Weblog-Archiv für 13. Oktober 2008
Verfasst von Klaus Alrutz am 13. Oktober 2008
Die Haupt-und Realschule Hodenhagen ist die „IT-fitteste“ Schule Deutschlands. Das gaben der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) und der Geschäftsführer von Microsoft Deutschland, Achim Berg, heute in Berlin bekannt. Bei der von Bill Gates initiierten Suche nach der vorhandenen „IT-Fitness“ gewann Hodenhagen in der Kategorie „IT-Fitness macht Schule„. Die fitte Schule kann dank des Preises nun noch fitter werden: Drei interaktive Whiteboards, ein Netzwerkdrucker und 40 Laptops sowie Microsoft-Schulungen im Wert von 50.000 Euro gehen an die niedersächsische Schule.
Als IT-fitteste Lehrer Deutschlands wurden Herbert Zecherle von der Hauptschule Buchloe und Olaf Kleinschmidt ausgezeichnet. Der am Sportgymnasium Magdeburg unterrichtende Kleinschmidt ist derzeit beurlaubt und hatte für die Olympischen Sommerspiele in Peking das Projekt moUnt powered by Microsoft entwickelt, das Leistungssportler fernab der Schule mit Lernstoff versorgt. Zecherle und Kleinschmidt erhalten Hard- und Software im Wert von 2500 Euro. Darüber hinaus kommt Kleinschmidt die Ehre zuteil, für seinen Fernunterricht der Olympioniken mit seiner Firma „IT-Lernkonzepte zur Förderung des Leistungssports“ von der tageszeitung und von Spiegel Online als Deutschlands Super-Lehrer gefeiert zu werden.
Neben den von Microsoft gestifteten Preisen wurde außerdem ein Preis für die „IT-fittesten SchülerInnen“ vergeben, den die StudiVZ-Tochter SchülerVZ ausgelobt und mit 2500 Euro ausgestattet hatte. Ihn gewannen keine Geeks, sondern das Programmierteam Katrin Hornauer und Sophie Berckhan aus Baden-Württemberg mit dem Lernprogramm Rinas Wasserwelt, das bereits im vergangenen Jahr einen Sonderpreis beim Jugendsoftwarepreis der Klaus Tschira Stiftung erhielt.
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Quelle: heise.de
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Verfasst von Klaus Alrutz am 13. Oktober 2008
Einen elektronischen Entgeltnachweis will die Bundesregierung einführen. Bisher werden die Entgeltbescheinigungen von den Arbeitgebern noch schriftlich ausgestellt. Mit den Bescheinigungen können die Angestellten dann bei den Behörden belegen, dass sie einen Anspruch auf bestimmte Leistungen wie etwa Arbeitslosengeld haben. Um Kosten zu sparen, sollen die Arbeitgeber nun verpflichtet werden, die Entgeltbescheinigungen ihrer Angestellten auf elektronischem Weg an eine zentrale Datenbank weiterzuleiten.
Dort sollen die Informationen dann verschlüsselt abgelegt werden. Anschließend können die Behörden die Daten dann bei Bedarf von der Datenbank abrufen, wenn der Beschäftigte sie mit Hilfe seiner Signatur für diesen Zweck frei schaltet. Damit soll sichergestellt sein, dass die Datenschutzbestimmungen eingehalten werden. Nach den Vorstellungen der Bundesregierung soll das sogenannte Elena-Verfahren erst durch die Bundesagentur für Arbeit und die Wohn- und Elterngeldstellen getestet werden. Auf Grundlage der dabei gewonnenen Erfahrungen soll das Verfahren dann auf andere Sozialleistungen ausgedehnt werden. Mit dem Elena-Verfahren würde eine der größten Sammlungen von personenbezogenen Daten in Deutschland entstehen.
