Archiv für März 2009
Geschrieben von Klaus Alrutz - 31. März 2009
Die Verhandlungen zwischen YouTube und der GEMA über eine Verlängerung ihres am heutigen Dienstag auslaufenden Lizenzvertrags zur Nutzung des Repertoires der Musikverwertungsgesellschaft sind vorläufig gescheitert. Nach Angaben der GEMA will die Google-Tochterfirma nun Videos der von der Gesellschaft vertretenen Plattenfirmen auf der deutschen Plattform sperren. Damit bleibt YouTube seiner auch in Großbritannien an den Tag gelegten Linie treu, wo das Webunternehmen seit Anfang März nach dem Auslaufen einer Lizenz der dortigen Verwertungsgesellschaft PRS for Music bereits Musikspots für britische Nutzer blockiert.
Von November 2007 an durfte das Videoportal das GEMA-Repertoire auf Vertragsbasis in Künstlerspots sowie in Beiträgen zeigen, die Nutzer selbst erstellt haben. Die Gespräche über eine Fortführung der Vereinbarung scheiterten nun laut der GEMA vor allem daran, dass YouTube weiter allein eine Pauschalgebühr zahlen will. Die Verwertungsgesellschaft drängt dagegen auf genauere Informationen zu den genutzten Musikwerken und der Anzahl der abgespielten Streams, um “die Angemessenheit der Vergütung” besser beurteilen und die eingenommen Gelder in unbekannter Höhe zielgerichteter an die Urheber und Musikverlage ausschütten zu können. Generell möchte die GEMA eine “angemessene Beteiligung an den Einnahmen und Wertschöpfungen von YouTube erreichen”.
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Quelle: heise.de/c´t

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Geschrieben von Klaus Alrutz - 30. März 2009
Letzte Gnadenfrist für General Motors – zwei weitere Monate Hoffen und Bangen für Opel. US-Präsident Barack Obama stellte dem am Abgrund stehenden Opel-Mutterkonzern ein knallhartes Ultimatum.
Entweder liegt in 60 Tagen ein radikaler Sanierungsplan vor, oder es geht direkt in die Pleite. Für die mehr als 25 000 Opel-Beschäftigten bedeutet das kein Ende der monatelangen Hängepartie, denn die Bundesregierung will zunächst die Entwicklung in den USA abwarten. SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier ging am Montag unterdessen auf Konfliktkurs zum Koalitionspartner Union und sprach sich für eine Staatsbeteiligung an Opel aus.
Als ersten Schritt für einen Neuanfang bei GM setzte die US- Regierung einen Chefwechsel durch: Der langjährige Konzernlenker Rick Wagoner wurde durch den bisherigen Vize und einstigen Europa- Chef Frederick («Fritz») Henderson ersetzt. Der Opel-Betriebsrat begrüßte den Schritt: «Henderson kennt Europa sehr gut, wir arbeiten in einem offenen und guten Dialog miteinander», sagte Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz der Deutschen Presse-Agentur dpa.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird an diesem Dienstag die Opel-Zentrale in Rüsselsheim besuchen. Sie will dort laut Regierungssprecher Ulrich Wilhelm «aktuelle Einschätzungen» geben. Am Montag braute sich in der Großen Koalition Streit um das weitere Vorgehen bei Opel zusammen. Steinmeier forderte neben einer vorübergehenden Staatsbeteiligung eine ranghohe Arbeitsgruppe («Task Force») zur Opel-Rettung.
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Quelle: dpa/Yahoo

