Archiv für November 2008
Verfasst von Klaus Alrutz am 30. November 2008
Unmittelbar vor dem CDU-Parteitag hat die Parteispitze Einigkeit demonstriert und alle Forderungen nach schnellen Steuersenkungen abgeblockt. Bundeskanzlerin Angela Merkel reagierte am Sonntag mit einem Machtwort auf die parteiinterne Debatte. «Puren Aktionismus wird es mit mir nicht geben», sagte sie. Die CDU-Chefin bekräftigte, dass sie eine weitreichende Steuerreform erst nach der Bundestagswahl in Angriff nehmen wolle. Weitere Maßnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur schloss sie aber nicht aus.
Die 1.001 Parteitagsdelegierten kommen am (morgigen) Montag in Stuttgart zusammen, um die CDU für das Superwahljahr 2009 in Stellung zu bringen. Der Vorstand wird neu gewählt und mit einem zehnseitigen Leitantrag will die Partei die Marschroute für die Wirtschafts- und Steuerpolitik in den nächsten Monaten festlegen. Daneben geht es bei der zweitägigen Konferenz um die Themen Klima-, Unwelt- und Verbraucherschutz. Zudem will die CDU ihre eigene Vergangenheit als DDR-Blockpartei aufarbeiten und Perspektiven für den Osten Deutschlands aufzeigen.
Präsidium und Vorstand der CDU bereiteten den Parteitag am Sonntag vor. Merkel verwies vor den Gremiensitzungen darauf, dass die Koalition Anfang Januar überprüfen werde, ob die bisherigen Maßnahmen zur Stützung der Konjunktur ausreichen. In der «Stuttgarter Zeitung» (Montagausgabe) bekräftigte sie, Steuernachlässe seien «keine Maßnahme, die speziell auf die augenblickliche Krise zugeschnitten wäre». Die Bundesregierung werde nicht leichtfertig die Staatsverschuldung hochtreiben, «nur um das Gefühl zu haben, wir hätten etwas gemacht». Es gehe immer auch um das Geld des Steuerzahlers, betonte die Kanzlerin. «Wir haben die Verantwortung, mit diesem Geld sorgsam und sorgfältig umzugehen.»
Schlarmann bleibt bei Forderung nach Steuersenkungen
Der hessische Ministerpräsident Roland Koch erklärte ebenfalls, zunächst müsse die Wirkung des Konjunkturprogramms abgewartet werden. Schnelle Steuersenkungen seien nicht sinnvoll. Auch der saarländische Regierungschef Peter Müller gab sich moderat. «Ich habe eher Skepsis, was eine grundlegende Steuerreform angeht», sagte er. Zunächst gehe es darum, Anreize für Investitionen zu setzen und die Binnennachfrage zu stärken. Auch Fraktionschef Kauder erteilte schnellen Steuersenkungen eine Absage.
Der Chef der Mittelstandsvereinigung von CDU und CSU (MIT), Josef Schlarmann, forderte allerdings erneut rasche Steuersenkungen. «Wenn, dann jetzt», sagte er.
FDP-Chef Guido Westerwelle machte Steuersenkungen zur Bedingung für eine Koalition mit der Union nach der Bundestagswahl im kommenden Jahr. «Wir werden mit der Union nur eine Koalition eingehen, wenn sie von ihrem Steuererhöhungskurs ablässt», sagte Westerwelle der «Bild am Sonntag». «Die FDP gibt es nicht zum Nulltarif. Unsere Koalitionsbedingung heißt: Mehr Netto vom Brutto. Das ist eine Frage der wirtschaftlichen Vernunft genauso wie der Gerechtigkeit für alle», betonte der FDP-Chef.
http://www.stuttgart08.cdu.de/
Quelle: AP/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 30. November 2008
Bei der Betreuung von Hartz-IV-Empfängern arbeiten die Arbeitsgemeinschaften aus Kommunen und Bundesagentur für Arbeit (ARGE) einem ARD-Bericht zufolge erfolgreicher als die Kommunen alleine. Würde bundesweit nur nach dem ARGE-Modell gearbeitet, könnte der Staat nach Schätzung von Arbeitsmarktforschern demnach 3,3 Milliarden Euro jährlich sparen. Der ARD-»Bericht aus Berlin» berief sich am Sonntag auf eine Analyse unter Federführung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung.
