Computerhilfe u. Info Blog

Computerhilfe und Info Blog rund um die IT u. Internetsicherheit aus Hildesheim/Niedersachsen/DE.

Weblog-Archiv für 28. Oktober 2008

Porno-König Flint serviert nackte Tatsachen im US-Wahlkampf

Verfasst von Klaus Alrutz am 28. Oktober 2008

Porno-König Larry Flint hat sich mit nackten Tatsachen in den Endspurt um die US-Präsidentenwahl eingeschaltet: Er drehte unter dem Titel „Who’s nailin’ Paylin?“ (etwa: „Wer treibts mit Paylin?“) einen freizügigen Film mit einer Doppelgängerin der republikanischen Kandidatin für das Vize-Präsidentenamt, Sarah Palin. In dem Streifen, der auf der Website des Flint-Magazins „Hustler“ vermarktet wird, taucht die Schauspielerin als Gouverneurin „Serra Paylin“ auf: unverkennbar mit typischer Palin-Brille, allerdings mit deutlich weniger Kleidung als das Original aus Alaska.

Die erste Szene zeigt Paylin, die auch im Film Gouverneurin eines schneereichen Bundesstaates ist, wie sie zwei russischen Soldaten die Tür öffnet: Diese müssen dringend im Kreml anrufen und bitten Paylin um Zugang zum Telefon. Paylin lässt sie „der internationalen Beziehungen zuliebe“ eintreten, und schon nimmt ein frivoles Abenteuer seinen Lauf.

Die echte Palin hatte jüngst mit ihren Äußerungen zur Außenpolitik landesweit für ungläubiges Staunen gesorgt. So quittierte sie die Frage nach ihren Erfahrungen in Sachen Außenpolitik mit der schlichten Antwort, die Nähe ihrer Heimat Alaska zu Russland habe ihr eine außenpolitische Vision vermittelt.

Flint, ein überzeugter Demokrat, führt ein Internet-Tagebuch, in dem er immer wieder gegen Positionen der Republikaner wettert. In seinem neuen Film lässt sich Flint jedoch keine Parteilichkeit vorwerfen: Zu sehen ist nämlich auch eine offenherzige Doppelgängerin von Senatorin Hillary Clinton – und die ist Demokratin.

Quelle: AFP/Yahoo

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Musiker Bryan Adams lässt Web-Sheriffs auf Fan-Websites los

Verfasst von Klaus Alrutz am 28. Oktober 2008

Der kanadische Musiker Bryan Adams hat die britische Rechtedurchsetzungsfirma Web Sheriff damit beauftragt, gegen Copyright-Verstöße auf Fan-Websites vorzugehen. Laut einem Bericht des Register wurden diverse Sites aufgefordert, einer Reihe von Richtlinien zuzustimmen, damit sie ihren Betrieb aufrechterhalten können. Sie sollen vor allem nicht auf Websites mit unautorisiertem Material verlinken oder selbst solches nutzen.

Die selbst ernannten Web-Sheriffs haben sich laut dem Bericht unter anderem an die Seiten bryanadamsfanclub.nl, bryanadams.nu und badfan.com gewandt. Diese seien vorerst vom Netz gegangen, hätten sich aber bereit erklärt, sich an die von Adams gesetzten Regeln zu halten. In der Zwischenzeit würden sie ihre Online-Angebote aufräumen.

Außerdem kümmerten sich die Rechtedurchsetzer um Material, das unerlaubt auf der Videoplattform YouTube veröffentlicht worden sei. Adams plane, dort einen eigenen Channel einzurichten. Die britische Bryan-Adams-Tribute-Band „The Bryan Adams Experience“ sei aufgefordert worden, ihren Namen in „The Bryan Adams Tribute Experience“ umzuändern, um Zusammenhänge mit dem kanadischen Musiker deutlicher zu machen. Die Band hat ihren Webauftritt mit Verweis auf den Register-Bericht erst einmal zurückgefahren.

Der 1959 geborene Adams ist seit den 1970er-Jahren im Musikgeschäft aktiv und hatte 1983 mit dem Album „Cuts Like a Knife“ seinen kommerziellen Durchbruch. Im Ohr geblieben sein werden so manchem Radiohörer vor allem seine Rockballaden. Voriges Jahr hatte der US-amerikanische Popmusiker Prince die Web-Sheriffs gegen Fan-Websites losgeschickt. Aufsehen erregte ein YouTube-Video mit einem windelbepackten Kleinkind, das tänzelnd zu einem im Hintergrund im Fernseher gespielten Prince-Song wackelte. Die Plattenfirma des Musikers verlangte die Löschung des Videos in der Videoplattform, doch die Mutter wehrte sich vor Gericht.

