Computerhilfe u. Info Blog

Computerhilfe und Info Blog rund um die IT u. Internetsicherheit aus Hildesheim/Niedersachsen/DE.

Weblog-Archiv für 23. Januar 2009

Zwei Festnahmen auf Bahamas nach Tod von Travoltas Sohn

Verfasst von Klaus Alrutz am 23. Januar 2009

Die Polizei auf den Bahamas hat am Freitag zwei Männer wegen des Verdachts festgenommen, den Schauspieler John Travolta im Zusammenhang mit dem Tod seines Sohnes Jett zu erpressen.

Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen Politiker und den Fahrer eines Rettungswagens. Der Rettungssanitäter soll Medienberichten zufolge versucht haben, den 16-Jährigen wiederzubeleben. Über die Art des Erpressungsversuchs wurden keine Angaben gemacht.

Jett Travolta war Anfang Januar während eines Familienurlaubs auf den Bahamas gestorben. Als Todesursache ist offiziell ein Krampfanfall genannt worden.

Quelle: AP/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 23. Januar 2009

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Stille Stromfesser-Handy – Ladegeräte unter der Fuchtel der EU

Verfasst von Klaus Alrutz am 23. Januar 2009

Die meisten Anwender lassen ihr Handy-Netzgerät immer in der Steckdose, selbst wenn das Handy gerade nicht geladen wird. Zwar werden die Ladegeräte immer sparsamer, dennoch verbrauchen sie im Standby unnötig Energie. Die Europäische Union sagt nun mit der Ökodesign-Richtlinie dieser Verschwendung den Kampf an.

Laut Nokia sorgt die Faulheit der Anwender für zwei Drittel der gesamten Energiekosten eines Handylebens, lediglich ein Drittel der Energie kommt beim Handy-Akku an. Handy-Netzteile sollen in Zukunft im Standby maximal 0,3 Watt aufnehmen und damit nicht nur den Geldbeutel des Anwenders schonen, sondern auch unnötigen CO2-Ausstoß vermeiden. Anhand einiger Muster überprüften wir, ob aktuelle Netzteile bereits die Anforderungen der kommenden Richtlinie erfüllen.

Führende Handy-Hersteller haben vor einigen Monaten eine Kennzeichnung angekündigt, anhand derer Anwender schnell erkennen können, wie sparsam das Netzteil mit der kostbaren Energie umgeht. Die beste Klasse bekommt fünf Sterne, sie soll im Standby weniger als 30 Milliwatt verbrauchen. Dabei sind LG Electronik, Motorola, Nokia, Samsung und Sony Ericsson, alle stellen Informationen zu den verfügbaren Ladegeräten auf ihren Webseiten bereit. Bisher fällt nur ein Nokia-Netzteil (AC-8E) in die Fünf-Sterne-Klasse, alle andern Netzteile kommen auf maximal vier Sterne. Zum Erreichen der EU-Norm reichen bereits drei Sternchen aus.

Netzteile mit fünf Sternchen ziehen im Jahr maximal 263 Wh aus dem Stromnetz, bei einem Preis von rund 20 Cent pro kWh entstehen damit Kosten von knapp sechs Cent. Schlechter stehen Netzteile mit nur einem Stern da, sie belasten die Geldbörse des Anwenders mit knapp 90 Cent. Für den Einzelnen hat ein energiesparendes Netzteil also kaum eine Auswirkung, doch auch hier gilt: Die Masse machts.

weiterlesen bei heise-online Special

Quelle: heise.de/c´t/heise mobil

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Suchmaschinen der Zukunft sammeln Informationen aus vielen Quellen

Verfasst von Klaus Alrutz am 23. Januar 2009

Informationen im stetig wachsenden Internet zu finden, wird in Zukunft von immer größerer Bedeutung sein. Auf einem neuen Konzept basierende Suchmaschinen könnten schon bald dazu in der Lage sein, Informationen aus unterschiedlichen Quellen zu beziehen und selbst anzuhäufen.

Hieraus entstünden ganz neue Informationssammlungen, die dem Anwender mehr Nutzen bringen könnten. Derzeitige Suchmaschinen wie Google reproduzieren lediglich das, was im Internet zu finden ist.

