Computerhilfe u. Info Blog

Computerhilfe und Info Blog rund um die IT u. Internetsicherheit aus Hildesheim/Niedersachsen/DE.

Weblog-Archiv für 12. September 2008

Webseite des neuen Teilchenbeschleunigers gehackt

Verfasst von Klaus Alrutz am 12. September 2008

Kurz nach Beginn des ersten Testlaufs des neuen Teilchenbeschleunigers LHC (Large Hadron Collider) im Europäischen Kernforschungszentrum CERN hat die griechische Gruppe Greek Security Team eine Webseite, die mit dem 12.500 Tonnen schweren CMS-Detektor (Compact Muon Solenoid) zu tun hat, gehackt, allerdings ohne größeren Schaden zu verursachen. Mit diesem Detektor, dem weltweit größten supraleitenden Magneten, hofft man, möglicherweise aus der Kollision von Protonen entstehende Teilchen wie das Higgs-Teilchen oder supersymmterische Teilchen nachweisen zu können. Durch den CMS-Detektor wurde beim Test am 10. September bereits der erste Strahl durchgeleitet.

Die griechische Hackergruppe war, wie der Telegraph berichtet, auf die in Folge den Angriffs noch nicht wieder zugängliche Seite cmsmon.cern.ch eingedrungen und hatte sich über die für die Sicherheit zuständigen IT-Experten lustig gemacht. Sie wurden als eine „Gruppe von Schuljungen“ bezeichnet. Weiter warnten die Hacker, dass man sie in Ruhe lassen soll, und erklärten, sie hätten keine Absicht, die Arbeit mit dem Teilchenbeschleuniger zu stören.

Ihren Hack wollen sie offenbar als hilfreichen Hinweis verstanden wissen: „Wir haben euch die Hosen heruntergezogen“, so stand auf der Webseite, „weil wir euch nicht sehen wollen, wie ihr nackt herumlauft und nach einem Versteck sucht, wenn die Panik ausbricht.“ Möglicherweise spielen die Hacker dabei auf die Ängste von Manchen an, dass durch die Experimente etwa ein Schwarzes Loch entstehen könnte, das die Erde verschlingt. Die Seite cmsmon.cern.ch dient als Portal zwischen den Computern hinter der Firewall und der Öffentlichkeit. Von hier lassen sich alle Informationen aus dem CMS abfragen.

Angeblich hätten die Hacker, wenn sie in ein zweites Computernetz eingedrungen wären, auch Teile des Detektors ausschalten können, wie ein „Insider“ dem Telegraph mitteilte. James Gillies, der Sprecher von Cern, sagte, dass offenbar kein Schaden verursacht wurde. Jemand habe nur demonstrieren wollen, dass CMS zu hacken ist, aber das sei schnell entdeckt worden: „Wir haben mehrere Netzwerkebenen, ein Netzwerk, das allgemein zugänglich ist, und ein sehr viel sichereres für die wichtigen Dinge, mit denen der LHC betrieben wird“, sagte er.

Quelle: heise.de

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Yahoo öffnet Portal für fremde Inhalte

Verfasst von Klaus Alrutz am 12. September 2008

Yahoo will seine Internet-Portale attraktiver machen, indem es sie verstärkt für Programme und Inhalte externer Anbieter öffnet. Der Konzern gab am Freitag auf einer Konferenz in Sunnyvale (Kalifornien) die Schnittstellen für Programmierer bekannt.

Die Umgestaltung der Website solle in den nächsten Monaten erfolgen. Yahoo plant unter anderem, in sein Musikangebot den Zugang zu Konkurrenz-Portalen wie iTunes und Amazon.com zu integrieren. Welche Dienste angeboten werden, entscheidet das Unternehmen aber «auf Basis der Nutzerwünsche» selbst.

Bei der Präsentation zeigte Yahoo-Manager Ash Patel anhand der amerikanischen Online-Videothek Netflix, wie Dienste eingebunden werden könnten. In dem Beispiel stand auf der Profilseite des Nutzers ein Kasten mit bestellten Filmen und weiteren Empfehlungen. In der Suchmaschine ließen sich Titel direkt aus der Ergebnisliste bestellen, ein Zusatzprogramm für den E-Mail-Dienst ermöglichte die Bewertung.

