Archiv für Oktober 2008
Verfasst von Klaus Alrutz am 31. Oktober 2008
Auf Deutsch verfügbar ist jetzt die freie Enzyklopädie Knol. Nutzer können dort Sachtexte veröffentlichen. Das von Google initiierte kostenlose Online-Nachschlagewerk steht in Konkurrenz zu Wikipedia. Eine Möglichkeit zur Bewertung der Texte steht für die Leser bei Knol bereit, auch können über die Kommentarfunktion weitere Fakten ergänzt werden oder es lassen sich darüber Fragen an den Autor des jeweiligen Artikels richten. Verfasser der Texte können zudem vom Werbeprogramm des Suchmaschinengiganten profitieren. Wer mag, kann seinen Text beim AdSense-Programm anmelden. In dem Artikel werden dann passend zum Thema Werbeanzeigen geschaltet, der Verfasser kann auf diese Weise ein wenig Geld verdienen (http://knol.google.com).
Quelle: Global Press/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 29. Oktober 2008
Deutsches Sicherheitsnetz e. V.:
In Flash-Videos lassen sich Computerschädlinge verstecken
Kostenlose Prüfung des eigenen PCs unter www.desine.de
Berlin/Kiel, 29.10.2008:
Eine neue Desine-Studie zeigt, dass jeder zehnte PC durch Flash-Videos angreifbar ist. Dadurch werden ehemals harmlose Video-Portale zu Keimzellen für neuartige PC-Schädlinge.
Auf den großen Videoportalen wie YouTube oder Clipfish kann heute jeder zum Regisseur werden. Als so genannte Flash-Videos werden Hochzeiten und Sportevents auf Pixel gebannt, um sie dann ins Internet zu stellen. In der Studie „Browsersicherheit 2008“ hat das Deutsche Sicherheitsnetz insgesamt 67.870 PCs auf Sicherheitslücken in Video- und Multimedia-Komponenten untersucht. Bei 12,9 % aller getesteten PCs wurden schwerwiegende Sicherheitsmängel bei der Darstellung von Flash-Videos festgestellt. „Es zeigte sich, dass es technisch möglich ist, allein durch das Betrachten von Videofilmen, den PC des Benutzers zu infizieren“, erklärt Dr. Frank Bock, Vorsitzender des Deutschen Sicherheitsnetz e.V.
Auf diesem Weg können die großen Videoportale ungewollt zum Einfallstor für Trojaner in den Computer werden.
Sie heißen YouTube, Clipfish und MyVideo und sind die neuen Stars im Internet. Videoportale laden jeden Surfer ein, seine selbstgedrehten Filme im Internet zu veröffent-lichen. Der Platzhirsch aus Amerika ist YouTube.com und betreibt auch in Deutschland das meistbesuchte Videoportal. Nach eigenen Angaben werden pro Minute etwa zehn Stunden Videos hochgeladen und jeden Tag weit über eine Million Videos angeschaut. Es beginnt bei Wahlkampfreden von jungen Bundestagsabgeordneten und hört mit Live-Auftritten von ebenso unbekannten Punkbands auf. Als Dateiformat für Videos kommt heute fast ausschließlich Flash zum Einsatz. Flash ist ein Videoprogramm der Firma Adobe und inzwischen auf mehr als einem Drittel aller PCs in Deutschland installiert. In der Studie „Browsersicherheit 2008“ des Deutschen Sicherheitsnetz galt das besondere Augenmerk den kritischen Sicherheitslücken innerhalb des Videoprogramms Flash.
Ein PC wurde genau dann als angreifbar bewertet, wenn es technisch möglich war, durch das reine Betrachten eines manipulierten Videos einen Computerschädlingen auf dem PC zu platzieren. Internet-Kriminelle können diesen Umstand ausnutzen und manipulierte Filme auf Videoportale hochladen. Mehr als jeder zehnte PC könnte dann, allein durch das Betrachten des Videos, infiziert werden.
Das Deutsche Sicherheitsnetz e. V. (Desine, www.desine.de) hat sich zum Ziel gesetzt, die Internet-Sicherheit bei der privaten Computernutzung in Deutschland zu erhöhen. Hierzu bietet der Verein in Kooperation mit Banken, Sparkassen und Versicherungen einen PC-Pannendienst für jedermann an. Vergleichbar mit einem Automobilclub leisten die Desine-Experten bei Sicherheitspannen Hilfe per Telefon und reparieren im Fall der Fälle gleich den ganzen PC.
Weitere Informationen: Deutsches Sicherheitsnetz e. V., Schauenburgerstr. 116, 24118 Kiel,
Tel.: 0431 530 237 50,
E-Mail: info(at)deutsches-sicherheitsnetz.de,
Web: www.desine.de

