Computerhilfe u. Info Blog

Computerhilfe und Info Blog rund um die IT u. Internetsicherheit aus Hildesheim/Niedersachsen/DE.

Weblog-Archiv für 26. September 2008

Hesse soll Briten wegen Streits in Chatroom erstochen haben

Verfasst von Klaus Alrutz am 26. September 2008

Ein 21-jähriger Deutscher soll einen britischen Computerspiel-Fan nach einem Streit im Internet erstochen haben. Wie eine Polizeisprecherin in Nottingham mitteilte, hat die britische Polizei die Auslieferung des Hessen beantragt. Der Verdächtige wurde demnach bereits am Mittwoch im Landkreis Limburg verhaftet und sollte von deutschen und britischen Ermittlern gemeinsam in Frankfurt vernommen werden. Die Leiche des 20-jährigen Matthew Pyke war vor einer Woche in Nottingham gefunden worden. Die Polizei verdächtigt den 21-Jährigen der Tat. Er soll von Frankfurt nach England gereist sein, um den Briten zu töten.

Die beiden jungen Männer kannten sich nach Polizeiangaben über das Internet. Pyke, der ein eigenes Internet-Forum zum Computerspiel „Advanced Wars“ betrieben hatte, war am vergangenen Freitag von seiner Freundin tot in der gemeinsamen Wohnung gefunden worden. Die Leiche wies den Angaben zufolge mehrere Messerstiche auf.

Medienberichten zufolge sollen Pyke und der Deutsche vor der Tat in dem Chat-Forum aneinandergeraten sein. Wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtete, waren die Ermittler dem Deutschen auf die Spur gekommen, weil er Nachrichten im Internet hinterlassen hatte.

Quelle: AFP/Yahoo

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Bundesregierung: Keine Vorratsdatenspeicherung für kleine Hotspot-Betreiber

Verfasst von Klaus Alrutz am 26. September 2008

Ein von der Bundesregierung beauftragter Staatsrechtler hat betont, die Betreiber kleiner Hotspots seien vom Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung nicht betroffen. Bürgerrechtler fordern vor dem Verfassungsgericht eine Aussetzung des Gesetzes, das Provider zur Vorratsspeicherung von Telefon- und Internetdaten verpflichtet.

Einer Eingabe (PDF-Datei) des Staatsrechtlers Christoph Möller zufolge sehe die Bundesregierung keine Speicherpflicht für private Anbieter öffentlicher WLAN-Zugänge sowie für Kleinbetriebe. Dazu müsse allerdings die Mitnutzung des drahtlosen Netzzugangs auf einen Standort und den „Herrschaftsbereich“ des Anbieters beschränkt sein.

Dem Schreiben nach sieht die Regierung keine Gründe, die verdachtsunabhängigen Protokollierung von Nutzerspuren auf Eis zu legen. Möller betont, dass die Verpflichtung auch für Anonymisierungsdienste gelte. Diese würden dadurch „in keiner Weise ihren Zweck“ verlieren, „die elektronische Kommunikation zwischen Privaten“ sowie zum Teil zwischen Bürger und Staat zu anonymisieren. Eine „vollständig sichere Anonymisierung“ würden die einschlägigen Dienste eh nicht bieten.

weiterlesen bei heise-online

Quelle: heise.de/c´t

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Grüne wollen Jahrestag von Rot-Grün nicht mit SPD feiern

Verfasst von Klaus Alrutz am 26. September 2008

Die Grünen wollen nicht gemeinsam mit der SPD den zehnten Jahrestag des rot-grünen Wahlsiegs feiern. „Dazu haben wir keine Lust“, sagte Grünen-Chef Reinhard Bütikofer dem „Tagesspiegel“. Dem früheren Koalitionspartner gehe es nur um „sozialdemokratische Selbstbeweihräucherung“ der vergangenen zehn Jahre. „Dafür machen wir nicht den Claqueur“, sagte Bütikofer. Wie die Zeitung weiter berichtet, hatte die SPD bei den Grünen vorgefühlt, ob sie mit ihr den Jahrestag des rot-grünen Wahlsiegs von 1998 feiern wollen.