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Geschrieben von Klaus Alrutz - 30. März 2009
Straftaten können in Deutschland mittlerweile in elf Bundesländern online angezeigt werden. Immer mehr Länder bieten diesen 24 Stunden zur Verfügung stehenden Polizei-Service an. Damit soll einerseits eine permanente Erreichbarkeit gewährleistet sein, und besonders Internet-Nutzern die Möglichkeit geboten werden, Ankündigungen über Gewaltfantasien im Netz unmittelbar melden zu können.
Da Polizeiarbeit Ländersache ist, wird dieser Service von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ausgewiesen. Das heißt, auf manchen Seiten muss man länger nach dem Button “Internetwache” suchen, auf einigen ist er schnell gefunden. Die einzelnen Polizei-Länderseiten lassen sich am besten über www.polizei.de anwählen. Die Startseite ist mit allen 16 Bundesländer-Polizeistationen vernetzt. Keine Internet-Wachen haben bislang die Ländern Bayern, Bremen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Thüringen eingerichtet. In Nordrhein-Westfalen wird dieser seit 2007 angebotene Web-Service nach Angaben der Bitkom sehr gut angenommen. Dort wurde er als Konsequenz aus dem Amoklauf von Emsdetten eingeführt. Damals wurden mehrere Menschen durch einen 18-jährigen Amokschützen teilweise schwer verletzt. Vor der Tat hatte der Schüler im Internet gewaltgeprägte Texte und Bilder eingestellt, die ein Hinweis auf sein Vorhaben hätten sein können – hätte sie nur jemand gemeldet.
Quelle: Global Press/Yahoo

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Geschrieben von Klaus Alrutz - 30. März 2009
Der erzwungene Abgang von General-Motors-Chef Rick Wagoner ist eine Ohrfeige für die «Großen Drei» der US-Autoindustrie sowie für Gewerkschaften und Geldgeber: Die Regierung von US-Präsident Barack Obama hat ein dramatisches Signal gesetzt, dass sie zu einem radikalen Richtungswechsel entschlossen ist und keine Angst hat, einigen auf die Zehen zu treten.
Die Pläne für die Autoindustrie, die Obama am Montagnachmittag erläutern wollte, laufen auf ein knallhartes Ultimatum an den Opel-Mutterkonzern GM und an Chrysler hinaus: Bringt Euch in 30 bis 60 Tagen in Form – oder haut ab! Lediglich der Autobauer Ford, der bisher den Gang zum Staat hat vermeiden können, ist nicht in Obamas Visier.
Das Weiße Haus hat festgestellt, dass weder GM noch Chrysler überlebensfähig sind und dass die im Februar eingereichten Sanierungspläne der Überprüfung nicht standhalten. Jetzt stehen GM und Chrysler vor dem Bankrott, falls sie die Fristen nicht einhalten können.
Der Plan lässt GM noch 60 Tage Unterstützung von der Regierung. Dann muss der Konzern restrukturiert sein, sonst ist es aus. Chrysler bekommt 30 Tage und 6 Milliarden Dollar, um die geplante Allianz mit Fiat unter Dach und Fach zu bringen. Die Italiener sollen 35 Prozent der Chrysler-Aktien bekommen.
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Quelle: AP/Yahoo

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Geschrieben von Klaus Alrutz - 30. März 2009
Bahnchef Hartmut Mehdorn hat seinen Rücktritt angeboten. Er habe dem Aufsichtsratsvorsitzenden des Konzerns die Auflösung seines Vertrages angeboten, sagte der 66-Jährige am Montag in Berlin. Damit zog er die Konsequenzen aus der Datenaffäre. Auch wenn er sich nichts vorzuwerfen habe, schadeten die «zerstörerischen Debatten» dem Unternehmen, dem Standort Deutschland und dem ganzen Land.
Mehdorn stand seit Freitag massiv unter Druck. An diesem Tag hatten die Bahn-Sonderermittler Gerhart Baum und Herta Däubler-Gmelin sowie die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG ihre Ergebnisse zur Datenaffäre vorgelegt. Danach soll die Bahn jahrelang die E-Mails von 70.000 bis 80.000 Mitarbeitern systematisch gefiltert haben – täglich bis zu 145.000.
Am Wochenende musste der Konzern dann noch einräumen, dass er im Herbst 2007 E-Mails mit einem Streikaufruf der Lokführergewerkschaft GDL gestoppt hatte. Danach rückte auch Bundeskanzlerin Angela Merkel von Mehdorn ab. Die Bahngewerkschaften, die SPD und die Opposition hatten schon zuvor seine Ablösung verlangt.
Quelle: AP/Yahoo