Der Bericht soll am 17. Dezember vom Kabinett verabschiedet werden und liegt jetzt als Entwurf den Ländern zur Stellungnahme vor. Die Untersuchung war noch vom damaligen Arbeitsminister Franz Müntefering (SPD) in Auftrag gegeben worden, um der Bundesregierung eine Orientierungshilfe bei der Entscheidung zu geben, welches Modell bei der Betreuung von Hartz-IV-Empfängern effektiver ist. Von den derzeit fünf Millionen Hartz-IV-Beziehern werden die weitaus meisten (87 Prozent) von Arbeitsgemeinschaften betreut, nur 13 Prozent von Kommunen in Eigenregie.
Der Bericht bescheinigt der ARD zufolge den Arbeitsgemeinschaften «Vorteile». So sei die Wahrscheinlichkeit bei Hartz-IV-Empfängern, in einem Jahr ohne staatliche Hilfe auszukommen, bei den ARGEn um 18 Prozent höher. Bei der Vermittlung von arbeitslosen Männern auf Vollzeitstellen stehen sie um 25 Prozent besser da als die Kommunen, bei den Frauen liegen sie hingegen gleichauf. Die allein handelnden Kommunen dagegen schnitten etwas besser ab bei der Vermittlung in Minijobs und 400-Euro-Jobs sowie bei der Verbesserung der Arbeitsfähigkeit.
Mehr Subvention – mehr Integration
Den Vorsprung der Arbeitsgemeinschaften begründen die Wissenschaftler dem Bericht zufolge so: Sie «aktivieren schneller und vermittlungsorientierter, sie achten darauf, vor allem in bedarfsdeckende Beschäftigung zu integrieren, sie verstärken Mitwirkungs- und Konzessionsbereitschaft der Hilfsbedürftigen durch Sanktionen, sie nutzen zur Integration aber auch mehr Lohnsubventionen».
Vor allem die CDU/CSU-regierten Bundesländer protestieren dem «Bericht aus Berlin» zufolge gegen den Entwurf. Die Stellungnahme des Landes Hessen kritisiere die Untersuchung wegen «suggestiver Formulierungen» und «unzulässiger Schlussfolgerungen». Das Modell der allein handelnden Kommunen wird vor allem auf Wunsch der CDU-regierten Länder Hessen und Baden-Württemberg erprobt.
Quelle: AP/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 30. November 2008
Deutschland soll sich nach dem Willen von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) schon bald einem internationalen Verbund zur Sperrung kinderpornografischer Websites anschließen. „Ich bin fest entschlossen und von dieser Bahn bringt mich auch keiner mehr ab“, sagte die CDU-Politikerin dazu der Leipziger Volkszeitung (Montagsausgabe). Die dafür nötigen Gesetzesänderungen seien bereits in „Abstimmung mit dem Innen-, Justiz- und dem Wirtschaftsministerium“.
Schon jetzt würden Schweden, Dänemark, Finnland, Norwegen, die Niederlande und Italien entsprechende Sperren vornehmen und sich über die Adressen austauschen. Es gebe eine einheitliche technische Plattform, die schnelles Handeln möglich mache. „Da will und wird Deutschland mitmachen“, bekräftigte von der Leyen. Zudem hätten sich auf dem dritten Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern, der am Freitag im brasilianischen Rio de Janeiro zu Ende ging, weitere Länder zur Teilnahme bereit erklärt.
Auf dem Kongress hatten sich die Delegierten aus 137 Ländern dafür ausgesprochen, dass alle Staaten bis 2013 die UN-Kinderrechtskonvention sowie das Zusatzprotokoll über Kinderhandel und -prostitution unterzeichnen sollen. Zudem sollten in den kommenden drei Jahren regionale Informationssysteme zur grenzüberschreitenden Strafverfolgung aufgebaut werden. Von der Leyen hatte sich zuvor öffentlich für Kinderporno-Sperren im Netz stark gemacht und damit eine kontroverse Debatte ausgelöst.