Quelle: Global Press/Yahoo
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Verfasst von Klaus Alrutz am 13. Oktober 2008
Computer-Nutzer sollten beim Abschluss oder Wechsel eines DSL-Internet-Anschlusses aufpassen. Untergeschobene Kosten für Zusatzleistungen machten scheinbar günstige Angebote oft teurer, kritisierte das Computer-Magazin „c’t“. „Einschränkungen bei zentralen Vertragsbestandteilen wie etwa der zugesicherten Bandbreite oder der Zahl der gleichzeitig führbaren Gespräche beim zugehörigen Telefonanschluss werden bei vielen Anbietern nirgendwo erwähnt oder in seitenlangen Aufzählungen versteckt“, monierte c’t-Experte Urs Mansmann. Aktionspreise und versteckte Preisbestandteile erschwerten den Vergleich.
Mansmann rät deshalb dazu, einen DSL-Anschluss per Internet und nicht telefonisch zu bestellen. Nur so könnten Kunden das Kleingedruckte studieren und Missverständnisse vermeiden. Immer mehr Anbieter gingen dazu über, den Kunden zusätzliche Leistungen unterzujubeln. Diese müssen während des Bestellvorgangs ausdrücklich abgewählt werden. Wer bei der Auftragsbestätigung Häkchen bei vorausgewählten Optionen nicht entferne, schließe möglicherweise zusätzliche Verträge ab. Im Zweifel sollten Kunden einem übersichtlichen Angebot den Vorzug geben, auch wenn es auf den ersten Blick ein paar Euro mehr im Monat koste, empfahl Mansmann.
Quelle: AFP/Yahoo
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Verfasst von Klaus Alrutz am 13. Oktober 2008
Rund 100 Obdachlose und Sozialarbeiter haben am Montag vor dem Düsseldorfer Landtag gegen geplante Kürzungen von Zuschüssen für Wohnungslose demonstriert. Die Betroffenen protestierten gegen das Vorhaben der schwarz-gelben Koalition, Zuschüsse für Obdachlosen-Projekte in Höhe von 1,2 Millionen Euro zu streichen. Unterstützung bekamen die Demonstranten von den Oppositionsfraktionen SPD und Grüne. Das Land wies die Kritik an den Kürzungen zurück.
«Die Begründung von CDU und FDP, die Wohnungslosigkeit sei um 70 Prozent zurückgegangen und damit eine weitere Förderung nicht mehr sinnvoll, ist zynisch und widerspricht auch der Wahrnehmung der Menschen im Land», sagte SPD-Fraktionsvize Britta Altenkamp. Die vielen Ehrenamtlichen, die eng mit den Kirchen, Wohlfahrtsverbänden und unter Beteiligung weiterer gesellschaftlicher Gruppen daran arbeiteten, die soziale Not zu lindern, würden «vor den Kopf gestoßen». In NRW gibt es nach ihren Angaben rund 13 000 Obdachlose.
Eine Sprecherin des Generationenministeriums sagte auf Anfrage, das auslaufende Landesprogramm für Projekte gegen Obdachlosigkeit sei immer als «Anschubfinanzierung» gedacht gewesen. Insgesamt 130 Projekte seien seit 1996 befristet unterstützt worden. Es sei kommunale Aufgabe, die Obdachlosenarbeit weiter zu fördern. Zehn Projekte würden vom Land noch bis zum Ende der Laufzeit bezuschusst. Im laufenden Jahr werden insgesamt 17 Projekte gefördert.
Grünen-Fraktionsvize Barbara Steffens bezeichnete die geplanten Kürzungen als «Skandal». Die anhaltend rückläufigen Obdachlosenzahlen seien kein Anlass für Entwarnung. «Da in der amtlichen Statistik nur Personen erfasst werden, die in städtischen Notunterkünften leben, ist die Dunkelziffer hoch», sagte Steffens.
