Computerhilfe u. Info Blog

Computerhilfe und Info Blog rund um die IT u. Internetsicherheit aus Hildesheim/Niedersachsen/DE.

Weblog-Archiv für 6. Oktober 2008

Microsoft verlängert Verfügbarkeit von XP-Downgrade-Medien für OEMs

Verfasst von Klaus Alrutz am 6. Oktober 2008

Käufern von Windows Vista Ultimate, Enterprise oder Business räumt die Lizenz das Recht ein, stattdessen XP Professional, die Tablet-PC-Edition oder XP Professional x64-Edition zu installieren. Der Haken an der Sache: Der Kunde muss sich sowohl das Installationsmedium als auch den CD-Key selbst besorgen, das Downgrade-Recht lässt sich also nur von jenen nutzen, die ohnehin bereits im Besitz einer XP-Lizenz sind. Mit der lassen sich zusätzliche Rechner bestücken, für die eine Vista-Lizenz vorliegt, die dann im Schrank bleibt.

Einige große PC-Hersteller (OEMs) nutzen dieses Downgrade-Recht jedoch und liefern ihre PC nicht nur mit Vista, sondern auch XP-Recovery-Medien aus, mit denen der Käufer das Downgrade, sofern es der Hersteller nicht bereits durchgeführt hat, selbst nachholen kann. Dieses Vorgehen ist von Microsoft abgesegnet, war jedoch ursprünglich bis Ende Januar 2009 limitiert. Diese Frist hat Microsoft nun bis Ende Juli 2009 ausgedehnt, möglicherweise auf Druck der OEM-Hersteller.

Anders als ursprünglich dargestellt ist das Downgrade-Recht selbst davon nicht betroffen, es gilt ohnehin zeitlich unlimitiert. Nur werden sich die Kunden nach Ablauf der Frist XP-CD und CD-Key halt wieder selbst besorgen müssen. Das Downgrade-Recht, das es auch schon bei früheren Windows-Versionen gab, ist eigentlich gar nicht für Privatkunden gedacht, sondern für Firmenkunden. Die können auf diese Weise weiterhin XP-Lizenzen erwerben, obwohl der Vista-Vorgänger nicht mehr geliefert wird. Vorteil für Microsoft: Obwohl der Kunde in diesem Fall weiter auf XP setzt, geht der Zähler für verkaufte Vista-Lizenzen herauf. Microsofts Jubel über 180 Millionen verkaufte Vista-Lizenzen ist folglich mit Vorsicht zu genießen, denn über die Anzahl der tatsächlich installierten Vista-Lizenzen sagen die Verkaufszahlen nichts aus.

Nicht betroffen von der Fristverlängerung sind auch die Hersteller von Netbooks und Nettops, die Windows XP bis noch bis zum Juni 2010 oder bis zu einem Jahr nach der Vorstellung der kommenden Windows-Version 7 auf ihren Rechner installieren dürfen – allerdings nur die Home-Version und auch die nur, sofern das Gerät maximal über eine 160 GByte große Festplatte (ursprünglich 80) und ein 10,2 Zoll großes Display verfügt.

Quelle: heise.de/c´t

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HP streicht 1400 Jobs in Deutschland

Verfasst von Klaus Alrutz am 6. Oktober 2008

Der Computerkonzern Hewlett-Packard (HP) hat nach dem Kauf des IT-Dienstleisters Electronic Data Systems (EDS) auch in Deutschland einen massiven Stellenabbau angekündigt.

1400 Jobs sollen in den nächsten zwei Jahren gestrichen werden, sagte ein Unternehmenssprecher am Montag in Böblingen. Dabei gehen 1150 Stellen bei EDS und 250 bei HP verloren. Für Hewlett-Packard arbeiten in Deutschland bisher 8500 und EDS weitere 4200 Beschäftigte.