Quelle: heise.de/c´t

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Franjo Pooth muss 1,8 Millionen an Commerzbank zahlen

Verfasst von Klaus Alrutz am 28. Oktober 2008

Der Unternehmer Franjo Pooth hat im ersten Prozess um die Insolvenz seiner Elektronikfirma Maxfield eine Niederlage hinnehmen müssen. Der Ehemann von Verona Pooth muss an die Commerzbank knapp 1,8 Millionen Euro plus Zinsen zahlen, wie das Landgericht Düsseldorf entschied. Die Zivilkammer gab damit in vollem Umfang einer Klage der Commerzbank auf Rückzahlung eines Kredites statt, den die Bank der Firma Maxfield gewährt und für den Pooth persönlich gebürgt hatte. Gegen das Urteil ist Berufung möglich.

Eine weiteres Zivilverfahren gegen Pooth soll am 3. März 2009 stattfinden; dann geht es um eine Rückforderung der Stadtsparkasse Düsseldorf, die ebenfalls als Kreditgeber bei Maxfield aufgetreten war. Nach der Pleite von Pooths Unternehmen hatten nach Angaben von Insolvenzverwalter Michael Bremen 461 Gläubiger Forderungen über insgesamt knapp 27 Millionen Euro geltend gemacht.

Auf einer Gläubigerversammlung im Mai in Düsseldorf machte der Insolvenzverwalter den Gläubigern allerdings wenig Hoffnung: Sie hätten „nur die Aussicht auf Zahlung einer marginalen Quote“, erklärte der Rechtsanwalt damals.

Im Zusammenhang mit der Zahlungsunfähigkeit von Maxfield ermittelt zudem die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft gegen Pooth wegen Verdachts der Insolvenzverschleppung. Auch prüfen die Strafverfolger, ob sich der Unternehmer der Bestechung schuldig gemacht hat. Hintergrund sind die Millionenkredite der Düsseldorfer Stadtsparkasse, für die Banker teure Geschenke erhalten haben sollen. Über die Affäre waren Sparkassenchef Heinz-Martin Humme und ein weiteres Vorstandsmitglied des Instituts gestolpert. Ein Zeitpunkt für den Abschluss der Ermittlungen sei noch nicht absehbar, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Quelle: AFP/Yahoo

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Große globale Initiative gegen Online-Kriminalität gestartet

Verfasst von Klaus Alrutz am 28. Oktober 2008

Mit einer groß angelegten globalen Initiative wollen namhafte Unternehmen jetzt auf die Bedrohungen durch E-Mail-Betrug aufmerksam machen. Der Online-Kriminalität den Kampf angesagt haben damit Yahoo und Microsoft, die Western Union Bank sowie die Afrikanische Entwicklungshilfe Bank. Im Fokus ihrer Bemühungen steht die Aufklärung über die Gefahren, die von E-Mails ausgehen, die betrügerische Gewinnversprechungen enthalten. Online-Kriminelle setzen vermehrt darauf, dass arglose Anwender Geld einzahlen, um an die versprochenen Gewinne zu gelangen. Die Menschen werden bewusst um ihr Geld geprellt und diese Form der Online-Bedrohung unterscheidet sich grundlegend von anderen Web-Risiken, wie sie von schädlicher Software ausgeht.

Sowohl Yahoo als auch Microsoft bieten kostenlose E-Mail-Services an. Da diese Angebote, Y! Mail und Hotmail, in aller Welt von sehr vielen Menschen genutzt werden, möchten die Unternehmen diesen Umstand nutzen, um Aufklärung zu betreiben. Wie wichtig diese Aufklärung ist, hat jetzt auch eine von Microsoft durchgeführte Untersuchung gezeigt, bei der in mehreren europäischen Ländern inklusive Deutschland 4 930 Menschen befragt wurden.

Innerhalb der vergangenen zwölf Monate haben demnach 113 der Befragten durch Online-Betrug Geld verloren. Zwischen weniger als 100 Euro und 7 000 Euro liegt die Spanne der von den Betrügern ergaunerten Beträge. Etliche der betrügerischen E-Mails können inzwischen durch Filter blockiert werden und gelangen nicht mehr in die Postfächer der Nutzer. So können etwa Kunden von Yahoo unter http://de.antispam.yahoo.com mehr über Schutzmöglichkeiten für ihr Postfach erfahren. Doch das Wichtigste ist nicht der Schutz des Postfaches, sondern umsichtiges Verhalten. Gerade bei Gewinnversprechungen sollten Anwender stets misstrauisch sein, denn was zu schön klingt, um wahr zu sein, ist oft eine Falle.

Quelle: Global Press/Yahoo

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Led Zeppelin will künftig ohne Robert Plant auftreten

Verfasst von Klaus Alrutz am 28. Oktober 2008

Die legendäre Rockband Led Zeppelin will künftig ohne ihren Sänger Robert Plant auftreten. Es würden bereits Ersatzkandidaten für den bisherigen Frontmann der Gruppe getestet, sagte Bassist John Paul Jones der britischen BBC. Die anderen Mitglieder der Rockgruppe hätten dies beschlossen, nachdem Plant sich einem dauerhaften Comeback verweigert habe. Allerdings hatte der Sänger im Dezember noch beim einmaligen Wiedervereinigungskonzert in London mitgemacht.