Um den Suchmaschinen der Zukunft mehr Cleverness beizubringen, erforscht Professor Volker Markl von der TU Berlin das neue Konzept. Damit Informationen angehäuft werden können, müssen laut dem Experten Anfragen auf tausenden von Computern blitzschnell gleichzeitig bearbeitet werden können. Sein Ziel sei es, Berlin als Kompetenzzentrum für die notwendigen Technologien zur Erstellung solcher Suchmaschinen zu etablieren.

Doch eine solche Anwendung könnte noch mehr, mit ihr ließe sich auch Marktforschung betreiben oder vor Wahlen eine Art Stimmungsbarometer schaffen. Letzteres wäre möglich, indem die Suchmaschine das Web automatisch nach Einträgen in Foren, Diskussionsgruppen und Blogs durchsucht und daraus Trends ableiten würde.

Quelle: Global Press/Yahoo

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Google-Geschäft läuft trotz Krise

Verfasst von Klaus Alrutz am 23. Januar 2009

Beim Internet-Konzern Google läuft trotz der Wirtschaftskrise das Geschäft mit Werbung rund um die Online-Suche weiter rund. Der Umsatz kletterte im Schlussquartal 2008 um 18 Prozent auf 5,7 Milliarden Dollar.


Der Gewinn brach im Vergleich zum Vorjahr allerdings durch eine Reihe von Einmalbelastungen um rund zwei Drittel auf 382 Millionen Dollar ein, wie Google am Donnerstag nach US-Börsenschluss am Konzernsitz in Mountain View (Kalifornien) bekanntgab. Es war der bisher erste Gewinnrückgang bei dem erfolgsverwöhnten Internet-Riesen.

Massiv belastet wurde der Gewinn von einem umfangreichen Aktien- Vergütungsprogramm für die Beschäftigten und Abschreibungen von fast 1,1 Milliarden Dollar auf Beteiligungen an den Internet-Unternehmen AOL und Clearwire. Vor den Sonderposten lag das Ergebnis bei 1,62 Milliarden Dollar (1,25 Mrd Euro).

Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg von 4,92 auf 5,10 Dollar. Mit den bereinigten Zahlen übertraf Google die Erwartungen der Analysten deutlich. Die Aktie legte im frühen Handel in New York am Freitag um gut fünf Prozent auf mehr als 323 Dollar zu.

Im Kerngeschäft von Google – den Klicks der Nutzer auf Anzeigen im Umfeld von Ergebnissen der Internet-Suche – gab es im Jahresvergleich ein Plus von 18 Prozent. Auch gegenüber dem Vorquartal legte die Zahl der sogenannten bezahlten Klicks um zehn Prozent zu. Die Wachstumsraten waren deutlich niedriger als in der Vergangenheit. Allerdings hatten einige Branchenexperten schon seit einem Jahr immer wieder mit regelrechten Einbrüchen in dem Geschäft gerechnet, die bisher nicht eintrafen. Der Umsatzanteil des US-Geschäfts wuchs auf 50 Prozent von 48 Prozent ein Jahr zuvor.

In der Wirtschaftskrise muss auch Google sparen. Die Zahl der Mitarbeiter stieg zum Jahresende binnen drei Monaten nur um rund 100 auf 20 222. Das war der bisher niedrigste Zuwachs innerhalb eines Quartals. Google hatte zuletzt mehrere Projekte gestoppt, um Kosten zu trimmen und sich auf wichtigere Bereiche zu konzentrieren. In der Abteilung für Personalsuche (Recruiting) wurden vor einigen Tagen rund 100 Stellen gestrichen.

Im gesamten Jahr 2008 stieg der Google-Umsatz um 31,3 Prozent auf 21,79 Milliarden Dollar. Der Gewinn legte nach der Milliardenabschreibung lediglich um 0,5 Prozent auf knapp 4,23 Milliarden Dollar zu. Google saß Ende des Jahres auf einem Cash- Polster von knapp 16 Milliarden Dollar.

