter.

Auch bei der Telefonwerbung dürfte künftig nicht mehr alles erlaubt sein. Ende Juli ist im Bundeskabinett ein Entwurf des Bundesjustizministeriums beschlossen worden, der dem Missbrauch dieser Art von Reklame einen Riegel vorschiebt. Unerlaubte Anrufe können laut diesem Entwurf mit einem Bußgeld von bis zu 50 000 Euro geahndet werden. Ruft ein Unternehmen mit unterdrückter Rufnummer bei einem Verbraucher an, wäre dies ein Verstoß gegen die Regel, dass sich der Anrufer immer zu erkennen geben muss. Der Verstoß könnte dann mit einem Bußgeld in Höhe von 10 000 Euro geahndet werden. Für am Telefon abgeschlossene Verträge bezüglich Lotterien, Zeitungs- und Zeitschriftenabos sieht der Entwurf ein 14-tägiges Widerrufsrecht vor. Im Herbst wird der Bundestag über das Gesetz beraten, in Kraft treten könnte es bereits Anfang 2009.

Quelle: Global Press

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Verbraucherschützer fordern härteres Vorgehen gegen Telefonwerbung

Geschrieben von Klaus Alrutz - 30. Juli 2008


Im Kampf gegen unerlaubte Telefonwerbung halten Verbraucherschützer die Pläne von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) für nicht ausreichend. Der Gesetzentwurf, der am Mittwoch vom Kabinett beschlossen werden soll, enthalte zwar viele effektive Maßnahmen, aber die geplanten Bußgelder seien zu niedrig, kritisierte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) am Dienstag in Berlin. Grundsätzlich solle jeder telefonische Vertrag erst dann gültig werden, wenn er vom Kunden schriftlich bestätigt wird.

Der Gesetzentwurf sieht ein 14-tägiges Widerrufsrecht bei telefonischen Verträgen vor, wie es bislang schon bei Haustür-Geschäften üblich ist. Nur bei langfristigen Verträgen – etwa beim Wechsel des Stromlieferanten oder der Telefongesellschaft – benötigt der neue Anbieter künftig eine schriftliche Erklärung des Kunden, dass dieser seinen Vertrag mit dem bisherigen Anbieter tatsächlich kündigen will.

Ferner soll bei unerlaubten Werbeanrufen künftig ein Bußgeld von 50.000 Euro drohen, weil das seit 2004 geltende Telefonwerbeverbot häufig missachtet wird. Wer zur Verschleierung der Identität die Rufnummer unterdrückt, muss mit Geldbußen von bis zu 10.000 Euro rechnen – wenn er denn identifiziert werden kann.

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Quelle: heise.de

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Betrug: Falsches Amt schützt nur gegen Bares

Geschrieben von Klaus Alrutz - 19. Juni 2008


Das Geschäft mit der Angst hat Konjunktur. Neuerdings versucht ein “Bundesamt für Datenschutz”, mit Werbeanrufen einen Datenschutzservice zu verkaufen. Die Masche ist kein Einzelfall.

Daten- und Verbraucherschützer warnen vor Schwindlern am Telefon, die mit der Furcht vor Datenmissbrauch und dem Ärger über Werbeanrufe Kasse machen wollen. Der Bundesdatenschutzbeauftragte wies auf einen falschen “Datenschutzservice” eines angeblichen “Bundesamts für Datenschutz” hin, das Haushalte mit Werbeanrufen belästigt. Den Betroffenen werde mitgeteilt, dass Daten über sie im Internet gefunden worden seien und dass dies gegen Zahlung von 59 Euro unterbunden werden könne. Der echte Bundesbeauftragte für Datenschutz warnte vor dem falschen “Bundesamt” und stellte Strafantrag. Zudem versuchen derzeit mehrere Firmen ausgerechnet mit Werbeanrufen, Schutz vor unerwünschter Telefonwerbung zu verkaufen.

witerlesen bei stern.de

Quelle: DPA

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