Archiv für Dezember 2008
Guten Rutsch und ein frohes neues Jahr.
Verfasst von Klaus Alrutz am 31. Dezember 2008
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AMD liefert Open-Source R600/700-3D-Treiber
Verfasst von Klaus Alrutz am 31. Dezember 2008
Die Bedeutung von Linux wächst kontinuierlich. Dies haben auch die großen Grafikkartenhersteller erkannt, die ihren Produkten nun regelmäßig neue Treiber für das offene Betriebssystem zur Verfügung stellen. Die Qualität und Dokumentationen wird immer besser und der Quellcode zunehmend offener. AMD liefert jetzt erstmalig R600/R700-3D-Code.
Während Intel für seine integrierten Grafiklösungen bereits seit Urzeiten für Jedermann offene Treiber bereit stellt, haben Nvidia und ATi/AMD ihre Entwicklungsressourcen größtenteils auf proprietäre Closed-Source-Treiber konzentriert, um damit so wenig wie möglich über die interne Struktur ihrer Hardware – oder noch schlimmer – die wohl gewählten Softwareoptimierungen preis geben zu müssen. Es steht außer Frage, dass die Closed-Source-Treiber von Nvidia und ATi haben in diesem Jahr große Fortschritte gemacht haben (Auswertung Nvidia, Auswertung ATi/AMD). Insbesondere AMD hatte hier im Vergleich zu Nvidia einiges aufzuholen – was auch gelang, wie folgendes Zitat der zuvor verlinkten Artikel zeigt.
weiterlesen bei ComputerBase
Quelle: Computerbase.de
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Thunderbird 2.0.0.19 schließt Sicherheitslücken
Verfasst von Klaus Alrutz am 31. Dezember 2008
Die Mozilla-Entwickler haben die Version 2.0.0.19 ihres E-Mail-Clients Thunderbird herausgebracht. Sie beseitigt fünf als „moderate“ und zwei als „low“ eingestufte Sicherheitslücken, die zuvor im Webbrowser Firefox mit den Versionen 3.0.5, 2.0.19 und 2.0.20 gestopft worden waren. Die Software ist für Windows, Mac OS X und Linux in diversen Sprachversionen erhältlich.
Quelle: heise.de/c´t
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Rekord-Feuerwerk zum Neuen Jahr in Sydney
Verfasst von Klaus Alrutz am 31. Dezember 2008
Mit einem rekordverdächtigen Feuerwerk ist in Sydney das Neue Jahr begrüßt worden. Rund 1,5 Millionen Menschen wohnten dem gigantischen Spektakel über der weltberühmten Oper der australischen Metropole bei. Die umgerechnet rund 2,4 Millionen Euro teure Show hatte nach Angaben der Veranstalter Licht- und Knalleffekte, wie sie so noch nicht gezeigt wurden. Es war das größte Feuerwerk in der Geschichte der Stadt. Zwei Stunden zuvor hatten in Neuseeland die weltweiten Feiern zum Neuen Jahr mit einem Feuerwerk in Auckland begonnen.
Die diesjährige Silvesternacht ist eine Sekunde länger. Genau zum Jahreswechsel wird eine sogenannte Schaltsekunde eingeschoben und damit die künstliche Weltzeit wieder der Erdzeit angeglichen. Denn die Uhr der Erde tickt nach und nach langsamer, weil sich ihre Umdrehungsgeschwindigkeit allmählich verlangsamt. Ursache sind die Anziehungskräfte zwischen Erde, Mond und Sonne, die Ebbe und Flut hervorrufen. Die ständige Reibung zwischen Wasser und Land raubt der Erde über die Jahrmillionen hinweg Energie, mit der sie sich um ihre eigene Achse dreht.
Die Schaltsekunde von 2009 ist insgesamt die 24., seit sich 1972 die Staaten darauf einigten, mit Hilfe von Atomuhren eine künstliche Weltzeit zu schaffen. In Deutschland springen die Uhren in der Nacht zum 1. Januar nach 00.59 Uhr und 59 Sekunden (23.59 Uhr und 59 Sekunden Greenwich Mean Time) nicht auf 01.00 Uhr, sondern halten kurz inne, um eine kleine Portion Extrazeit einzubauen.