Yahoo gehört mit monatlich 500 Millionen Besuchern zu den größten Portalbetreibern der USA, liegt bei den Einnahmen aus Online-Werbung jedoch weit hinter dem Rivalen Google. Mit den neuen Angeboten will das Unternehmen die Attraktivität seiner Website steigern. Im Juli hatte man bereits angekündigt, die Suchtechnologie gegenüber externen Entwicklern zu öffnen.

In dieser Woche hatte AOL bereits angekündigt, fremde Inhalte in sein Portal zu integrieren und zum Beispiel den direkten Zugang zu Mail-Angeboten und Online-Netzwerken anderer Anbieter zu ermöglichen.

Quelle: DPA/Yahoo

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Auch mobile Geräte mit Virenscannern schützen

Verfasst von Klaus Alrutz am 12. September 2008

Mobile Geräte sollten mit einer Antiviren – Software geschützt werden. Denn Smartphone und Co. können sich leicht Viren einfangen. Diverse Hersteller von Sicherheits-Software bieten spezielle Lösungen für mobile Geräte an, mit denen sich Notebooks und Mobiltelefone schützen lassen. Diese Schutzprogramme müssen regelmäßig aktualisiert werden, was im permanenten Gebrauch oft aber weitere Kosten verursacht. Denn die Software holt sich in bestimmten Abständen Aktualisierungen, sogenannte Updates, per Internet vom Server des Herstellers. Es gibt aber auch die Möglichkeit, beispielsweise auf einem Handy ein Tool zu installieren, das seine Updates per Funk holt und dafür nicht auf eine mobile Internet-Verbindung zurückgreifen muss. Eine Suche im Internet mit den Stichworten „Virenschutz“ liefert etliche Treffer zum Thema, auf den Web-Seiten der Hersteller muss dann nach Produkten für mobile Geräte Ausschau gehalten werden.

Eine häufige Infektionsquelle sind zudem mobile Speichermedien, allen voran UBS-Sticks. Sie werden häufig an verschiedene Rechner angeschlossen und können so schädliche Software von einem Computer zum anderen transportieren. Wer ein solches Speichermedium häufig an fremden PCs verwendet, sollte darauf achten, seinen eigenen Rechner mit aktueller Schutz-Software abzusichern, damit möglicherweise vorhandene Viren kein leichtes Spiel bei der Weiterverbreitung haben.

Quelle: Global Press/Yahoo

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Bewertungs-Portale im Internet: Beleidigungen und Kritik die Regel

Verfasst von Klaus Alrutz am 12. September 2008

In immer zahlreicher verfügbaren Internet-Portalen haben Nutzer die Möglichkeit, alles und jeden zu bewerten: Bücher, Freunde, Nachbarn oder Lehrer. Die Seiten-Betreiber setzen auf die freie und konstruktive Meinungsäußerung. Nicht selten entsprechen jedoch die oft ungerechtfertigten Kritiken übelsten Beleidigungen bis hin zum Rufmord; und in der Mehrheit der Fälle werden die Äußerungen anonym, von sogenannten „Privates“, veröffentlicht. So ist auch ein klärendes Gespräch zwischen den Betroffenen und Kritikern nahezu unmöglich, ein Entfernen der Benotung oder eine eigene Stellungnahme schwierig.

Eines dieser Internet-Portale ist Rottenneighbor.com. Es versteht sich als weltweite Suchmaschine und Bewertungsmöglichkeit für Nachbarn. Trotz des Namens, der frei übersetzt so viel wie „mieser Nachbar“ heißt, sollen prinzipiell auch positive Kritiken möglich sein. Will man zum Beispiel bei der Sucheingabe nach seiner Postleitzahl fahnden lassen, um etwas über seine eigene Nachbarschaft zu erfahren, sind die positiven Berichte weniger umfangreich als die Ausführungen über negative Eigenschaften bestimmter Personen.