Weltweit plant der weltgrößte PC-Hersteller im Zuge der Integration in den nächsten drei Jahren den Abbau von 24 600 Arbeitsplätzen. Das entspricht 7,5 Prozent der Belegschaft beider Firmen. Fast die Hälfte der Jobs soll nach Unternehmensangaben in den USA wegfallen. Die Einsparungen durch den Stellenabbau liegen nach Medienberichten bei etwa 1,8 Milliarden Dollar (1,3 Mrd Euro) pro Jahr.

HP mit Sitz in Palo Alto (Kalifornien) hatte EDS im August für rund 13 Milliarden Dollar übernommen. Der weltgrößte PC-Hersteller baut dadurch seine Service-Sparte deutlich aus und rückt in diesem Feld zur Nummer zwei hinter IBM auf. EDS mit Sitz in Texas gilt als einer der führenden IT-Dienstleister weltweit.

Die Geschäftsführung von Hewlett-Packard und Electronic Data Systems haben die Beschäftigten in Deutschland am Montag in einem internen Brief über die Maßnahmen informiert. Die Betriebsräte sind ebenfalls eingeschaltet worden.

Quelle: DPA/Yahoo

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Google bietet Nachrichtendienst für Handys an

Verfasst von Klaus Alrutz am 6. Oktober 2008

Einen Nachrichtendienst für das Handy bietet der Suchmaschinenbetreiber Google jetzt in Indien an. Mit Google SMS Channels kann sich der Nutzer laut des Online-Magazins „Areamobile“ aktuelle Neuigkeiten, Sportergebnisse oder Wetterdaten per SMS auf das Mobiltelefon schicken lassen. Dafür abonniert der Handy-Besitzer verschiedene Nachrichtenseiten im Internet. Der SMS-Empfang und der Versand von Textmitteilungen über die Website sollen kostenlos sein. Gebühren fallen beim Netzbetreiber lediglich dann an, wenn SMS über das Handy versendet werden, um beispielsweise die Empfangsoptionen zu verändern. Nach einer Testphase könnte der Service bald auch international angeboten werden.

Quelle: Global Press/Yahoo

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Hartz IV – Streichung der Ernährungszuschüsse

Verfasst von Klaus Alrutz am 6. Oktober 2008

Kranke Menschen in Hartz IV werden nun wohl auf Empfehlung einer Studie weitere Probleme bekommen, denn man denkt über die Streichung von Zuschüssen (Mehrbedarfen) nach, welche bisher bei besonderen Krankheiten als Ergänzung zum Lebensunterhalt ausbezahlt wurden. Im Grunde, entzieht man den Betroffenen nun das Recht auf Leben, denn viele (ca. 100.000) Betroffene sind auf den Mehrbedarf angewiesen.

Empfohlen wurde dies von der Dachorganisation der Wohlfahrtsverbände (!), der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge, nach dessen Rat sich die Behörden meist richteten.

Anmerkung: Nachdem in Deutschland die soziale Kälte eingezogen ist, beginnt man nun, sich Gedanken über eine gesundheitliche Auslese zu machen.

Quelle: Der Sozialticker

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T-Mobile bricht Postgeheimnis von Aufsichtsräten

Verfasst von Klaus Alrutz am 6. Oktober 2008

Die Telekom-Tochter T-Mobile hat jahrelang die Einzelverbindungsnachweise ihrer Aufsichtsräte aufbewahrt und nach Personen sortiert in Ordnern abgeheftet. Das berichtet die Frankfurter Rundschau heute. Auch sei ein halbes Dutzend Arbeitnehmervertreter betroffen, denen die Ordner nun ausgehändigt worden seien. Die Ordner sind laut dem Bericht bis 2006 im Büro des Aufsichtsrats aufbewahrt worden. Dort habe die Konzernspitze jederzeit Zugang gehabt. Ein Gang ins Büro habe demnach gereicht, um alle Verbindungsdaten der Aufsichtsratsmitglieder zu sehen. Die Betroffenen haben laut Bericht ihre Anwälte eingeschaltet und die Staatsanwaltschaft über diesen „beispiellosen Bruch des Post- und Fernmeldegeheimnisses“ informiert.

weiterlesen bei heise-online

Quelle: heise.de

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