Weblog-Archiv für 8. Oktober 2008
Verfasst von Klaus Alrutz am 8. Oktober 2008
Internet-Nutzer werden wieder vermehrt mit Spam-E-Mails belästigt. Darauf weist der Anbieter von Sicherheitslösungen Secure Computing hin.
Im September wurden vor allem aktuelle Anlässe wie der US-Präsidenschaftswahlkampf und der Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September zur Verteilung der unerwünschten Nachrichten genutzt. Häufig sind die Spam-Mails selber nicht mit Schad-Code infiziert. Dafür enthalten sie Links, die auf Web-Seiten mit Trojanern oder sonstiger Malware führen. Auch für den Oktober rechnen die Experten mit einem weiteren Anstieg des Spam-Volumens. Sie gehen davon aus, dass vor allem das Thema der internationalen Finanzkrise ausgeschlachtet werden wird und dass viele Lock-E-Mails kursieren werden, die auf angebliche Bankenaufkäufe oder Zusammenbrüche von Kreditinstituten hinweisen.
Quelle: Global Press/Yahoo
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Antivireninfos, Community, Computer, DSL, Deutschland, Gamer, Germany, Gesellschaft, Handy, IT, Internet, Internetsecurity, News, PC, Sicherheit, Software, Technik, blog, computerhilfe, hilfe, info, pc-hilfe, technology | Verschlagwortet mit : Antivireninfos, Computer, computerhilfe, E-Mail-Spam, Gesellschaft, info, Internet, Internetsecurity, IT, News, PC, pc-hilfe, Sicherheit, Spam, Technik, technology, Warnung | Kommentar schreiben »
Verfasst von Klaus Alrutz am 8. Oktober 2008
Google will seine führende Rolle im Online- Anzeigenmarkt mit neuen Werbeformen weiter ausbauen.
Über das neue Programm «Adsense for Games» könnten Anbieter von Online-Spielen künftig auch Werbe-Videos in ihren Spielen einblenden, kündigte der weltweit führende Suchmaschinenbetreiber am Mittwoch an. Es soll Spieleherstellern neue Einnahmequellen eröffnen und ihnen Werkzeuge in die Hand geben, ihre Zielgruppen besser anzusprechen. Zudem will das Unternehmen mit «click to buy» seine Video-Plattform YouTube endlich rentabel machen.
«Click to buy» soll Nutzern der populären Plattform zum Beispiel ermöglichen, über Anzeigen in Musik-Videos den jeweiligen Song mit einem Klick auf die Werbung direkt bei Apples iTunes Store oder über Amazon zu kaufen. Google hatte YouTube 2006 für mehr als 1,7 Milliarden Dollar gekauft. Bislang blieben die erhofften Werbeeinnahmen über YouTube allerdings deutlich unter den Erwartungen.
Die neue Werbeform in Online-Spielen soll zunächst in einer Beta- Version nur in den USA verfügbar sein. Online-Spiele erfreuen sich einer stetig wachsenden Beliebtheit. Wöchentlich würden sie von über 25 Prozent der Internet-Population genutzt, teilte Google mit. Marktforscher wie ComScore gingen davon aus, dass die Nutzerschaft jährlich um weitere 17 Prozent zulegen wird. Mit Werbung in Form von Text- und Bild-Einblendungen sowie interaktiven Videos könnten über das neue Werbeangebot mehr als 200 Millionen Menschen adressiert werden können.
Auch hierzulande gilt das «In-game advertising» als immens wachsender Markt für die Spiele-Branche. Zuletzt hatte der BITKOM ermittelt, dass in Deutschland jeder dritte Internet-Nutzer online spielt. Für das «Adsense for Games»-Programm arbeitet Google nach eigenen Angaben zunächst eng mit Spiele-Verlagen wie Konami, Playfish und Demand Media zusammen. Zu den ersten Werbekunden gehören Sprint, der amerikanische Kfz-Versicherer Esurance sowie Sony Pictures.