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Geschrieben von Klaus Alrutz - 30. März 2009
Microsoft und Playboy Enterprises haben sich zusammengetan, um den Flash-Konkurrenten Microsoft Silverlight bekannter zu machen. Als Belohnung für das Herunterladen der kostenlosen Software können Internet-Nutzer 53 alte Playboy-Ausgaben komfortabel am PC durchblättern.
Silverlight ermöglicht die Darstellung animierter und interaktiver Inhalte im Netz, sogenannter “Rich Internet Applications”. Der Browser kann sie nicht ohne ein sogenanntes Plugin anzeigen. Platzhirsch ist der Flash-Player, der nach einer jüngeren Studie auf 97 Prozent aller Systeme installiert ist, in der Regel als Plugin zu Browsern wie Internet Explorer oder Firefox. Microsofts Konkurrenzsystem namens Silverlight kommt dagegen nur auf eine Verbreitung von 21 Prozent. “Sex sells” dachten sich da wohl die Bosse des Software-Riesen und sicherten sich die Hilfe des Playboy-Magazins, das nicht nur wegen seiner Interviews in Männerkreisen auf reges Interesse stößt.
Gerade wer zu den 79 Prozent der Computernutzer ohne Silverlight gehört, kann sich nun zur Zielgruppe des Angebots zählen und bei http://www.playboyarchive.com in alten Playboy-Ausgaben schmökern. Nach der unkomplizierten und kostenlosen Installation des Plugins stehen 53 US-Ausgaben zwischen Januar 1954 und Mai 2006 zum Durchblättern zur Verfügung, Seite für Seite inklusive aller Anzeigen. Jede Seite lässt sich so vergrößern, dass auch die Texte gut lesbar sind.
Quelle: Global Press/Yahoo

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Geschrieben von Klaus Alrutz - 30. März 2009
Der hessische SPD-Rebell Jürgen Walter verliert für zwei Jahre seine Mitgliedsrechte in der Partei. Wie der SPD-Unterbezirk Wetterau am Montag in Friedberg mitteilte, beschloss dies die zuständige Schiedskommission der Partei. Ausgenommen seien lediglich seine Antrags- und Stimmrechte auf Ortsvereinsebene.
Walter hatte in den vergangenen Wochen mehrfach erklärt, er wolle keinerlei Sanktion hinnehmen. Gegen die Entscheidung der Kommission ist Berufung zur Schiedskommission des SPD-Bezirks Südhessen und danach zur Schiedskommission der Bundespartei möglich.
Der frühere SPD-Fraktionschef im Wiesbadener Landtag hatte sich im Herbst 2008 gemeinsam mit drei weiteren Abgeordneten geweigert, die damalige SPD-Chefin Andrea Ypsilanti zur Ministerpräsidentin zu wählen, was zur Auflösung des Landtags und vorgezogenen Neuwahlen geführt hatte. Rund ein Dutzend hessischer SPD-Ortsvereine hatten daraufhin ein Parteiausschlussverfahren gegen Walter gefordert.
Quelle: AP/Yahoo

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Geschrieben von Klaus Alrutz - 30. März 2009
Seit dem heutigen 30. März, 8 Uhr, kann die Umweltprämie beim Kauf eines Neuwagens nur noch online beantragt werden. Offensichtlich hat allerdings beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, das für die Bearbeitung der Anträge zuständig ist, trotz des bisherigen Ansturms auf den allgemein auch Abwrackprämie genannten Zuschusses niemand damit gerechnet, dass auch die Online-Anträge von interessierten Autokäufern massiv genutzt werden wollen: Die Website des Bundesamts ist zwar noch erreichbar, die Seite zur Stellung des Antrags auf die Umweltprämie dagegen antwortet nicht mehr.
Nach einem ersten Blick auf den Online-Antrag ist aber wohl nicht nur der Ansturm der Antragsteller, sondern auch die Programmierung des Formulars für die Überlastung verantwortlich: So wird das komplette Formular nach dem Ausfüllen wichtiger Felder – etwa der Postleitzahl bei den Angaben zur Adresse – jedesmal neu übertragen, um Felder automatisch ausfüllen zu lassen. Eine Stellungnahme vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle war bislang nicht zu erhalten, da nicht nur die Website, sondern auch die Telefone überlastet sind.
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Quelle: heise.de/c´t

