Weblog-Archiv für 28. Januar 2009
Verfasst von Klaus Alrutz am 28. Januar 2009
Für die kostenlose Büro-Softwaresammlung OpenOffice 3.0 steht ab sofort ein Update zur Verfügung.
In der Version 3.0.1 sollen nicht nur vorhandene Programmfehler verbessert worden sein. Sie hat zudem zwei neue Funktionen mit an Bord. So wurde das Textprogramm Writer von den Entwicklern mit einer Unterstützung für externe Tools zur Grammatikprüfung erweitert. Darüber hinaus besteht in der neuen Version die Möglichkeit, während der Bearbeitung auch solche Dokumente in Netzwerk-Ordnern zu sperren, die in einem Format vorliegen, das nicht dem von OpenOffice entspricht.
Die Software-Suite ist unter http://download.openoffice.org/other.html#de in deutscher Sprache für Windows und einige andere Betriebssysteme verfügbar. Schon für den 26. März 2009 haben die Entwickler die Programmversion 3.1 angekündigt, sie soll weitere neue Funktionen enthalten.
Quelle: Global Press/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 28. Januar 2009
Die Europäische Kommission hat im Auftrag des Europarats aufgelistet, wie die EU eine bereits im November 2008 vorgeschlagene Summe von 5 Milliarden Euro für den Infrastruktur-Ausbau aufteilen könnte. Allein eine Milliarde soll in eine bessere Internet-Versorgung bisher unterentwickelter Regionen fließen. Damit liegt das Internet in der Förderliste an dritter Stelle hinter den Posten Kohlendioxid-Einlagerung (1,25 Milliarden Euro) und Gas-Pipelines (1,025 Milliarden Euro).
Laut Kommission verfügen EU-weit 30 Prozent der Einwohner ländlicher Regionen noch nicht über Breitbandanschlüsse. Es sei aber wichtig für die Entwicklung der EU-Volkswirtschaft, diese „weißen Flecken“ auf der Landkarte der digitalen Versorgung zu beseitigen. Über die Bereitstellung der bereits für Investitionen ab 2009 gedachten Summen haben nun Europarat und -Parlament zu entscheiden.
Quelle: heise.de/iX

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Verfasst von Klaus Alrutz am 28. Januar 2009
Nachdem das Bundessozialgericht die Hartz-IV-Sätze für Kinder als verfassungswidrig eingestuft hat, rät der Sozialverband VdK betroffenen Familien, Widerspruch gegen Behördenbescheide einzulegen. Daneben gebe es auch die Möglichkeit, einen Überprüfungsantrag zu stellen, um höhere Regelleistungen für Kinder zu erhalten, teilte der VdK am Mittwoch in München mit.
Gegen noch nicht rechtskräftige Bescheide könnten Familien, die Arbeitslosengeld II beziehen, innerhalb der einmonatigen Frist Widerspruch einlegen. Nach Ablauf der Frist solle ein Überprüfungsantrag gestellt werden, rät der Sozialverband. Er bietet auf seiner Homepage ein Musterschreiben und einen Musterantrag an.
Neben dem Bundessozialgericht hält auch das Hessische Landessozialgericht die Sozialleistungen für Familien für grundgesetzwidrig. Beide Gerichte lassen sie deshalb vom Verfassungsgericht prüfen. Sollten die Verfassungsrichter die Regelsätze rückwirkend als zu niedrig beanstanden, wären Nachzahlungen möglich, erklärte der VdK. Davon könnten betroffene Familien aber nur profitieren, wenn sie gegen die Bescheide vorgehen.
www.vdk.de/de20194
Quelle: AP/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 28. Januar 2009
Eine Directory-Traversing-Schwachstelle im Bluetooth-OBEX-FTP-Server für Windows Mobile 6 ermöglicht Angreifern den Zugriff auf Dateien außerhalb des erlaubten Verzeichnisses. Laut Bericht genügt es dazu, den Pfadangaben eine oder mehrere Zeichenfolgen zum Wechseln in das nächsthöhere Verzeichnis voranzustellen („../“ oder „..\\“). Ein Angreifer könnte auf diese Weise eigene Dateien auf ein Gerät hochladen oder Daten ausspähen.
Allerdings muss sein PC oder sein Handheld dafür mit dem anzugreifenden Gerät gepaart sein, was üblicherweise nur mit Zustimmung des Besitzers möglich ist. Denkbar sind aber Situationen, in denen der Besitzer den Zugriff auf bestimmte Dateien erlauben will und nicht damit rechnet, dass auch der Zugriff auf beliebige Dateien möglich ist. Der Entdecker Alberto Moreno Tablado hat auf seinen Seiten eine ausführliche Anleitung dazu veröffentlicht. Schutz vor ungewollten Zugriffen bietet derzeit nur, sein Gerät allein mit den Geräten bekannter Personen zu paaren.
weiterlesen bei heise-Security
Quelle: heise.de/c´t