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Verfasst von Klaus Alrutz am 29. Oktober 2008
Datenschutz-Vorstand: Konzern beschaffte sich auch Verbindungsdaten von Wettbewerbern
Die Deutsche Telekom hat personelle Konsequenzen aus den Datenskandalen der vergangenen Monate gezogen. Fünf Manager und Mitarbeiter, die operativ oder organisatorisch verantwortlich gewesen seien, seien bis au Weiteres beurlaubt worden, berichtete der neue Datenschutz-Vorstand des Konzerns Manfred Balz am Mittwoch in Bonn.
Der Manger räumte gleichzeitig Fehler der Telekom bei der Untersuchung des Diebstahls von 17 Millionen Kundendaten ein. Dies betreffe besonders die Aufsicht über die ermittelnden Mitarbeiter, die dabei verwendeten Methoden und auch das Vorgehen bei der Sicherstellung der Daten bei Dritten.
Balz berichtete, nach den bisherigen Ermittlungen hätten Mitarbeiter der Sicherheitsabteilung des Konzerns auf der Suche nach den Tätern Verbindungsdaten von rund 20 Personen überprüft. Dabei seien mindestens einmal sogar Verbindungsdaten von einem inländischen Wettbewerber und von einem ausländischen Unternehmen beschafft worden.
Quelle: AP/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 28. Oktober 2008
Der Unternehmer Franjo Pooth hat im ersten Prozess um die Insolvenz seiner Elektronikfirma Maxfield eine Niederlage hinnehmen müssen. Der Ehemann von Verona Pooth muss an die Commerzbank knapp 1,8 Millionen Euro plus Zinsen zahlen, wie das Landgericht Düsseldorf entschied. Die Zivilkammer gab damit in vollem Umfang einer Klage der Commerzbank auf Rückzahlung eines Kredites statt, den die Bank der Firma Maxfield gewährt und für den Pooth persönlich gebürgt hatte. Gegen das Urteil ist Berufung möglich.
Eine weiteres Zivilverfahren gegen Pooth soll am 3. März 2009 stattfinden; dann geht es um eine Rückforderung der Stadtsparkasse Düsseldorf, die ebenfalls als Kreditgeber bei Maxfield aufgetreten war. Nach der Pleite von Pooths Unternehmen hatten nach Angaben von Insolvenzverwalter Michael Bremen 461 Gläubiger Forderungen über insgesamt knapp 27 Millionen Euro geltend gemacht.
Auf einer Gläubigerversammlung im Mai in Düsseldorf machte der Insolvenzverwalter den Gläubigern allerdings wenig Hoffnung: Sie hätten „nur die Aussicht auf Zahlung einer marginalen Quote“, erklärte der Rechtsanwalt damals.
Im Zusammenhang mit der Zahlungsunfähigkeit von Maxfield ermittelt zudem die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft gegen Pooth wegen Verdachts der Insolvenzverschleppung. Auch prüfen die Strafverfolger, ob sich der Unternehmer der Bestechung schuldig gemacht hat. Hintergrund sind die Millionenkredite der Düsseldorfer Stadtsparkasse, für die Banker teure Geschenke erhalten haben sollen. Über die Affäre waren Sparkassenchef Heinz-Martin Humme und ein weiteres Vorstandsmitglied des Instituts gestolpert. Ein Zeitpunkt für den Abschluss der Ermittlungen sei noch nicht absehbar, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.
Quelle: AFP/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 28. Oktober 2008
Die legendäre Rockband Led Zeppelin will künftig ohne ihren Sänger Robert Plant auftreten. Es würden bereits Ersatzkandidaten für den bisherigen Frontmann der Gruppe getestet, sagte Bassist John Paul Jones der britischen BBC. Die anderen Mitglieder der Rockgruppe hätten dies beschlossen, nachdem Plant sich einem dauerhaften Comeback verweigert habe. Allerdings hatte der Sänger im Dezember noch beim einmaligen Wiedervereinigungskonzert in London mitgemacht.
Millionen Fans hatten sich damals um ein Ticket beworben, doch nur 20.000 von ihnen waren dabei, als Led Zeppelin zum ersten Mal seit 19 Jahren wieder auf der Bühne stand. Jones zufolge bekamen bei dem Konzert er sowie Gitarrist Jimmy Page und der Sohn ihres verstorbenen Schlagzeugerkollegen John Bonham, Jason Bonham, Lust auf weitere Konzerte.
„Wir wollen wieder auftreten – und wir hängen nicht rum und warten auf Plant, dass er seine Meinung ändert“. Deshalb seien nun schon mehrere Sänger als Ersatz für Plant angehört worden, fügte der 62-Jährige hinzu. Led Zeppelin verkaufte in den vergangenen Jahrzehnten mehr als 300 Millionen Schallplatten. Zu den Klassikern der 1968 gegründeten Band gehören „Stairway to Heaven“, „Whole Lotta Love“ und „The Song Remains the Same“.
Quelle: AFP/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 27. Oktober 2008
Beim Versuch, sein Mobiltelefon aus einer Zugtoilette zu fischen, hat sich ein französischer Bahnpassagier den Arm eingeklemmt und einen groß angelegten Rettungseinsatz ausgelöst. „Sie haben eine Durchsage gemacht, dass jemand den Arm in der Toilette eingeklemmt hat, nachdem er sein Handy retten wollte“, berichtete ein Mitreisender. Der Abfluss habe einen derart starken Sog gehabt, dass der junge Mann seinen Arm nicht mehr aus dem Klo bekommen habe. Die Feuerwehr musste den Abfluss durchsägen, um den 26-Jährigen zu befreien.
Schließlich habe die Feuerwehr den jungen Mann auf einer Liege abtransportiert – sein Arm habe noch in der abgesägten Kloschüssel gesteckt, berichtete der Augenzeuge. Der Pechvogel habe sich am Ellbogen verletzt, jedoch glücklicherweise nichts gebrochen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Der Hochgeschwindigkeitszug vom Typ TGV stand zwei Stunden auf der Strecke zwischen La Rochelle und Bordeaux im Westen des Landes still.
Quelle: AFP/Yahoo