Bütikofer kritisierte zudem Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) scharf. „Es ist nur noch peinlich, wenn Gazprom-Schröder sich selbst den Heiligenschein des Ober-Ökologen verleiht“, sagte Bütikofer. Schröder habe zudem „nie begriffen“, dass ökologische Innovation auch für die Autobranche eine Überlebensfrage sei.

Auf einer Veranstaltung des Bundesumweltministeriums zum Thema „Energiestandort Deutschland 1999-2008″ hatte Schröder am Donnerstag für sich beansprucht, Wegbereiter einer Wende hin zu einer ökologischeren Energie-und Klimapolitik zu sein. Schröder ist seit 2005 Aufsichtsratsvorsitzender von Nordstream, einer Tochter des russischen Energieriesen Gazprom.

Quelle: AFP/Yahoo

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Thunderbird 2.0.0.17 verfügbar

Verfasst von Klaus Alrutz am 26. September 2008

Die Mozilla-Foundation hat wie angekündigt die Version 2.0.0.17 ihres E-Mail-Clients Thunderbird veröffentlicht, in der mehrere Lücken geschlossen sind. Sie ist über die Downloadseite herunterladbar und wird bereits über das automatische Update verteilt. Anwender sollten nicht zögern, das Update zu installieren.

Zum Download: Thunderbird

Quelle: heise.de

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Lehrerverband wirft Tchibo Lockvogelangebot zu Nachhilfe vor

Verfasst von Klaus Alrutz am 26. September 2008

Die Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) hat ein «Lockvogelangebot» des Kaffeerösters Tchibo für Nachhilfe kritisiert. Wie der VBE am Freitag mitteilte, bieten Tchibo und der Studienkreis Nachhilfe gemeinsam Konzentrationskurse für Schüler und zusätzlich zweimal 90 Minuten kostenlose Nachhilfe in allen gängigen Fächern an. Gekauft werde ein solcher Kurs bei Tchibo, der Studienkreis veranstalte dann die Nachhilfe.

«Eltern werden mit einer Art Lockvogelangebot gezielt in Richtung Nachhilfe gelenkt», sagte VBE-Landeschef Udo Beckmann. «Als Einstieg einen Kurs für knapp 20 Euro in einem Kaffeegeschäft buchen zu können, senkt die Hemmschwelle. Konzentration und Lernlust für die Kinder landen so im Einkaufskorb neben dem Kaffee für die Erwachsenen», fügte er hinzu. Angesichts solcher Entwicklungen müssten «bei allen die Alarmglocken schrillen, die für ein qualitativ hochwertiges öffentliches Schulwesen stehen».

Quelle: ddp/Yahoo

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Fraunhofer-Studie deckt Datenschutzlücken in sozialen Netzwerken auf

Verfasst von Klaus Alrutz am 26. September 2008

Forscher des Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (SIT) haben sieben soziale Netze im Hinblick auf die vorhandenen Datenschutzmaßnahmen untersucht. Dabei zeigten sich zum Teil erhebliche Mängel. Im Rahmen der Studie (PDF-Datei] Privatsphärenschutz in Soziale-Netzwerke-Plattformen untersuchten die Wissenschaftler unter anderem Aspekte wie die Zugriffskontrolle und deren Steuerungsmöglichkeit, die Standardkonfiguration sowie Verschlüsselungsmöglichkeiten.

Von den sieben getesteten Portalen habe hier keines vollständig überzeugen können. „Von der Nutzung mancher Dienstfunktionen ist sogar abzuraten, weil die Zugriffskontrollen teilweise einfach nicht funktionieren oder ganz fehlen“, unterstreicht der Autor der Studie, Andreas Poller. Neben den beiden primär geschäftlich orientierten Angeboten LinkedIn und Xing untersuchte das SIT auch die populären Web-2.0-Portale Facebook, StudiVZ, MySpace, Wer-kennt-wen und Lokalisten.