Quelle: DPA/Yahoo
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Community, Computer, DSL, Deutschland, Gamer, Germany, Gesellschaft, IT, Internet, Netzwerk, News, Notebooks, PC, Technik, blog, computerhilfe, info, technology | Verschlagwortet mit : Adsense, Computer, computerhilfe, Gamer, Google, info, Internet, IT, ITGames, News, PC, Technik, technology | Kommentar schreiben »
Verfasst von Klaus Alrutz am 8. Oktober 2008
Laut einem Eckpunktepapier des Koalitionsausschusses, das der tageszeitung vorliegen soll, werden zwei neue Datenbestände aufgebaut, die der Bearbeitung von Visa-Anträgen dienlich sein sollen. In einer sogenannten „Einlader-Datei“ sollen alle Personen und Organisationen erfasst werden, die für einen visumpflichtigen Ausländer bürgen. Hinzu kommt eine „Warndatei“, in der Personen erfasst werden, die einmal als Schleuser aufgefallen sind. Beide Dateien werden seit langem von der CDU gefordert – nun soll auch Justizministerin Zypries (SPD) zugestimmt haben.
In dem Koalitionsausschuss, der am vergangenen Wochenende tagte, hat die SPD den CDU-Plänen zugestimmt, alle Deutsche auf Vorrat zu erfassen, die als „Vieleinlader“ aufgefallen sind. Über die genaue Definition von „viel“ wird nach Angaben der Zeitung noch verhandelt, doch könnten nach Vorstellung der SPD alle Personen als „Vieleinlader“ gelten, die innerhalb von zwei Jahren mehr als fünf Ausländer einladen. Die Kirchengemeinde, die einen Chor, der Sportclub, der eine Mannschaft einlädt, soll es dabei nach SPD-Plänen einfach haben. Die Vorratsspeicherung der Einlader habe ihr Gutes, betonte SPD-Innenexperte Michael Hartmann gegenüber der Zeitung: „Wenn die Botschaft sieht, dass ein Pfarrer immer die gleiche Pfadfindergruppe einlädt, muss man ja nicht so skeptisch sein.“
weiterlesen bei heise-online
Quelle: heise.de
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Community, Computer, Deutschland, Germany, Gesellschaft, IT, Internet, Internetsecurity, News, Politik, Sicherheit, Software, Technik, blog, computerhilfe, info, technology | Verschlagwortet mit : Beschluss, Computer, computerhilfe, Daten, Deutschland, Gesellschaft, info, Internet, IT, Justiz, Koalition, News, Politik, Technik, technology, Vorratsdatenspeicherung | Kommentar schreiben »
Verfasst von Klaus Alrutz am 8. Oktober 2008
Die Partei „Die Linke“ hat offensichtlich Wähler aus allen Schichten der Bevölkerung. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. Ihr zufolge spielen Einkommensverhältnisse keine Rolle. Interessant: Ostdeutsche und Westdeutsche wählen die Partei aus unterschiedlichen Erwägungen.
Die Anhänger der Partei „Die Linke“ kommen einer Studie zufolge aus sämtlichen Einkommenschichten.
Es handele sich bei den Unterstützern nicht überdurchschnittlich um einkommensschwächere oder vom sozialen Abstieg betroffene Personen, teilte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin mit.
„Die Sympathisanten der Linkspartei befinden sich in allen Einkommensgruppen – und nicht vorwiegend unter denjenigen, deren finanzielle Situation prekär ist oder sich verschlechtert hat“, betonten die Autoren Martin Kroh und Thomas Siedler.
In Ostdeutschland sei der Anteil der „Linken“-Anhänger bei der gehobenen Mittelschicht am stärksten ausgeprägt, in Westdeutschland bei der unteren Mittelschicht.
In Ostdeutschland tendieren der Studie zufolge vor allem Menschen zur Linken, die sich um die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung sorgen. Im Westen seien es dagegen diejenigen, die die eigene wirtschaftliche Situation kritisch einschätzten.
Grundsätzlich bestehe bei Personen, die sich große Sorgen um soziale Belange machten, eine hohe Neigung zur Linkspartei.
Insgesamt könnten in den neuen Ländern etwa 30 Prozent der Menschen zu Anhängern der Linkspartei gezählt werden, in den alten Ländern dagegen nur drei Prozent, sagten die Autoren der Studie.
Sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland sei diese Anhängerschaft – die nicht automatisch mit Wählern gleichzusetzen ist – in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen und rekrutiere sich nun zu großen Teilen aus Menschen, die sich zuvor keiner Partei verbunden gefühlt hätten. Überläufer von anderen Parteien seien dagegen eher selten.
