GM: Deutsche Opel-Fabriken an US-Banken verpfändet
Geschrieben von Klaus Alrutz am 4. April 2009
Eine Rettung von Opel wird immer unwahrscheinlicher: Der Mutterkonzern General Motors hat sämtliche Vermögenswerte wie Werksgelände und Fabriken der europäischen Tochter an US-Banken verpfändet.
Das bestätigte ein Mitglied der Bundesregierung dem FOCUS. Der Autobauer besitze keinerlei Vermögenswerte: „Opel ist nur eine Hülle. Und GM hat darauf auch keinen Zugriff mehr.“ Als Sicherheiten für Milliardenhilfen habe GM auch die Opel-Patente an die US-Regierung abgetreten.
Die ohnehin schwierige Investorensuche gerate für die große Koalition zur „Mission impossible“, so der Regierungsvertreter weiter. Der Plan, die GM-Tochter aus dem globalen Verbund herauszulösen, werde komplizierter und vermutlich auch teurer als gedacht. Dem einst größten Fahrzeughersteller der Welt droht die Insolvenz. GM verpfändete laut FOCUS alle Opel-Standorte an die Banken, als Sicherheit für Kredite, die der Konzern zum Überleben braucht. Betroffen sind die vier deutschen Fabriken in Rüsselsheim, Bochum, Eisenach und Kaiserslautern, aber auch die Werke in anderen europäischen Ländern.
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Quelle: focus.de


















































Silke sagte
Es ist wirklich unglaublich, wie langsam dieser ganze Konvoi gegen die Wand fährt. Es ist ja wirklich schmerzhaft GM und allen Unternehmen die zwangsweise mit dranhängen beim Crash zuzusehen. Ich hoffe nur, dass endlich mal Entscheidungen getroffen werden, egal wie diese ausfallen, denn nur dann könnten alle Beteiligten endlich mal auf einer sicheren Basis mit dem Planen für die Zukunft beginnen. Solange man nicht weiß, wie die Schrecken enden, kann man sich ja nicht um eine Zukunft kümmern.
Daniela sagte
Vor allen Dingen kann ich nicht verstehen, wie dieses Unternehmen jetzt versuchen will Opel selbst zu sanieren. Sie haben es schließlich noch nicht einmal geschafft, sich zeitig aus einer Situation zu retten, die vielleicht hätte vermieden werden können. Auch wenn es um die ganze Sache doch mehr oder weniger still geworden ist, glaube ich, dass es hier noch viele unangenehme Überraschungen geben wird.