Für die Studie meldeten sich die Darmstädter Forscher als „normale“ Anwender bei den sozialen Netzen an und versuchten anschließend beispielsweise von außen auf die eingegebenen Daten zuzugreifen. Mit Hilfe spezieller Suchmaschinen gelang es dabei, geschützte – nicht explizit freigegebene – Bilder sowie persönliche Daten über die politische Orientierung oder den Familienstand auszulesen. Zum Teil waren sogar nach Löschung der Mitgliedschaft noch Daten verfügbar. „Das kann für den Benutzer mitunter sehr peinlich werden. Aber auch Phishingbetrüger und Angreifer, die es auf Firmengeheimnisse abgesehen haben, freuen sich natürlich über solche Informationen. Denn damit können sie sich leichter das Vertrauen der Nutzer oder anderer Personen erschleichen“, erläutert Poller.

Trotz ebenfalls erheblicher Schwächen und Sicherheitsmängel schnitt unter den vorwiegend privat genutzten Portalen Facebook am besten ab – die schlechteste Bewertung vergaben die Fraunhofer-Forscher dem sozialen Netz Lokalisten. Von den beiden geschäftlich orientierten Portalen schnitt LinkedIn besser ab als das deutsche Pendant. Die Kündigung eines Account sowie das Entfernen der Daten sei dort wesentlich besser geregelt. „LinkedIn schnitt in Sachen Pseudonymisierung sogar am besten ab“, betont Poller. Optimale Schutzmechanismen erhalte der Anwender jedoch nur, wenn er alle getesteten Portale kombinieren könne. „Die Plattformen scheinen kein durchgängiges Konzept zum Schutz der Privatsphäre zu verfolgen“, resümiert Fraunhofer-Mitarbeiter Poller.

Quelle: heise.de/c´t

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Experten rechnen mit Wiederanstieg der Arbeitslosigkeit 2009

Verfasst von Klaus Alrutz am 26. September 2008

Wegen der internationalen Finanzkrise und der schwächeren Konjunktur in Deutschland wird der Aufschwung am Arbeitsmarkt im kommenden Jahr einer Studie zufolge auslaufen. Die seit 2005 anhaltende Entwicklung – der Rückgang der Arbeitslosigkeit – werde sich im Verlauf des kommenden Jahres allmählich verschlechtern und könnte den Wendepunkt erreichen, sagte Eugen Spitznagel vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg. Das IAB legt bei seiner Prognose des Arbeitsmarktes 2009 ein Wirtschaftswachstum von nur noch 0,5 Prozent zugrunde.

Trotz der Wirtschaftsflaute wird die Arbeitslosigkeit im kommenden Jahr nach Einschätzung der IAB-Experten immer noch knapp unter dem Stand von 2008 liegen: In einer Studie von Mitte September rechnet das IAB mit einer Arbeitslosenzahl von 3,26 Millionen Menschen 2008 und von knapp 3,22 Millionen Menschen 2009. Diese Zahlen geben den Jahresdurchschnitt an – von Monat zu Monat werde sich die Entwicklung aber verschlechtern, sagte Spitznagel. Durch die abflauende Konjunktur wird laut Studie die Nachfrage nach Arbeitskräften abnehmen und sich wieder mehr als bisher auf gut Qualifizierte und Leistungsstarke konzentrieren.

Die Chancen arbeitsloser Hartz-IV-Empfänger dagegen werden sich 2009 verschlechtern. Nach der Prognose des IAB wird der Anteil der Hartz-IV-Empfänger an den Arbeitslosen im kommenden Jahr weiter auf mindestens 70 Prozent steigen. Hier bestehe Bedarf an aktiver Arbeitsmarktpolitik, beispielsweise an Weiterbildung, heißt es in der IAB-Studie.

Quelle: AFP/Yahoo

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Feindliche Wohnungsübernahme durch Waschbären in Hofgeismar

Verfasst von Klaus Alrutz am 26. September 2008

Eine Familie im nordhessischen Hofgeismar hat sich am Donnerstagabend dem «Angriff» von drei Waschbären erwehren müssen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, hatten die Waschbären in der Wohnung zunächst den Hund der Familie attackiert und sich dann häuslich eingerichtet. Zwei Waschbären konnten von der alarmierten Polizei recht schnell aus der Wohnung vertrieben werden, der dritte Eindringling hatte sich jedoch zunächst «verschanzt». Erst mit Hilfe einer Hundeschlinge sei die vorläufige Festnahme des Waschbären gelungen, hieß es. Nach «eingehender mündlicher Verwarnung» sei der Eindringling dann wieder in die Freiheit entlassen worden.

