Computerhilfe u. Info Blog

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Weblog-Archiv für 1. Oktober 2008

Schlag gegen Kinderpornografie in Spanien

Verfasst von Klaus Alrutz am 1. Oktober 2008

Bei der größten Polizeiaktion gegen die Kinderpornografie in Spanien sind 121 Verdächtige festgenommen worden. Wie die Ermittler am Mittwoch in Madrid mitteilten, waren bei der einwöchigen Aktion 800 Beamte im ganzen Land im Einsatz.

Sie durchsuchten 250 Wohnungen in 42 Provinzen Spaniens. Neben den Festgenommenen machte die Polizei 96 weitere Verdächtige ausfindig. Die Beamten stellten Millionen von Fotos und Videos mit kinderpornografischen Aufnahmen sicher. Das Material zeige Übergriffe auf Kinder, die von «extremer Brutalität» seien, teilte die Polizei mit. Die Verdächtigen gehörten verschiedenen Berufsgruppen an. Darunter seien Piloten, Hausmeister, Taxifahrer und Bankangestellte.

Die Polizei kam ihnen aufgrund einer gemeinsamen Fahndungsaktion mit den Ermittlern in Brasilien auf die Spur. Dabei war im Juli 2007 ein Netz für den Austausch von kinderpornografischem Material aufgedeckt worden, das 18 000 Anschlüsse in 75 Ländern umfasste. Die spanische Polizei ging nun den Anschlüssen nach, von denen die Verdächtigen sich von Spanien aus in das Netz eingewählt hatten.

Im Kampf gegen die Herstellung und Verbreitung von pornografischen Aufnahmen von Kindern nahm die Polizei in den vergangenen fünf Jahren in Spanien mehr als 1200 Verdächtige fest. Für ihren Einsatz zum Schutz der Kinder wurde sie kürzlich vom UN-Kinderhilfswerk UNICEF ausgezeichnet.

Quelle: DPA/Yahoo

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Auch Beckstein tritt zurück

Verfasst von Klaus Alrutz am 1. Oktober 2008

Einen Tag nach CSU-Chef Erwin Huber hat nun doch auch der bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein seinen Rücktritt erklärt. Wie die Nachrichtenagentur AP aus Parteikreisen erfuhr, kündigte der Regierungschef in der Sitzung der Münchner CSU-Fraktion am Mittwoch an, er werde sein Amt niederlegen. Zuvor hatte es ein neuerliches Krisentreffen der CSU-Spitze gegeben. Wer Nachfolger Becksteins wird, blieb zunächst unklar. Der Ministerpräsident kündigte für den Mittag eine Erklärung an.

Beckstein, der amtierende Parteichef Erwin Huber, sein designierter Nachfolger Horst Seehofer und Fraktionschef Georg Schmid zogen sich unmittelbar nach Beginn der ersten Sitzung der neugewählten CSU-Landtagsabgeordneten zu einem Gespräch in kleinem Kreis zurück. Nach Ende ihrer etwa 45-minütigen Beratungen gingen sie erneut in die zwischenzeitlich unterbrochene Fraktionssitzung. Dabei gab Beckstein seinen Rücktritt bekannt.

Zuvor hatte es vor allem aus den Parteibezirken Oberbayern und Niederbayern massive Kritik an einem Amtsverbleib des Ministerpräsidenten gegeben. Seehofer sagte bei seinem Eintreffen in München mit Blick auf das Wahldebakel vom Sonntag: «Wir wollen der Bevölkerung vermitteln, dass wir die Botschaft verstanden haben». Zum Streit um Beckstein direkt wollte sich der Bundesminister nicht äußern.

Am Vortag hatte sich Seehofer bereiterklärt, den CSU-Vorsitz auf dem Sonderparteitag am 25. Oktober von Huber zu übernehmen. Beckstein sollte aber nach einer vorausgegangenen Verabredung der Parteispitze als Ministerpräsident im Amt bleiben. Er selbst kündigte noch am Montag eine rasche Aufnahme von Gesprächen mit FDP und Freien Wählern über die Bildung einer Koalitionsregierung an.

Ereignisse überschlugen sich erneut

Danach überschlugen sich in der CSU aber erneut die Ereignisse und führten schließlich zu der weiteren personellen Konsequenz aus der Schlappe vom Sonntag. Bei der Landtagswahl war die CSU von 60,7 auf nur noch 43,4 Prozent gerutscht und muss sich nach dem Verlust der absoluten Mehrheit erstmals seit fast fünf Jahrzehnten wieder einen Koalitionspartner suchen.

Nach dem Rücktritt von Parteichef Huber und Generalsekretärin Christine Haderthauer mehrten sich parteiintern Stimmen für ein Auswechseln auch des Ministerpräsidenten. Der Münchner CSU-Landtagsabgeordnete Ludwig Spaenle sagte vor der Fraktionssitzung am Mittwoch: «Die Oberbayern haben Recht. Das Motto muss heißen: Es muss Partei und Land in eine Hand.» Der niederbayerische CSU-Chef Manfred Weber sprach sich im Südwestrundfunk ebenfalls für ein Abtreten Becksteins aus. Immerhin sei nicht Huber, sondern der Ministerpräsident Spitzenkandidat der CSU bei der Landtagswahl gewesen, sagte er.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Hartmut Koschyk, sprach sich dagegen in der ARD für einen Verbleib Seehofers im Bundeskabinett und die Wiederwahl Becksteins als Ministerpräsident aus.

Warnung vor «Selbstzerfleischung»

Auch der scheidende Landtagspräsident Alois Glück plädierte im Deutschlandradio Kultur klar für Beckstein und warnte seine Partei vor einer «Selbstzerfleischung». Innenstaatssekretär Jürgen Heike sagte: «Wir freuen uns, dass wir einen Ministerpräsidenten Beckstein haben.» Die Franken seien geschlossen für Beckstein. Ähnlich äußerte sich Innenminister Jürgen Herrmann für den Bezirk Nürnberg.

Quelle: AP/Yahoo

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AVGs kostenloser Virenschutz jetzt auch in deutscher Sprache

Verfasst von Klaus Alrutz am 1. Oktober 2008

AVG Technologies hat die kostenlose Version 8 seines Virenscanners nun auch in deutscher Sprache für Windows 2000, XP und Vista zur Verfügung gestellt. Bislang gab es AVG 8 nur in englischer Fassung.

AVG 8 kann auch in der kostenlosen Fassung den Rechner auf Spyware-Befall untersuchen. Der Scanner enthält zudem eine Erweiterung der AVG-Toolbar, um vor schädlichen Webseiten in Suchergebnissen zu warnen. Dazu nutzt er den LinkScanner der von AVG übernommenen Exploit Prevention.

In ersten Versionen hatte der LinkScanner im Voraus die etwa von Google zu einem Suchbegriff gefundenen Seiten untersucht – und zwar alle auf einer Ergebnisseite angezeigten – und damit wegen zu hoher Bandbreitenbeanspruchung die Kritik von Netzwerkadministratoren hervorgerufen. Nun untersucht die Search-Shield-Komponente Webseiten erst dann nach schädlichen Inhalten, wenn der Anwender auf den Link in der Suchseite klickt.

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Quelle: heise.de

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