Weblog-Archiv für 27. Oktober 2008
Verfasst von Klaus Alrutz am 27. Oktober 2008
Beim Versuch, sein Mobiltelefon aus einer Zugtoilette zu fischen, hat sich ein französischer Bahnpassagier den Arm eingeklemmt und einen groß angelegten Rettungseinsatz ausgelöst. „Sie haben eine Durchsage gemacht, dass jemand den Arm in der Toilette eingeklemmt hat, nachdem er sein Handy retten wollte“, berichtete ein Mitreisender. Der Abfluss habe einen derart starken Sog gehabt, dass der junge Mann seinen Arm nicht mehr aus dem Klo bekommen habe. Die Feuerwehr musste den Abfluss durchsägen, um den 26-Jährigen zu befreien.
Schließlich habe die Feuerwehr den jungen Mann auf einer Liege abtransportiert – sein Arm habe noch in der abgesägten Kloschüssel gesteckt, berichtete der Augenzeuge. Der Pechvogel habe sich am Ellbogen verletzt, jedoch glücklicherweise nichts gebrochen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Der Hochgeschwindigkeitszug vom Typ TGV stand zwei Stunden auf der Strecke zwischen La Rochelle und Bordeaux im Westen des Landes still.
Quelle: AFP/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 27. Oktober 2008
Wie bereits berichtet waren bei von AMD ausgelieferten Testexemplaren der preiswerten Spieler-Grafikkarte Radeon HD 4830 lediglich sieben von acht SIMD-Blöcken aktiv, sodass die Karten nur über 560 anstatt 640 Shader-ALUs verfügten. Dies resultierte in einer rund 10 Prozent niedrigeren Spieleleistung. Nun musste AMD einräumen, dass auch Verkaufsexemplare betroffen sind. Dabei handelt es sich laut einer offiziellen Stellungnahme um weniger als 400 HD-4830-Grafikkarten der Marke HIS.
AMD empfiehlt Käufern, die Anzahl der Shader-ALUs mit dem Tool GPU-Z zu prüfen. Werden weniger als 640 Shader-ALUs angezeigt, dann soll ein BIOS-Update helfen, die restlichen Einheiten zu aktivieren. Der Presse und den Boardpartnern machte AMD bereits das aktualisierte BIOS zugänglich. Betroffene Kunden sollen sich direkt an den Hersteller wenden.
Quelle: heise.de/c´t

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Verfasst von Klaus Alrutz am 27. Oktober 2008
Seit dem heutigen Montag steht Google Earth auch für Apples iPhone-Modelle im App Store zum kostenlosen Download bereit. Im Unterschied zur bereits vorinstallierten Karten-Applikation Google Maps zeigt Google Earth keine flache Kartenansicht, sondern eine Ansicht der Weltkugel mit Höhenunterschieden, hinterlegten Wikipedia-Artikeln und georeferenzierten Bildern des Google-eigenen Fotoportals Panoramio.
Google Earth für das iPhone nutzt den per GPS, WLAN oder GSM-Funkzelle ermittelten Ort und zoomt nach Wunsch die Weltkugel automatisch zum aktuellen Standort heran. Zur Bewegung der Weltkugel nutzt man entweder den Finger oder kippt das iPhone in die gewünschte Richtung – das Programm fragt hierfür den Lage-Sensor des iPhone ab.
Die vorliegende Version 1.0 hat allerdings noch ihre Kinderkrankheiten: Der iPhone-Prozessor ist mit der Darstellung und Animaton der Weltkugel sichtlich überfordert; im Test stürzte die Applikation mehrmals ab. Außerdem empfiehlt sich eine schnelle Internet-Verbindung via WLAN oder UMTS, denn mit EDGE muss man lange Ladezeiten hinnehmen.
Quelle: heise.de/c´t

