Weblog-Archiv für 24. September 2008
Verfasst von Klaus Alrutz am 24. September 2008
Die Firefox-Entwickler haben Version 3.0.2 vorgelegt, in der mehrere Sicherheitsprobleme behoben sind. Dazu zählen vier Fehler in der Layout-, der Rendering- und der JavaScript-Engine, die die Entwickler als kritisch einstufen. Zwar seien beim Auftreten der Fehler nur Abstürze beobachtet worden, allerdings gebe es auch Hinweise darauf, dass sich die Probleme zum Einschleusen und Starten von Code eignen könnten. In einem weiteren Advisory werden zudem Fehler im XPCnativeWrapper als kritisch eingestuft, da ein Angreifer über eine manipulierte Webseite Code im Chrome-Kontext des Browsers ausführen kann, also mit den höchsten Rechten.
Als mittelschwere Probleme sind darüber hinaus zwei Schwachstellen bei der Verarbeitung bestimmter resource://-Protokol-Handler behoben, durch die sich Informationen auf dem System eines Opfers ausspähen lassen. Des Weiteren sind Angreifern nun zwei Möglichkeiten genommen worden, JavaScripte zu verschleiern, um XSS-Filter zu umgehen.
Als unkritisch gilt eine Schwachstelle, mit der ein Angreifer einem Opfer eine Drag&Drop-Aktion im Browser aufzwingen kann, obwohl das Opfer nur mit der Maus auf ein Objekt geklickt hat. Der Trick funktioniert offenbar, weil sich das aktive Fenster während des Klicks bewegen lässt. Das Opfer kann auf diese Weise ungewollt Dateien herunterladen und auf seinem System speichern.
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Quelle: heise.de
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Verfasst von Klaus Alrutz am 24. September 2008
20.15 Uhr SAT 1 – Geheime Helfer – Doku-Soap
(„Geheime Helfer“ läuft am 24.09.2008 um 20.15 Uhr in Sat.1.)
Dass das Ganze wirklich authentisch ist, lässt sich freilich wie immer bei solcher Art Dokusoap bezweifeln. Meistens existieren bereits vor dem Dreh fertige Skripts, die den gewünschten Gang der Ereignisse minutiös vorgeben. Spätestens beim Schnitt wird das gesammelte Filmmaterial dann in ein Schema gepresst, das die Sender insgeheim stets gleich definieren.
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Quelle: WELT-ONLINE
Anmerkung: Der Sozialticker warnt davor, finanzielle Hilfe anzunehmen und dabei das Amt/ARGE nicht über den Zufluss finanzieller bzw. sachlicher Spenden zu informieren. Alles was sie über Geldgeschenke / Sachspenden wissen sollten, erlesen sie aus den Seiten vom Sozialticker.
Quelle: Der Sozialticker
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Verfasst von Klaus Alrutz am 24. September 2008
Umfrage zeigt: Neun von zehn Chefs legen Wert auf Weiterbildung
Um Arbeitgeber und Arbeitnehmer für die Vorteile von Weiterbildung zu sensibilisieren, hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) jetzt ihre deutschlandweite Kampagne „Weiter durch Bildung“ gestartet. Die Kampagne soll die Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung unterstützen.
Mit der Kampagne möchte die Bundesagentur für Arbeit sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber davon überzeugen, dass sich die Investition in Weiterbildung lohnt. Dabei finden bundesweit zahlreiche Veranstaltungen für beide Zielgruppen zum Thema Bildung und Qualifizierung statt. Parallel geschaltete Anzeigenmotive ergänzen die lokalen Aktionen und zeigen: Wer sich weiterbildet, entfaltet sein Potenzial. Für die Durchführung der Kampagne hat die Bundesagentur für Arbeit ein Gesamtbudget von fünf Millionen Euro zur Verfügung gestellt.