Quelle: ddp/Yahoo
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Verfasst von Klaus Alrutz am 13. Oktober 2008
Die Bundesregierung hat das Rettungspaket für deutsche Banken mit einem Volumen von 480 Milliarden Euro beschlossen. In Berlin stimmte das Bundeskabinett dem Grundsatzpapier und dem Gesetzentwurf nach Angaben aus Regierungskreisen zu. Das Geld soll über einen Finanzmarkt-Stabilisierungsfonds bereitgestellt werden und überwiegend für Kredit-Bürgschaften zur Verfügung stehen. Bis zu 80 Milliarden Euro stehen zudem für Kapitalspritzen an Banken bereit.
Dies soll durch verschiedene Maßnahmen geschehen können, etwa den Kauf von Aktien des jeweiligen Instituts. Zuvor war von einem Volumen von 470 Milliarden Euro die Rede gewesen.
Die Bundesregierung stellt über den Fonds daneben Kredit-Bürgschaften in Höhe von rund 400 Milliarden Euro zur Verfügung. Mit der staatlichen Versicherung gegen Kreditausfälle soll vor allem die zuletzt weitgehend zum Erliegen gekommene Kreditvergabe zwischen Banken wieder in Gang kommen. Die Bundesregierung beziffert das Risiko für den Haushalt auf fünf Prozent der für die Bürgschaften bereitgestellten Summe, also 20 Milliarden Euro. 35 Prozent der gesamten Risiken des Plans sollen demnach von den Ländern getragen werden.
Quelle: AFP/Yahoo
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Verfasst von Klaus Alrutz am 13. Oktober 2008
Nun steht das Office-Paket für Windows, Linux und Mac OS X jetzt offiziell und in Deutsch zum Gratis-Download bereit.
Das als Open Source verfügbare OpenOffice besteht aus der Textverarbeitung Writer, der Tabellenkalkulation Calc, dem Zeichenprogramm Draw, der Präsentationssoftware Impress sowie der Datenbank Base und zeichnet sich in der neuen Version durch ein frischeres Design und zahlreiche Verbesserungen aus. Dazu gehören in der Textverarbeitung Writer die mehrseitige Darstellung von Dokumenten, eine verbesserte Notiz-Funktion und die Möglichkeit, neben konventionellen Dokumenten Wikis fürs Web zu bearbeiten. Die Tabellenkalkulation Calc unterstützt nun 1024 statt bisher 256 Spalten pro Tabellenblatt und bietet verbesserte Funktionen zur Zusammenarbeit, sodass mehrere Nutzer gleichzeitig dieselbe Tabelle bearbeiten können.
Die finale Version von OpenOffice wurde mehrfach verschoben, kommt aber nicht zu spät, um unzufriedenen Anwendern den Umstieg von Microsoft Office zu versüßen – oder den Kauf der aktuellen Version 2007 zu ersparen. Mit der revolutionär neuen Oberfläche auf Basis von Ribbons anstelle von Menüs tun sich viele Anwender von Word, Excel & Co. schwer, gerüchteweise verkauft sich Microsoft Office 2007 viel schlechter als von Microsoft erhofft.
OpenOffice hält dagegen an der gewohnten Bedienphilosophie fest und existiert in Versionen für Windows, Linux und Mac OS X mit identischem Funktionsumfang und einheitlicher Bedienung. Microsoft dagegen ignoriert Linux ignoriert und bietet Mac-Nutzern nur Office:mac 2008 an das sich in einigen Punkten stark von der Windows-Version unterscheidet und dem wichtige Komponenten fehlen.
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Quelle: heise.de
Zur Downloadseite OpenOffice 3.0 deutsch

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Verfasst von Klaus Alrutz am 13. Oktober 2008
Mit Hilfe einer 3-D-Rekonstruktion haben Wissenschaftler das römische Köln jetzt am Computer virtuell begehbar gemacht.
Internet-Nutzer können sich unter www.colonia3d.de einen ersten räumlichen Eindruck von der Größe und der monumentalen Architektur der Stadt vor rund 2 000 Jahren verschaffen.
Das Forschungsprojekt wurde vom Archäologischen Institut der Universität zu Köln, der Köln International School of Design (KISD), der Fachhochschule Köln, des Hasso-Plattner Instituts der Universität Potsdam und vom Römisch Germanischen Museum (RGM) Köln verwirklicht.
