Verfasst von Klaus Alrutz am 31. Januar 2009
Wer die Website Biotechnologie.de – eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung – besucht, kann dort eine neue Anwendung im Bereich Internetfernsehen testen: Unter dem Titel „Die Zukunft der Biotechnologie: Eine interaktive Deutschlandreise“ stehen fünf Kurzfilme bereit, die man mit einem speziellen Interactive Film Player ansehen kann. Den Player stellt Microsoft bereit. Er beruht auf der Redmonder Silverlight-Technik und wurde von Visual Bridges im Auftrag des Fraunhofer-Instituts Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS) für die Anwendung im Internet-TV und den Einsatz auf Biotechnologie.de entwickelt. Der Download des etwa viereinhalb MByte großen Moduls führt zur Installation des Gadgets, das die Wiedergabe solcher interaktiv angelegten Filme ermöglicht.
Jeder der bei der Deutschlandreise verfügbaren Filme ist mit vertiefenden Informationen verknüpft, auf die der Interactive Film Player bei der Wiedergabe des Videos hinweist. Möchte sich der Zuschauer die angebotenen Informationen ansehen, um online zum Beispiel in Texten, Fotos, Grafiken oder Audiostreams zu recherchieren, hält der Player den Film automatisch an. Danach kann der Nutzer den Film weiterlaufen lassen.
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Quelle: heise.de/c´t

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Verfasst von Klaus Alrutz am 31. Januar 2009
Die Bochumer Polizei ermittelt im Zusammenhang mit einer mutmaßlichen Manipulation bei einem Online-Fantasy-Spiel. Es handelt sich dabei um den ersten derartigen Fall, mit dem sich die Behörden in Deutschland befassen. Wie der deutsche Zweig der österreichischen Nachrichtenagentur „pressetext“ berichtet, hat ein Teilnehmer des Gameforge-Spiels „Metin 2″ Anzeige gegen Unbekannt gestellt, weil er überzeugt ist, dass jemand ihm große Mengen an Spielwährung sowie wertvolle Ausrüstungsgegenstände seiner Spielfigur entwendet hat.
Unter anderem geht es um Waffen und Effizienzverbesserungen: Siamesenmesser, Phoenixschuhe, Himmelstränenarmbänder und andere Items, für die der Spieler nach eigener Auskunft über 1000 Euro an realem Geld aufgewendet hat. Außerdem seien auf ebenso rätselhafte Weise sieben Millionen Yang (die Spielwährung bei „Metin 2″), die er sich mühsam erspielt habe, abhanden gekommen. Dieses spielinterne Vermögen hat sich nicht etwa ein virtueller Bösewicht unter den Nagel gerissen. Vielmehr geht das Opfer von illegalen Aktivitäten eines unbekannten Crackers aus. Der geschädigte Spieler betont, er habe das zum Schutz des Accounts eingerichtete Passwort stets sorgfältig geheimgehalten.
Auch wenn der Gedanke naheliegt, in solchen Fällen Anzeige wegen Diebstahls zu erstatten, kommt dieser Straftatbestand bei virtuellen Gütern nicht in Betracht. Die Definition in § 242 Abs.1 des deutschen Strafgesetzbuchs (StGB) spricht davon, dass „eine fremde bewegliche Sache“ weggenommen wird. Dabei kann es nach allgemeiner juristischer Auffassung nur um greifbare Güter gehen.
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Verfasst von Klaus Alrutz am 31. Januar 2009
Die Zahl der bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten arbeitslosen IT-Fachleute ist von 25.661 im Dezember deutlich auf 27.794 gestiegen. Sie enthält nicht die Arbeitslosen, die bei kommunalen oder sonstigen Trägern gemeldet sind. Es fehlen unter anderem auch Personen mit 1-Euro-Jobs und Teilnehmer von Qualifizierungs- sowie Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen.
Die Zahl der offenen Stellen sank auf 6701 (Dezember: 6970). Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Agentur nur einen Teil erfassen kann. Nach Schätzungen ihrer Forschungseinrichtung, dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) bleibt ihr grob geschätzt die Hälfte der offenen Stellen unbekannt. heise online publiziert die Zahlen dennoch monatlich, weil sie über die Jahre hinweg betrachtet Trends erkennen lassen.
Quelle: heise.de/c´t

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