Quelle: dpa/Yahoo

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Harley Davidson streicht mehr als tausend Stellen

Verfasst von Klaus Alrutz am 23. Januar 2009

Harley Davidson tritt auf die Bremse. Der legendäre US-Motorbauer kündigte an, wegen der sinkenden Nachfrage in diesem und im kommenden Jahr 1100 Stellen zu streichen. „Dank einer einzigartigen Marke haben wir zwar einen soliden Markt“, erklärte Firmenchef Jim Ziemer in Milwaukee. „Wir sind aber nicht immun gegen das gegenwärtige wirtschaftliche Umfeld.“

Harley Davidson gab bekannt, dass sein Gewinn im vergangenen Jahr um 30 Prozent auf 654,7 Millionen Dollar (511 Millionen Euro) eingebrochen sei. Im vierten Quartal habe sich der Niedergang mit einem Minus von 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal noch beschleunigt. Der Umsatz sank 2008 im Jahresvergleich um zwei Prozent auf 5,6 Milliarden Dollar.

Insgesamt seien 2008 etwa 303.000 Motorräder gebaut worden, acht Prozent weniger als im Vorjahr. Für 2009 erwartet Harley Davidson ein weiteres Minus von zehn bis 13 Prozent. Ein Motorenwerk und eine Fabrik zur Herstellung von Getriebe in der Region Milwaukee sollen geschlossen werden. 800 der Stellen sollen in der Produktion wegfallen, der Rest in der Verwaltung.

In den 70er und 80er schrammte Harley Davidson mehrfach knapp am Bankrott vorbei. Die Maschinen gelten als eine Ikone des „American Dream“. In den vergangenen Jahren hatte die Firma hohe Zuwachsraten beim Absatz verzeichnet.

Quelle: AFP/Yahoo

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Eigenes Betriebssystem für Russland?

Verfasst von Klaus Alrutz am 23. Januar 2009

In Russland Konkurrenz bekommen könnte Microsoft. Denn in dem Land laufen derzeit offenbar Überlegungen, demnächst ein nationales Betriebssystem einzuführen und Windows damit vom Thron zu stoßen.

Schon Ende 2008 ist die Idee zur Einführungen eines solchen Systems im gesamten Land laut dem Magazin „Golem“ entstanden. Dahinter steckt die russische Informationsgesellschaft, sie will den russischen Präsidenten Dmitri Medwedew Ende Januar in einem Brief um Unterstützung für das Vorhaben bitten. Das nationale Betriebssystem soll auf freiem Code basieren.

Quelle: Global Press/Yahoo

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Immer mehr Internet-Seiten mit schädlichem Code infiziert

Verfasst von Klaus Alrutz am 23. Januar 2009

Cyber-Kriminelle infizieren immer mehr Internet-Seiten mit schädlichem Code. Von den Top-100-Web-Auftritten sollen 70 Prozent hiervon betroffen sein oder den Besucher unbemerkt auf infizierte Seiten umleiten. Das hat jetzt der „State of Internet Security Q3-Q4 2008″ der Websense Security Labs offenbart.

Auf verseuchten Seiten findet sich beispielsweise Programm-Codes, der Sicherheitslücken in Browsern oder anderer gängiger Software ausnutzt. Es reicht aus, wenn der Anwender solche Seiten besucht, allein dadurch wird sein Rechner infiziert, sofern die darauf installierte Software entsprechende Sicherheitslücken aufweist oder kein aktuelles Anti-Virenprogramm vorhanden ist.

Problematisch ist, dass viele der Internet-Seiten, von denen Gefahren ausgehen, seriöse Web-Präsenzen sind. Noch vor einigen Jahren war vor allem der Besuch unseriöser Seiten, zum Beispiel illegaler Download-Portale, potenziell gefährlich. Doch inzwischen haben die Kriminellen längst begriffen, dass sich viel mehr Opfer finden lassen, wenn Online-Auftritte infiziert werden, die als nicht verdächtig gelten und zahlreiche Besucher anziehen. Das erklärt, weshalb laut dem Report 77 Prozent der infizierten Web-Präsenzen in diese Kategorie fallen. Infiziert ein Nutzer seinen Rechner durch den Besuch einer solchen Seite, so hat es die schädliche Software in 39 Prozent der Fälle auf Daten wie Passwörter oder Kreditkartennummern abgesehen.

