Computerhilfe u. Info Blog

Computerhilfe und Info Blog rund um die IT u. Internetsicherheit aus Hildesheim/Niedersachsen/DE.

Weblog-Archiv für 11. September 2008

AMD stellt neue Profi-Grafikkarten vor

Verfasst von Klaus Alrutz am 11. September 2008

Mit der FirePro V8700 und V3750 stellt AMD zwei Profi-Grafikkarten für CAD- und DCC-Anwendungen (Digital Content Creation) vor. Mit 800 Shader-ALUs und einem Gigabyte GDDR5-Speicher (Speicherdurchsatz: 108,8 GByte/s) markiert die V8700 die Leistungsspitze der FirePro-Serie. Grundlage ist der mit 55-nm-Strukturen gefertigte RV770-Grafikchip, der bereits in der Radeon-HD-4800-Serie zum Einsatz kommt. Neben einem DVI-Ausgang bieten V8700-Karten auch zwei Display-Port-Ausgänge und sind kompatibel zu Microsofts Programmierschnittstelle DirectX 10.1.

Das Mittelklasse-Segment erweitert AMD um die FirePro V3750, die auf dem RV730-Grafikchip basiert und 320 Shader-ALUs besitzt. Mit 256 MByte GDDR3-Speicher (Speicherdurchsatz: 24,4 GByte/s) soll die Karte für 199 US-Dollar angeboten werden, während die FirePro V8700 mit 1499 US-Dollar zu Buche schlägt. Beide Modelle sollen laut AMD im vierten Quartal 2008 erhältlich sein.

Quelle: heise.de/mfi/c´t

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Neuen Teilchenbeschleuniger in Google Earth betrachten

Verfasst von Klaus Alrutz am 11. September 2008

Weltweit freuen sich die Physiker über den gelungenen Start des größten Experiments aller Zeiten. Der Large Hadron Collider (LHC) bringt Elementarteilchen auf einem 27 Kilometer langen unterirdischen Rundkurs in der Nähe von Genf auf Touren. Ein kostenlos erhältliches 3-D-Modell des Superbeschleunigers lässt sich im virtuellen Online-Globus Google Earth betrachten.

Der 3-D-Entwickler Joey Wade hat ein dreidimensionales Modell des LHC geschaffen und es in dem Programm oberhalb der tatsächlichen Position platziert, nämlich an der Erdoberfläche. In Wirklichkeit liegt der Teilchenbeschleuniger-Ring zwischen 50 Meter und 175 Meter unter der Erde.

Unter http://bbs.keyhole.com/ubb/download.php?Number=1061036 findet sich die Datei im kmz-Format von Google Earth. Mit dem Modell gewinnt der Betrachter einen guten Eindruck von der Struktur und der Tiefe der Anlage.

Ergänzende YouTube-Videos sind dann ebenfalls in der Globus-Anwendung verlinkt, mit denen sich der Betrachter über das LHC-Projekt informieren kann. Außerdem ist eine kleine Animation eingebaut: Bei einem Klick auf den Abspielen-Knopf flitzen zwei Teilchen in verschiedene Richtungen durch den Beschleuniger: ein Kollisionskurs!

Quelle: Global Press/Yahoo

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Zehn Millionen Deutsche gehen mit dem Handy ins Internet

Verfasst von Klaus Alrutz am 11. September 2008

Rund 10,4 Millionen Deutsche im Alter ab 14 Jahren gehen mit ihrem Handy auch ins Internet. Das geht aus einer Studie von TNS Infratest in München hervor. Demnach haben zum Beispiel zwölf Prozent der Deutschen ihr Handy auch schon einmal für das Empfangen oder Senden von E-Mails genutzt. Und neun Prozent haben mit ihrem Mobiltelefon im Netz gesurft. Besonders beliebt sei dabei die Nutzung von Suchmaschinen. Oft würden aber auch aktuelle Nachrichten, Sportinformationen oder das Wetter abgerufen. Zwölf Prozent derjenigen, die das Internet momentan nicht mobil nutzen, hätten aber großes Interesse daran.