Quelle: ddp/Yahoo

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DoS-Schwachstelle bringt Googles Chrome zu Fall

Verfasst von Klaus Alrutz am 26. September 2008

Zwar ist Googles Browser erst in einem frühen Beta-Stadium, allerdings hat er nach Analysen des Unternehmens Net Application den Browser Opera bereits Mitte September in der Zahl der Zugriffe auf Webseiten um knapp 0,1 Prozent überholt. Nach den Zählungen des Statistik-Dienstes StatCounter kommt Chrome weltweit bereits auf 1 Prozent Marktanteil. Auf heise online erfolgen 1,4 Prozent der Zugriffe mit Chrome. Damit bleibt Googles Browser ein lohnendes Untersuchungsobjekt von Sicherheitsspezialisten – und möglicherweise bald auch für Kriminelle.

Als neuestes Problem hat die Gruppe EvilFingers eine DoS-Schwachstelle ausgemacht, die nicht nur die Stabilität des Browsers beeinflusst und im Test von heise Security gleich den ganzen Browser nebst aller geöffneten Fenster abstürzen ließ, sondern auch noch die Stabilität von Windows negativ beeinflusst. Bei der Übergabe mehrerer Carriage Returns als Argument an die JavaScript-Funktion window.open() erzeugt Chrome laut Fehlerbericht zahlreiche neue Fenster, was zu einer hohen Speicherbelegung des Systems führe. Gleichzeitig sei auch eine maximale Auslastung des Prozessors zu beobachten.

weiterlesen bei heise-Security

Quelle: heise.de

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Verbraucherzentrale warnt: Lockanrufe mit 0137 Rufnummer

Verfasst von Klaus Alrutz am 26. September 2008

Verbraucherzentrale warnt : Dreiste Abzocke durch Rückrufe zu Televote – Nummern

Mit folgendem Trick werden derzeit Verbraucher hinters Licht geführt : Das Telefon klingelt ganz kurz, ein unbeantworteter Anruf wird auf dem Display mit (0) 49 13779… angezeigt. Wer glaubt einen wichtigen Anruf verpasst zu haben und ohne Kontrolle die angegebene Nummer zurück ruft, tappt schon in die Falle: Folgender Ansagetext ist zu hören: „Vielen Dank für Ihren Rückruf, Ihr Anruf wurde registriert. Dieser Anruf kostet Sie aus dem deutschen Festnetz einen Euro.“

Die Masche ist dreist: Die Abzocker hoffen, dass die Angerufenen nicht auf die Rufnummer achten, sondern zurückrufen, weil sie glauben, ein Anrufer wollte sie tatsächlich sprechen. So schildern Betroffene, dass diese Lockanrufe sie am Wochenende in den frühen Morgenstunden erreichten und sie Sorge hatten, es handele sich um einen Notfall. Hinzu kommt, dass man zu dieser Zeit oft aus dem Schlaf gerissen entsprechend unaufmerksam ist.
Diese massenhaft versandten Lock– bzw. Ping-Anrufe stellen eine rechtswidrige Belästigung dar, die Betroffenen rechnen nicht damit, dass sie einen teure Rufnummer anwählen und werden somit über die fehlende Gesprächsintention des Ping-Anrufes getäuscht.
Die Verbraucherzentrale rät derartigen Rufnummernspam der Bundesnetzagentur anzuzeigen, die dann gegen die rechtswidrige Nutzung der 0137er Rufnummern vorgehen kann. Ein entsprechendes Formblatt zur Meldung des Verstoßes erhalten Betroffene unter Link öffnet in neuem Fensterwww.bundesnetzagentur.de oder in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt e.V.