„Weiterbildung bringt beiden Seiten etwas: Die Arbeitnehmer erhalten Zusatzqualifikationen und Aufstiegschancen, den Unternehmen bieten sich Wettbewerbsvorteile und bessere Zukunftsperspektiven. Wir möchten, dass mehr Arbeitgeber und Arbeitnehmer diese Chancen nutzen“, erklärt Vorstandsmitglied Raimund Becker das Engagement der BA. „Wer seine Mitarbeiter weiterbildet, sichert sein Unternehmen auch gegen einen drohenden Fachkräftemangel ab.“ Vor allem Geringqualifizierte und Arbeitnehmer über 45 Jahre würden von Weiterbildung profitieren.
Schon jetzt halten 90 Prozent der Arbeitgeber Weiterbildung für „wichtig“ oder „sehr wichtig“. Das ist das zentrale Ergebnis der Befragung „Weiter durch Bildung“, die das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag der BA im August 2008 durchgeführt hat. Befragt wurden dabei 1.000 Entscheider für den Bereich Weiterbildung und Personalentwicklung in Unternehmen mit mindestens zehn Mitarbeitern. 79 Prozent der Befragten finden auch die Weiterbildung von gering qualifizierten Mitarbeitern wichtig. Bisher bieten rund 35 Prozent der Unternehmen für die Gruppe auch entsprechende Maßnahmen an.
Viele Chefs wünschen sich, dass ihre Mitarbeiter auch mit konkreten Qualifizierungswünschen und -vorschlägen auf sie zukommen. Erfreuliches Ergebnis der Befragung ist, dass 90 Prozent der Befragten diese Initiative ihrer Mitarbeiter begrüßen würden und die Arbeitnehmer dann unterstützen wollen.
Die Bundesagentur hat bereits in der Vergangenheit z.B. mit dem Programm „WeGebAU“ die Weiterbildung von Älteren und Geringqualifizierten im Betrieb gefördert.
Quelle: Bundesagentur für Arbeit
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Verfasst von Klaus Alrutz am 24. September 2008
Mehrere SPD-Landtagsabgeordnete haben Verfassungsbeschwerde gegen die von der CSU-Mehrheit beschlossene Online-Durchsuchung eingelegt. Die Änderungen des Polizeiaufgaben- und des Verfassungsschutzgesetzes seien nicht mit Artikel 13 des Grundgesetzes vereinbar, der die Unverletzlichkeit der Wohnung garantiere, sagte SPD-Rechtsexperte Franz Schindler am Mittwoch in München. Das neue Gesetz erlaubt Ermittlern, zur Vorbereitung von Online-Durchsuchungen die Wohnung Betroffener heimlich zu betreten und zu durchsuchen.
Schindler monierte: «Die CSU-Staatsregierung geht mit den neuen Befugnissen bewusst und vorsätzlich über den Kompromiss hinaus, der auf Bundesebene zur Online-Durchsuchung gefunden worden ist.» Bei der geplanten Novellierung des BKA-Gesetzes solle zwar die Möglichkeit geschaffen werden, heimliche Online-Durchsuchungen vorzunehmen. Jedoch sei nicht die Befugnis vorgesehen, Wohnungen heimlich zu betreten, um Wanzen oder sogenannte Trojaner zu installieren. Unterzeichnet wurde die Verfassungsbeschwerde außer von Schindler auch von Adelheid Rupp, Bärbel Narnhammer und Florian Ritter, die dem Rechtsausschuss des Landtags angehören.
Im Bundesrat war Bayern mit einem Vorstoß zur Nutzung von Online-Durchsuchungen privater Computer auch zur Aufklärung schwerer Straftaten Anfang Juli gescheitert. Während die Bundesregierung mit dem geplanten BKA-Gesetz Online-Durchsuchungen zur Abwehr von Terrorgefahren ermöglichen will, wollte Bayern die Online-Durchsuchung zu Zwecken der Strafverfolgung regeln.
Quelle: ddp/Yahoo
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