Verfasst von Klaus Alrutz am 4. Januar 2009
“Operation Gesundheitsfonds – höhere Beiträge, weniger Leistungen?” lautet das Thema der Sendung ANNE WILL am Sonntag, 4. Januar 2009, um 21.45 Uhr im Ersten (ARD).
Die meisten Deutschen müssen ab sofort mehr für ihre gesetzliche Krankenversicherung bezahlen –Resultat des neuen Gesundheitsfonds, der seit 1. Januar in Kraft ist. Alle Mitglieder zahlen nun einen einheitlichen Beitragssatz von 15,5 Prozent. Vor allem Rentner trifft dieser Beitragssatz besonders hart. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hingegen will mit dem Fonds für mehr Gerechtigkeit im Gesundheitswesen sorgen. Viele Kritiker bezweifeln jedoch, dass das neue System zu mehr Wahlfreiheit und einer Verbesserung der Leistungen führen wird. Sie befürchten vielmehr, dass die Krankenkassen sogar Leistungen kürzen werden.
- Bedeutet der Fonds für die Versicherten vor allem höhere Beiträge für weniger Leistungen?
- Und fördert das neue System die Zwei-Klassen-Medizin?
Hierzu werden am 4. Januar bei Anne Will zu Gast sein:
- Ulla Schmidt (SPD), Bundesgesundheitsministerin
- Jens Spahn (CDU), Gesundheitspolitiker, Mitglied des Gesundheitsausschusses
- Sibylle Herbert, Autorin und Krebspatientin
- Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK
- Ingo Kailuweit, Vorstandsvorsitzender der Kaufmännischen Krankenkasse
- Johann und Rita Hadler, Rentner-Ehepaar aus Braunlage
Quelle: Presse ANNE WILL– politisch denken, persönlich fragen

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Verfasst von Klaus Alrutz am 4. Januar 2009
Die Beseitigung von vier Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg hat am Sonntag in Osnabrück zur größten Evakuierungsaktion der Stadtgeschichte geführt. Rund 15.000 Bewohner mussten am Morgen ihre Häuser verlassen. Außerdem wurden drei Krankenhäuser und ein Altenheim geräumt. Zwei der britischen Fünf-Zentner-Bomben wurden von Spezialisten entschärft, die anderen zwei am frühen Abend kontrolliert gesprengt, weil die Bergung zu gefährlich schien. Das Gebiet sollte noch am Abend wieder freigegeben werden, wie der Sprecher der Stadt Osnabrück, Sven Jürgensen, mitteilte.
Die Sprengkörper befanden sich in der Nähe von leerstehenden Wohnhäusern, die früher zum Teil von Angehörigen der britischen Streitkräfte genutzt wurden. Die Entfernung zwischen den Bomben beträgt nach Jürgensens Angaben nur etwa 20 Meter. Die Blindgänger wurden mit Hilfe von Luftaufnahmen in den Stadtteilen Westerberg und Weststadt geortet worden. Ein fünftes Objekt erwies sich als Schrott.
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Quelle: AP/Yahoo

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