Web-Portale wie Spickmich.de und Schulradar.de bieten ebenfalls unter anderem ein Forum zum Bewerten, das sich an Eltern und vor allem an Schüler richtet. Beurteilt werden soll die Leistung von Lehrern und Schulen, aber auch hier wird oft wenig konstruktiv kritisiert. Vielmehr schlägt sich in den schlechten Noten der Lehrer zum Beispiel die unfair empfundene, schlechte Klausurzensur der Schüler nieder. Auch Bewertungskategorien zum Aussehen der Pädagogen sind weniger informativ als kränkend und berücksichtigen überhaupt nicht die berufliche Leistung.

Eine Möglichkeit zum Widerspruch bleibt den Verleumdeten selten. Rottenneigbor.com hat beispielsweise seinen Sitz im kalifornischen Santa Barbara. Entfernt der Seiten-Betreiber die sogenannten Posts auf Drängen des Betroffenen nicht, steht ein langwieriger und teurer Rechtsprozess bevor, bei dem die Erfolgsaussichten fraglich sind. Die Betreiber der deutschen Portale haben ebenfalls wenig zu befürchten, denn rechtlich ist zumindest gegen eine sachliche Bewertung nichts einzuwenden. Bestraft wird hierzulande hingegen Verleumdung, vor allem wenn den Betroffenen ein wirtschaftlicher Schaden entstanden ist. Die Seiten-Betreiber können in solchen Fällen von Richtern dazu verpflichtet werden, die Kontaktdaten der Schreiber herauszugeben.

Hier sollten vermehrt die Verantwortlichen von Bewertungs-Portalen in die Pflicht genommen werden, frühzeitig der Diffamierung von Menschen entgegenzuwirken. Nicht alle Beiträge sind zu tolerieren, viele gehören einfach gelöscht. Dabei spielt nicht nur ein rechtlicher, sondern auch ein moralischer Aspekt eine große Rolle. Denn einzelne Anschuldigungen sind oft nur eine subjektive Sichtweise, sie können aber den Betroffenen beispielsweise bei der Job-Suche erheblich benachteiligen. Zudem wäre es wünschenswert, wenn Kritik im Internet nicht völlig anonym geäußert würde. Zwar sollte man im Web generell vorsichtig mit der Nennung der eigenen Personendaten sein. Dennoch sollte der Schreiber von Bewertungen auch persönlich dazu stehen, um dem Beschuldigten die Möglichkeit zu geben, mit dem Kritiker Kontakt aufzunehmen. Oft erweist sich dann selbst der größte Ärger als kleines Missverständnis.

Quelle: Global Press/Yahoo

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„Ins Netz gegangen“ – ein Online-Tagebuch zur Partnersuche im Internet

Verfasst von Klaus Alrutz am 12. September 2008

Viele Menschen suchen den richtigen Partner fürs Leben in der realen Welt vergebens. Warum sich nicht einfach im Internet umsehen? Das dachte sich auch die Journalistin Judith Alwin und ging drei Jahre lang unter dem Pseudonym „Try2find“ auf die Suche. Die Autorin hat ihre Erfahrungen in einem ebenso unterhaltsamen wie leicht zu lesenden Buch zusammengefasst.

In dem Werk „Ins Netz gegangen – Partnersuche im Internet: Mein Online-Tagebuch“ stellt Alwin zunächst ihre Beweggründe vor und zeigt ihre Vorgehensweise bei der Partnersuche auf. Dabei enthüllt sie auch ihre eigenen Texte, mit denen sie sich im Netz selbst anderen Suchenden präsentiert hat. Von Neu.de über Match.com bis hin zur Dating-Plattform von Yahoo hat sie etliche Web-Seiten ausprobiert und zählt die jeweiligen Plus- und Minuspunkte auf.

Bevor im Netz die Partnersuche gestartet wird, sind einige Dinge zu beachten, um die Anonymität zu wahren. Hierzu gibt die Autorin wertvolle Hinweise, zum Beispiel das Geheimhalten der eigenen Telefonnummer. Ferner weist sie darauf hin, wie sinnvoll es ist, extra für die über Dating-Plattformen zustande gekommenen Kontakte eine separate und anonyme E-Mail-Adresse anzulegen. Wird ein Partnerschafts-Anwärter zu lästig, kann die Adresse kurzerhand gelöscht werden und seine unerwünschten Avancen laufen ins Leere.

