Verfasst von Klaus Alrutz am 7. Oktober 2008
Viele Schüler fallen immer noch auf Lockangebote zu Klingeltönen für Handy herein und verschulden sich. Darauf weist der Fachverlag für Computerwissen jetzt auf seinem Lehrerportal www.teachpapers.de hin.
Als besonders gefährlich stufen die Experten die TV-Klingelton-Werbung von sogenannten Premium-SMS-Diensten ein. Wichtige Vertragsbestandteile werden dabei nur kurz eingeblendet und sind kaum lesbar, so dass die jungen Kunden meist überhaupt nicht wissen, worauf sie sich einlassen. Auch bei der Klingeltonbestellung im Internet ist Vorsicht geboten: Wer die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) nicht genau liest oder aus Eile und mangelnder Vorsicht ein Häkchen falsch setzt, schließt nicht selten einen Abonnementvertrag ab. Grundsätzlich ist es wichtig, sich die AGB gut durchzulesen und sich immer zu notieren, bei welchem Anbieter und bei welcher Web-Seite der Klingelton bestellt wurde.
Wird der Klingelton über eine 0900-Telefonnummer angefordert, werden für den Anruf im Schnitt rund 1,86 Euro pro Minute fällig. Einige Anbieter zögern den Bestellvorgang mit unerheblichen Fragen so lange wie möglich hinaus, um möglichst viele Gebühren abzukassieren. Manchmal werden die Anrufer sogar absichtlich aus der Leitung geworfen, damit sie noch einmal telefonieren müssen und die Kosten für das Gespräch weiter steigen. Service-Angebote mit verdächtigen Rufnummern sind deshalb nach Möglichkeit zu meiden. Die Computer-Experten fordern die Lehrer dazu auf, ihre Schüler verstärkt über die Abzocke im Internet, per SMS, am Telefon und über das Fernsehen aufzuklären. Den Heranwachsenden sei zudem zu raten, die Finger von sogenannten Gratistönen, Sparpaketen oder Monatspaketen zu lassen.
Quelle: Global Press/Yahoo
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Verfasst von Klaus Alrutz am 7. Oktober 2008
Die Dresdner Werke des Computerchip-Herstellers AMD bekommen für den dringend benötigten Ausbau Milliarden-Investitionen vom arabischen Emirat Abu Dhabi.
Zugleich bringt der mit hohen Verlusten kämpfende US-Konzern die Fabriken in eine neue Produktionsfirma ein, an der Abu Dhabi die Mehrheit halten wird. In den USA soll zudem ein neues High-Tech-Werk gebaut werden. AMD verschafft sich mit den Milliarden des arabischen Investors Luft für den Konkurrenzkampf mit dem weitaus größeren Branchenführer Intel. Zugleich entledigt sich der Prozessoren-Spezialist weitgehend der Kosten und Risiken, die mit einer Chipproduktion verbunden sind.
Dresden werde nun zum Eckpfeiler eines neuen, weltweit aufgestellten Halbleiterunternehmens, betonte der Geschäftsführer des Standortes, Hans Deppe am Dienstag. Nach seinen Angaben werden in einem ersten Schritt «erhebliche Mittel» in den zuletzt stockenden Ausbau des Dresdner Werks Fab 38 investiert. Nach Unternehmensangaben soll im ersten Halbjahr 2009 die Volumenproduktion hochgefahren werden. In die beiden Werke Fab 36 und 38 waren bis Ende 2007 rund sechs Milliarden Dollar investiert worden. Am Dresdner AMD-Standort arbeiten rund 2800 Menschen.
AMD bekommt aus Abu Dhabi viele Milliarden Dollar in mehreren Schritten. Die staatliche Technologie-Investor des Emirats, ATIC, zahlt zunächst 2,1 Milliarden Dollar für 55,6 Prozent an der neuen Produktionsgesellschaft, die vorläufig den Namen Foundry Co. trägt. Weitere 3,6 bis 6,0 Milliarden Dollar soll die ATIC (Advanced Technology Investment Company) über die nächsten fünf Jahre in den Ausbau investieren. AMD behält an der Produktionsgesellschaft, in die die Werke einfließen, eine Beteiligung von 44,4 Prozent. Die beiden Eigner bekommen jeweils 50 Prozent der Stimmrechte.
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Quelle: DPA/Yahoo
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Verfasst von Klaus Alrutz am 7. Oktober 2008
Das Bundesministerium der Justiz (BMJ) hat einen Leitfaden zur Impressumspflicht veröffentlicht, der Webseitenbetreibern dabei helfen soll, eine dem Telemediengesetz genügende Anbieterkennzeichnung ins Netz zu stellen. Das Angebot klärt auf, welche Webseiten impressumspflichtig sind und welche Angaben für juristische und natürliche Personen notwendig sind.
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Quelle: heise.de
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