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Quelle: heise.de/c´t

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Verfasst von Klaus Alrutz am 30. November 2008
Mit viel hartem Rock geht es Richtung Jahreswechsel.
In Extremo, Airbourne und Opeth lassen es in deutschen Konzerthallen nochmal richtig krachen. Dazu tourt Kid Rock durch Deutschland und holt mit seinem Hit «All Summer Long» den Sommer zurück.
Thomas D schwingt auf der Bühne die Hüften und auch «Superstar»-Gewinner Thomas Godoj kommt auf Tour.
(Achtung: Alle Termine beruhen auf Angaben der Veranstalter und können sich kurzfristig ändern. Über die Internetadressen finden sich weitergehende Informationen zu Veranstaltungsorten und Tickets.)
Quelle: DPA Hamburg

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Verfasst von Klaus Alrutz am 30. November 2008
Nach seinem Austritt aus der SPD hat der ehemalige Wirtschafts- und Arbeitsminister Wolfgang Clement die Mitgliedschaft in einer anderen Partei ausgeschlossen. Er habe nicht die Absicht, jetzt in eine andere Partei zu gehen, sagte Clement im Deutschlandfunk. „Ich gehe meinen Kurs und beteilige mich an allen Diskussionen als Sozialdemokrat.“ Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) bot Clement am Rande einer Veranstaltung eine „Schnuppermitgliedschaft mit vollen Rechten und keinen Pflichten“ an, wie die „Bild am Sonntag“ berichtete.
Clement war am Dienstag nach fast 40 Jahren Parteimitgliedschaft aus der SPD ausgetreten, nachdem ihn die Bundesschiedskommission am Vortag gerügt hatte. Der 68-Jährige hatte kurz vor der Hessen-Wahl im Januar die energiepolitischen Pläne der Landes-SPD unter Andrea Ypsilanti scharf kritisiert und indirekt von der Wahl der SPD abgeraten.
Clement sieht in der Rüge den Versuch, seine Meinungsfreiheit einzuschränken, wie er im Deutschlandfunk sagte. Enttäuscht äußerte er sich von früheren Parteifreunden. Er habe sich fast ein Jahr lang angehört, dass er „charakterlos“ sei und verantwortlich für eine menschenverachtende Politik, sagte Clement. Auch der neue Parteivorsitzende Franz Müntefering habe ihm nicht geholfen: „Ich sollte unter Mitwirkung von Franz Müntefering entmannt werden.“
Quelle: AFP/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 30. November 2008
Im Dezember soll die Bundespolizei mit Labortests der so genannten „Nackt-Scanner“ beginnen, bestätigte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums gegenüber dem Spiegel. Die umstrittenen Geräte durchleuchten auf der Grundlage unterschiedlicher Technologien Menschen bis auf die Haut und machen so Gegenstände erkennbar, die Metalldetektoren nicht aufspüren können; allerdings werden dabei auch körperliche Details sichtbar. Der von der EU-Kommission geplante Einsatz dieser neuartigen Scanner hatte zu Protesten des EU-Parlaments, aber auch von Datenschützern, Politikern, Vertretern der Kirchen und der Polizei geführt. Die Bundesregierung hatte Ende Oktober erklärt, dass die „Nackt-Scanner“ nicht an deutschen Flughäfen eingesetzt werden sollen.
Dennoch befürworte das Innenministerium „die Erforschung und Erprobung von Technologien, die die Sicherheit für den zivilen Luftverkehr erhöhen“, schreibt der Spiegel. Die Tests sollen unter anderem klären, ob es möglich ist, am Körper mitgeführte Sprengstoffe und Keramikmesser zu erkennen, ohne dass ein Nacktbild der Passagiere sichtbar wird. Auch müsse geklärt werden, ob es mögliche gesundheitliche Risiken gebe und ob die neue Technik wirklich einen Sicherheitsgewinn bringt. Politiker der Grünen und der Linken haben die gegen die Tests protestiert.