Folgende Hinweise der Verbraucherschützer gelten für Empfänger dieser belästigenden Werbung:
· Genau auf gegebenenfalls versteckte Preishinweise achten
· Beworbene Rufnummer am besten nicht zurück rufen
· Durch eingerichtete Rufnummernsperren vor übereiltem und ungewünschtem Rückruf schützen
· Familie und Freunde über die Risiken eines Rückrufs zu einer rechtswidrig beworbenen Rufnummer informieren.

Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt

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Firefox 3.0.3 soll Fehler im Passwort-Manager korrigieren

Verfasst von Klaus Alrutz am 26. September 2008

Nach Angaben der Firefox-Entwickler ist Version 3.0.3 bereits auf dem Weg und durchgeht nur noch die Qualitätssicherung. Anfang der kommenden Woche soll die Version dann erscheinen und das Abrufen der Passwörter wieder möglich machen.

Ursache des Problems war offenbar eine Korrektur des Passwort-Managers in Version 3.0.2, damit dieser besser mit Domain-Namen mit bestimmten Sonderzeichen umgehen kann. Allerdings schlich sich dabei wohl abermals ein Fehler ein, sodass Nicht-ASCII-Zeichen in gespeicherten URLs, Login-Namen oder Kennwörtern dazu führen, dass der Passwort-Manager auf diese in 3.0.2 nicht mehr zugreifen und keine neuen mehr ablegen kann. Die bereits gespeicherten bleiben entgegen früherer Befürchtungen aber unangetastet und sind nicht gelöscht.

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Quelle: heise.de/c´t

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Preis für Tierpfleger nach Thomas Dörflein benannt

Verfasst von Klaus Alrutz am 26. September 2008

Ehrung für Mitarbeiter von Zoo und Tierpark

Es ist vier Tage her, dass die Nachricht vom unerwarteten Tod Thomas Dörfleins Menschen in Berlin und ganz Deutschland schockte. Auch gestern wieder versammelten sich zahlreiche Zoo-Besucher am Gehege von Knut, vor dem Blumen, Fotos, Briefe und Plüscheisbären abgelegt wurden. Alles letzte Grüße von Menschen, die den 44-jährigen Tierpfleger in ihr Herz geschlossen hatten. Eine dauerhafte Anerkennung seiner Leistung hat die Fördergemeinschaft von Zoo und Tierpark in Abstimmung mit den beiden Einrichtungen ausgedacht: in Zukunft soll einmal im Jahr der Thomas-Dörflein-Preis verliehen werden.

„Wir haben im vergangenen Jahr etwas Sensationelles erlebt mit Knut und Thomas Dörflein“, sagte Thomas Ziolko, Vorsitzender der Fördergemeinschaft. Durch die Arbeit und die Leidenschaft Dörfleins sei auch der Beruf des Tierpflegers national und international in die Öffentlichkeit gerückt. Ab 2009 sollen zum Ende eines jeden Ausbildungsjahres im Juni nicht nur der beste Azubi (pro Lehrjahr sind es 20), sondern auch ein Pfleger ausgezeichnet werden.

Thomas Ziolko präsentierte gestern den Entwurf für eine Skulptur, den die Künstlerin Maria Figiel von der Majolika-Manufaktur in Karlsruhe in nur einer Nacht angefertigt hat. „Die Skulptur besteht aus einem abgeflachten Globus, um an die vielen Tiere zu erinnern, die auf der Erde ihre Heimat haben, aber leider auch verschwinden.“ Der Preis, dessen Aussehen möglicherweise noch modifiziert wird, soll aus Ton gebrannt werden und etwa 30 Zentimeter hoch sein. Die symbolische Ehrung soll mit einer finanziellen Zuwendung verbunden werden. Deshalb ruft die Fördergemeinschaft Berliner und in der Hauptstadt ansässige Unternehmen zu Spenden auf. Diese sollen angelegt und der Zinsertrag dann als Prämie vergeben werden. „Wir hoffen auf 1000 Euro Preisgeld pro Person“, so Ziolko.

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Quelle: WELT- ONLINE

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