Verordnet hat die diesjährige Extra-Sekunde der Internationale Erd-Rotations-Service (IERS) in Paris für die gesamte Weltzeit. Den deutschen Uhren verabreicht die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig die Schaltsekunde. Besitzer von Funkuhren brauchen sich in der Silvesternacht um nichts zu kümmern. Alle anderen müssen die Extrasekunde auf ihren Uhren selbst einstellen.
Quelle: AFP/Yahoo
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Israelisches Militär startet YouTube-Channel
Verfasst von Klaus Alrutz am 31. Dezember 2008
Die israelische Armee (IDF) hat zur Dokumentation der Bombardierung von Gebäuden im Gaza-Streifen, die der Hamas zugerechnet werden, einen YouTube-Channel eingerichtet. Überdies hat die israelische Botschaft in New York eine Twitter-Seite eingerichtet. Auf Twitterkonferenzen werden dann durchaus kritische Fragen beantwortet.
Im Unterschied zum Libanon-Krieg gegen die Hisbollah versucht die israelische Armee die Operation „Gegossenes Blei“ nicht nur mit Waffen, sondern auch mit medialer Begleitung auszutragen. 2006 hatten Bilder von getöteten und verwundeten Zivilisten im Libanon die öffentliche Haltung zu Israel geprägt und für Kritik gesorgt. Jetzt will die IDF durch „exklusive“ Bilder, die sie selbst auf YouTube oder auf der IDF-Website veröffentlicht, im Medienkrieg mithalten.
„Die Blogosphäre und neue Medien sind eine andere Kriegszone“, sagt Major Avital Leibovic von der Medienabteilung der IDF. „Wir müssen hier eine Rolle spielen.“ Die Videos, die das Militär ins Internet stellt, sollen helfen, „der Welt unsere Botschaft“ und „die Wahrheit“ zu vermitteln. Die Videos sollen vor allem zeigen, dass Israel „Präzisionsangriffe“ auf Hamas-Ziele wie Regierungsgebäude oder Tunnels ausführt. Auf einem der schwarz-weißen Videos, das von einem Flugzeug aus am Sonntag aufgenommen wurde, sind Männer zu sehen, die Raketen auf einen Pick-up laden. Kurz darauf geht alles in einem Feuerball auf. Ein Video zeigt Lastwagen, die von Israel Hilfslieferungen in den Gaza-Streifen bringen.
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Quelle: heise.de/Telepolis
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Attacken auf iPhones und Google-Handys werden zunehmen
Verfasst von Klaus Alrutz am 30. Dezember 2008
Stärker ins Visier von Online-Kriminellen geraten in Zukunft das iPhone und das Google-Handy. Dieser Ansicht sind die Experten von ESET, einem Hersteller von Sicherheits-Software.
Weil diese Mobiltelefone sehr populär sind und sich ihr Verbreitungsgrad zunehmend erhöht, werden sie für die Programmierer schädlicher Software immer attraktiver. Nischenprodukte werden von diesen Kriminellen hingegen nicht als lohnende Ziele angesehen, weil bei ihnen der Aufwand für das Auffinden von Sicherheitslücken in der Geräte-Software gemessen am zu erwartenden „Erfolg“ kaum lohnt.
Im Computer-Bereich gehen die Sicherheitsexperten laut dem Magazin „Inquirer“ davon aus, dass vor allem die Zahl der Windows-Schädlinge im nächsten Jahr weiter zunehmen wird. Auch dafür dürfte die große Popularität des Betriebssystems maßgeblich verantwortlich sein.
Quelle: Global Press/Yahoo
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Neue Intel-Prozessoren für Notebooks
Verfasst von Klaus Alrutz am 30. Dezember 2008
Neue Intel-Prozessoren für Notebooks:
Intel nutzte die ruhige Zeit zwischen den Jahren um recht stille fünf neue mobile Prozessoren herauszubringen, die in der Preisliste vom 28. Dezember aufgelistet sind. Der Q9000-Quad-Core ergänzt mit 2 GHz Takt zum OEM-Preis von 348 US-Dollar die Riege der Mobile-Core-2-Extreme-Prozessoren nach unten, hier waren bislang die ungleich teuren Q9100 (2,26 GHz, 851 Dollar) und Q9300 (2,53 GHz, 1038 US-Dollar) im Angebot. Acer hat mit dem Aspire 8930G-9665 auch schon das entsprechende Notebook vorgestellt.