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Quelle: heise.de/c´t

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Verfasst von Klaus Alrutz am 30. November 2008
Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) hat dem aus der SPD ausgetretenen früheren Wirtschafts- und Arbeitsminister Wolfgang Clement eine „Schnuppermitgliedschaft“ in der CSU angeboten. Wie die „Bild am Sonntag“ berichtete, ergriff Glos am Rande einer Veranstaltung die Gelegenheit, seinem Amtsvorgänger eine solche Mitgliedschaft schmackhaft zu machen. Demnach bot Glos Clement eine „Schnuppermitgliedschaft mit vollen Rechten und keinen Pflichten“ an.
Clement war am Dienstag nach fast 40 Jahren Parteimitgliedschaft aus der SPD ausgetreten, nachdem ihn die Bundesschiedskommission am Vortag gerügt hatte. Der 68-Jährige hatte kurz vor der Hessen-Wahl im Januar die energiepolitischen Pläne der Landes-SPD unter Andrea Ypsilanti scharf kritisiert und indirekt von der Wahl der SPD abgeraten.
Quelle: AFP/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 29. November 2008
Offenbar kämpft die Telekom mit massiven Sicherheitsproblemen, die sogar dazu führen, dass der Konzern seine Dienstleistungen beschneiden muss. Dass Kunden schon seit Wochen über das Internet-Portal keine Rufumleitungen mehr für ihre Rufnummern einrichten können, liege an Hacker-Angriffen, bei denen die Eindringlinge teure Rufumleitungen ins Ausland einrichten. Das berichtet der Spiegel in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.
Dem Nachrichtenmagazin liegen mehrere Fälle vor, bei denen Kunden innerhalb weniger Tage Auslandsgebühren von bis zu tausend Euro angefallen waren. Der Spiegel zitiert aus einem Schreiben des Konzerns an betroffene Kunden: „Leider“, heißt es dort, gebe es „immer wieder Versuche“, in „unsere Systeme einzudringen, diese zu manipulieren oder sonstigen Schaden anzurichten“. Um „weiteren Missbrauch zu vermeiden“, wurde die Einrichtung von Rufumleitungen im Internet-Kundenportal vorläufig gesperrt.
Es sei offen, ob der Vorgang im Zusammenhang mit den gestohlenen 17 Millionen Kundendaten von T-Mobile, gestohlenen Callcenter-Daten oder schlecht gesicherten Vertriebsportalen steht. Über technische Details der Angriffe, ob es sich etwa um Phishing-Attacken handelt, macht die Spiegel-Vorabmeldung keine Angabe.
Quelle: heise.de/c´t

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Verfasst von Klaus Alrutz am 29. November 2008
Die Bundesregierung will nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung die umstrittenen Nacktscanner erneut testen lassen. Ab Dezember werde die Bundespolizei voraussichtlich mit neuen Laborversuchen beginnen, berichtete das Blatt unter Berufung auf eine Antwort der Regierung auf eine Anfrage der FDP. Angesichts der „terroristischen Bedrohungslage“ befürworte die Bundesregierung nach eigenen Angaben „die Erforschung und Erprobung von Technologien, die die Sicherheit für den zivilen Luftverkehr erhöhen“. Allerdings bestehe noch „maßgeblicher Prüfungs- und Erprobungsbedarf“. Geklärt werden müsse unter anderem, ob durch die Nacktscanner die Persönlichkeitsrechte ausreichend gewahrt blieben.
Quelle: AFP/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 28. November 2008
Die OpenSuse-Entwickler haben den ersten und, wie sie in der Ankündigung schreiben, hoffentlich auch einzigen Release Candidate der kommenden Version 11.1 der Distribution zum Download freigegeben. Wenn sich keine gravierenden Bugs mehr finden, soll die finale Version am 18. Dezember erscheinen.
Gegenüber der Vorversion 11.0 sind zahlreiche Softwarepakete aktualisiert: Der Kernel hat den Sprung von 2.6.25 auf die aktuelle Version 2.6.27 gemacht. X.org 7.4 bringt zahlreiche neue und verbesserte Treiber, KDE 4.1.3 macht einen deutlich runderen und stabileren Eindruck als die Version 4.0 in OpenSuse 11.0. Daneben stehen die Desktops Gnome 2.24.1 und KDE 3.5.10 zur Wahl.