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Verfasst von Klaus Alrutz am 27. Oktober 2008
Die hessische FDP hat eine Postkartenaktion gegen eine rot-grüne Minderheitsregierung unter Führung der SPD-Landesvorsitzenden Andrea Ypsilanti gestartet. «Ypsilanti stoppen: Neuwahl statt Wortbruch!», heißt es auf der Postkarte, die FDP-Mitglieder an Infoständen an die Bevölkerung verteilen sollen. Unterstützer sollen die Postkarte anschließend an den hessischen SPD-Landesverband schicken.
«Es muss jetzt bürgerschaftliches Engagement ermöglicht werden, um ein deutliches Signal zu setzen», sagte Hahn am Montag in Wiesbaden. Die Postkartenaktion solle den Bürgern die Möglichkeit geben, ihrem Protest eine Stimme zu verleihen. Hahn verwies auf Meinungsumfragen, wonach 72 Prozent der hessischen Bürger eine rot-grüne Regierung ablehnen, die auf die Unterstützung durch die Linkspartei angewiesen wäre.
Der hessische FDP-Vorsitzende zeigte sich überzeugt, dass der Versuch scheitern werde, am Dienstag kommender Woche Ypsilanti in einer Landtagssondersitzung zur Ministerpräsidentin zu wählen. Neuwahlen seien nun der sauberste Weg für Hessen. Ypsilanti hatte im Landtagswahlkampf wiederholt eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei ausgeschlossen.
Quelle: AP/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 27. Oktober 2008
Eine weitere Mail-Welle mit Viren im Anhang ist am Wochenende über Anwender hereingebrochen und hat für enorme Verunsicherung gesorgt – insbesondere weil einige der Mails vorgaben, vom Abmahnanwalt Günter Frhr. v. Gravenreuth zu stammen. In den Mails tritt er angeblich als Vertreter der eBay GmbH auf, in deren Namen er Abmahnungen versende. Der Empfänger habe auf der Auktions-Plattform gegen Paragraf 312c Abs.1 BGB verstoßen:
„Sie bieten unter der Internethandelsplattform Ebay Computerartikel im Wege des Fernabsatzes an, ohne dabei auf das Verbrauchern zustehende gesetzliche Widerrufsrecht hinzuweisen.“
Weiter heißt es:
„Ebenso sind sie nach Paragraf 9 UWG unserer Mandanten zum Schadensersatz verpflichtet und damit zur Uebernahme der Kosten unserer Beauftragung in Höhe der beigefügten Kostennote 632 Euro.“
Im Anhang der Mail soll sich dann eine Unterlassungserklärung finden, die der Empfänger unterzeichnen und abschicken soll. Wenig überraschend steckt in der anhängten ZIP-Datei aber ein Schädling (Mahnung.pif) respektive ein Trojaner-Donwloader, der aber in einem kurzen Test von heise Security von fast allen namhaften Virenscannern als solcher erkannt wurde. Alternativ zur vorgeblichen Gravenreuth-Mail kursierten am Wochenende zudem gefälschte Rechnungen von stayfriends.de, die den gleichen Schädling enthielten.
Schon am Freitag machten Viren-Mails mit nachgemachten Rechnungen eines Inkassobüro und eines Stromversorgers die Runde. Wie immer gilt: Nicht in Panik versetzen lassen und nicht unbedacht Archive öffnen und darin enthaltene Dateien anklicken, denn genau auf diese Reaktion setzen die Virenautoren. Weitere Hinweise zum Schutz vor Schädlingsbefall liefern die Antivirenseiten von heise Security.
Quelle: heise.de/c´t