Als Heimat für die Linken in Deutschland kann sich die Partei der Studie zufolge noch nicht etablieren. Nur 14 Prozent der Bundesbürger, die sich selbst als politisch links bezeichnen, seien den Anhängern der Linkspartei zuzuordnen. Der Rest – vor allem im Westen des Landes – halte überwiegend SPD und Grünen die Treue.
Die Studie basiert auf den Daten des Sozio-ökonomischen Panels des DIW, mit dem die langfristige Parteibindung erhoben werden soll.
Quelle: WELT-ONLINE
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Community, Deutschland, Germany, Gesellschaft, Hartz-IV, Internet, News, Politik, blog, info | Verschlagwortet mit : Deutschland, Gesellschaft, info, News, Parteien, Politik, Studie, Wirtschaft | Kommentar schreiben »
Verfasst von Klaus Alrutz am 8. Oktober 2008
Da schwinden einem schon die Hirnwindungen, wenn man sich die Zahlen der vergangenen Tage vor die müd gewordenen Augen führt.
- 50.000.000.000 Euro + – ein paar Milliönchen als Bonus
… für eine Finanzspritze mal schnell nebenbei verteilt und die vielen Millionen nach Amerika sollten dabei nicht vergessen werden.
… für eine Finanzspritze mal schnell nebenbei verteilt und die vielen Millionen nach Amerika sollten dabei nicht vergessen werden.
Als Vergleich dazu:
- 57 Euro erhält ein Kind in Deutschland zum Leben je Monat !!!
Man könnte mit dem Taschengeld doch glatt die Kinderarmut abschaffen und sogar ein menschenwürdiges Überleben absichern, statt es findigen Bankiers in den Rachen zu schmeißen, damit diese ihre Zahlenspiele: “Ich will mehr, ich will mehr … ich bin der Raffgiers letzter Wille” – weiterhin fetisch ausleben können. Ein veranstaltetes Stühlerücken bringt keine Euros zurück. Der Kamm schwillt jedoch erst richtig, wenn man sich dann noch die Beschönigungsreden der Abgeordneten im TV betrachten muss. Es ist schon kaum zu unterbieten, was dort derzeit ins Volk gesudelt wird und den Eindruck erwecken soll – das Geld sei sicher. Bestimmt genauso sicher wie die Rente damals. Das Einzige was derzeit sehr sicher ist und was die Bevölkerung mit Sicherheit sieht:
… das Geld ist sicher … sicher … weit und vollständig weg.
Quelle: Der Sozialticker
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Community, Deutschland, Germany, Gesellschaft, Internet, News, Politik, blog, info | Verschlagwortet mit : Der Sozialticker, Deutschland, Gesellschaft, Hartz-IV, info, Internet, News, Politik | 1 Kommentar »
Verfasst von Klaus Alrutz am 8. Oktober 2008
Frank-Jürgen Weise, Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), rechnet durch die Senkung des Beitrages zur Arbeitslosenversicherung mit Kosten in Höhe von vier Milliarden Euro. Insgesamt werde die Bundesagentur „im nächsten Jahr insgesamt fünf Milliarden Euro Minus im operativen Geschäft machen“, sagte Weise der „Passauer Neuen Presse“. Tatsächlich könnten die Belastungen noch erheblich höher sein, denn „diese Annahme beruht auf den geltenden Prognosen für die wirtschaftliche Entwicklung, also 1,2 Prozent Wachstum 2009. Mitte Oktober liegen die neuen, sicher niedrigeren Schätzungen zur Konjunkturentwicklung vor.“
Hinsichtlich der Entwicklung der Arbeitslosigkeit im kommenden Jahr gab sich Weise „immer noch ein bisschen optimistisch“. Er erwarte, dass die Arbeitslosigkeit 2009 im Jahresschnitt nicht steige, sagte der BA-Chef dem Blatt. „Es gibt noch fast eine Million offene Stellen. Der Arbeitsmarkt ist flexibler geworden, das bewährt sich in der Krise.“ Sollte sich die Finanzkrise schneller und deutlicher auf die Realwirtschaft niederschlagen, müsse die Prognose allerdings korrigiert werden.
Quelle: AFP/Yahoo
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Community, Deutschland, Germany, Gesellschaft, Hartz-IV, Internet, News, Politik, blog, info | Verschlagwortet mit : Arbeitslosenversicherung, Arbeitsmarkt, BA, Beiträge, Bundesagentur, Deutschland, Gesellschaft, info, News, Stellenmarkt | 1 Kommentar »