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Geschrieben von Klaus Alrutz - 29. März 2009
Weil sie die Kosten für zwei Porno-Filme auf die Spesenliste setzte, ist die britische Innenministerin Jacqui Smith in Erklärungsnot geraten. Smith entschuldigte sich mit dem Hinweis, sie habe mit den Internet-Gebühren irrtümlich auch die Erstattung ihrer Fernseh-Gebühren beantragt. Kleinlaut leistete Smiths Ehemann Richard Timney Abbitte, der sich die Sex-Filme offenbar in Abwesenheit seiner Frau zu Hause anschaute.
Timney lud die Pornos offenbar im Pay-per-View-Verfahren auf das gemeinsame TV-Gerät im Privathaus in Redditch, so belasten die Gebühren dafür Smiths Fernsehkosten-Abrechnung. Als ihr der Irrtum bewusst geworden sei, habe sie die zuständige Parlamentsbehörde umgehend informiert, beteuerte die Ministerin und sagte zu, die Gebühren vollständig zurückzuzahlen. Die britische Zeitung “Sunday Express” zitiert einen Freund der Familie mit den Worten: “Es wäre eine Untertreibung zu sagen, dass sie wütend auf ihren Mann ist”. Die beiden Porno-Filme schlugen dem Bericht zufolge mit je fünf Pfund (5,40 Euro) zu Buche.
Der ertappte Ehemann sah sich zu einer persönlichen Stellungnahme vor dem Gartentor verpflichtet. “Ich bedauere wirklich, dass ich Jacqui in Verlegenheit gebracht habe”, sagte Timney, der als Assistent seiner Frau arbeitet, in Redditch. Die Kosten für diese Filme hätten nie zur Erstattung eingereicht werden sollen.
Premierminister Gordon Brown begrüßte die Reaktion seiner Innenministerin. Smith habe richtig gehandelt und die Unachtsamkeit korrigiert, sagte Brown. Im Februar war Smith in die Kritik geraten, weil sie die Kosten für einen Zweitwohnsitz steuerlich geltend machte, obwohl sie unter der Woche in London bei ihrer Schwester lebte. Die Innenministerin rechtfertigte sich damit, die Wohnung ihrer Schwester sei ihr Hauptwohnsitz.
Quelle: AFP/Google-News

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Geschrieben von Klaus Alrutz - 27. März 2009
Die Anti-Rassismus-Kommission der Schweizer Regierung hat sich beunruhigt über die zunehmende anti-deutsche Stimmung im Land geäußert. Die Eidgenössische Kommission gegen Rassismus (EKR) betrachte mit Sorge, dass die “Ressentissements, die die Beziehungen zwischen Deutschen und Schweizern belasten”, weiter zunehmen, wie das Gremium erklärte. Die schweizerischen Medien nährten mit Karikaturen und Schlagzeilen, die vor einem Massenansturm von Deutschen in der Schweiz warnen, die Vorstellung, dass sich für den Alpenstaat eine “Deutsche Frage” stelle.
“Stereotypen und negative Bilder über die ‘gemeinen Deutschen’” würden ungehemmt verbreitet, kritisierte die EKR. Angesichts der Berichterstattung in der Schweiz sei der Hinweis notwendig, dass die Deutschen von heute nicht mit den Nazis zu vergleichen seien. Nach Kritik von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) am Schweizer Bankgeheimnis im Zusammenhang mit Steuerflucht hatte der Schweizer Nationalratsabgeordnete Thomas Müller ihn wiederholt mit den Nationalsozialisten verglichen.
Der EKR-Vorsitzende Georg Kreis sagte, Anlass für die zunehmende Deutschenfeindlichkeit in der Schweiz sei auch die wachsende Zuwanderung von Deutschen. Insbesondere in der Gegend um Zürich hätten sich in den vergangenen zwei Jahren viele Deutsche angesiedelt.
Quelle: AFP/Yahoo