OpenSuse 11.1 enthält nur noch Open-Source-Software. Proprietäre Software, Treiber und Codecs lassen sich jedoch einfach nachinstallieren: Der RC1 enthält bereits zwei Pseudo-Pakete, die die Nachinstallation des Adobe Flashplayers und des MP3-Codecs von Fluendo triggern.
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Quelle: heise.de/c´t

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Verfasst von Klaus Alrutz am 28. November 2008
Mit seinem feierlichen Prolog hat das Nürnberger Christkind Rebekka Volland am Freitagabend vor mehreren tausend Besuchern den weltbekannten Nürnberger Christkindlesmarkt eröffnet.
Im Engelsgewand mit goldenen Flügeln verkündete die 17-Jährige von der Empore der mit Scheinwerfern angestrahlten Frauenkirche herab den Beginn der Vorweihnachtszeit und lud Groß und Klein in das «Städtlein aus Holz und Tuch» ein. Die Veranstalter rechnen bis zum Heiligen Abend mit rund zwei Millionen Besuchern.
Auf die Besucher in Nürnberg wartet in knapp 200 Buden ein Angebot von Krippen und Christbaumschmuck, Lebkuchen, Rauschgoldengeln, Kerzen und Spielzeug. Begonnen hatte Deutschlands bekanntester Weihnachtsmarkt am Freitag bereits vor der offiziellen Eröffnung. Die Händler verkauften erstmals schon am Vormittag ihre Waren in den mit rot-weißem Tuch bespannten Buden. Um in der schärfer werdenden Konkurrenz mit anderen Weihnachtsmärkten die Besucher anzulocken, hatten unter anderem die Stadt, die Congress- und Tourismuszentrale sowie die Marktkaufleute in diesem Jahr etwa 190 000 Euro für Werbung ausgegeben. Außerdem dürfen Touristenbusse wieder bis an den Rand der Altstadt fahren statt nur bis zum Messegelände.
Der Ruf des Nürnberger Christkindlesmarktes gründet sich vor allem auf seine lange Tradition: Das «Städtlein aus Holz und Tuch» ist einer der ältesten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1628: Auf einer Spanschachtel aus Nadelholz findet sich neben der Jahreszahl der Hinweis auf einen «Kindles-Marck» in Nürnberg. Vermutlich hatte es den Markt aber schon viel früher gegeben. Denn bereits im Jahre 1610 ist in einem städtischen Ratsbeschluss von einem Markt die Rede, auf dem Geschenke zum «Kindleinsbescheren» angeboten wurden. Bereits im Jahre 1737 waren dort fast alle Nürnberger Handwerker mit Verkaufsbuden vertreten.
Quelle: DPA/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 27. November 2008
Der Computerbauer Fujitsu Siemens beginnt kurz nach dem Komplettverkauf an den japanischen Elektronikkonzern Fujitsu mit dem Stellenabbau in Deutschland. 700 der insgesamt 6000 Stellen in Deutschland werden gestrichen, teilte Fujitsu Siemens am Donnerstag in München mit.
Die Mitarbeiter in der Produktion – in Augsburg sind es 500, im thüringischen Sömmerda 100 – seien von dem Abbau allerdings ausgenommen, ergänzte eine Sprecherin. Als Hauptgrund für die Streichungen nannte sie den Preiskampf bei Computern und den anhaltenden Verlust von Marktanteilen an Wettbewerber im Privatkundengeschäft. Wo genau die Stellen gestrichen werden, sei noch unklar. Zuerst sollten Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern aufgenommen werden, hieß es.
Quelle: DPA/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 27. November 2008
Er wollte wieder mitmischen als Arbeitsmarktreformer und sich gar als Retter der Langzeitarbeitslosen präsentieren. Doch am Donnerstag hat Peter Hartz seine Vergangenheit rund um die Lustreisen bei VW schneller eingeholt, als er dachte: Die für Donnerstag angesetzte Präsentation seines Konzepts in Saarbrücken wurde von der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit kurzfristig abgesagt, das Vorhaben vorerst auf Eis gelegt. Begründung: Politischer Druck «quer durch die Republik von Berlin bis München», wie es der Leiter der Regionaldirektion, Otto-Werner Schade, ausdrückt.