Daneben gibt es vier neue Dual-Core-Prozessoren mit Takt zwischen 2,53 und 2,93 GHz. Für alle anderen Prozessoren unterscheiden sich die neuen Preise nicht von der letzten Liste vom 12. Dezember.
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Quelle: heise.de/c´t
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Tipp: WLAN-Hotspots sicher nutzen
Verfasst von Klaus Alrutz am 30. Dezember 2008
Laptop-Besitzer haben sich bei der Nutzung von WLAN-Hotspots stets vor unbefugten Zugriffen auf übertragene Daten und auf den eigenen Rechner zu schützen. Nach Angaben des Branchenverbandes Bitkom gibt es in Deutschland bereits 15.000 öffentliche Zonen für den drahtlosen Internetzugang, sogenannte WLAN-Hotspots. Doch deren Sicherheit sei oft problematisch. Der Verband gibt Tipps, wie sich die Hotspots gefahrloser nutzen lassen.
Vor der Nutzung des öffentlichen Internetzugangs sollten Laptop-Besitzer unbedingt in ihren Netzwerkeinstellungen die Funktion «Dateifreigabe» deaktivieren. Dafür klickt man im Windows-Betriebssystem das Verzeichnis C:, «Dokumente und Einstellungen», «Eigene Dateien» und dort den Menüpunkt «Freigabe und Sicherheit» an. Solange die Datenfreigabe noch aktiviert ist, können andere Hotspot-Nutzer möglicherweise auf Daten des eigenen Rechners zugreifen.
Beim Surfen über öffentliche Hotspots muss man mit wichtigen Daten besonders vorsichtig umgehen. Benutzernamen und Passwörter sollten unbedingt verdeckt eingegeben und hochsensible Bank-Daten sollten lieber gar nicht übertragen werden. Wer unbedingt Geld per Hotspot überweisen muss, sollte nur eine verschlüsselte Verbindung nutzen. Bei solchen Verbindungen beginnt die Indernetadresse stets mit https.
Stundenlanges Surfen ist bei der drahtlosen Internetnutzung im Hotel oder Café nicht zu empfehlen. Auch über die Kosten und die allgemeinen Geschäftsbedingungen sollte man sich vor der Einwahl in ein öffentliches WLAN-Netz stets informieren.
Wesentlich mehr Sicherheit als öffentliche WLAN-Netze bietet im jeden Fall die eigene UMTS-Datenkarte. Eine UMTS-Verbindung ist auf der Funkstrecke immer verschlüsselt.
Quelle: AP/Yahoo
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Forscher wollen Erfolg von Online-Inhalten vorausberechnen
Verfasst von Klaus Alrutz am 30. Dezember 2008
Die aktuelle Wirtschaftskrise sorgt für eine Neuausrichtung der Marketingbudgets. Da ist es kein Wunder, dass Firmen nach neuen Möglichkeiten suchen, auch im Internet jeden Werbedollar möglichst effizient einzusetzen. Forscher an den HP Labs in Palo Alto haben nun ein Verfahren entwickelt, mit dem sich früh feststellen lässt, wie populär ein Online-Videoclip oder ein textlicher Inhalt werden könnte, bei dem sich das Schalten von Bannern lohnt. Die Wissenschaftler betrachten dazu die ersten paar Stunden oder Tage, nachdem ein Beitrag ins Netz gestellt wurde, berichtet das Technologiemagazin Technology Review in seiner Online-Ausgabe. Daraus ließ sich die künftige Beliebtheit (und Klickrate) erstaunlich genau erschließen.
Wenn Inhalteanbieter vorhersagen könnten, wie viele Nutzer ein Video oder einen Artikel während einer bestimmten Zeitspanne betrachten, könnten sie die populärsten Beiträge mit den teuersten Werbeflächen kombinieren. Außerdem könnten dann die Spitzenangebote besonders weit vorne platziert werden, was die Anzahl der Betrachter (und die Werbeumsätze) noch weiter erhöhen würde, hoffen die HP-Forscher.
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Quelle: heise.de/Technology Review
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Autobranche und IG Metall fordern schnelle staatliche Hilfe
Verfasst von Klaus Alrutz am 29. Dezember 2008
Die Autoindustrie und die IG Metall dringen auf schnelle Hilfe für die Branche. In einem gemeinsamen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) fordern der Verband der Automobilindustrie (VDA) und die IG Metall vor allem eine schnelle Einführung der auf dem Kohlendioxid-Ausstoß basierenden Kfz-Steuer, bestätigte eine Sprecherin der IG Metall einen Vorabbericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Zudem sei ein zusätzlicher, „starker Marktimpuls“ nötig, um die Nachfrage kurzfristig anzukurbeln. Um welche Art von unmittelbarer Absatzförderung es sich dabei handeln soll, bleibt in dem Brief aber offen.