Nicht alle Menschen schätzen sich selbst richtig ein oder lesen, was andere Suchende sich an ihrem Partner wünschen. Nur so lässt sich erklären, wie die teils skurrilen Zuschriften entstanden sind, die Alwin in den Online-Partnerbörsen erhalten hat. Beim Lesen dieser Korrespondenzen ist oft echtes Fremdschämen angesagt, denn einige Nachrichten offenbaren Katastrophen der verbalen Partnerwerbung und legen nahe, dass die jeweiligen Absender Alwins Anforderungskatalog an einen potenziellen Partner geflissentlich ignoriert haben. Diese Lektion müssen vermutlich viele im Netz nach einem Lebensgefährten Suchende lernen.

weiterlesen bei Yahoo-Nachrichten

Quelle: Global Press/Yahoo

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Computer und Internet machen Kinder schlauer

Verfasst von Klaus Alrutz am 12. September 2008

Das Lernen mit Computern und dem Internet macht Kinder zwischen fünf und 15 Jahren schlauer. Den Beweis dafür hat jetzt eine Studie erbracht. Untersucht worden sind verschiedene Faktoren. Lernten Kinder offline mit Hilfe von Software, schnitten zwölf Prozent der Kinder in Mathematik, 16 Prozent in Deutsch und sieben Prozent bei Fremdsprachenkenntnissen bei intensiver Nutzung des PC besser ab. Lernten die Sprösslinge hingegen online, wurde der Anstieg ihrer Leistungen noch offensichtlicher. Im Bereich der Mathematik zeigten zehn Prozent, in Deutsch 22 Prozent und bei den Fremdsprachen sogar 26 Prozent der Schüler bessere Ergebnisse. Am schlechtesten haben Kinder in den Tests abgeschnitten, die keinen Zugang zu den neuen Medien haben. Für die Bildung der Heranwachsenden ist es demnach von Bedeutung, ob sie zu Hause einen PC und das Internet nutzen können oder nicht.

In Deutschland nutzen 90 Prozent der Kids zwischen fünf und 15 Jahren einen Computer. Aus dieser Gruppe greifen 74 Prozent der Kinder von zu Hause aus auf das Internet zu. Genutzt wird der Rechner von 45 Prozent der Heranwachsenden für Suchanfragen und für die Kommunikation wie zum Beispiel dem Chatten von 38 Prozent; Offline-Games spielen 45 Prozent des Nachwuchses. 39 Prozent lernen offline am Rechner und 32 Prozent der Schüler nutzen hierfür das Internet. Die Ergebnisse basieren auf einer Umfrage im Rahmen des (N)Onliner Atlas 2008 „Bildung via Internet: Wie vernetzt sind Deutschlands Kinder?“, die von der Initiative D21 und Fujitsu Siemens Computers durchgeführt worden ist www.nonliner-atlas.de.

Quelle: Global Press/Yahoo

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Erste Beta von Windows 7 angeblich im Dezember

Verfasst von Klaus Alrutz am 12. September 2008

Aktuellen Gerüchten nach, welche die ZDNet-Kolumnistin Mary Jo Foley in ihrem Blog aufnimmt, könnte Microsoft eine erste Beta-Version von Windows 7 noch vor Jahresende veröffentlichen. Foley spekuliert darüber, ob Microsoft zu seiner im Oktober stattfindenden Konferenz für Softwareentwickler (PDC) oder zumindest auf der darauffolgenden Konferenz für Hardware-Entwickler (WinHEC) eine erste Vorabversion von Windows 7 herausgeben wird. Das war erwartet worden, weil Microsoft sich auf diesen Veranstaltungen erstmals öffentlich zu Details des Vista-Nachfolgers äußern will.

weiterlesen bei heise-online

Quelle: heise.de

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Union will Ex-Kanzler Schröder von Energiekonferenz ausladen

Verfasst von Klaus Alrutz am 12. September 2008

Die Union hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) aufgefordert, Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) als Hauptredner einer Energiekonferenz Ende September auszuladen. Der Sprecher des Unions-Mittelstandkreises, Michael Fuchs, sagte der „Berliner Zeitung“: „Schröder ist als Gazprom-Lobbyist ein Angestellter von Wladimir Putin. Er ist befangen und hat auf solchen Regierungskonferenzen nichts zu suchen. Er sollte ausgeladen werden.“

Schröder soll am 26. September auf einer Konferenz des Bundesumweltministeriums in Berlin zum Energiestandort Deutschland sprechen. Sein Vortrag, für den laut Programm 45 Minuten vorgesehen sind, befasst sich mit dem Thema „Perspektiven einer sicheren und nachhaltigen Energieversorgung in Deutschland“. Schröder ist seit 2005 Aufsichtsratsvorsitzender der Gazprom-Tochter Nordstream. Das russische Unternehmen baut die umstrittene, 1.200 Kilometer lange Gaspipeline unter der Ostsee.

