Weblog-Archiv für 14. Januar 2009
Verfasst von Klaus Alrutz am 14. Januar 2009
Die Webseite der Hotelerbin www.parishilton.com wurde gehackt und hat Besucher mit einem Trojaner infiziert. Der Trojaner beziehungsweise die Malware sollte Bankverbindungen und andere Informationen der Benutzer ausspionieren.
Besucher die ihre Webseite besuchten wurden aufgefordert ihr System zu aktualisieren, damit alle Seiteninhalte korrekt angezeigt werden können. Auch wenn die Besucher auf Abbrechen geklickt haben wurde der Trojaner heruntergeladen und der Trojaner installierte sich auf dem System des Besuchers. Was bisher noch unklar ist, wie die Hacker es geschafft haben die Seite zu hacken.
Das Unternehmen Scan Safe hatte die Lücke auf parishilton.com entdeckt, welche per iFrame in die Seite eingebaut wurde. In dem iFrame wurde ein Malware-Host mit der Adresse you69tube.com aufgerufen. Dort wird dann ein pdf- Dokument heruntergeladen welches auf dem System einen Exploit Versuch startet.
Quelle: www.die-topnews.de

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Verfasst von Klaus Alrutz am 14. Januar 2009
Einer der höchsten Richter Niedersachsens und seine Ehefrau, eine Staatsanwältin, stehen seit Mittwoch als Angeklagte vor dem Landgericht Oldenburg. Die Vorwürfe lauten im Fall des 56 Jahre alten Richters am Oberlandesgericht Oldenburg auf versuchte Erpressung und Betrug in einem besonders schweren Fall.
Er legte am ersten Verhandlungstag ein Geständnis ab. Gleichzeitig widersprach sein Anwalt aber dem Vorwurf, er habe einen Erpressungsversuch unternommen. Er habe nur jemanden beraten wollen, sagte der Angeklagte.
Die 51 Jahre alte Ehefrau, Staatsanwältin in Aurich, soll Dienstgeheimnisse verletzt haben. Außerdem ist ein Unternehmensberater wegen versuchter Erpressung und Betruges angeklagt. Alle drei versuchten am ersten Prozesstag, einen Deal mit Gericht und Staatsanwaltschaft zu erreichen und ihre Strafen so niedrig zu halten.
Geld von Unternehmer verlangt
Es geht um zwei verschiedenen Taten: Laut Staatsanwaltschaft Osnabrück sollen der hoch verschuldete Richter und der Unternehmensberater von einem Unternehmer in Ostfriesland Geld für die Einstellung eines Verfahrens verlangt haben. Dabei ging es um 5.000 Euro sowie 500 Euro monatlich für einen Beratervertrag. Den Kontakt habe der Unternehmensberater hergestellt und dem Unternehmer gedroht.
Die Ermittlungen gegen den Unternehmer habe die Ehefrau des Richters geführt. Sie habe ihrem Mann die Akten zu einem Zeitpunkt überlassen, als die Ermittlungen noch liefen. Darum habe der Richter Informationen an den Unternehmensberater weitergeben können.
Der angeklagte Richter erklärte sein Verhalten als Rechtsberatung und bestritt, dass er eine Erpressung im Sinn hatte. «Wenn ich hätte erpressen wollen, wäre der ganze Aufwand nicht nötig gewesen.» Er habe dem Unternehmer sagen wollen, mit welchen Argumenten er eine Einstellung des Verfahrens erreichen könnte. «Dass das katastrophal ist, ist völlig klar. Das macht man nicht. Das ist auch skandalös», sagte der Angeklagte.
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Quelle: AP/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 14. Januar 2009
Die globale Wirtschaftskrise trifft die deutschen Banken härter als bisher erwartet. Bundesregierung und Kreditinstitute suchen nach Notmaßnahmen, um die milliardenschweren Verluste einzudämmen und Vertrauen zurückzugewinnen. Die Deutsche Bank machte allein im vierten Quartal 2008 4,8 Milliarden Euro Verlust. Die Deutsche Post, die zum Teil dem Staat gehört, steigt vorübergehend mit acht Prozent bei der Deutschen Bank ein und sichert so den Verkauf der Tochter Postbank ab. Nach der Teilverstaatlichung der Commerzbank prüft die Bundesregierung nun auch die Übernahme des angeschlagenen Finanzkonzerns Hypo Real Estate.
Quelle: dpa/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 14. Januar 2009
Mit einem Geständnis hat am Mittwoch der Prozess gegen den sogenannten Chatroom-Mörder Christian G. vor dem Landgericht Essen begonnen. In einer von Verteidiger Burkhard Benecken verlesenen Erklärung gab er an, die erste Tat sei ein Unglücksfall gewesen. Bei der zweiten Tötung seien ihm die Sicherungen durchgebrannt. Der 27-jährige Hamburger hatte bisher nur einen der Morde zugegeben. Laut Anklage tötete er zwei Frauen, die er zuvor im Internet kennengelernt hatte, mit zahlreichen Messerstichen.