Die von der Gewerkschaft und dem VDA gewünschte Reform der Kfz-Steuer soll schon zum 1. Juli des kommenden Jahres in Kraft treten. „Dies ist für uns ein entscheidender Schritt zur Marktstabilisierung und zur Herstellung von Verbrauchervertrauen“, zitierte die „FAZ“ aus dem Schreiben. Die Entscheidung über die Steuer sei auch deshalb dringend, weil die Menschen sichschnell wieder über die Folgekosten eines Autokaufs im Klaren sein müssten.
weiterlesen bei AFP
Quelle: AFP
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RTL-Serien ab sofort im deutschen iTunes Store
Verfasst von Klaus Alrutz am 29. Dezember 2008
RTL interactive bietet unter der Marke „RTL NOW“ neben Podcasts der News- und Magazin-Sendungen erstmals auch RTL-Serien zum Download bei iTunes.
Die Nutzer des deutschen iTunes Store können ab sofort erstmals RTL-Serien herunterladen. Unter der Marke „RTL NOW“ stehen ausgewählte Formate im Internet zum Kauf bereit. Das Angebot startet zunächst mit den Serien „Alarm für Cobra 11“, „Doctor’s Diary“ und „Böse Mädchen“. Damit macht RTL den Abruf von ausgewählten Serien auf allen von iTunes unterstützen Geräten möglich. Die werbefreien Einzelfolgen kosten von 1,49 EURO bis 1,99 EURO und können nach dem Download auf PC, Mac, iPod, iPhone oder Apple TV wiedergegeben werden. Das Angebot wird sukzessive weiter ausgebaut, so folgen demnächst die Formate „Doppelter Einsatz“, „Die Anwälte der Toten“ sowie der Event-Dreiteiler „Die Patin“ – der Start weiterer Eigenproduktionen ist geplant.
Matthias Büchs, Mitglied der Geschäftsleitung von RTL interactive und Bereichsleiter Online und Mobile: „Das neue Angebot bei iTunes folgt unserer Strategie, dem Publikum RTL-Inhalte jederzeit und auf allen Bildschirmen zugänglich zu machen. Wenn es die Zuschauer wünschen, gibt es nun auch für sie die Möglichkeit, RTL-Inhalte via iTunes gegen Gebühr herunterzuladen. Wir präsentieren die Inhalte unter der Marke ‚RTL NOW’, die für die Verlängerung des RTL-Programms auf allen relevanten Plattformen steht und den Zuschauern Orientierung bei der Vielfalt der digitalen Angebote bietet. Der Schritt erfolgt zum jetzigen Zeitpunkt, da wir nun alle im iTunes Store erhältlichen RTL-Formate deutlich sichtbar unter der Marke ‚RTL NOW’ einbinden können.“
„RTL NOW“ ist die Marke für zeitsouveräne TV-Nutzung von RTL-Formaten. Seit Januar 2007 können die Zuschauer auf dem Video-Abruf-Portal RTLNOW.de einen großen Teil des RTL-Programms für sieben Tage nach Ausstrahlung kostenlos per Stream ansehen. Das Portal bietet zusätzlich die Möglichkeit, Serien vor dem Sendetermin im RTL-Programm sowie im Archiv gegen Entgelt anzusehen. Im Jahr 2008 erreichte das Portal bis zu 12 Millionen Video-Abrufe im Monat von kompletten Filmen und Serien.
Neben dem Start der neuen Angebote sind seit 2006 auch kostenlose Podcasts von RTL-News- und Magazinsendungen verfügbar.
Quelle: RTL/pressrelations
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Internet verdrängt gedruckte Nachrichten
Verfasst von Klaus Alrutz am 29. Dezember 2008
Einst waren Nachrichten auf Papier eine verlässliche und schnelle Informationsquelle für zahllose Menschen. Doch längst hat das Internet gedruckte Zeitungen in Sachen Geschwindigkeit abgehängt. Laut einer Umfrage des US-amerikanischen Pew Research Center for the People & the Press informieren sich derzeit 40 Prozent der Menschen über das Internet, im Jahr 2007 hatte der Prozentsatz noch bei 24 Prozent gelegen.
