Computerhilfe u. Info Blog

Computerhilfe und Info Blog rund um die IT u. Internetsicherheit aus Hildesheim/Niedersachsen/DE.

Weblog-Archiv für 12. Oktober 2008

Finanzkrise führt zu Bestattungsstau in Großbritannien

Verfasst von Klaus Alrutz am 12. Oktober 2008

Wegen der Folgen der Finanzkrise arbeiten die Bestattungsunternehmer in Großbritannien nur noch auf Vorkasse, wie die Zeitung „Mail on Sunday“ berichtete. Da viele arme Familien die Beerdigung ihrer Angehörigen nicht sofort bezahlen könnten, müssten sie manchmal bis zu zwei Monate auf staatliche Beihilfen warten, schrieb das Blatt. Demzufolge erhalten jährlich rund 27.000 Briten staatliche Zahlungen, um die Beisetzung ihrer Familienmitglieder zu bezahlen. Insgesamt mache die Unterstützung 58 Millionen Euro aus.

Ein Vertreter des Verbandes der Bestattungsunternehmer bezeichnete die Lage der Geschäftsleute als „unmöglich“. Normalerweise finde eine Beerdigung rund zehn Tage nach dem Ableben statt, da die Behörden aber sehr viel langsamer in der Abwicklung der notwendigen Papiere geworden seien, dauere es manchmal fünf Wochen oder mehr, bis das Geld für die Bestattung angewiesen sei. Die Beerdigungsunternehmer könnten sich aber nicht leisten, die Kosten vorzuschießen. Sie müssten „in diesen turbulenten Zeiten einen etwas geschäftsmäßigeren Ansatz wählen“, sagte John Weir.

Die „Mail on Sunday“ berichtete von einem Unternehmer in Shrewsbury im Westen Englands, der einen 77-jährigen Mann bestatten soll, der am 13. August verstarb. Erst vor wenigen Tagen habe die Familie die finanzielle Zusage von der Regierung bekommen. „Die traurige Geschichte der nicht beerdigten Toten sollte uns klarmachen, dass uns sehr viel Schlimmeres bevorsteht, wenn wir aus dieser Krise nicht herauskommen“, kommentierte das Blatt.

Quelle: AFP/Yahoo

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Telekom gesteht die nächste Riesen-Datenpanne

Verfasst von Klaus Alrutz am 12. Oktober 2008

Schon wieder Ärger bei der Deutschen Telekom: Erst am Freitag hatte sie mehr Datenschutz versprochen, nun muss sie die nächste Sicherheitslücke eingestehen. So waren die Daten von mehr als 30 Millionen Handy-Kunden über das Internet einsehbar – inklusive Bankverbindungen.

Die Deutsche Telekom hat am Samstag eine riesige Sicherheitslücke eingeräumt. Daten von mehr als 30 Millionen Handy-Kunden inklusive ihre Bankdaten konnten von jedem Internet-Rechner der Welt mit Hilfe weniger Benutzerangaben und eines Passwortes abgerufen und manipuliert werden, wie ein Unternehmenssprecher einen Bericht des „Spiegel“ bestätigte. Die Telekom habe diese Sicherheitslücke aber binnen 24 Stunden geschlossen. Es gebe bislang keine Hinweise, dass es tatsächlich einen Zugriff auf die Kundendatenbank gegeben habe, sagte der Sprecher. Die Telekom führte ein neues Verfahren ein, dass mit Hilfe von Transaktionsnummern (TAN) Eingriffe Unbefugter ausschließen soll, wie das Unternehmen mitteilte.

Die Sicherheitslücke war in der Nacht von Donnerstag auf Freitag geschlossen worden. Die Telekom stellte am Freitagvormittag ein Maßnahmenpaket zur Verbesserung ihres Datenschutzes vor, erwähnte die Sicherheitslücke aber nicht. Der Sprecher sagte am Samstag, das Unternehmen werde in seiner Informationspolitik „künftig einen anderen Angang wählen“. Im Falle der Sicherheitslücke habe das Unternehmen aber schnell handeln müssen, „bevor die Lücke öffentlich wird“, da sonst die Gefahr einer Nachahmung bestanden hätte.

weiterlesen bei WELT-ONLINE

Quelle: WELT.de

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