Verfasst von Klaus Alrutz am 28. Oktober 2008
Der Unternehmer Franjo Pooth hat im ersten Prozess um die Insolvenz seiner Elektronikfirma Maxfield eine Niederlage hinnehmen müssen. Der Ehemann von Verona Pooth muss an die Commerzbank knapp 1,8 Millionen Euro plus Zinsen zahlen, wie das Landgericht Düsseldorf entschied. Die Zivilkammer gab damit in vollem Umfang einer Klage der Commerzbank auf Rückzahlung eines Kredites statt, den die Bank der Firma Maxfield gewährt und für den Pooth persönlich gebürgt hatte. Gegen das Urteil ist Berufung möglich.
Eine weiteres Zivilverfahren gegen Pooth soll am 3. März 2009 stattfinden; dann geht es um eine Rückforderung der Stadtsparkasse Düsseldorf, die ebenfalls als Kreditgeber bei Maxfield aufgetreten war. Nach der Pleite von Pooths Unternehmen hatten nach Angaben von Insolvenzverwalter Michael Bremen 461 Gläubiger Forderungen über insgesamt knapp 27 Millionen Euro geltend gemacht.
Auf einer Gläubigerversammlung im Mai in Düsseldorf machte der Insolvenzverwalter den Gläubigern allerdings wenig Hoffnung: Sie hätten „nur die Aussicht auf Zahlung einer marginalen Quote“, erklärte der Rechtsanwalt damals.
Im Zusammenhang mit der Zahlungsunfähigkeit von Maxfield ermittelt zudem die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft gegen Pooth wegen Verdachts der Insolvenzverschleppung. Auch prüfen die Strafverfolger, ob sich der Unternehmer der Bestechung schuldig gemacht hat. Hintergrund sind die Millionenkredite der Düsseldorfer Stadtsparkasse, für die Banker teure Geschenke erhalten haben sollen. Über die Affäre waren Sparkassenchef Heinz-Martin Humme und ein weiteres Vorstandsmitglied des Instituts gestolpert. Ein Zeitpunkt für den Abschluss der Ermittlungen sei noch nicht absehbar, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.
Quelle: AFP/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 28. Oktober 2008
Die legendäre Rockband Led Zeppelin will künftig ohne ihren Sänger Robert Plant auftreten. Es würden bereits Ersatzkandidaten für den bisherigen Frontmann der Gruppe getestet, sagte Bassist John Paul Jones der britischen BBC. Die anderen Mitglieder der Rockgruppe hätten dies beschlossen, nachdem Plant sich einem dauerhaften Comeback verweigert habe. Allerdings hatte der Sänger im Dezember noch beim einmaligen Wiedervereinigungskonzert in London mitgemacht.
Millionen Fans hatten sich damals um ein Ticket beworben, doch nur 20.000 von ihnen waren dabei, als Led Zeppelin zum ersten Mal seit 19 Jahren wieder auf der Bühne stand. Jones zufolge bekamen bei dem Konzert er sowie Gitarrist Jimmy Page und der Sohn ihres verstorbenen Schlagzeugerkollegen John Bonham, Jason Bonham, Lust auf weitere Konzerte.
„Wir wollen wieder auftreten – und wir hängen nicht rum und warten auf Plant, dass er seine Meinung ändert“. Deshalb seien nun schon mehrere Sänger als Ersatz für Plant angehört worden, fügte der 62-Jährige hinzu. Led Zeppelin verkaufte in den vergangenen Jahrzehnten mehr als 300 Millionen Schallplatten. Zu den Klassikern der 1968 gegründeten Band gehören „Stairway to Heaven“, „Whole Lotta Love“ und „The Song Remains the Same“.
Quelle: AFP/Yahoo

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