Vorsicht vor Hackerzugriffen auch bei privaten Internet-Seiten
Verfasst von Klaus Alrutz am 6. Januar 2009
Längst vorbei sind die Zeiten, in denen sich Hacker nur Zugriff auf bekannte und kommerzielle Internet-Seiten verschafft haben.
Auch kleine private Web-Auftritte sind längst ins Visier dieser Kriminellen geraten. Nicht immer werden die Inhalte manipuliert, oft werden illegale Dateien wie Raubkopien von Filmen und Musikstücken oder mit Viren verseuchte Programme auf dem Speicherplatz der gehackten Internet-Seite abgelegt. Der Seitenbetreiber bekommt davon nur dann etwas mit, wenn ihm die Dateien auffallen, also wenn er bewusst nach Veränderungen der Server-Inhalte sucht.
Einfacher geht es mit speziellen Tools, die überwachen, wann eine Internet-Seite bearbeitet worden ist und wie sich die Datenmenge auf dem Server verändert hat. Verhindern können solche Programme es zwar nicht, dass sich Hacker an einer Internet-Präsenz zu schaffen machen. Doch kann der Seitenbetreiber die Manipulation schneller entdecken. Kostenlos ist beispielsweise die Software Hackdetect. Sie wird auf dem Computer des Seitenbetreuers installiert. Anschließend ist in der Anwendung ein Zugang zu dem Server einzurichten, auf dem die Web-Seite liegt.
Der Anwender kann dann einstellen, was gescannt werden soll und wann die Überprüfung zu erfolgen hat. Das Programm übernimmt dann gemäß diesen Einstellungen die Überwachung und meldet unerwünschte Änderungen. Über die Web-Seite des Programmanbieters kann der Anwender auch ein Handbuch als PDF-Datei herunterladen www.hackdetect.de.
Quelle: Global Press/Yahoo

















