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Geschrieben von Klaus Alrutz - 27. März 2009
In der Datenaffäre bei der Deutschen Bahn hat Konzernchef Hartmut Mehdorn Forderungen nach seinem Rücktritt eine Absage erteilt. “Hierfür, das sage ich ganz offen, stehe ich nicht zur Verfügung”, sagte er am Abend in Berlin.
Die Gewerkschaften Transnet und GDBA hatten nach der Sitzung des Aufsichtsrats zuvor den Rücktritt Mehdorns gefordert. Laut Gewerkschaften wurde bei der Tagung des Gremiums bekannt, dass die Bahn nicht nur die Daten seiner Mitarbeiter abgeglichen, sondern “flächendeckend” auch die E-Mails seiner Beschäftigten kontrolliert hat.
Nach Angaben von Gewerkschaftsvertretern ließ der Konzern von 2005 bis 2008 alle E-Mails durch einen Suchfilter laufen, um sie nach Suchbegriffen und Adressdaten zu durchsuchen. Alle 70.000 bis 80.000 Nutzer des konzerninternen Netzwerks seien betroffen.
Laut “Süddeutscher Zeitung” wurden E-Mails, in denen die Namen bestimmter Journalisten auftauchten, ohne Wissen der betroffenen Mitarbeiter automatisch an eine interne Kontrollinstanz weitergeleitet. “Spiegel Online” berichtete unter Berufung auf “mehrere Insider”, die E-Mails sämtlicher Mitarbeiter seien daraufhin gerastert worden, ob sie an bestimmte, klar definierte Adressen gesandt wurden. Bei den Empfängern habe es sich durchweg um externe Verkehrsexperten und Bahn-Kritiker, teilweise aus dem Bundestag, gehandelt.
Der Vorsitzende der Gewerkschaft GDBA, Klaus-Dieter Hommel, nannte es eine “unerträgliche Situation”, dass vor allem die E-Mails von Betriebsräten und Gewerkschaftern kontrolliert worden seien. Der Vorsitzende der Bahn-Gewerkschaft Transnet, Alexander Kirchner, sagt: “Es ist der Punkt erreicht, wo personelle Konsequenzen zu fordern sind.” Entweder Mehdorn ziehe diese Konsequenz selbst oder die Bundesregierung als Eigentümer müsse dies tun. Die Politik müsse “sehr schnell Entscheidungen treffen”, forderte Kirchner. “Ein Aussitzen machen wir nicht mit.”
Die Bundesregierung hielt sich zunächst bedeckt. Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) sprach vor der Rücktrittsforderung der Gewerkschaften auf der Automesse in Leipzig von einer “schwierigen Situation”.
Quelle: AFP/Yahoo

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Geschrieben von Klaus Alrutz - 27. März 2009
Das Online-Netzwerk Facebook ist laut einem Bericht des Magazins «BusinessWeek» derzeit auf der Suche nach Krediten in Höhe von rund 100 Millionen Dollar. Facebook bemühe sich bereits seit einigen Wochen um eine Finanzierung von Leasing-Verträgen für seine Server.
Das berichtete «BusinessWeek» unter Berufung auf zwei informierte Personen. Das Unternehmen unterhält für seine populäre Website eine schnell wachsende Zahl von großen Servern, über die die Kommunikation der Mitglieder läuft. Finanzchef Guideon Yu hatte Facebook allerdings erst zuletzt Kredite in Höhe von mehr als 500 Millionen Dollar verschafft. Das Netzwerk hatte zuletzt ein rasantes Wachstum hingelegt und zählte zuletzt rund 175 Millionen Mitglieder.
Quelle: dpa/yahoo

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Geschrieben von Klaus Alrutz - 27. März 2009
Der hartnäckige Computerwurm Conficker hält Sicherheitsexperten in diesen Tagen weltweit in erhöhter Alarmbereitschaft. Für den ersten April wird ein neuer Ausbruch des Schädlings erwartet.
Was dann genau passieren wird, sei bislang aber überhaupt nicht klar, sagte der Karlsruher Antiviren-Experte Christoph Fischer am Freitag der Deutschen Presse-Agentur dpa. Der Schädling sei «sehr clever» programmiert. Die Zielrichtung der Angriffe könne sich auch schlagartig wieder ändern. «Im Moment stehen aber alle Gewehr bei Fuß.»
«Bei Conficker zeigt sich eine völlig neue Dimension der Aggressivität», sagte Fischer. Auch die Größenordnung seiner Selbstverteidigung stelle die Antiviren-Industrie vor erhebliche Probleme. Anders als andere Computerschädlinge kann sich Conficker auch über Wechseldatenträger wie externe Festplatten oder USB-Sticks weiter verbreiten. Er erzeugt immer wieder neue Varianten von sich selbst und versucht mit leichten Veränderungen, die Hersteller von Antiviren-Software auszutricksen.
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Quelle: dpa/Yahoo