Im vergangenen Jahr hatten in einer ähnlichen Befragung 34 Prozent der Teilnehmer angegeben, ihre Informationen aus Tageszeitungen zu beziehen, in der diesjährigen Studie waren es 35 Prozent der Interviewten. Demnach hat das Internet in diesem Jahr die gedruckten Zeitungen überholt. Allerdings liegt es noch immer weit abgeschlagen hinter dem Fernsehen, das in der Befragung aus dem Jahr 2008 von 70 Prozent der Menschen zur Informationsbeschaffung genutzt wird. Bei der Befragung waren Mehrfachnennungen möglich.
Im Internet suchen viele Nutzer die Seiten von renommierten Zeitungsverlagen auf, um in den Online-Ausgaben Nachrichten zu lesen. Somit mag das Web zwar gedruckte Nachrichten mehr und mehr verdrängen, doch die Inhalte sind für die Leser nach wie vor von Interesse – wenn auch in einem anderen Medium.
Quelle: Global Press/Yahoo
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Köhler unterschreibt umstrittene Gesetze
Verfasst von Klaus Alrutz am 29. Dezember 2008
Das umstrittene BKA-Gesetz und die Reform der Erbschaftsteuer können wie geplant Anfang 2009 in Kraft treten. Bundespräsident Horst Köhler habe beide Gesetze über die Weihnachtsfeiertage unterschrieben, teilte das Bundespräsidialamt mit.
Der Bundespräsident habe bei beiden Gesetzen keine grundsätzlichen Bedenken gehabt, sagte ein Sprecher. Zuvor war darüber spekuliert worden, ob Köhler das Erbschaftssteuergesetz unterschreiben werde. Die ‘Frankfurter Allgemeine Zeitung’ hatte berichtet, Köhler sei ‘verärgert’, weil ihm das Gesetz erst am 16. Dezember zur Prüfung vorgelegt wurde.
Das Gesetz zur Ausweitung der Rechte des Bundeskriminalamtes (BKA) bleibt umstritten. Der ehemalige Bundesinnenminister Gerhart Baum will schon im Januar eine Beschwerde gegen das BKA-Gesetz vor dem Bundesverfassungsgericht einreichen.
Quelle: Deutsche Welle
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Internet: Alte Songs bei YouTube hören
Verfasst von Klaus Alrutz am 29. Dezember 2008
Schallplatten sind heute für viele Menschen Relikte aus einer vergangenen Ära. CDs und digitale Musikstücke haben die Vinylscheiben längst abgelöst. In vielen Haushalten gibt es keine Plattenspieler mehr, weshalb sich alte Lieblingssongs nicht mehr abspielen lassen. Doch auf dem Video-Portal YouTube finden sich etliche „alte Schätzchen“, die dort beliebig oft kostenlos per Internet angehört werden können. So ist etwa „Ain’t She Sweet“ von den Beatles aus den 1960er-Jahren ebenso zu finden wie das schrille „Prince Charming“ von Adam & the Ants aus den 80ern. Die Qualität der Videos ist nicht immer gleichermaßen gut, doch wer den PC als Jukebox nutzt und einfach nur der Musik lauschen will, dem dürfte dies egal sein. Um die Lieblings-Stücke öfter hören zu können, empfiehlt es sich, in dem Video-Portal eine Playlist (Titelliste) anzulegen www.youtube.de.
Quelle: Global Press/Yahoo
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Chinese springt von Balkon und tötet Radfahrer
Verfasst von Klaus Alrutz am 29. Dezember 2008
In Südchina ist ein Radfahrer auf kuriose Weise ums Leben gekommen. Er wurde von einem Mann erschlagen, der sich aus dem 35. Stock gestürzt hatte. Der Radfahrer war mit Lieferungen von seinem Fast-Food-Restaurant unterwegs. Der mutmaßliche Selbstmörder hatte vor seinem Sprung zwölf Stunden auf dem Balkon gestanden.
Quelle: dpa/Yahoo
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Vorschläge für Unwort des Jahres bis 9. Januar möglich
Verfasst von Klaus Alrutz am 29. Dezember 2008
Für die Wahl zum Unwort des Jahres 2008 können noch bis zum 9. Januar Vorschläge gemacht werden. Das teilte der Sprecher der Jury, Professor Horst Dieter Schlosser, am Montag mit. Die Entscheidung wird am 20. Januar in einer Pressekonferenz in Frankfurt bekanntgegeben.