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Verfasst von Klaus Alrutz am 27. Oktober 2008
Wie bereits berichtet waren bei von AMD ausgelieferten Testexemplaren der preiswerten Spieler-Grafikkarte Radeon HD 4830 lediglich sieben von acht SIMD-Blöcken aktiv, sodass die Karten nur über 560 anstatt 640 Shader-ALUs verfügten. Dies resultierte in einer rund 10 Prozent niedrigeren Spieleleistung. Nun musste AMD einräumen, dass auch Verkaufsexemplare betroffen sind. Dabei handelt es sich laut einer offiziellen Stellungnahme um weniger als 400 HD-4830-Grafikkarten der Marke HIS.
AMD empfiehlt Käufern, die Anzahl der Shader-ALUs mit dem Tool GPU-Z zu prüfen. Werden weniger als 640 Shader-ALUs angezeigt, dann soll ein BIOS-Update helfen, die restlichen Einheiten zu aktivieren. Der Presse und den Boardpartnern machte AMD bereits das aktualisierte BIOS zugänglich. Betroffene Kunden sollen sich direkt an den Hersteller wenden.
Quelle: heise.de/c´t

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Verfasst von Klaus Alrutz am 27. Oktober 2008
Seit dem heutigen Montag steht Google Earth auch für Apples iPhone-Modelle im App Store zum kostenlosen Download bereit. Im Unterschied zur bereits vorinstallierten Karten-Applikation Google Maps zeigt Google Earth keine flache Kartenansicht, sondern eine Ansicht der Weltkugel mit Höhenunterschieden, hinterlegten Wikipedia-Artikeln und georeferenzierten Bildern des Google-eigenen Fotoportals Panoramio.
Google Earth für das iPhone nutzt den per GPS, WLAN oder GSM-Funkzelle ermittelten Ort und zoomt nach Wunsch die Weltkugel automatisch zum aktuellen Standort heran. Zur Bewegung der Weltkugel nutzt man entweder den Finger oder kippt das iPhone in die gewünschte Richtung – das Programm fragt hierfür den Lage-Sensor des iPhone ab.
Die vorliegende Version 1.0 hat allerdings noch ihre Kinderkrankheiten: Der iPhone-Prozessor ist mit der Darstellung und Animaton der Weltkugel sichtlich überfordert; im Test stürzte die Applikation mehrmals ab. Außerdem empfiehlt sich eine schnelle Internet-Verbindung via WLAN oder UMTS, denn mit EDGE muss man lange Ladezeiten hinnehmen.
Quelle: heise.de/c´t

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Verfasst von Klaus Alrutz am 27. Oktober 2008
Die hessische FDP hat eine Postkartenaktion gegen eine rot-grüne Minderheitsregierung unter Führung der SPD-Landesvorsitzenden Andrea Ypsilanti gestartet. «Ypsilanti stoppen: Neuwahl statt Wortbruch!», heißt es auf der Postkarte, die FDP-Mitglieder an Infoständen an die Bevölkerung verteilen sollen. Unterstützer sollen die Postkarte anschließend an den hessischen SPD-Landesverband schicken.
«Es muss jetzt bürgerschaftliches Engagement ermöglicht werden, um ein deutliches Signal zu setzen», sagte Hahn am Montag in Wiesbaden. Die Postkartenaktion solle den Bürgern die Möglichkeit geben, ihrem Protest eine Stimme zu verleihen. Hahn verwies auf Meinungsumfragen, wonach 72 Prozent der hessischen Bürger eine rot-grüne Regierung ablehnen, die auf die Unterstützung durch die Linkspartei angewiesen wäre.
Der hessische FDP-Vorsitzende zeigte sich überzeugt, dass der Versuch scheitern werde, am Dienstag kommender Woche Ypsilanti in einer Landtagssondersitzung zur Ministerpräsidentin zu wählen. Neuwahlen seien nun der sauberste Weg für Hessen. Ypsilanti hatte im Landtagswahlkampf wiederholt eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei ausgeschlossen.
Quelle: AP/Yahoo

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