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Geschrieben von Klaus Alrutz - 27. März 2009
Im Netz kursiert das Gerücht, dass angeblich in der kommenden Woche eine Version von Skype für das iPhone erscheinen wird. iPhone-Besitzer, die beim Telefonieren Geld sparen möchten, dürften sich über eine Skype-App auf dem iPhone freuen.
Die iPhone-Version des Voice-over-IP (VOIP) und Instant Messaging-Dienstes Skype soll irgendwann in der kommenden Woche erscheinen. Das berichtet die Website GigaOM. Bisher mussten iPhone-Nutzer den Umweg über Fring gehen, um Skype nutzen zu können.
Skype für das iPhone soll angeblich auf der Messe CTIA Wireless vorgestellt werden, die am 1. April in Las Vegas beginnt. GigaOM bezieht sich dabei auf eine vertrauensvolle Quelle. Bisher ist Skype nur für Windows Mobile, Java-fähige Telefone und Google Android verfügbar.
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Quelle: www.pcwelt.de

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Geschrieben von Klaus Alrutz - 27. März 2009
Wohl eher versehentlich hat Microsoft die Download-Website für den Release Candidate von Windows 7 freigeschaltet – allerdings nur vorrübergehend, denn mittlerweile zeigt die Seite wieder Informationen zur Beta-Version. Die Informationen sind derzeit jedoch noch auf diversen Websites zu finden.
Das Erscheinungsdatum des RC wird nicht konkret benannt, die Website selbst trägt als Datum jedoch den Mai 2009. Bis zum Juni soll der RC dann zum freien, unbegrenzten Download bereitstehen; nutzbar ist er bis zum 1. Juli 2010. Ein Upgrade auf die finale Version soll möglich sein. Der RC soll in den Sprachen Englisch, Deutsch, Japanisch, Französisch und Spanisch jeweils als x86- und x64-Version erscheinen.
Als Systemvoraussetzungen wird ein PC mit mindestens 1-GHz-Prozessor (32 oder 64 Bit), 1 GByte RAM und 16 GByte Festplattenplatz genannt. Um das Aero-Desgin zu aktivieren, wird zudem eine DirectX-9-Grafikkarte mit 128 MByte RAM empfohlen.
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Quelle: heise.de/c´t

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Geschrieben von Klaus Alrutz - 27. März 2009
Erneut sind am gestrigen Donnerstag beim IT-Dienstleister EDS Hunderte Beschäftigte in einen mehrstündigen Warnstreik getreten, um gegen den geplanten Stellenabbau zu protestieren. Am wichtigsten Standort der vom US-Computerriesen Hewlett-Packard übernommenen Firma in Rüsselsheim seien etwa 90 Prozent der Belegschaft nicht an ihrem Arbeitsplatz gewesen, berichtete die IG Metall. Gemeinsam mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hatte die IG Metall an allen 18 deutschen EDS-Standorten zu Protestaktionen aufgerufen. An der Kundgebung vor der Rüsselsheimer Niederlassung nahmen laut Gewerkschaft mehr als 500 Menschen teil.
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Quelle: heise.de/c´t

