Weblog-Archiv für 15. September 2008
Verfasst von Klaus Alrutz am 15. September 2008
Fast jeder Deutsche besitzt mindestens ein Handy. Ständig sind auf dem Markt neue, noch leistungsstärkere Geräte verfügbar, weshalb ältere Modelle rasch ausgedient haben und nicht selten im Müll landen. Durch Recycling könnte die Umwelt deutlich entlastet werden. Denn in Mobiltelefonen sind etliche Substanzen enthalten, die der Natur Schaden zufügen könnten, wenn die Geräte auf normalen Müllkippen landen.
Von ethischem Belang ist zudem die Tatsache, dass sich der Ausbeutung von Arbeitern in fernen Ländern, in denen Rohstoffe für die Mobiltelefon-Fertigung abgebaut werden, durch Wiederverwertung entgegenwirken ließe. So wird beispielsweise im afrikanischen Kongo das seltene Material Coltan unter menschenunwürdigen Bedingungen von Arbeitern abgebaut, die laut einer ZDF-Reportage von den Minenbetreibern wie Sklaven gehalten werden. Würde bei der Handy-Herstellung stattdessen konsequent auf Recycling gesetzt, würden in Zukunft möglicherweise weniger Rohstoffe aus der Natur benötigt. Hierfür müssten die Recycling-Techniken optimiert werden, was sich jedoch nur lohnt, wenn viele Altgeräte der Wiederverwertung zugeführt werden.
Obwohl es in Deutschland bereits vielfältige Möglichkeiten zum Recyceln gibt – zum Beispiel durch Angebote von Umweltverbänden, Handy-Herstellern und Mobilfunkanbietern -, ziehen nur drei Prozent der Gerätebesitzer eine ökologisch einwandfreie Entsorgung alter Modelle überhaupt in Betracht. Das hat in diesem Sommer eine Studie von Nokia ergeben. Dabei ist das Zurückgeben eines ausgedienten Mobiltelefons denkbar einfach. Verschiedene Mobilfunkanbieter händigen spezielle Versandtaschen aus, in denen Altgeräte ohne Porto an die Unternehmen geschickt werden können. Auch in vielen Schulen finden regelmäßig Sammelaktionen statt, die Geräte werden dann meist den Herstellern zum Recycling übergeben.
Der Erlös aus solchen Recycling-Aktionen bleibt normalerweise nicht bei den Handy-Unternehmen. Sie spenden das Geld häufig an Umweltorganisationen oder gemeinnützige Initiativen. Wer also zukünftig sein altes Handy nicht mehr braucht, sollte es zur Wiederverwertung geben, anstatt es einfach wegzuwerfen.
Quelle: Global Press/Yahoo
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Verfasst von Klaus Alrutz am 15. September 2008
In Deutschland sind derzeit ein gutes Dutzend Netbooks erhältlich, doch vor allem die großen Notebook – Hersteller hielten sich lange mit solchen günstigen Mini – Notebooks zurück und überließen kleineren Unternehmen das Marktsegment. Als erster der großen verkaufte Acer sein Aspire One A110L; auch Dell liefert sein Inspiron Mini 9 inzwischen aus. Nach Ankündigungen von HP und Lenovo fehlte noch Toshiba.
Toshiba Lateinamerika gab nun bekannt, dass das Unternehmen in Mexiko ab Ende November ein Netbook verkaufen wird. Es hört auf den Namen Satellite NB105 und bietet die gängige Ausstattung: ein LED-beleuchtetes 8,9-Zoll-Display, Intels Atom-Prozessor mit 1,6 GHz, 1024 MByte Arbeitsspeicher sowie LAN, WLAN, Kartenleser und drei USB-2.0-Ports. Statt Flashspeicher setzt Toshiba auf eine echte 120-GByte-Festplatte, auf der Windows XP Home residiert. Toshiba Deutschland teilte auf Nachfrage von heise online mit, das Netbook werde hierzulande im vierten Quartal erscheinen. Ein genauer Termin steht wie auch der Preis noch nicht fest; die Ausstattung (und damit die Modellnummer) wird sich hierzulande etwas von dem Lateinamerika-Modell unterscheiden.
