Verfasst von Klaus Alrutz am 25. Oktober 2008
Ein Süßigkeitenautomat ist am Samstag in Wuppertal auf einen anderthalbjährigen Jungen gekippt und hat ihn erschlagen. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der tragische Unglücksfall am Vormittag in einer Wuppertaler Sporthalle. Trotz rascher ärztlicher Behandlung erlag das Kind wenig später im Krankenhaus seinen lebensgefährlichen Verletzungen. Der 39-jährige Vater, der bei dem Vorfall dabei war, erlitt einen Schock.
Wie der etwa 150 Zentimeter hohe und 80 Zentimeter breite Automat umstürzen konnte, war noch unklar. Er stand im Eingangsbereich der Tribüne. Notfallseelsorger übernahmen die psychologische Betreuung der Angehörigen und mehrerer Kinder sowie Sportler, die sich zum Unglückszeitpunkt in der Halle befunden hatten.
Quelle: AP/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 25. Oktober 2008
Die Telekom hat nach einem „Spiegel“-Bericht auch eigene Mitarbeiter bespitzelt, um den Diebstahl von mehr als 17 Millionen Kundendaten aufzuklären. Das Nachrichtenmagazin verwies auf einen internen Untersuchungsbericht der Telekom, wonach Angestellte der Handy-Tochter T-Mobile Verbindungsprotokolle von internen Verdächtigen ausgewertet haben sollen. Entsprechende Daten seien nun auf der Festplatte eines Angestellten gefunden worden. Der bereits in der Affäre um ausgespähte Journalisten und Aufsichtsräte beschuldigte Manager soll angeblich ohne Rücksprache mit Vorgesetzten gehandelt haben.
Die Telekom wolle nun in den nächsten Tagen personelle Konsequenzen aus der Skandalserie ziehen. Dem „Spiegel“ zufolge sollen selbst Spitzenmanager zur Disposition stehen. Den Aufsichtsrat habe Konzern-Chef René Obermann vergangene Woche persönlich über die jüngste Entwicklung unterrichtet. Die Staatsanwaltschaft sei ebenfalls informiert.
Die Telekom bestätigte, dass sie seit Anfang vergangener Woche einen internen Untersuchungsbericht anfertigen lasse. Zum Inhalt wollte sich ein Sprecher des Unternehmens aber nicht äußern. Auch zu den „Spiegel“-Informationen, wonach personelle Konsequenzen bevorstünden, wollte er keine Angaben machen. Der Sprecher verwies aber darauf, dass am Mittwoch die Öffentlichkeit über Ergebnisse der internen Untersuchung informiert werden solle.
Festnetz-Chef Timotheus Höttges zufolge reagierten vergleichsweise wenige Kunden auf den Datenklau bei T-Mobile. Die Telekom habe 6000 Anrufe und 1000 Mails besorgter Kunden erhalten. 640 Kunden hätten eine neue Rufnummer beantragt. „Gott sei Dank gingen nur sehr wenig Beschwerden ein“, sagte Höttges dem Nachrichtenmagazin „Focus“. Seinen Worten zufolge kommt die Telekom bei der Aufklärung des Falls voran. „Ein Bauernopfer wird es nicht geben“, sagte Höttges, fügte aber hinzu: „Wenn die Verantwortlichen ausfindig gemacht sind, wird es kurzfristige personelle Konsequenzen geben.“
Quelle: AFP/Yahoo

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