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Geschrieben von Klaus Alrutz - 26. März 2009
Mit den Stimmen der großen Koalition und der FDP hat das Parlament den umstrittenen Regierungsvorstoß zum besseren Schutz der Verbraucher gegen unerwünschte Werbeanrufe mit kleinen Änderungen am heutigen Donnerstag abgesegnet. Die Grünen lehnten das Vorhaben ab, die Linken enthielten sich. Gemäß dem Gesetzesentwurf zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung drohen Telefon-Spammern künftig Geldbußen bis zu 50.000 Euro.
Erlaubt werden Werbeanrufe nur, wenn der Betroffene vorher ausdrücklich dazu seine Genehmigung erteilt hat. Zudem sollen Verbraucher mehr Möglichkeiten bekommen, am Telefon abgeschlossene Verträge etwa über Zeitschriftenabonnements oder Wett- und Lotteriedienstleistungen zu widerrufen. Die Frist wird abhängig vom Einzelfall zwischen zwei Wochen oder einem Monat betragen. Sie soll beginnen, wenn der potenzielle Vertragspartner eine Belehrung über sein Widerrufsrecht in Textform erhalten hat.
Das Paket enthält auch einen besseren Schutz vor “untergeschobenen Verträgen” über Telekommunikationsdienstleistungen, dem so genannten Slamming. So soll der neue Vertragspartner künftig bei einem Wechsel des Anbieters und auch bei einer Änderung der Preselection in Textform nachweisen müssen, dass der Kunde den alten Vertrag tatsächlich gekündigt hat. Werbeanrufer sollen ferner ihre Rufnummer nicht mehr unterdrücken dürfen, um ihre Identität zu verschleiern. Bei Zuwiderhandlungen drohen nun Strafen bis zu 10.000 Euro. Gestrichen hat der Bundestag auf Empfehlung des federführenden Rechtsausschuss hin die zunächst vorgesehene Möglichkeit für ein Call-Center, die Rufnummer eines Auftraggebers aufzusetzen. Damit wollen die Abgeordneten sicherstellen, dass der Angerufene nicht erst ermitteln muss, wer tatsächlich angerufen hat. Andererseits dürfte es für die Betroffenen nun schwieriger werden herauszufinden, welches Unternehmen eigentlich den Werbeanruf lanciert hat.
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Quelle: heise.de/c´t

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Geschrieben von Klaus Alrutz - 26. März 2009
Utimaco Safeware (Schweiz) AG auf der Orbit 2009, Halle 6, C20
Im IT-Security-Bereich der Orbit, der größten ITK-Fachmesse in der Schweiz, präsentiert der Datensicherheitsexperte Utimaco seine Messeneuheiten in Sachen sicherer Authentisierung und Verschlüsselung.
Der Countdown läuft: Mitte Mai öffnet im Messezentrum Zürich die Orbit ihre Pforten. Auch in diesem Jahr ist der Datensicherheitsexperte Utimaco mit einem eigenen Stand im IT-Security-Bereich (Halle 6, Stand C20) vertreten. Mit über 70 Ausstellern ist die Orbit vom 12. bis 15. Mai 2009 die mit Abstand führende schweizerische Veranstaltung in diesem Segment. Auf 30 Quadratmeter Ausstellungsfläche präsentiert Utimaco ihre Produktpalette und zeigt, wie Unternehmen sich wirksam vor Datenmissbrauch und -verlusten zum Beispiel auf Geschäftsreisen schützen können.
An mehreren Arbeitsstationen können sich die Besucher detailliert über Utimacos gesamtes Leistungsspektrum rund um Authentisierung und Verschlüsselung informieren. Gezeigt wird beispielsweise die neueste Version von SafeGuard Enterprise. SafeGuard Enterprise setzt unternehmensweit die Verschlüsselung und Datensicherheit für Desktops, Laptops und mobile Datenträger gemäß organisationsinterner Sicherheitsrichtlinien durch. Die zentrale Administration sorgt für eine konsistente Verschlüsselung und eine hohe Datensicherheit. Mit einer funktional deutlich erweiterten Version von SafeGuard PortProtector sorgt Utimaco für Transparenz beim externen Datentransfer und verstärkt die Abwehrmaßnahmen gegen Datenklau. Sie ermöglicht Security-Verantwortlichen im Unternehmen beispielsweise nachzuvollziehen, wohin und von wem Kunden- und andere sensible Unternehmensdaten transferiert werden.
Ebenfalls am Orbit-Stand vertreten sind Sophos, neuer Mehrheitsaktionär von Utimaco, sowie die Schweizer Utimaco-Partner Dinotronic AG aus Zürich und InfoGuard AG aus Zug, die ihre Produkte und Lösungen demonstrieren.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Vereinbarung eines persönlichen Gesprächs gibt es unter http://www.utimaco.ch/Orbit2009.
Utimaco Safeware AG – The Data Security Company.
Mit ihrer 25-jährigen Firmengeschichte gehört Utimaco zu den führenden globalen Herstellern von Datensicherheitslösungen. Die Data Security Company ermöglicht mittelständischen und großen Organisationen, ihre elektronischen Werte vor beabsichtigten oder unbeabsichtigten Datenverlusten zu schützen und geltenden Datenschutzbestimmungen zu genügen. Utimacos komplette Lösungspalette bietet einen umfassenden 360-Grad-Schutz an. SafeGuard-Lösungen schützen und verwalten Daten beim Speichern (data at rest), beim Übertragen (data in motion) und beim Bearbeiten (data in use). Mit einem weltweiten zertifizierten Partnernetz und Niederlassungen unterstützt Utimaco ihre Kunden direkt vor Ort. Die Utimaco Safeware AG mit Hauptsitz in Oberursel bei Frankfurt ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (ISIN DE0007572406). Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.utimaco.de
Über SafeGuard Enterprise
SafeGuard Enterprise 5.3 beinhaltet das bestehende SafeGuard Management Center-Modul, die SafeGuard-Module Device Encryption, Data Exchange und Partner Connect sowie das Modul SafeGuard Configuration Protection. Weitere Module, die die Datensicherheitssuite von Utimaco abrunden, folgen in den kommenden Produktversionen: SafeGuard File&Folder Encryption sichert zum einen Informationen, die Arbeitsgruppen austauschen, darüber hinaus lassen sich damit sowohl lokale Festplatten und Netzwerk-Server auf File- und Directory-Level verschlüsseln sowie individuelle Zugriffsrechte vergeben.
Weitere Informationen über Utimaco und SafeGuard Enterprise sowie passendes Bildmaterial stehen bereit unter: http://www.utimaco.de/sgn und http://www.utimaco.de/picture-pool.
Utimaco Safeware AG
Monika Nordmann
Marketing Manager CEE
Tel. +49 (0) 6171 88 – 14 32
monika.nordmann(at)utimaco.de
PR-COM GmbH
Susanne Koerber
Account Manager
Tel. +49-89-59997-758
susanne.koerber(at)pr-com.de