weiterlesen bei heise-online

Quelle: heise.de

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BFH verhandelt über Steuerfreiheit der Abgeordnetenpauschale

Verfasst von Klaus Alrutz am 11. September 2008

Der Bundesfinanzhof hat sich am Donnerstag mit der Rechtmäßigkeit der steuerfreien Abgeordnetenpauschale befasst. Diese gesteht Bundestagsabgeordneten steuerfrei 45.432 Euro pro Jahr für ihre Aufwendungen zu, ohne dass sie belegen müssen, dass sie das Geld auch wirklich ausgeben. Die Summe macht etwa ein Drittel des Einkommens eines Abgeordneten aus. Gegen diese Regelung sind drei Ehepaare bis vor das höchste deutsche Finanzgericht gezogen.

Sie kritisierten, dass die Abgeordneten durch die geltende Regelung massiv bevorzugt würden und sich diese Vorteile als Gesetzgeber sogar noch selbst gewährten.

Die Kläger gehen für ihre Klage einen rechtlichen Umweg, denn offiziell verlangen sie, die gleiche Regelung wie für die Abgeordneten auch für sich selbst anwenden zu können und ein Drittel ihres Einkommens steuerfrei zu erhalten. So soll die Pauschale gekippt werden. Man sei sich allerdings bewusst, dass eine pauschale Steuerbefreiung wie für die Abgeordneten zum Staatsbankrott führen würde, wenn sie für alle Bürger gelten würde, sagte Michael Bahlke, einer der Kläger.

Der Umweg ist nötig, weil eine direkte Klage gegen die Abgeordnetenpauschale nicht möglich ist. Dem einzelnen Bürger fehlt dazu die juristisch erforderliche direkte persönliche Betroffenheit.

Die Vertreter der Finanzämter verteidigten dagegen die Abgeordnetenpauschale. Sie sei unter anderem notwendig, um zu verhindern, dass aus den Abrechnungen der Abgeordneten ein politisches Bewegungsprofil erstellt werden könne, sagten sie. Das Mandat des Abgeordneten sei nun einmal mit keinem anderem Beruf vergleichbar, deswegen könne es hier auch andere Regelungen geben.

Der Bundesfinanzhof will seine Entscheidung am 2. Oktober verkünden.

Quelle: AP/Yahoo

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Greenpeace lobt „grünere“ iPods von Apple

Verfasst von Klaus Alrutz am 11. September 2008

Die neueste Generation der iPods von Apple wurde jetzt von Greenpeace gelobt. Bei der Herstellung des iPod Touch, iPod Nano und des iPod Classic werden kein PVC und keine bromierten Flammschutzmittel mehr verwendet. Auch Quecksilber findet sich nicht mehr in den Geräten, und das verwendete Glas ist darüber hinaus frei von Arsen. Angekündigt hatte dies jüngst Steve Jobs, der CEO von Apple.

Casey Harrell von Greenpeace gratuliert dem Unternehmen zu der neuen grüneren Produktlinie. Aber er weist auch darauf hin, dass Apple zu mehr in der Lage sei und in der umweltfreundlicher werdenden Elektronikindustrie eine führende Rolle einnehmen könnte. „Wir hoffen, dass dies nur eine Vorschau auf das ist, was noch kommen wird, und dass wir bei zukünftigen Produktankündigungen vom iPhone bis zum Mac mehr davon sehen werden“, erklärt Harrell.

Die Umweltschutzorganisation betont zudem, dass es offensichtlich für Hersteller von Unterhaltungselektronik keinen Grund gibt, beim Bau von Geräten toxische Substanzen einzusetzen. Das jüngste Beispiel von Apple zeige, dass es auch ohne diese kritischen Stoffe möglich ist, Produkte zu fertigen, die zudem für den Verbraucher erschwinglich sind.

Quelle: Global Press/Yahoo

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Kunst oder Pornografie an Rathauswand?