Quelle: Global Press/Yahoo
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Verfasst von Klaus Alrutz am 13. Oktober 2008
Die Spitzen der großen Koalition einigen sich auf einen Rettungsplan für marode Banken im Wert von über 400 Milliarden Euro. Der Staat richtet gegen die Finanzkrise einen Sonderfonds ein. Dafür soll sich Deutschland höher verschulden. Vom Plan des schuldenfreien Haushalts 2011 rückt die Bundesregierung ab.
Mit einem beispiellosen Rettungspaket will die Bundesregierung die deutsche Finanzbranche vor dem Zusammenbruch bewahren. Im Eiltempo soll der Notfallplan mit einem Volumen von Kabinett und Parlament verabschiedet werden. Darauf haben sich Spitzen der großen Koalition grundsätzlich verständigt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stimmte sich in der Nacht mit Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) und Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier (SPD) über die Grundzüge des Rettungsplans ab.
Der Plan sieht der Stützungsmaßnahmen im Umfang von bis zu 400 Milliarden Euro vor. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) kann den Banken im Gegenzug Auflagen bei der Vergütung von Vorständen, Aufsichtsräten und den übrigen Angestellten machen. Dem Finanzminister wird überdies eine Kreditermächtigung in Höhe von 70 Milliarden Euro erteilt. Damit sollen die Finanzspritzen für die Unternehmen und mögliche Risikoübernahmen finanziert werden.
Das Gesetz sieht auch eine Garantie für den Geldhandel zwischen den Banken vor. Das Finanzministerium werde ermächtigt, für den Fonds Garantien von 400 Milliarden Euro bis zum 31. Dezember 2009 abzugeben, heißt es im Gesetzentwurf. Dies bezieht sich auf kurzfristige Schulden der Banken mit einer Laufzeit von 36 Monaten. Für die Übernahme von Garantien müssen die Banken eine Gebühr von zwei Prozent im Jahr zahlen. Das Bundeskabinett soll das Gesetzl heute ab 13 Uhr abschließend beraten und beschließen.
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Quelle: WELT.de
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Verfasst von Klaus Alrutz am 13. Oktober 2008
In einigen Kreditkartenlesern großer Lebensmitteldiscounter wurden kleine Zusatzplatinen entdeckt, die Kreditkartendaten sammeln und einmal am Tag per Mobilfunk an eine Nummer im pakistanischen Lahore senden. Betroffen von dieser neuartigen Form des Kreditkartenbetrugs sind nach Recherchen des Wall Street Journal vornehmlich britische Filialen von Wal-Mart und Tesco. Der Schaden soll sich nach Angaben der britischen Strafverfolgungsbehörden bereits auf umgerechnet 37 bis 75 Millionen Euro belaufen.
Äußerlich soll sich die Manipulation des Lesegeräts nicht erkennen lassen. Geräte mit eingebauter Trickbetrugselektronik sind aber durchweg gut 100 Gramm schwerer als ohne. Die Ermittler wiegen daher die Geräte, um auf die Schnelle festzustellen, ob eines manipuliert wurde. In hunderten weiterer Lesegeräte in Irland, Belgien, Holland und Dänemark wurden sie bereits fündig. Fraglich ist, wie die Elektronik dort hineingekommen ist. Alle manipulierten Geräte wurden in China hergestellt.
Man ist den Betrügern nur deshalb auf die Schliche gekommen, weil ein Wachmann in einem der Lebensmittelgeschäfte verdächtige Störgeräusche auf seinem Handy vernommen hatte und daraufhin die Polizei alarmierte. Ein glücklicher Zufall – denn die Elektronik ist pfiffig: Zum Einen kopiert sie nicht stumpf alle Daten, sondern etwa nur die von einer einstellbaren Anzahl Gold-Karten pro Tag oder nur die jeder x-ten Transaktion. Zudem kann sie sich selbst vorübergehend in einen Ruhezustand versetzen, um nicht erkannt zu werden.
