Weblog-Archiv für 23. Januar 2009
Verfasst von Klaus Alrutz am 23. Januar 2009
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Verfasst von Klaus Alrutz am 23. Januar 2009
Die meisten Anwender lassen ihr Handy-Netzgerät immer in der Steckdose, selbst wenn das Handy gerade nicht geladen wird. Zwar werden die Ladegeräte immer sparsamer, dennoch verbrauchen sie im Standby unnötig Energie. Die Europäische Union sagt nun mit der Ökodesign-Richtlinie dieser Verschwendung den Kampf an.
Laut Nokia sorgt die Faulheit der Anwender für zwei Drittel der gesamten Energiekosten eines Handylebens, lediglich ein Drittel der Energie kommt beim Handy-Akku an. Handy-Netzteile sollen in Zukunft im Standby maximal 0,3 Watt aufnehmen und damit nicht nur den Geldbeutel des Anwenders schonen, sondern auch unnötigen CO2-Ausstoß vermeiden. Anhand einiger Muster überprüften wir, ob aktuelle Netzteile bereits die Anforderungen der kommenden Richtlinie erfüllen.
Führende Handy-Hersteller haben vor einigen Monaten eine Kennzeichnung angekündigt, anhand derer Anwender schnell erkennen können, wie sparsam das Netzteil mit der kostbaren Energie umgeht. Die beste Klasse bekommt fünf Sterne, sie soll im Standby weniger als 30 Milliwatt verbrauchen. Dabei sind LG Electronik, Motorola, Nokia, Samsung und Sony Ericsson, alle stellen Informationen zu den verfügbaren Ladegeräten auf ihren Webseiten bereit. Bisher fällt nur ein Nokia-Netzteil (AC-8E) in die Fünf-Sterne-Klasse, alle andern Netzteile kommen auf maximal vier Sterne. Zum Erreichen der EU-Norm reichen bereits drei Sternchen aus.
Netzteile mit fünf Sternchen ziehen im Jahr maximal 263 Wh aus dem Stromnetz, bei einem Preis von rund 20 Cent pro kWh entstehen damit Kosten von knapp sechs Cent. Schlechter stehen Netzteile mit nur einem Stern da, sie belasten die Geldbörse des Anwenders mit knapp 90 Cent. Für den Einzelnen hat ein energiesparendes Netzteil also kaum eine Auswirkung, doch auch hier gilt: Die Masse machts.
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Quelle: heise.de/c´t/heise mobil

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Verfasst von Klaus Alrutz am 23. Januar 2009
Informationen im stetig wachsenden Internet zu finden, wird in Zukunft von immer größerer Bedeutung sein. Auf einem neuen Konzept basierende Suchmaschinen könnten schon bald dazu in der Lage sein, Informationen aus unterschiedlichen Quellen zu beziehen und selbst anzuhäufen.
Hieraus entstünden ganz neue Informationssammlungen, die dem Anwender mehr Nutzen bringen könnten. Derzeitige Suchmaschinen wie Google reproduzieren lediglich das, was im Internet zu finden ist.
Um den Suchmaschinen der Zukunft mehr Cleverness beizubringen, erforscht Professor Volker Markl von der TU Berlin das neue Konzept. Damit Informationen angehäuft werden können, müssen laut dem Experten Anfragen auf tausenden von Computern blitzschnell gleichzeitig bearbeitet werden können. Sein Ziel sei es, Berlin als Kompetenzzentrum für die notwendigen Technologien zur Erstellung solcher Suchmaschinen zu etablieren.
Doch eine solche Anwendung könnte noch mehr, mit ihr ließe sich auch Marktforschung betreiben oder vor Wahlen eine Art Stimmungsbarometer schaffen. Letzteres wäre möglich, indem die Suchmaschine das Web automatisch nach Einträgen in Foren, Diskussionsgruppen und Blogs durchsucht und daraus Trends ableiten würde.
Quelle: Global Press/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 23. Januar 2009
In Russland Konkurrenz bekommen könnte Microsoft. Denn in dem Land laufen derzeit offenbar Überlegungen, demnächst ein nationales Betriebssystem einzuführen und Windows damit vom Thron zu stoßen.
Schon Ende 2008 ist die Idee zur Einführungen eines solchen Systems im gesamten Land laut dem Magazin „Golem“ entstanden. Dahinter steckt die russische Informationsgesellschaft, sie will den russischen Präsidenten Dmitri Medwedew Ende Januar in einem Brief um Unterstützung für das Vorhaben bitten. Das nationale Betriebssystem soll auf freiem Code basieren.
Quelle: Global Press/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 23. Januar 2009
Kürzlich verkündeten die Entwickler des Tor-Projektes zwar, alle Fehler und Sicherheitslücken in ihrer Software beseitigt zu haben, dabei handelte es sich aber nur um die vom Dienstleister Coverity entdeckten. Nun haben die Entwickler Version 0.2.0.33 der Anonymisierungssoftware veröffentlicht, in der eine vom Sicherheitsspezialisten Ilja van Sprundel entdeckte Lücke geschlossen ist. Laut Bericht handelt es sich um eine „Heap Corruption“, die sich auf einigen Betriebssystemen aus der Ferne ausnutzen lässt.
Was man genau damit anstellen kann, lässt das Changelog der Entwickler allerdings offen. Immerhin stufen sie das Problem als „important“ ein und raten zu einem Update. Darüber hinaus wurden in der neuen Version zahlreiche kleinere und größere Fehler beseitigt, die die Stabilität negativ beeinflusst haben. Die Tor-Pakete stehen für Windows und Mac als Installer zum Download bereit, für Suse Linux und Red Hat gibt es fertige RPMs.
Quelle: heise.de/c´t