Der regionale Arbeitsmarktverwalter gibt zu, blauäugig gewesen zu sein. Allein die Ankündigung des Projekts mit Hartz sei auf eine derart negative Resonanz gestoßen, dass mit einer objektiven Bewertung des Konzepts nicht mehr zu rechnen gewesen sei. Er wolle sich und seine Mitarbeiter nicht mit einem Makel behaften, den er nicht zu verantworten habe.
Der 67-jährige gebürtige Saarländer Hartz war im Januar 2007 als Ex-Personalvorstand von VW in der Affäre um Lustreisen und andere Vergünstigungen für Betriebsräte zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und einer hohen Geldstrafe verurteilt worden. Der Mann, mit dessen Namen die Arbeitsmarktreformen der Regierung Gerhard Schröder untrennbar verbunden sind, wollte sich jetzt in seiner Heimat ausgerechnet der Langzeitarbeitslosen, also der Hartz-IV-Empfänger, annehmen. Sie machen inzwischen 70 Prozent der Arbeitslosen in Deutschland aus.
«Keine Lustreisen für Langzeitarbeitslose»
Neue Wege bei der Motivation zur Selbsthilfe wollte er aufzeigen, von Jobcoaches war die Rede, aber was genau sein Konzept war, bleibt nun im Dunkeln. Schon im Vorfeld war klar, dass sich Hartz und Schade verschätzt hatten: «Wir gehen davon aus, dass Peter Hartz Lustreisen für Langzeitarbeitslose und deren Coachs in seinem Konzept nicht vorgesehen hat», kommentierte etwa der Sprecher des Erwerbslosen Forums Deutschland, Martin Behrsing.
Das Vorhaben zeige, welche Instinktlosigkeit in Sozialbehörden vorherrsche. Mit Hartz werde nun ausgerechnet die Person ins Boot geholt, für die bei der Verwirklichung von Unternehmenszielen weder moralische Grenzen noch kriminelle Machenschaften ein Tabu seien. Zudem stehe sein Name für die «Hartz-Unreformen», die für viele bittere Armut, Perspektivlosigkeit und Hungerlöhne gebracht hätten.
Und FDP-Generalsekretär Dirk Niebel sagte dem «Hamburger Abendblatt», das Saarland sollte sich «als Experimentierfeld für falsche Heilsbringer zu schade sein». Er fügte hinzu: «Herr Hartz ist angesichts seiner Vorgeschichte der letzte, der mir als Motivationstrainer für Langzeitarbeitslose einfällt.»
Nach Schades Worten hatten er und Hartz an Konzepten zur Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit gearbeitet, die sich in Teilen überschnitten hätten. Deshalb hätten sie eine gemeinsame Präsentation angesetzt. Nun werde vorerst nur Schades Konzept auf saarländischer Ebene vorangetrieben. Dabei gehe es darum, Langzeitarbeitslose in eigentlich ehrenamtlichen Bereichen, wie Sport und Kultur, sozialversicherungspflichtig zu beschäftigen. Außerdem soll mehr mit den Stärken der Betroffenen gearbeitet werden und ihnen Selbstbewusstsein eingepflanzt werden.
Ob und wann es einen weiteren Vorstoß zum Hartz-Konzept gibt, ist laut Schade völlig offen.
Quelle: AP/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 27. November 2008
Microsoft beobachtet derzeit die zunehmende Verbreitung eines neuen Windows-Wurms, der die seit mehreren Wochen bekannte Lücke in den RPC-Funktionen des Server-Dienstes ausnutzt, um in Systeme einzudringen. Insbesondere in Firmennetzen soll die derzeit beobachtete Variante Conficker.A an Fahrt zunehmen. Die meisten Meldungen liegen nach Angaben des Microsoft Malware Protection Centers aus den USA vor. Aber auch Kunden aus Europa, Asien und Südamerika seien betroffen. Zudem lägen Microsoft Berichte von mehreren hundert Heimanwendern vor.
