Kinder lernen Programmieren
Geschrieben von Klaus Alrutz - 10. November 2008
Kein Kind lernt freiwillig komplizierte Programmiersprachen wie Java oder C++. Aber es gibt kindgerechte Alternativen. Sie taugen sowohl für den Schulunterricht als auch für lehrreiches Spielen am Nachmittag.
Programmieren hat im Unterschied zu anderen Kulturtechniken keinen festen Platz in der Ausbildung. Dabei ist es nicht nur für den Umgang mit Computern hilfreich: Sich in Programm-ähnliche Abläufe logisch hinein zu denken, ist für viele Arbeitsfelder hilfreich. Doch wie bringt man Kinder dazu, sich mit einer solchen Art von Denken zu beschäftigen? Indem man sie von den strengen Regeln einer Programmiersprache entlastet und ihnen einen grafischen, anschaulichen Zugang ermöglicht. Nach diesem Prinzip entstanden in den vergangenen Jahrzehnten interessante Projekte, die sich kostenlos nutzen lassen.
Aus Zürich beispielsweise kommt der Marienkäfer Kara (www.swisseduc.ch/informatik/karatojava/kara/). Seine Welt ist überschaubar: Er lebt zwischen Bäumen, Kleeblättern und Pilzen und kann seine direkte Umgebung auf bestimmte Weise wahrnehmen. Er ist in der Lage, Pilze zu verschieben sowie Kleeblätter aufzuheben oder fallen zu lassen. Das ist schon alles – und doch ist dieses einfache Berechnungsmodell prinzipiell so mächtig wie jede übliche Programmiersprache. Die Kinder können nach kurzer Zeit den Marienkäfer Muster legen, einer Spur folgen oder ein Labyrinth erkunden lassen.
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Quelle: Global Press/Yahoo

















