«Gesucht werden Wörter und Wendungen aus der öffentlichen Kommunikation, die im zurückliegenden Jahr besonders negativ aufgefallen sind, weil sie einen Gegenstand, eine Person, einen Vorgang unangemessen wiedergegeben und dabei womöglich sogar ethische Normen verletzt haben», erklärte Schlosser.
Unwort des Jahres 2007 ist der von Kritikern des Betreuungsgeldes verwendete Begriff «Herdprämie». Nach Ansicht der Jury diffamiert das Wort Frauen, die ihre Kinder zu Hause erziehen, anstatt einen Krippenplatz in Anspruch zu nehmen.
Die Jury entscheidet laut Schlosser grundsätzlich nicht nach der Zahl der Unterstützer eines Unwort-Vorschlags. Das Auswahlgremium setzt sich zusammen aus vier ständigen Mitgliedern, das sind Sprachwissenschaftler verschiedener Universitäten, und dem für 2008 kooptierten Chefredakteur der «Thüringer Allgemeinen» Sergej Lochthofen.
Eine Jury der Gesellschaft für deutsche Sprache hat bereits das Wort des Jahres 2008 ausgewählt. Es ist «Finanzkrise». Eine Wertung sei damit nicht verbunden, hieß es bei der Bekanntgabe in diesem Monat.
Zur Homepage Unwort des Jahres : www.unwortdesjahres.org/
Quelle: AP/Yahoo
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Planspiel für den Klimawandel
Verfasst von Klaus Alrutz am 29. Dezember 2008
Das zu Ende gehende Jahr war keine Sternstunde der Umweltpolitik: Chancen wurden vertan, ungute Trends nicht korrigiert. Das Technologiemagazin Technology Review skizziert aus diesem Anlass in seiner Online-Ausgabe ein denkbares Szenario für die nahe Zukunft, das aus aktuellen Entwicklungen folgen könnte. Niels Boeing hat dazu ein realitätsnahes Planspiel aufgestellt, wie die künftige Entwicklung beim Klimawandel und den Gegenmaßnahmen aussehen könnte.
Optimistisch ist der TR-Autor dabei nicht: Er nimmt an, dass in den nächsten Jahren massiv auf die sogenannte grüne Gentechnik gesetzt wird, um CO2 aus der Atmosphäre zu nehmen und gleichzeitig Biosprit zu gewinnen – mit unabsehbaren Risiken. Diese „zweite grüne Revolution“ könne zu einer Zerstörung der verbliebenen Regenwaldflächen auf der Erde bis 2040 führen. Er sagt neue Pflanzenarten voraus, die sich besonders gut zur Holzvergasung eignen, was wiederum zu ihrer weltweiten Verbreitung führen würde.
Der Preis wäre ein rapider Verlust an Wildnis. „Wohltäter kaufen letzte Flecken Urwaldes auf, um sie einzuzäunen und dem Zugriff der Agroindustrie zu entziehen. In Finnland wird ein ganzes unberührtes Flusstal in einem gigantischen Treibhaus konserviert – für die Nachwelt. „Präservat“ wird zum geflügelten Wort unter Öko-Philantrophen.“ Helfen werde das nicht, so das Planspiel – zwar seien mit neuen Gentech-Pflanzen Traumernten zu erzielen, doch könnten Dürre und andere unvorhersehbare Ereignisse diese Vorteile zerstören.
weiterlesen bei heise-online
Quelle: heise.de/Technology Review
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Datenschützer Schaar hält Datenskandal auch beim Staat für möglich
Verfasst von Klaus Alrutz am 28. Dezember 2008
Datenskandale wie jüngst bei der Landesbank Berlin sind nach Ansicht des Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar auch bei staatlichen Stellen möglich. Bei Kontrollen habe sein Haus vor allem bei nachgeordneten Bundesbehörden «einige recht dramatische Schwachstellen festgestellt» – etwa beim Versand unverschlüsselter Daten per Post, sagte Schaar im Deutschlandfunk. Die größten Schwachstellen seien zwar behoben worden. Dennoch sei mehr Sorgfalt im Umgang mit sensiblen Daten geboten.
