Weblog-Archiv für 5. Januar 2009
Verfasst von Klaus Alrutz am 5. Januar 2009
Belasten oder entlasten
Wer soll belastet und wer entlastet werden? Die Noch-Koalitionspartner Union und SPD wollen sich rasch auf Maßnahmen gegen die Wirtschaftskrise einigen. Rasch, aber nicht zu rasch. Der Streit um Steuersenkungen eignet sich schließlich hervorragend zur Profilierung der eigenen Partei.
Bildquelle: DDP
Am Montag gab es bei der Union viele zufriedene Gesichter. Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer freute sich, dass er sich im Steuerstreit mit der CDU durchsetzen konnte. Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel freute sich, dass die Bayern endlich Ruhe geben. Auch die lautesten Steuersenker in der CDU, die Wirtschaftspolitiker Josef Schlarmann und Michael Fuchs, waren glücklich, dass sie die Parteichefin endlich auf ihre Seite ziehen konnten.
Alle zusammen dürften sie sich gefreut haben, dass sie trotz dieser Einigung noch immer ein prächtiges Thema für den Bundestagswahlkampf haben: die Steuerpolitik. Die SPD will die Steuern erhöhen. Wir wollen sie senken. So ähnlich könnte die Linie der Union für die nächsten Monate aussehen.
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Quelle: WELT.de

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Verfasst von Klaus Alrutz am 5. Januar 2009
Der Präsident des Münchner ifo Instituts, Hans-Werner Sinn, hat für die deutsche Wirtschaft die schwersten Krise seit Ende des Zweiten Weltkriegs prognostiziert.
Der Ökonom sagte der «BILD»-Zeitung (Montag): «Die deutsche Wirtschaft steht vor der schwersten Rezession der Nachkriegsgeschichte. Auch für das Jahr 2010 sehen wir noch keinen Aufschwung.» Die Wirtschaftsleistung werde 2009 um mindestens zwei Prozent schrumpfen.
Sinn rechnet auch mit einer negativen Entwicklung am Arbeitsmarkt: «Die Arbeitslosigkeit wird bis zum Dezember um eine halbe Million steigen», sagte der ifo-Präsident. 2010 könnten demnach sogar vier Millionen Menschen arbeitslos sein. Einziger Lichtblick sei die Inflation: Wegen des Ölpreis-Einbruchs sinke laut Sinn die Teuerungsrate 2009 im Schnitt auf 0,9 Prozent.
Quelle: dpa/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 5. Januar 2009
Farbenprächtige Fische an tropischen Riffen verzaubern jährlich Millionen Urlauber. Doch auch kühlere Meeresgebiete und sogar Süßwasserseen und Flüsse haben interessante Bewohner. Diesen kann man unter FishBase.de auf den Grund gehen. Das kostenlos nutzbare Nachschlagewerk ist eine riesige Datenbank, die laut Betreiberangaben derzeit circa 31 000 Arten aus aller Welt umfasst. Zu finden sind dort außerdem fast 47 000 Bilder und 270 600 Namen in allerlei Sprachen. Die Datenbank kann nicht nur nach den wissenschaftlichen Namen der Tiere – zum Beispiel Sphyrna zygaena – durchsucht werden, sondern auch nach umgangssprachlichen wie Hammerhai.
Interessant sind zudem weitere Filterfunktionen wie Informationen zu den Ländern, in denen die Fische leben oder die Lebensräume, die sie bewohnen. So kann etwa nach Süßwasserfischen ebenso gesucht werden wie nach Riff-verbundenen Arten oder Tiefseefischen. Sogar die Suche nach Fischmotiven auf Briefmarken ist in der Datensammlung möglich. Zu jeder in der Datenbank erfassten Fischart gibt es detaillierte Informationen, darunter etwa Daten zur Größe, zum Lebensraum oder zum Gefährdungsstatus. Nicht alle Angaben sind ins Deutsche übersetzt, manche Angaben sind nur in Englisch verfügbar. Durch einen Klick auf das Bild im jeweiligen Beschreibungstext können weitere Aufnahmen aufgerufen werden, sofern sie verfügbar sind. Außerdem kann in vielen Fällen eine Landkarte auf den Bildschirm geholt werden, in der Punkte anzeigen, wo die jeweilige Fischart beobachtet worden ist www.fishbase.de.
Quelle: Global Press/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 5. Januar 2009
Am Wochenende wurde bekannt, dass die Krefelder Firma Hustler Europe mit Media Protector zusammenarbeitet. In Foren war bereits früher von Abmahnungen im Auftrag der Tochter des amerikanischen Unternehmens berichtet worden, das sich selbst als „The World’s Largest Adult Entertainment Company“ bezeichnet.
Media Protector sammelt mit der Software FileWatch IP-Nummern in P2P-Systemen und benutzt sie, um über Provider Namen und Adressen von Nutzern zu bekommen, welche anschließend mit Geldforderungen konfrontiert werden. Das Vorgehen ähnelt dem der Forma DigiProtect, allerdings fordert Media Protector keine Übertragung von Rechten. Beide Unternehmen stellen heraus, dass ihre Geschäftspartner aus nicht lizenzierten Angeboten Profit schlagen können. Auch Helen Clyne von Hustler Europe spricht davon, dass durch die Zusammenarbeit „Rechtsbeeinträchtigungen in einen beständigen Einnahmestrom verwandelt“ würden.
Digi Protect geriet im letzten Jahr mit seinem Geschäftsmodell in die Kritik, weil kaum Anreize bestehen, dass bei der Zuordung von IP-Nummern zu Rechtsverletzungsakten und Namen gründlich gearbeitet wird. Stattdessen kann es potentiell dazu verleiten, an möglichst viele Personen Forderungen zu versenden, weil Menschen gerade bei Ansprüchen mit Peinlichkeitspotential dazu neigen, diese auch dann schnell und ohne Aufsehen zu begleichen, wenn sie sich selbst keiner Rechtsverletzung bewusst sind.
Auch eine mit Media Protector zusammenarbeitende Kanzlei unterstellte einer Nutzerin das nicht lizenzierte Anbieten von Dateien, obwohl sie einen speziell modifizierten eMule-Client nutzte, mit dem so etwas gar nicht möglich gewesen sein soll.
Quelle: heise.de/Telepolis