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Verfasst von Klaus Alrutz am 28. Januar 2009
Auf einem gebraucht gekauften MP3-Player würde man Musikstücke erwarten. Ein Neuseeländer hat nun aber eine sehr viel brisantere Entdeckung auf seinem Secondhand-Player gemacht: Auf dem Gerät befanden sich Geheimdaten des US-Militärs. Als er in den USA war, hat Chris Ogle den Player dort erstanden.
Laut Television New Zealand ist ihm dann nach seiner Rückkehr in sein Heimatland aufgefallen, dass sich Daten auf dem Gerät befanden. Diese enthielten Informationen über US-amerikanische Luftwaffenstützpunkte unter anderem in Deutschland und im Irak sowie über Militärpersonal.
Ogle hat den MP3-Player inzwischen an Botschaftspersonal ausgehändigt, das Gerät soll sich nun beim US-Militär befinden. Zudem ist Ogle zum Kauf des Musikspielers befragt worden. Er musste unter anderem genau angeben, wo er ihn in den USA gekauft hat und ob er Kopien von den Dateien angefertigt hat.
Quelle: Global Press/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 28. Januar 2009
Die Rezession hat den Arbeitsmarkt voll erfasst. Die Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften ist im Januar noch stärker zurückgegangen als in den Vormonaten – der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X) fiel auf den tiefsten Stand seit drei Jahren, wie die Behörde am Mittwoch in Nürnberg mitteilte.
«Der Trend einer rückläufigen Arbeitskräftenachfrage setzt sich auch zum Jahresbeginn 2009 fort und hat dabei noch an Dynamik zugenommen», erklärte die Bundesagentur. Der BA-X fiel um weitere 9 auf 142 Punkte. Das sei der tiefste Stand seit März 2006 und zeige die sinkende Einstellungsbereitschaft der Betriebe in Deutschland. «Damit deutet sich ein Ende des fast dreijährigen stetigen Beschäftigungswachstums in Deutschland an», erklärte die Behörde. Fachkräfte würden allerdings weiterhin gesucht, und das Stellenniveau sei im Vergleich zu den Vorjahren auch noch relativ hoch.
Quelle: AP/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 28. Januar 2009
Der in den vergangenen Jahren stetig gewachsene Softwarekonzern SAP streicht wegen der weltweit einbrechenden Nachfrage 3300 Stellen. Zum Jahresende würden die Arbeitsplätze weltweit von derzeit 51.800 auf 48.500 reduziert, teilte der Konzern im baden-württembergischen Walldorf mit. SAP erhofft sich damit ab 2010 jährliche Einsparungen in Höhe von 300 bis 350 Millionen Euro.
Das Unternehmen werde dabei vor allem die „natürliche Fluktuation“ wie Pensionierungen und freiwillige Abgänge „konsequent ausnutzen“, teilte SAP mit. Die Maßnahmen würden es dem Konzern erlauben, seine Leistungsfähigkeit an die Auswirkungen der globalen Rezession anzupassen. Wegen des „anhaltend unsicheren wirtschaftlichen Umfelds“ entschied SAP zudem, für das Geschäftsjahr 2009 keine Umsatzprognose herauszugeben.
Der Softwarekonzern war in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Seit Herbst ist jedoch auch SAP von der weltweiten Wirtschaftskrise und der damit verbundenen sinkenden Nachfrage betroffen. Das Unternehmen musste einen drastischen Auftragsrückgang verzeichnen und verkündete einen Einstellungsstopp.
Quelle: AFP/Yahoo

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