Quelle: Global Press/Yahoo

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Neue Tor-Version schließt Sicherheitslücke

Verfasst von Klaus Alrutz am 23. Januar 2009

Kürzlich verkündeten die Entwickler des Tor-Projektes zwar, alle Fehler und Sicherheitslücken in ihrer Software beseitigt zu haben, dabei handelte es sich aber nur um die vom Dienstleister Coverity entdeckten. Nun haben die Entwickler Version 0.2.0.33 der Anonymisierungssoftware veröffentlicht, in der eine vom Sicherheitsspezialisten Ilja van Sprundel entdeckte Lücke geschlossen ist. Laut Bericht handelt es sich um eine „Heap Corruption“, die sich auf einigen Betriebssystemen aus der Ferne ausnutzen lässt.

Was man genau damit anstellen kann, lässt das Changelog der Entwickler allerdings offen. Immerhin stufen sie das Problem als „important“ ein und raten zu einem Update. Darüber hinaus wurden in der neuen Version zahlreiche kleinere und größere Fehler beseitigt, die die Stabilität negativ beeinflusst haben. Die Tor-Pakete stehen für Windows und Mac als Installer zum Download bereit, für Suse Linux und Red Hat gibt es fertige RPMs.

Quelle: heise.de/c´t

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Trojanisierte Kopie von Apple iWork 2009 in Umlauf

Verfasst von Klaus Alrutz am 23. Januar 2009

Apple-Anwender aufgepasst: Mehrere BitTorrent-Tracker und dubiose Webseiten verteilen derzeit ein Kopie von Apples Layout- und Präsentationssoftware iWork 2009, deren Installationsroutine um ein Trojaner-Paket (iWorkServices.pkg) ergänzt wurde. Nach Angaben des Antivirenherstellers für Mac Intego wird der Anwender bei der Installation erst ab Mac OS X 10.5.2 nach einem Passwort gefragt, vor diesen Versionen soll die Installation auch ohne Passwort funktionieren.

Der Trojaner kopiert sich in die Liste der Systemstartobjekte und nimmt Verbindung mit einem Server auf. Bislang wurden aber keine weiteren Aktivitäten des Schädlings beobachtet. Vermutlich dürfte er aber auf Befehle warten, um weitere Komponenten nachzuladen. Eine erste Analyse des Trojaners hat Sicherheitsspezialist Methusela Cebrian Ferrer auf seinen Seiten veröffentlicht.

Laut Intego sollen bislang mindestens 20.000 Anwender die trojanisierte iWork-Kopie heruntergeladen haben. Wie Intego auf diese Zahl kommt, ist unklar. Den Beschreibungen des iWork-Pakets auf The Piratebay zufolge kursiert die Kopie bereits seit dem 8. Januar. In der Beschreibung ist in den Kommentaren auch ein Vorschlag zu finden, wie man den Trojaner manuell wieder entfernen kann:

1) (open Terminal.app)
2) sudo su (enter password)
3) rm -r /System/Library/StartupItems/iWorkServices
4) rm /private/tmp/.iWorkServices
5) rm /usr/bin/iWorkServices
6) rm -r /Library/Receipts/iWorkServices.pkg
7) killall -9 iWorkServices

Quelle: heise.de/c´t

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Qimonda stellt Insolvenzantrag

Verfasst von Klaus Alrutz am 23. Januar 2009

Der krisengeschüttelte Speicherchiphersteller Qimonda ist pleite. Das Unternehmen habe Insolvenzantrag beim Amtsgericht München gestellt, sagte eine Sprecherin des Amtsgerichts München der Deutschen Presse-Agentur dpa heute. Es sei ein Eigenantrag eingegangen. Dieser müsse jetzt eingetragen werden, über das weitere Vorgehen müsse dann der zuständige Richter entscheiden.

Qimonda mit weltweit 13 000 Beschäftigten und Standorten in Dresden, München und Porto leidet seit langem unter dem dramatischen Preisverfall bei DRAM-Speicherchips und der Konkurrenz aus Fernost. Seit Wochen kämpft das Unternehmen ums Überleben. Gestern war bekannt geworden, dass die Infineon-Tochter Qimonda noch mehr frisches Geld braucht. Das Unternehmen habe in den Verhandlungen über staatliche Bürgschaften mitgeteilt, dass es kurzfristig einen zusätzlichen Finanzbedarf von 300 Millionen Euro gebe, hieß es aus Finanzkreisen.