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Verfasst von Klaus Alrutz am 23. Januar 2009
Der krisengeschüttelte Speicherchiphersteller Qimonda ist pleite. Das Unternehmen habe Insolvenzantrag beim Amtsgericht München gestellt, sagte eine Sprecherin des Amtsgerichts München der Deutschen Presse-Agentur dpa heute. Es sei ein Eigenantrag eingegangen. Dieser müsse jetzt eingetragen werden, über das weitere Vorgehen müsse dann der zuständige Richter entscheiden.
Qimonda mit weltweit 13 000 Beschäftigten und Standorten in Dresden, München und Porto leidet seit langem unter dem dramatischen Preisverfall bei DRAM-Speicherchips und der Konkurrenz aus Fernost. Seit Wochen kämpft das Unternehmen ums Überleben. Gestern war bekannt geworden, dass die Infineon-Tochter Qimonda noch mehr frisches Geld braucht. Das Unternehmen habe in den Verhandlungen über staatliche Bürgschaften mitgeteilt, dass es kurzfristig einen zusätzlichen Finanzbedarf von 300 Millionen Euro gebe, hieß es aus Finanzkreisen.
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Quelle: heise.de/c´t

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Verfasst von Klaus Alrutz am 23. Januar 2009
Der Kraftfahrzeughandel hat davor gewarnt, die geplante Abwrackprämie an zu hohe Umweltauflagen zu koppeln. „Man sollte die Prämie so, wie sie anfangs beschlossen wurde, erst einmal wirken lassen, und nicht vorher schon wieder kaputt machen“, sagte der Sprecher des Zentralverbandes des Deutschen Kraftfahrzeughandels (ZDK), Helmut Blümer, der „Berliner Zeitung“. Hintergrund sind Überlegungen in der Koalition, die Umweltauflagen zu verschärfen.
In der Union und der SPD gibt es Sympathie für Forderungen der Grünen, die Prämie um eine ökologische Komponente zu erweitern. Der CSU-Umweltpolitiker Josef Göppel sagte der Zeitung: „Wir dürfen alte Strukturen nicht mit Staatsgeldern konservieren.“ Die Gewährung der Prämie müsse deswegen auf sparsame und klimaschonende Wagen beschränkt werden, forderte der Obmann der Union im Umweltausschuss. Nach bisherigen Plänen werden alle Wagen der Abgasnorm „Euro 4″ gefördert. Diese hat mit dem CO2-Ausstoß allerdings nichts zu tun, sagte der CSU-Politiker.
Quelle: AFP/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 23. Januar 2009
- Nur vier von acht Siegeln glaubwürdig
- Vergabe nach oberflächlicher Prüfung
- Oft juristisch fragwürdige Zulassungskriterien
Wenn ein „sensationeller Schnäppchenpreis“ eines Internet-Händlers zum Kauf lockt, ist manchmal Vorsicht geboten – sonst kommt etwa nach der Bestellung anstelle der versprochenen Markenuhr ein Billigmodell aus Taiwan. Oder ein bestelltes und per Vorkasse gezahltes Notebook wird nicht geliefert. Um seriöse Online-Shops zu erkennen, verlassen sich deshalb viele Käufer auf Gütesiegel. Dass die bunten Logos jedoch häufig leichtfertig vergeben werden, zeigte ein COMPUTERBILD-Test: Geprüft wurden die Vergabebedingungen für acht bekannte Internet-Gütesiegel (Heft 3/2009, jetzt im Handel).
Qualitätssiegel im Internet können einer Studie zufolge den Umsatz um bis zu 30 Prozent steigern. Wenig verwunderlich, dass viele Betreiber ihren Online-Shop mit Logos schmücken – und dafür sogar Geld bezahlen. Jedoch offenbarte der COMPUTERBILD-Test ein ernüchterndes Ergebnis: Nur vier von acht Siegeln garantieren, dass der jeweilige Shop ordentlich arbeitet. Seriös sind die Zertifikate von Trusted Shops, TÜV-Süd, EHI Geprüfter Online-Shop und IPS.
Andere Siegel sind indes reine Augenwischerei, weil die Zertifizierung sehr schnell erfolgt und die Zulassungskriterien zu einfach sind. Für den Kunden völlig nutzlos ist beispielsweise „Das Internetsiegel“: In punkto Datensicherheit genügt es unter anderem, wenn der Händler versichert, Zahlungsdaten verschlüsselt zu übertragen, überprüft wird dies nicht. Und wo seriöse Testkandidaten bis zu acht Wochen brauchen um einen Online-Shop zu testen, ist der Prüfprozess für „Das Internetsiegel“ mit rund vier Stunden verdächtig kurz. Fragwürdig ist auch das Siegel „User Friendly Online-Shop“. Geprüft wird nur die Nutzerfreundlichkeit, wichtige Kriterien wie der Umgang mit Kundendaten zu Werbezwecken oder Informationen zu Zahlungsarten bleiben ungetestet. Dieses Logo kann theoretisch jeder Internet-Shop erhalten, weil ein Durchfallen bei der Prüfung praktisch nicht möglich ist.
Quelle: Computerbild

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