Der Mann traf sein erstes Opfer, eine 26-jährige Frau aus Stade bei Hamburg, laut Anklage am 5. Juni. Den Ermittlungen zufolge führte er sie auf eine einsame Wiese und stach ihr dort plötzlich ein Messer in den Hals. In seiner Erklärung betonte der Angeklagte nun aber, es habe einen Streit gegeben, und er habe die Frau damals lediglich beruhigen und wegschieben wollen. Dabei habe er ihr an den Hals gefasst. Als er gemerkt habe, dass die Frau tot war, habe er Panik bekommen – und sie einfach liegenlassen. Die Todesursache ist nicht eindeutig geklärt, weil die Leiche schon stark verwest war, als sie gefunden wurde.
Opfer wollte laut Angeklagtem Geld
Zu dem Mord an einer 39-jährigen Frau aus Marl Mitte Juni erklärte er, das Opfer habe Geld von ihm gewollt und ihm gedroht, ihn der Vergewaltigung zu bezichtigen. Dies habe ihn besonders aufgebracht, da er als Kind mit ansehen musste, wie sein Vater seine Mutter vergewaltigte. Schließlich sei er der Frau auf einen Spaziergang gefolgt, um sie zur Rede zu stellen. Als er vor ihr stand, habe er plötzlich wie damals «die Augen von Jesus» vor sich gesehen: «Sie haben das Messer geführt.»
Insgesamt versetzte der Täter der 39-Jährigen zwölf Messerstiche in den Rücken und 14 in die Brust. Die Frau verblutete noch am Tatort. Der 27-Jährige soll daraufhin laut Anklage in ihre Wohnung zurückgekehrt und unter anderem ihren Computer gestohlen haben.
Staatsanwaltschaft sieht besondere Schwere der Schuld
Die Staatsanwaltschaft will beantragen, dass die Strafkammer die besonderen Schwere der Schuld feststellt. Demnach wäre bei einer Verurteilung zu lebenslanger Haft eine vorzeitige Freilassung nach 15 Jahren ausgeschlossen.
Für den Prozess sind 14 Verhandlungstage angesetzt. Die Staatsanwaltschaft hat nach eigenen Angaben knapp 100 Zeugen benannt, darunter zahlreiche der weiblichen Chat-Bekanntschaften des Angeklagten. Am Mittwoch sollten zunächst zwei Polizeibeamte gehört werden. Ein Urteil wird nicht vor dem 2. April erwartet.
Quelle: AP/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 14. Januar 2009
Der Insolvenzverwalter des pleite gegangenen Handyherstellers BenQ Mobile hat laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung drei ehemalige taiwanische Spitzenmanager des Unternehmens verklagt. Prager fordert demnach von Ex-Geschäftsführer David Wang, vom damaligen BenQ-Finanzchef Alex Liou und dem früheren Vizechef des Gesamtkonzerns, Jerry Wang, jeweils 28 Millionen Euro Schadenersatz. Möglicherweise müssen weitere Ex-Manager mit Anzeigen rechnen, heißt es in dem Bericht. David Wang und Liou seien die Klagen bereits bei einem Deutschlandaufenthalt im vergangenen Jahr zugestellt worden. Die Klage gegen Jerry Wang müsse dagegen den Dienstweg über Gerichte und die Justizministerien in Deutschland und Taiwan gehen.
BenQ Mobile sei bereits zum 1. Mai 2006 zahlungsunfähig gewesen, dennoch seien zu Unrecht weiter Gelder aus dem Unternehmen abgeflossen, meint Prager laut dem Bericht. Der Verdacht, BenQ Mobile habe Finanzprobleme verschwiegen, werde offenbar durch vertrauliche E-Mails genährt, beispielsweise durch eine des Finanzchefs David Wang am 16. August 2006 an den Geschäftsführer des Handyherstellers, Clemens Joos. Nach außen hätten die Manager dagegen Durchhalteparolen ausgegeben und nach Bekanntgabe der Insolvenz Überraschung bekundet. Ob Prager auch an Joos Millionenforderungen stellt, blieb zunächst offen.
Qisda, wie BenQ heute heißt, wehrte sich laut dem Bericht gegen die Vorwürfe. Ein Qisda-Anwalt habe die Forderung zurückgewiesen, Manager sollten für umstrittene Finanztransaktionen haften. Die BenQ Mobile OHG sei in dem fraglichen Zeitraum nach den vorliegenden Unterlagen zahlungsfähig gewesen. Das Unternehmen habe über erhebliche Guthaben bei Banken, auf Konten und Ansprüche gegen Lieferanten verfügt.
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Quelle: heise.de/c´t

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