Millionen Fans hatten sich damals um ein Ticket beworben, doch nur 20.000 von ihnen waren dabei, als Led Zeppelin zum ersten Mal seit 19 Jahren wieder auf der Bühne stand. Jones zufolge bekamen bei dem Konzert er sowie Gitarrist Jimmy Page und der Sohn ihres verstorbenen Schlagzeugerkollegen John Bonham, Jason Bonham, Lust auf weitere Konzerte.

„Wir wollen wieder auftreten – und wir hängen nicht rum und warten auf Plant, dass er seine Meinung ändert“. Deshalb seien nun schon mehrere Sänger als Ersatz für Plant angehört worden, fügte der 62-Jährige hinzu. Led Zeppelin verkaufte in den vergangenen Jahrzehnten mehr als 300 Millionen Schallplatten. Zu den Klassikern der 1968 gegründeten Band gehören „Stairway to Heaven“, „Whole Lotta Love“ und „The Song Remains the Same“.

Quelle: AFP/Yahoo

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EU-Aktion „Sicheres Internet“ soll 2009 starten

Verfasst von Klaus Alrutz am 28. Oktober 2008

Mit einem neuen Programm will die EU Jugendliche zukünftig besser vor Gefahren aus dem Internet schützen. Von 2009 bis 2013 soll die Aktion „Sicheres Internet“ laufen. Ziel ist es, die Medienkompetenz der Heranwachsenden zu steigern und ihnen die im Web lauernden Gefährdungen vor Augen zu führen. Hierbei wird unter anderem auf das Gefahrenpotenzial von Angeboten des Mitmach-Internets (Web 2.0) hingewiesen.

„Die Kinder und Jugendlichen von heute werden bei der Nutzung von Web 2.0-Diensten mit neuen Risiken konfrontiert. Die EU wird die notwendigen Maßnahmen koordinieren, um Kindern das nötige Wissen zu vermitteln und sie zu schützen“, erklärte die für die Informationsgesellschaft und Medien zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding. So sollen beispielsweise Einrichtungen gefördert oder geschaffen werden, in denen nicht nur die Kids, sondern auch ihre Eltern und Lehrer Informationen zur sicheren Internet-Nutzung erhalten. Ein weiteres Ziel der Aktion ist die Bekämpfung illegaler Web-Inhalte.

Für das mehrjährige Projekt steht ein Budget in Höhe von 55 Millionen Euro zur Verfügung. Bereits im Jahr 2005 wurde ein bis zum Ende dieses Jahres laufendes Programm namens „Sicheres Internet“ initiiert. Das neue Programm soll nahtlos an die derzeitige Aktion anschließen. Das Europaparlament hat die Aktion bereits gebilligt, nun muss auch noch der Europarat zustimmen.

Quelle: Global Press/Yahoo

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Starke Zunahme dubioser Antivirensoftware

Verfasst von Klaus Alrutz am 28. Oktober 2008

Immer häufiger werden Anwender beim Besuch von Webseiten mit gefälschten Warnungen über Infektionen des PCs erschreckt, mit denen sie zum Kauf zweifelhafter Antispyware- und Antivirenprodukten bewegt werden sollen. Die Software weist in der Regel jedoch keine Funktion auf, sondern meldet nach der Installation eine erfolgreiche Desinfektion des PCs – unabhängig davon, ob er nun wirklich befallen ist oder nicht.

Offenbar verspricht das Geschäftsmodell mit dem Verkauf solch meist aggressiv beworbener Software derart hohe Einnahmen, dass derzeit eine regelrechte Welle zu verzeichnen ist. Nach Angaben von Pedro Bustamante, Produkt Marketing Director bei Panda, verbringen die hauseigenen Virenspezialisten mittlerweile einen Gutteil ihrer Zeit mit der Erstellung von Signaturen zum Erkennen solch dubioser Antivirenprogramme.

Auch G DATA hat einen starken Anstieg derartiger Software registriert. Nach Angaben von Werner Klier, Virus Researcher bei G DATA, habe man im September 2007 gerade einmal 31 Signaturen für Scare-Ware erstellt. Im September 2008 waren es 2094. Mitunter haben die Betrüger es mit ihrer Schreck-Ware auch auf die Kreditkartendaten abgesehen, die der Kunde beim Kauf übermittelt. Kürzlich hat sogar Microsoft Klage gegen Unbekannt eingereicht, um gegen die Anbieter von Scareware-Produkten wie „Antivirus 2009″, „Malwarecore“, „WinDefender“, „WinSpywareProtect“ und „XPDefender“ vorzugehen.

Zunehmend infizieren solch zweifelhafte Programme PCs auch mit echten Schädlingen, um sie in Bots umzuwandeln. Wie man Schreck-Ware erkennt, sich davor schützt und sie im Fall der Fälle beseitigt, erklärt der Artikel „Scharlatane und Hochstapler“ auf heise Security.

Quelle: heise.de/c´t

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