Philips ruft Senseo-Maschinen zurück
Verfasst von Klaus Alrutz am 14. April 2009
Gefahr, dass das Gerät platzt:
Wer eine Senseo-Kaffeemaschine der Baujahre 2006 bis 2008 gekauft hat, sollte aus Sicherheitsgründen erst einmal den Stecker ziehen und das Gerät zumindest entkalken. Sonst kann unter Umständen der Heißwasserbereiter platzen.
Der Elektronikkonzern Philips ruft aus Sicherheitsgründen mehrere Millionen seiner auch in Deutschland beliebten Kaffeepad-Maschine «Senseo» zurück. Betroffen seien Geräte der Baujahre 2006 bis 2008, teilte ein Sprecher von Royal Philips Electronics am Dienstag in den Niederlanden mit.
Unter bestimmten Umständen könne der Heißwasserbereiter platzen. Allerdings müssten dazu zwei Probleme zusammenkommen, wie Klaus Petri von Philips Deutschland der Netzeitung erläuterte: Das Gerät müsse durch die Verwendung von sehr hartem Wasser stark verkalkt sein, und es müsse ein elektrischer Fehler des Geräts vorliegen.
Dann könnte bei einem plötzlichen Spannungsanstieg ein eingebauter Sicherheitsmechanismus versagen, so dass der Druck, der im Gerät aufgebaut wird, womöglich nicht entweichen kann – die Folge: Die Maschine birst, heißes Wasser schwappt über. Die Produkte seien unter anderem in Deutschland verkauft worden, außerdem in den Niederlanden, Belgien, Frankreich und den USA.
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Quelle: www.netzeitung.de
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Klaus sagte
Die von Philips eingeleitete Rückrufaktion ist allem Anschein nach ein voller Erfolg. Während die ganze Aktion für die Firma Philips ungefähr 30 Millionen Euro kostet ( Quelle:
http://www.Finanznachrichten.de ), ist der Umtausch für den Verbraucher völlig kostenlos. Ich denke durch einen solchen kundenfreundlichen Service sieht der Kunde auch darüber hinweg, dass die Senseo diesen Fehler hat. Sympathisch macht es Philips auf jeden Fall beim Verbraucher.