Verfasst von Klaus Alrutz am 11. September 2008

Das neue Rathaus-Relief in Bodman-Ludwigshafen (Kreis Konstanz) sorgt für Gesprächsstoff. Darauf sind unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), ihr Vorgänger Gerhard Schröder (SPD) und der ehemalige CDU-Chef Edmund Stoiber nackt dargestellt.

"Global Players" Peer Steinbrück, Gerhard Schröder, Angela Merkel, Edmund Stoiber und Guido Westerwelle

Das grenze an Pornographie, schimpft der baden-württembergische CDU-Generalsekretär Thomas Strobel. Anstoß erregt vor allem ein Ausschnitt aus dem Relief, der die „Global Players“ heißt. Darauf sind Peer Steinbrück, Gerhard Schröder, Angela Merkel, Edmund Stoiber und Guido Westerwelle (auf dem Bild v.l.n.r.) nackt dargestellt, wie sie sich gegenseitig sehr vertraut an ihren jeweiligen Geschlechtsteilen anfassen.

Der Bodmaner Bildhauer Peter Lenk, der das dreiteilige Relief gestaltet hat, sieht in seinem Kunstwerk hingegen eine Huldigung der abgebildeten Politiker: Die nämlich seien ob ihrer Leistungen ja mit Sicherheit im Paradies anzusiedeln, wo man sich bekanntlicherweise, abseits aller irdischen Textilien, vorzugsweise nackt zu begegnen pflege. Auch die meisten Besucher vor Ort finden es eine gelungene Karikatur auf parteiübergreifende Kungeleien unter Politikern.

Abrechnung mit Politikern und Managern

Das Werk des satirischen Bildhauers ist am Samstag in seiner Heimatgemeinde am Bodensee enthüllt worden. Das zehn mal vier Meter große Relief an der Rathauswand in Form eines Triptychons ist eine respektlose, provozierende Abrechnung des 61-jährigen Künstlers mit Politikern und Wirtschaftsbossen. Die derbe Gesellschaftskarikatur, die entfernt an Hieronymus Bosch erinnert, trägt den Titel „Ludwigs Erbe“ unter Bezug auf den badischen Großherzog Ludwig, nach dem ein Teil der Doppelgemeinde benannt ist.

Skeptisch war zuerst auch Bodman-Ludwigshafens Bürgermeister Matthias Weckbach. Er wurde dann aber nach eigenem Bekunden zum Fan. Weckbach versprach sich von dem Kunstwerk „mehr Ausstrahlung“ seiner 4.000-Einwohner-Fremdenverkehrsgemeinde. Er setzt darauf, dass nach der vereinbarten zweijährigen Probe-Ausstellungszeit Lenks Werk für immer in der Gemeinde bleiben werde. Das Touristikamt hat maßgeblich zu den Kosten von 35.000 Euro beigetragen, der Rest kam von Sponsoren.

Quelle: SWR.de/Brisant/ARD

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Virenautoren versuchen US-Wahlkampf für sich auszunutzen

Verfasst von Klaus Alrutz am 11. September 2008

Ja, nee, is klar: „Barack Obama beim Sex mit ukrainischem Mädchen“, verspricht eine derzeit kursierende Spam-Mail mitten im US-Wahlkampf. Die Mail enthält einen Link zu einer Webseite, auf der ein Link-Anklicker nach Angaben von Websense auch tatsächlich ein 14 Sekunden langes Porno-Video zu sehen bekommt. Währenddessen versucht die Webseite aber offenbar, diverse Malware auf dem PC des Besuchers zu installieren.

Aus den bisherigen Berichten geht allerdings nicht eindeutig hervor, ob die Webseite dazu Lücken im System ausnutzt oder dem Anwender einfach ausführbare Dateien zum Download aufdrängt. Bei der Malware soll es sich um den Trojaner Hupig-D handeln, der Passwörter ausspäht und auf den Server einer geknackten finnischen Reiseagentur hochladen soll.