Conficker öffnet auf infizierten Systemen einen Port, auf dem ein Webserver-ähnlicher Dienst laufen soll. Von dort kann ein System eine Kopie des Wurms nachladen, nachdem es initial infiziert wurde. Interessanterweise spielt der Wurm auf infizierten System den Patch zum Schließen der Sicherheitslücke ein, was aber weniger aus Freundlichkeit geschieht, sondern eher zum Ziel hat, andere RPC-Würmer draußen zu halten. Zusätzlich fragt Conficker diverse Webseiten ab, um die nach außen erscheinende IP-Adresse sowie die aktuelle Zeit zu ermitteln. Anhand der Zeit generiert der Wurm laut Symantec eine Liste von Domains, mit denen er Kontakt aufnimmt, um weiteren Code nachzuladen.
Schutz vor Conficker bietet weiterhin die Installation des Sicherheits-Updates von Microsoft sowie eine aktive Firewall, wobei die seit Windows XP integrierte und seit SP2 standardmäßig aktive Firewall in der Regel vollkommen ausreicht. Anwender sollten sicherheitshalber aber die Einstellungen überprüfen und sicherstellen, dass nicht ungewollt Ausnahmen definiert sind, die doch den Zugriff auf Dienste erlauben, die für die RPC-Lücke anfällig sind – etwa die Datei- und Druckfreigabe.
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Quelle: heise.de/c´t

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Verfasst von Klaus Alrutz am 27. November 2008
Das Comeback des Arbeitsmarktexperten Peter Hartz im Saarland ist sowohl bei Arbeitslosen als auch der FDP auf scharfe Kritik gestoßen. Das Erwerbslosen Forum Deutschland sprach am Donnerstag von einem schlechten Scherz und einem Schlag ins Gesicht vieler Hartz-IV-Bezieher. FDP-Generalsekretär Dirk Niebel sagte dem «Hamburger Abendblatt», das Saarland sollte sich «als Experimentierfeld für falsche Heilsbringer zu schade sein».
Der Namensgeber der Arbeitsmarktreformen hat ein Konzept für Langzeitarbeitslose entwickelt, um diese wieder näher an den Arbeitsmarkt zu bringen. Im Saarland soll das Konzept bei einem Pilotprojekt auf lokaler Ebene in der ARGE Saarbrücken getestet werden. Die Präsentation des Konzepts wurde für Donnerstag angekündigt. Hartz war im Januar 2007 als ehemaliger VW-Arbeitsdirektor in der Affäre um Lustreisen und andere Vergünstigungen für Betriebsräte zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden.
«Wir gehen davon aus, dass Peter Hartz Lustreisen für Langzeitarbeitslose und deren Coachs in seinem Konzept nicht vorgesehen hat», kommentierte lakonisch der Sprecher des Erwerbslosen Forums Deutschland, Martin Behrsing. Das Vorhaben der Bundesagentur für Arbeit zeige, welche Instinktlosigkeit inzwischen in Sozialbehörden vorherrsche. Mit Hartz werde nun ausgerechnet die Person ins Boot geholt, für die bei der Verwirklichung von Unternehmenszielen weder moralische Grenzen noch kriminelle Machenschaften ein Tabu seien. Zudem stehe sein Name für die «Hartz-Unreformen», die für viele bittere Armut, Perspektivlosigkeit und Hungerlöhne gebracht hätten.
FDP-Generalsekretär Niebel sagte in dem Zeitungsinterview: «Herr Hartz ist angesichts seiner Vorgeschichte der letzte, der mir als Motivationstrainer für Langzeitarbeitslose einfällt.»
Quelle: AP/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 26. November 2008
Grace Jones gibt nach der Veröffentlichung ihrer Comeback-Platte «Hurricane» auch drei Konzerte in Deutschland. Sie tritt am 17. März in Berlin im Tempodrom, am 25. in Frankfurt am Main in der Jahrhunderthalle und am 26. in Düsseldorf in der Philipshalle auf, wie die Agentur Media Communication Service am Mittwoch in Berlin mitteilte. Die für extravagante Outfits bekannte Diva kehrt nach 20 Jahren zurück auf die Bühne. Neben den neuen Stücken wird sie bei der «Hurricane»-Tour auch Klassiker wie «I´ve Seen That Face Before», «Walking In The Rain» oder «Slave To The Rhythm» singen.