Auch die stellvertretende Unions-Fraktionschefin Katherina Reiche (CDU) zeigte sich über den geplanten Auftritt Schröders empört: „Es ist seltsam, dass der oberste Gazprom-Lobbyist die deutsche Energiepolitik erklären soll“, sagte sie.

Ein Sprecher Gabriels wies die Kritik der Union an dem Auftritt scharf zurück: „Die ticken wohl nicht sauber. Der Bundesumweltminister lässt sich nicht vorschreiben, wen er zu Kongressen seines Hauses einlädt, von Atomlobbyisten schon gar nicht“, sagte Gabriel-Sprecher Michael Schroeren der „Berliner Zeitung“.

Quelle: AFP/Yahoo

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Internet: Trojaner als Sicherheits-Software getarnt

Verfasst von Klaus Alrutz am 12. September 2008

Als Sicherheitslösungen tarnen sich immer häufiger Trojaner und andere Computer-Schädlinge. Das zeigt der aktuelle Malware-Report für den Monat August von Trend Micro, einem Hersteller von IT-Sicherheitslösungen. Die Experten weisen in dem Bericht darauf hin, dass die Entwickler von Schad-Software verstärkt das Sicherheitsbewusstsein der Computer-Nutzer für ihre Zwecke ausnutzen.

Häufig läuft die Infektion der Rechner nach einem typischen Schema ab: Der Anwender erhält eine Werbe-E-Mail, in der ihm beispielsweise ein Link zu einem Video präsentiert wird, das angeblich einen Prominenten zeigt. Indem der Anwender diesen Verweis anklickt, leitet er die Installation eines Trojaners ein. Daraufhin erhält der Nutzer wiederholt Warnungen vor Infektionen und Aufforderungen, ein Update für seine Sicherheits-Software herunterzuladen. Meist wird im Hintergrund von dem Schädling dann weitere „böse“ Software installiert. Laut Trend Micro fordert eines der Schad-Programme den Computer-Nutzer sogar dazu auf, eine Lizenz für eine Demoversion eines angeblichen Sicherheits-Tools zu kaufen.

Auch E-Mails mit Aufforderungen zum Herunterladen „kritischer Updates“ für das Betriebssystem – beispielsweise Windows XP oder Vista – können einen Trojaner auf den Computer befördern. Anwender sollten keine in entsprechenden Nachrichten enthaltenen Links anklicken und die E-Mails sofort löschen. Hersteller wie Microsoft verschicken normalerweise keine solchen elektronischen Nachrichten, weshalb beim Erhalt dieser E-Mails erhöhte Vorsicht geboten ist.

Quelle: Global Press/Yahoo

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WinZip 12 mit neuen Kompressionsalgorithmen

Verfasst von Klaus Alrutz am 12. September 2008

Auf das Verkleinern von Multimedia-Dateien und Fotos zielt die neu veröffentlichte Version 12 des Datenkompressionsprogramms Winzip ab. Hiermit sollen laut Herstellerangaben Bilddateien des jpg-Formats um bis zu 25 Prozent komprimiert werden können, ohne dass ein Qualitätsverlust auftritt. Gemäß dem Magazin „Vnunet“ sollen neue Algorithmen diese Kompressionsrate bei den Bilddateien ermöglichen. Darüber hinaus kann das Tool jetzt weitere Dateiformate wie .img (Disk Image Files), 7Z und CD/DVD .ISO komprimieren. Die beiden neuen Programmversionen Winzip 12 und Winzip 12 Pro sind für Windows XP und Vista verfügbar www.winzip.com.

Quelle: Global Press/Yahoo

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