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Verfasst von Klaus Alrutz am 5. Januar 2009
Im Ringen um ein zweites Konjunkturpaket haben sich CDU und CSU auf ein gemeinsames Konzept geeinigt. CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla sagte nach fast fünstündigen Gesprächen am Sonntagabend in Berlin, Steuern und Abgaben sollten im gleichen Verhältnis zueinander gesenkt werden. Vorstellbar sei die Erhöhung des Grudnfreibetrages auf 8000 Euro bei gleichzeitiger Verschiebung des Steuertarifverlaufs, um die so genannte kalte Progression abzumildern. Die Union will mit ihrem Konzept heute in die Gespräche mit der SPD im Koalitionsausschuss in Berlin gehen.
Nach den Vorstellungen der Unionsparteien könnten die von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gleichermaßen bezahlten Beiträge zur Krankenversicherung gesenkt werden. Darüber hinaus wolle die Union Investitionen in die Infrastruktur. Genaue zu Angaben zum Volumen dieser von der Union geplanten Konjunkturmaßnahmen machten CDU und CSU zunächst nicht. CSU-Generalsekretär Karl-Theodor zu Guttenberg sprach allerdings von „spürbaren Entlastungen“. Er sagte, für die CSU sei wichtig, dass der Grundfreibetrag erhöht werden solle und die kalte Progression gemildert werden solle. Die so genannte kalte Progression bedeutet, dass Lohnerhöhungen häufig aufgefressen werden, indem der Arbeitnehmer in eine höhere Steuerstufe rutscht.
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Quelle: AFP/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 5. Januar 2009
Der Chiphersteller Freescale will im zweiten Halbjahr 2009 die Serienfertigung des hoch integrierten System-on-Chip (SoC) i.MX51 mit 1-GHz-ARM-Kern aufnehmen, das anscheinend in einem künftigen Apple-Netbook zum Einsatz kommen soll. Wenn es nach Freescale geht, liegen zu Weihnachten 2009 aber auch Billig-Notebooks mit Ubuntu-Linux und i.MX51 unter den Weihnachtsbäumen.
Die Ex-Motorola-Chipsparte Freescale will also vom aktuellen Netbook-Trend profitieren – allerdings nicht, wie man auch erwarten könnte, mit einem PowerPC-Prozessor, sondern mit einem von ARM lizensierten Cortex-A8-Kern (ARMv7). Im Embedded-Kombiprozessor i.MX51 stecken aber noch viele weitere Funktionsblöcke, darunter ein 2D/3D-Grafikkern und ein DDR-/DDR2-Speichercontroller. Den 65-Nanometer-Prozessor will Freescale ab dem zweiten Quartal 2009 in Serie produzieren, sodass damit bestückte Netbooks rechtzeitig zur „Holiday Shopping Season“ 2009 in den Handel kommen. Für i.MX-Netbooks offeriert Freescale zudem noch einen Energieverwaltungschip (MC13982), einen Soundchip (SGTL5000), einen Beschleunigungssensor und einen Touchscreen-Controller.
Bisher verkauft Freescale in der i.MX-Baureihe (PDF-Datei) nur Prozessoren mit ARM9- und ARM11-Kernen; von den leistungsfähigsten Varianten i.MX35 und i.MX37 gibt es noch keine vollständigen öffentlichen Datenblätter. Unterschiedliche i.MX-Varianten – teilweise, wie der i.MX31, mit GPU-IP-Cores aus der PowerVR-Baureihe von Imagination Technologies ausgestattet – kommen in den für solche Embedded-Prozessoren typischen Anwendungen wie Handys, Smartphones, Navigationsgeräten, Steuerungssystemen und Autos zum Einsatz.
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Quelle: heise.de/c´t

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Verfasst von Klaus Alrutz am 5. Januar 2009
Nach Afrika sollte die „Hochzeitsreise“ von drei ausgebüxten Kindern aus Langenhagen bei Hannover gehen. Nach Polizeiangaben waren die beiden fünf und sieben Jahre alten Mädchen sowie der sechsjährige Junge am Neujahrsmorgen zum Flughafen aufgebrochen, als die Eltern noch schliefen.
Das ältere Mädchen und der Junge waren als „Hochzeitspaar“ unterwegs, die Fünfjährige begleitete sie als Trauzeugin. Die mit Rollkoffern, Sonnenbrillen und Luftmatratze ausgestatteten Kinder schafften es mit der Straßenbahn bis zum Hauptbahnhof Hannover. Dort fielen sie Bahnbeamten auf, die die Weiterreise des Trios stoppten.

Quelle: n-tv

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