Quelle: heise-online/c´t
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Verfasst von Klaus Alrutz am 13. Oktober 2008
Schnell sind E-Mails am Computer geschrieben und noch viel schneller abgeschickt. Die elektronische Kommunikation birgt aber viele Fettnäpfchen, in die ein Schreiber insbesondere in der Geschäftswelt lieber nicht tappen sollte.
E-Mails gelten als rasches Mittel zum Meinungsaustausch und viele Menschen neigen deshalb dazu, einfach nur ein paar Sätze einzutippen und nicht einmal eine Anrede für den Empfänger oder eine Abschiedsfloskel zu verfassen. Selbst unter engen Bekannten gehört sich so etwas nicht und unter Geschäftspartnern ist ein solches Vorgehen absolut tabu. Es zeugt von Respektlosigkeit und kann schnell ein schlechtes Licht auf den Absender der Nachricht werfen.
Bei der Wahl der Anrede ist Fingerspitzengefühl vonnöten. In geschäftlichen Korrespondenzen ist ein förmliches „Sehr geehrte …“ sinnvoll, bei etwas vertrauterem Umgangston darf es auch ein „Hallo …“ oder ein „Lieber …“ sein. Der aus dem amerikanischen Sprachraum übernommene Gruß „Hi …“ gehört sich indes in beruflicher Korrespondenz nicht, allenfalls im privaten Bereich ist diese Anrede angemessen.
Wer eine Signatur an seine E-Mails hängt, sollte darauf achten, dass dieser Anhang nicht zu lang ist. Geschäftliche Signaturen sind hierbei die Ausnahme, denn sie müssen laut Gesetz Informationen zum Unternehmen wie beispielsweise die Anschrift und auch die Steuernummer enthalten. Private Signaturen müssen aber keineswegs so lang sein, drei Zeilen sind meist genug. Wenn in privaten E-Mail-Korrespondenzen nur wenige Sätze mit anderen Menschen ausgetauscht werden und die Signaturen dabei um ein Vielfaches länger sind als die eigentlichen Inhalte der Nachrichten, kann dies beim Empfänger für Verstimmung sorgen.
Manche Nutzer halten das, was sie in ihren E-Mails zu sagen haben, für extrem wichtig. Deshalb belegen sie jede ihrer Nachrichten grundsätzlich mit der höchsten Priorität. Der Empfänger sieht in seinem E-Mail-Programm im Posteingang einen entsprechenden Vermerk, also beispielsweise ein rotes Ausrufezeichen vor der Nachricht. Ob die E-Mail vom Empfänger tatsächlich als wichtig empfunden wird, steht dabei auf einem ganz anderen Blatt. Eine ständige Wahl der höchsten Priorität durch den Absender kann so auf die Dauer zum echten Nervfaktor werden. Deshalb ist schon beim Verschicken der Nachrichten genau zu überlegen, ob die E-Mails tatsächlich brandwichtig für den Empfänger sind oder ob sie mit normaler Priorität auf den Weg gebracht werden können.
Ein Dauerbrenner unter den Fettnäpfchen bei der elektronischen Kommunikation ist zudem die Groß- und Kleinschreibung. Macht es sich ein Anwender leicht, verzichtet er konsequent auf den Einsatz von Großbuchstaben. Durchgängig klein geschriebene Texte sind aber schlecht lesbar, weshalb der Verzicht auf Großbuchstaben als Fauxpas gilt. Auch die ausschließliche Benutzung von Großbuchstaben zur Unterstreichung der Wichtigkeit einer Aussage kommt bei vielen Lesern nicht gut an. Denn im Internet hat es sich eingebürgert, Sätze in Großbuchstaben als wütendes Brüllen zu interpretieren. Und welcher Empfänger einer E-Mail lässt sich schon gern anschreien?
Quelle: Global Press/Yahoo
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