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Quelle: heise.de

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Ein neuer Fall von falschen Verbraucherschützern

Verfasst von Klaus Alrutz am 11. September 2008

Immer wieder wollen Unternehmen aus der Debatte um Datenklau und Datenschutz Profit schlagen. Auf einen neuen Fall weist die Verbraucherzentrale Sachsen in Leipzig hin: Sie hat einen Fall dokumentiert, in dem ein Anrufer einer Frau versprach, in eine Werbesperrliste aufgenommen zu werden – das sollte sie vor ungewollten Werbeanrufen schützen. Wenige Tage später erhielt die Frau eine Zahlungsaufforderung über 59,95 Euro der Firma „KFD Kampf für Datenschutz“ aus Wuppertal. Dabei hatte die Frau das Angebot abgelehnt und das Gespräch beendet, als der Anrufer die Kontonummer abgleichen wollte.

Ähnliche Vorgänge habe es bereits rund um den „Deutschen Bundesverband Verbraucherservice“, eine „DVDW Gesellschaft gegen Datenmissbrauch und Werbebelästigung“ und den „Deutschen Verband gegen Datenmissbrauch und Werbebelästigung“ gegeben – alle aus Berlin. Nach Einschätzung der Verbraucherschützer wollten diese Firmen aber nur „mit der Sorge der Leute vor Datenmissbrauch Angst schüren und so reichlich Kasse machen“.

Quelle: heise.de/DPA/c´t

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Anonym das Web nutzen mit dem Google-Browser Chrome

Verfasst von Klaus Alrutz am 11. September 2008

Der Browser Chrome von Google schlug Anfang September wie eine Bombe ein. Datenschützer bemängelten nach seiner Veröffentlichung aber umgehend die Datensammelwut des Suchmaschinen-Giganten. Ein kostenloses Programm kann Chrome jedoch anonymisieren.

Die Computer-Anwender legen in zunehmendem Maß Wert auf ihre Privatsphäre. Sie möchten nicht mehr, dass ihre Daten ungefragt von Konzernen erhoben, ausgewertet und für welche Projekte auch immer genutzt werden. Es ist aber alles andere als simpel, am PC einfach einmal nur für sich zu sein. Sehr viele Programme „telefonieren nach Hause“ und geben Informationen zum Nutzerverhalten an den Mutterkonzern weiter.

Zahlreichen Internet-Surfern ist beispielsweise die individuelle Kennung (ID) ein Dorn im Auge, die Google automatisch jedem installiertem Chrome zuweist. Sie wird dem Browser dauerhaft zugeteilt, so dass es theoretisch möglich ist, den Anwender immer wieder genau zu identifizieren, sobald er im Web unterwegs ist.

Das kostenlose Programm AnoChro macht Schluss mit der ID und beseitigt sie mit nur einem einzigen Mausklick. Die Firma aborange aus dem hessischen Wettenberg bietet das schlanke Programm für Windows XP und Vista auf ihrer Internet-Seite zum kostenlosen Herunterladen an:

Zum Download: http://www.aborange.de/products/freeware/anochro.php

Quelle: Global Press/Yahoo

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Mit Software auf Fahndung nach Diebesgut

Verfasst von Klaus Alrutz am 11. September 2008

Industrieunternehmen wie der westfälische Familienbetrieb Hella beklagen öfters Schwund in ihren Beständen. Bei Hella sind es zum Beispiel Scheinwerfer, die abhandenkommen. Um dem Schwund auf die Spurt zu kommen, nutzen solche Unternehmen häufig Ermittlungsprogramme, die ursprünglich für die Polizei gedacht waren – oder für ganz profane Zwecke.

Nach einer betriebsinternen Überprüfung begann die Sicherheitsabteilung bei Hella extern mit der Suche nach den verschwundenen Waren, zum Beispiel auf der Auktionsplattform eBay. Dabei nahm sie mit Baywotch eine Software zu Hilfe, die eigentlich zum Beispiel für potenzielle Verkäufer gedacht ist, damit sie nachschauen kann, ob bei eBay ähnliche Waren wie ihre angeboten wird. Mit dieser Software und anderen Programmen kamen die Hella-Mitarbeiter einer professionell organisierten Diebesbande auf die Schliche.

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Quelle: heise.de

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