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Geschrieben von Klaus Alrutz - 26. März 2009
Sun warnt vor eine Sicherheitslücke in der Java-Laufzeitumgebung JRE. Aufgrund eines Fehlers in unpack200, dem Entpacker für Java-Archive, können Angreifer mit Hilfe manipulierter JAR-Dateien beliebigen Schadcode auf Anwender-Rechner schleusen und im Kontext des Nutzers ausführen lassen. Dies kann unter Umständen bereits beim Aufruf einer manipulierten Webseite geschehen.
Der Fehler befindet sich in Java JDK und JRE Version 5.0 Update 17 und 6 Update 12 sowie den Vorgängerversionen der beiden Serien auf Windows, Linux und Solaris. Der Hersteller weist allerdings ausdrücklich darauf hin, dass die Versionen 1.4.2 und 1.3.1 nicht betroffen sind.
Die installierte Java-Version lässt sich mit dem Kommandozeilenbefehl java -version abfragen. Unter Firefox liefert die Eingabe von about:config in die Adresszeile die Information; IE-Nutzer können eine spezielle Hersteller-Webseite aufrufen. Betroffene Anwender sollten möglichst bald auf die fehlerbereinigten Versionen 5 Update 18, 6 Update 13 oder eine Folgeversion aktualisieren.
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Quelle: heise.de/c´t

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Geschrieben von Klaus Alrutz - 26. März 2009
Die Internetwirtschaft hält die geplante Sperrung kinderpornografischer Seiten im Internet für nutzlos. “Die Provider tun sich deshalb so schwer mit der Sperre, weil sie nicht hilft”, sagte der Vorstandsvorsitzende des Verbands der deutschen Internetwirtschaft (Eco), Michael Rotert, der “Berliner Zeitung”. “Es ist wie eine Sonnenbrille, die Sie aufsetzen, wenn die Sonne richtig gleißend scheint. Im ersten Augenblick sehen Sie nichts und dann ist alles wieder da.” Man müsse zudem kein Experte sein, um die gesperrten Seiten zu knacken.
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Quelle: AFP/Yahoo

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