Kaspersky sieht zunehmende Gefahr durch Handy-Viren
Verfasst von Klaus Alrutz am 2. Oktober 2008
Nach Ansicht der Sicherheitsspezialisten von Kasperksy kommt offenbar Bewegung in den Bereich der Handy-Viren, zumindest in Russland. Statt Viren für die weiterhin noch wenig verbreiteten Smartphones zu programmieren, sollen die Autoren nun auf die auf fast allen Handy vorhandene Micro Edition von Java (J2ME) setzen. Das Ziel der Malware sei aber das gleiche: SMS-Nachrichten an kostenpflichtige Dienste senden. Kaspersky will davon insgesamt bereits 50 entdeckt haben. Im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2007 habe sich die Zahl neuer Varianten vervierfacht. Zudem seien mehr und mehr WAP-Seiten zu beobachten, die solche SMS-Trojaner enthalten würden.
Auch der per ICQ verbreitete Spam mit Links auf solche Seiten steige an. Insbesondere in Russland hätten viele Anwender mobile ICQ-Clients auf ihren Geräten installiert. Ob demnächst aber mit einer größeren Welle von Handy-Viren zu rechnen ist, darf bezweifelt werden. Seit Jahren warnen Hersteller von Antivirensoftware vor Handy-Viren, ohne dass es je ein derartiger Schädling zu einer größeren Verbreitung gebracht hätte.
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Quelle: heise.de

















