Quelle: dpa/sueddeutsche.de
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Polen erhält fünftes Mobilfunk-Netz
Verfasst von Klaus Alrutz am 28. Dezember 2008
Die polnische Regulierungsbehörde UKE hat Frequenznutzungsrechte im E-GSM-Band an P4 (Markenname Play) und Aero 2 vergeben. P4 betrieb bisher nur ein UMTS-Netz, Aero 2 wird neu auf den polnischen Mobilfunkmarkt treten. Bisher gibt es mit Polkomtel (Plus), Polska Telefonia Cyfrowa (Era) und PTK Centertel (Orange) drei GSM-Netzbetreiber.
P4 und Aero 2 erhalten je 2×5 MHz Bandbreite und müssen innerhalb von 24 Monaten den GSM-Betrieb aufnehmen. Bis Ende 2012 müssen die neuen Netze jeweils 80 Prozent der polnischen Wohnsitze erreichen. Außerdem sind die Anbieter verpflichtet, ihre Netze für virtuelle Netzbetreiber (MVNO) zu öffnen. Aero 2 zahlt für die bis Ende 2023 gültigen Frequenznutzungsrechte 223 Millionen Zloty (umgerechnet 54,8 Millionen Euro), P4 217 Millionen (53,3 Millionen Euro).
weiterlesen bei heise-online
Quelle: heise.de/c´t
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Multimedia-Inhalte am Computer zu erstellen
Verfasst von Klaus Alrutz am 27. Dezember 2008
Kreativfabrik für den Browser
Web-Tipp:
Multimedia-Inhalte am Computer zu erstellen, ist heute dank günstiger und leistungsfähiger Hardware kein Problem mehr. Die nötige Software ist aber meist sehr teuer. Über eine Flash-Anwendung kann man nun im Browser Musik und Videos erstellen. Das Beste: Es kostet nichts!
Die Internet-Seite des auf Online-Entertainment spezialisierten Unternehmens “ Hobnox„ sieht auf den ersten Blick wie ein weiteres Community-Portal aus. Das ist es auch – aber ein besonderes. Wirklich interessant sind die sogenannten Noxtools, mit denen man Musik und Videos direkt im Browser erstellt. Die Anwendungen sind natürlich nicht so flexibel und umfangreich wie die Profiprogramme, Spaß machen sie aber trotzdem. Die Ergebnisse kann man dann der Community präsentieren.
Mit dem „Audiotool“ produziert man elektronische Musik in einer aufwendigen Flash-Umgebung mit bekannten Geräten des Genres, wie etwa einem TR-808-Drumcomputer. Der Sound der Drums und Synthesizers klingt gut und lässt sich durch umstecken der Kabel anpassen. Diese greift man dafür einfach mit der Maus.
Zurzeit gibt es nur zwei Drumcomputer und einen Synthesizer. Ein Dutzend Effekte erweitern aber den kreativen Spielraum und die Entwickler möchten bald weitere Instrumente hinzufügen.
Startet man die Web-Anwendung, wird man über ein kleines Tutorial eingeführt. Die Grundkenntnisse des Programms reichen aber bei weitem nicht aus, die vielen kleinen Knöpfchen der Maschinchen werden außen vor gelassen. Drückt und dreht man diese, verändert sich der Sound in Echtzeit – also, learning by doing. Darüber hinaus gibt es auch ein Video-Tutorial, das weitere Einblicke in die Funktionsweise der Kult-Musikmacher gibt.
Wenn man mit einer Komposition zufrieden ist, kann man bis zu fünf Minuten aufnehmen und den Song dann den eigenen Dateien bei „Hobnox“ hinzufügen. Von dort kann man ihn in die eigene Playlist aufnehmen und so der Community zugänglich machen oder als Ogg-Vorbis-Audiodatei herunterladen.
Hinter dem „Livetool“ verbirgt sich ein Videoschnittprogramm. Hier bedient man sich aus dem Videoschnipsel-Fundus der Community-Bibliothek oder lädt selbst Dateien in das zwei GByte große Postfach hoch. Man kann sich auch selber mit einer Webcam filmen und Ton aufnehmen.
Die Schnipsel werden dann auf dem Storyboard arrangiert. Wie bei den Audiodateien auch, kann man sie anschließend veröffentlichen oder als Flash-Video herunterladen.
Quelle: Spiegel-Online/dsc
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