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Verfasst von Klaus Alrutz am 27. Oktober 2008
Neue Telefonhotline 0800 – 6648588 von Verbraucherzentralen und Bundesverbraucherministerium
Erste Hilfe in Finanzfragen bieten die Verbraucherzentralen und der Verbraucherzentrale Bundesverband seit Freitag, den 24. Oktober 2008 mit einer bundesweiten kostenfreien Telefon-Hotline. Unter der Telefonnummer 0800 – 6648588 (kostenfrei aus dem Festnetz) stehen die Finanzexperten der Verbraucherzentralen Betroffenen und Besorgten Rede und Antwort.
Die durch das Bundesverbraucherministerium finanzierte Hotline ist montags bis freitags von 9.00 bis 21.00 Uhr zu erreichen.
“Als Bundesverbraucherministerium lassen wir die Bürgerinnen und Bürger in der Finanzkrise nicht allein”, sagte Ursula Heinen, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesverbraucherminister. “Gemeinsam mit den Experten aus den Verbraucherzentralen wollen wir den Menschen schnell, unkompliziert und kostenlos erste Hilfe in Finanzfragen erteilen.”
“Der Ansturm der ratsuchenden Verbraucher bei den Verbraucherzentralen hat gezeigt, wie sehr sich die Verbraucher nach unabhängigen und verlässlichen Informationen sehnen”, sagte Gerd Billen, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, zum Auftakt der Hotline. Die Bandbreite der Fragen zeige die enorme Verunsicherung, die es abzubauen gilt: Wie sicher sind meine Spareinlagen, soll ich aus meinem Fonds aussteigen, was ist mit meinem Bauspar- oder Riester-Vertrag? Darüber hinaus bangen Lehman- oder Kaupthing-Geschädigte um ihr Erspartes und suchen einen ersten Rat.
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Verfasst von Klaus Alrutz am 27. Oktober 2008
Erstmals in Deutschland will die Polizei nach einem Medienbericht Anwohner vor einem als gefährlich eingestuften pädophilen Sexualstraftäter in ihrer Nachbarschaft warnen. Der 61-jährige Hilmar N., der unter anderem seine Stieftochter missbraucht hatte, war aufgrund einer Justizpanne zu Beginn der vergangenen Woche aus einer Haftanstalt in Lübeck entlassen worden. Wie das Nachrichtenmagazin «Focus» unter Berufung auf interne Planungen des Bremer Landeskriminalamtes (LKA) am Sonntag berichtete, soll nun das «unmittelbare soziale Umfeld» vor N. in Bremerhaven gewarnt werden, zum Beispiel Eltern mit kleinen Kindern.
Polizeisprecher Dirk Siemering wollte diesen Fall auf Anfrage des Blattes nicht kommentieren. Er bestätigte dem Magazin zufolge aber, dass im Rahmen der Prävention «auch eine gezielte Warnung der Nachbarn möglich» sei. Das schleswig-holsteinische LKA hatte die Bremer Kollegen auf den Täter und seine Vorgeschichte hingewiesen.
Der Sexualstraftäter war zu fünf Jahren Haft unter anderem wegen schweren sexuellen Missbrauchs seiner Stieftochter verurteilt worden. Zwei Gutachter hatten den Mann als gefährlich eingestuft und sich für anschließende Sicherungsverwahrung ausgesprochen. Im März 2007 hatte das Kieler Landgericht zwar Sicherungsverwahrung angeordnet. Wegen eines Formfehlers hatte der Bundesgerichtshof diese Entscheidung jedoch aufgehoben. Weil ein Gutachter krankheitsbedingt ausgefallen war, hatte das Gericht einen neuen Experten beauftragen müssen. Dadurch war eine gesetzliche Frist nicht eingehalten worden.
In den Fall hatte sich auch Schleswig-Holsteins Justizminister Uwe Döring (SPD) eingeschaltet. Er will mit einer Bundesratsinitiative eine Gesetzeslücke schließen.
Quelle: ddp/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 27. Oktober 2008
Bahnreisende müssen sich auch heute auf Verspätungen und den Ausfall von ICE-Zügen einstellen. Betroffen sind laut Bahn unter anderem einige Linien in Hessen, darunter die Strecke Wiesbaden-Frankfurt-Leipzig. Hier sollen Ersatzzüge eingesetzt werden. Wegen Zweifeln an der Sicherheit der Achsen hatte die Bahn kurzfristig fast alle ICE-Züge mit Neigetechnik aus dem Verkehr gezogen. Deshalb hatte es bereits am Wochenende Einschränkungen gegeben.
Quelle: DPA

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Verfasst von Klaus Alrutz am 27. Oktober 2008
Der Münchener Halbleiterhersteller Infineon kommt mit seinem drastischen Stellenabbau gut voran. Bis Ende September haben sich schon 600 Mitarbeiter bereit erklärt, das Unternehmen zu verlassen. Der Grund: Der Konzern bietet hohe Abfindungen. Insgesamt streicht der Konzern 2000 Stellen in Deutschland.
Der kriselnde Chiphersteller Infineon kann seine geplanten Stellenstreichungen leichter durchsetzen als erwartet. Nach Informationen von WELT ONLINE hatten sich bis Ende September schon mehr als 600 Beschäftigte bereit erklärt, das Unternehmen zu verlassen. Der Konzern bietet ihnen dafür höhere Abfindungen. Arbeitnehmervertreter zeigten sich über die hohe Zustimmung überrascht. Sie hoffen nun, dass der drastische Jobabbau bei Infineon ohne betriebsbedingte Kündigungen gelingen wird.
Ein Sprecher von Infineon wollte sich nicht äußern. Es handle sich um einen laufenden Prozess, den man nicht kommentiere, sagte er. Infineon wolle den Jobabbau bis Ende des Jahres abschließen und werde sich dann äußern. Der neue Vorstandsvorsitzende Peter Bauer hatte im Juli angekündigt, in Deutschland 2000 Stellen streichen zu wollen. Das ist jeder fünfte Arbeitsplatz. Betroffen sind vor allem die Standorte Dresden und München mit je 650 Jobs sowie Regensburg mit 600. Bauer hatte betont, dass das Unternehmen auf freiwillige Lösungen setzen wolle. „Wir können aber nicht ausschließen, dass es an einigen Standorten betriebsbedingte Kündigungen geben wird“, fügte er damals an.
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Quelle: WELT.de

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