weiterlesen bei heise-online

Quelle: heise.de/c´t

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Kfz-Handel warnt vor zu vielen Hürden bei Abwrackprämie

Verfasst von Klaus Alrutz am 23. Januar 2009

Der Kraftfahrzeughandel hat davor gewarnt, die geplante Abwrackprämie an zu hohe Umweltauflagen zu koppeln. „Man sollte die Prämie so, wie sie anfangs beschlossen wurde, erst einmal wirken lassen, und nicht vorher schon wieder kaputt machen“, sagte der Sprecher des Zentralverbandes des Deutschen Kraftfahrzeughandels (ZDK), Helmut Blümer, der „Berliner Zeitung“. Hintergrund sind Überlegungen in der Koalition, die Umweltauflagen zu verschärfen.

In der Union und der SPD gibt es Sympathie für Forderungen der Grünen, die Prämie um eine ökologische Komponente zu erweitern. Der CSU-Umweltpolitiker Josef Göppel sagte der Zeitung: „Wir dürfen alte Strukturen nicht mit Staatsgeldern konservieren.“ Die Gewährung der Prämie müsse deswegen auf sparsame und klimaschonende Wagen beschränkt werden, forderte der Obmann der Union im Umweltausschuss. Nach bisherigen Plänen werden alle Wagen der Abgasnorm „Euro 4″ gefördert. Diese hat mit dem CO2-Ausstoß allerdings nichts zu tun, sagte der CSU-Politiker.

Quelle: AFP/Yahoo

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COMPUTERBILD-Test: Qualitätssiegel für Internet-Shops oft unseriös

Verfasst von Klaus Alrutz am 23. Januar 2009

- Nur vier von acht Siegeln glaubwürdig

- Vergabe nach oberflächlicher Prüfung

- Oft juristisch fragwürdige Zulassungskriterien

Wenn ein „sensationeller Schnäppchenpreis“ eines Internet-Händlers zum Kauf lockt, ist manchmal Vorsicht geboten – sonst kommt etwa nach der Bestellung anstelle der versprochenen Markenuhr ein Billigmodell aus Taiwan. Oder ein bestelltes und per Vorkasse gezahltes Notebook wird nicht geliefert. Um seriöse Online-Shops zu erkennen, verlassen sich deshalb viele Käufer auf Gütesiegel. Dass die bunten Logos jedoch häufig leichtfertig vergeben werden, zeigte ein COMPUTERBILD-Test: Geprüft wurden die Vergabebedingungen für acht bekannte Internet-Gütesiegel (Heft 3/2009, jetzt im Handel).

Qualitätssiegel im Internet können einer Studie zufolge den Umsatz um bis zu 30 Prozent steigern. Wenig verwunderlich, dass viele Betreiber ihren Online-Shop mit Logos schmücken – und dafür sogar Geld bezahlen. Jedoch offenbarte der COMPUTERBILD-Test ein ernüchterndes Ergebnis: Nur vier von acht Siegeln garantieren, dass der jeweilige Shop ordentlich arbeitet. Seriös sind die Zertifikate von Trusted Shops, TÜV-Süd, EHI Geprüfter Online-Shop und IPS.

Andere Siegel sind indes reine Augenwischerei, weil die Zertifizierung sehr schnell erfolgt und die Zulassungskriterien zu einfach sind. Für den Kunden völlig nutzlos ist beispielsweise „Das Internetsiegel“: In punkto Datensicherheit genügt es unter anderem, wenn der Händler versichert, Zahlungsdaten verschlüsselt zu übertragen, überprüft wird dies nicht. Und wo seriöse Testkandidaten bis zu acht Wochen brauchen um einen Online-Shop zu testen, ist der Prüfprozess für „Das Internetsiegel“ mit rund vier Stunden verdächtig kurz. Fragwürdig ist auch das Siegel „User Friendly Online-Shop“. Geprüft wird nur die Nutzerfreundlichkeit, wichtige Kriterien wie der Umgang mit Kundendaten zu Werbezwecken oder Informationen zu Zahlungsarten bleiben ungetestet. Dieses Logo kann theoretisch jeder Internet-Shop erhalten, weil ein Durchfallen bei der Prüfung praktisch nicht möglich ist.

Quelle: Computerbild

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