Quelle: ddp/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 26. November 2008
In der WordPress-Version 2.6.5 haben die Entwickler eine Cross-Site-Scripting-Schwachstelle (XSS) und drei nicht sicherheitsrelevante Fehler beseitigt. Die XSS-Lücke lässt sich laut Bericht jedoch nur auf IP-basierten virtuellen Servern mit Apache 2.x ausnutzen. In der Regel sind aber Installationen bei Web-Hostern namensbasiert, sodass vermutlich nur wenige Anwender betroffen sind.
Die XSS-Lücke steckt in wp-includes/feed.php.
Beim Erzeugen von RSS-Feeds kann unter bestimmten Umständen JavaScript hineingelangen und beim Öffnen im Browser eines Opfer starten. Die Versionsnummer 2.6.4 haben die Entwickler übersprungen, um Verwechslungen mit einer gefälschten Version 2.6.4 zu vermeiden, die von Betrügern in Umlauf gebracht wurde.
Die deutsche WordPress-Version 2.6.5 steht ebenfalls schon zum Download bereit.
Quelle: heise.de/c´t

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Verfasst von Klaus Alrutz am 26. November 2008
Tagung des LVR-Landesjugendamts in Köln / Nie konnten Jugendliche und Kinder so leicht an gewalttätige oder pornografische Medieninhalte gelangen
Noch nie hatten Kinder und Jugendliche so leichten Zugang zu elektronischen Medien wie heute und haben noch nie soviel Zeit mit der Nutzung medialer Angebote verbracht. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) stellt sich den daraus resultierenden neuen Herausforderungen im Kinder- und Jugendschutz. Daher hat das LVR-Landesjugendamt nun die Fachtagung „Handy, Internet und Co.“ ausgerichtet. In verschiedenen Fachforen standen Themen wie „Neue Phänomene der Handynutzung Jugendlicher“ oder „Aggression und sexuelle Gewalt im Cyberspace“ ebenso auf dem Programm wie die Beschäftigung mit Präventionsprojekten und den Potentialen aktiver Medienarbeit.
Michael Mertens, der LVR-Dezernent für Schule und Jugend, betonte, wie wichtig es sei, dass Kinder und Jugendliche Hilfe und Schutz beim Umgang mit den Medienwelten und -Inhalten bekämen, da auch Kinder und Jugendliche heute durch das Internet die Möglichkeit hätten, durch wenige Clicks an extreme Gewaltdarstellungen und pornographische Inhalte zu gelangen. „Hilfe und Schutz“, so Mertens weiter, „finden auf drei Arten statt: Durch den Erwerb von Medienkompetenz aller Beteiligter, die Stärkung der Kinder und Jugendlichen, selber entscheiden zu können, was „gute“ und „schlechte“ Medieninhalte sind (Förderung der so genannten Resilienz) und die konkrete Medienbildung, also die Vermittlung von Informationen darüber, was die neuen Medien können, oder wo Gefahren drohen“.
Einig waren sich die rund 80 Teilnehmenden darin, dass „Handy, Internet & Co.“ die Kommunikation in Schule, Beruf und Freizeit einerseits erleichtern, gleichzeitig jedoch nicht zu unterschätzende Risiken für Kinder und Jugendliche bergen können. „Oftmals fehlt den jungen Menschen die nötige Kompetenz, um sinnvoll mit den neuen Medien umzugehen.“, erläuterte Mertens. Diese Kompetenz zu vermitteln, sei ein immer wichtigerer Bestandteil der Pädagogik. Doch um akzeptierte Gesprächspartner für junge Menschen zu sein, müssen sich Erziehende ihrerseits in den neuen Medienwelten auskennen. Denn bevor Medienkompetenz vermittelt werden kann, muss sie zunächst erworben werden. Kontrovers hingegen wurden technische Zugangsbeschränkungen diskutiert, da sie einerseits hilfreich sein können, gleichzeitig aber auch negative Folgen haben können, etwa wenn durch sie wichtige Peer-Peer-Interaktion verhindert wird.
Unter: http://www.lvr.de/jugend/fachthemen/querschnittsthemen/abschlussbericht_praevention.pdf ist eine Studie des LVR-Landesjugendamtes abrufbar, die über bereits bestehende Präventionsprojekte im Rheinland informiert.
Quelle: INFO-SOZIAL.de

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