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Quelle: heise.de
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Verfasst von Klaus Alrutz am 15. September 2008
Dateien vor fremden Blicken schützen sollen Daten-Verschlüsselungsprogramme. Wie gut ihnen dies gelingt, hat jetzt die Zeitschrift „Computer Bild“ in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für Sichere Informations-Technik (SIT) getestet. Bei der Überprüfung mussten acht Programme ihr Können beweisen, die Preisspanne der Produkte liegt zwischen null und 94 Euro. Erschreckendes Ergebnis: Die Hälfte der Tools weist erhebliche Sicherheitsmängel auf und ist mit dem Testergebnis „mangelhaft“ abgestraft worden. Einmal wurde die Wertung „ausreichend“ vergeben, und die drei besten Programme erhielten das Urteil „befriedigend“.
Am besten abgeschnitten hat die Software „Safe 2008 10.1″ des Herstellers Steganos. Als leicht zu bedienen empfanden die Tester das Tool, das solide Verschlüsselungsfunktionen bietet und brisante Daten sicher in sogenannten Containern ablegt. Ein eingebauter Passwortgenerator schlägt sichere Kennwörter vor. Als negativ empfunden wurde die langsame Datenverschlüsselung. Für dieses Programm muss der Kunde rund 40 Euro berappen.
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Quelle: Global Press/Yahoo
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Verfasst von Klaus Alrutz am 15. September 2008
Der niedersächsische Radiosender ffn prüft noch immer, wie das aufgezeichnete Gespräch zwischen Hessens SPD-Chefin Andrea Ypsilanti und einem Müntefering-Stimmenimitator an die Öffentlichkeit gelangen konnte. ffn-Programmdirektorin Ina Tenz sagte am Montag auf ddp-Anfrage, man könne die Wege des Mitschnitts an die Öffentlichkeit noch nicht nachvollziehen. Die Audiodatei sei am 10. September «zwei bis drei Stunden in unserem Redaktionssystem abrufbar» gewesen, bis sie gelöscht worden sei. In dieser Zeitspanne zwischen Aufnahme und Löschvorgang sei offenbar eine Kopie angefertigt worden.
Laut Tenz ist «jeder ffn-Mitarbeiter» bereit, eine eidesstattliche Versicherung abzugeben, nicht der Übeltäter zu sein. Auch an einen Hacker-Angriff von außen will die Programmdirektorin nicht glauben. Die Schutzvorkehrungen bei dem Radiosender seien «sehr gut». Angesichts der vielen Fragezeichen hoffe sie aber, «bald Antworten» durch die interne Prüfung des Vorgangs zu bekommen.
ffn-Radiomoderator Jochen Krause hatte Ypsilanti am vergangenen Mittwoch angerufen und sich als der designierte SPD-Chef Franz Müntefering ausgegeben. Dabei ging es unter anderem um Ypsilantis Versuch, in Hessen eine von der Linkspartei tolerierte rot-grüne Minderheitsregierung zu bilden sowie um parteiinterne Personalia. Die Politikerin hatte die Ausstrahlung des Gesprächs zwar untersagt, trotzdem landete der Mitschnitt im Internet.
Quelle: ddp/Yahoo
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Verfasst von Klaus Alrutz am 15. September 2008
Der taiwanische Computerhersteller Acer will Anfang nächsten Jahres ein eigenes Smart-Phone auf den Markt bringen. Das kündigte Acer-Chef Gianfranco Lanci in einem Interview mit der Finanzpublikation Capital Investor an. Demnach soll das Gerät knapp 500 Euro kosten, mit UMTS ausgestattet und so wie das iPhone mit einem Touchscreen bedienbar sein.
Um hierzulande das Geschäft mit Acer-Netbooks anzutreiben, sollen die Geräte zusammen mit einem Mobilfunkvertrag verkauft werden, heißt es weiter in dem Bericht. So sollen Kunden vor Weihnachten subventionierte Acer-Minicomputer bei T-Mobile oder einem anderen Mobilfunkanbieter bekommen, wenn sie einen Vertrag unterschreiben. Eine damit kombinierte Flatrate für das Online-Surfen sei laut Lanci „wahrscheinlich“. Ähnliche Projekte habe Acer in Frankreich und Italien gestartet.
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Quelle: heise.de
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