Computerhilfe u. Info Blog

Computerhilfe und Info Blog rund um die IT u. Internetsicherheit aus Hildesheim/Niedersachsen/DE.

Weblog-Archiv für 10. September 2008

BKA zerschlägt Bande von Bankkartenfälschern

Verfasst von Klaus Alrutz am 10. September 2008

Das Bundeskriminalamt hat eine Bande von Bankkartenfälschern zerschlagen. Nach bundesweiten Ermittlungen seien bereits am vergangenen Samstag in Hamburg drei mutmaßliche führende Mitglieder einer rumänischen Bande verhaftet worden, teilte das BKA am Mittwoch in Wiesbaden mit. Sie hatten technisches Gerät bei sich, um Geldautomaten mit Auslesegeräten und Kameras zu manipulieren.

Beamte des BKA und der Bundespolizei durchsuchten am Sonntag in Berlin-Neukölln mehrere Wohnungen, die von den Tätern als Unterschlupf genutzt wurden. In Rumänien durchsuchten die dortigen Behörden laut BKA 24 Objekte und nahmen 14 Personen fest.

Das Vorgehen der Täter sei immer gleich: Sie reisten jeweils kurzfristig nach Deutschland ein und kopieren unbemerkt die Daten der Karten. Damit fälschten sie Karten und hoben im Ausland Bargeld ab. Die Opfer stellen den Diebstahl in der Regel erst nach Durchsicht ihrer Kontoauszüge fest.

Bereits seit Februar 2007 waren besonders Täter aus Rumänien im Visier des Bundeskriminalamts, die Geldautomaten manipulieren, um an die Daten der Bankkunden zu kommen und deren Konten zu plündern. Insgesamt registrierte die Behörde im vergangenen Jahr bereits 459 Fälle, in denen Geldautomaten von Straftätern manipuliert wurden. Mit den dabei erschlichenen Daten, konnten die Betrüger Duplikate der Kredit- und EC-Karten herstellen und damit vom Ausland aus die Konten der Betroffenen plündern. Der dadurch entstandenen Schaden verdoppelte sich laut BKA binnen Jahresfrist auf rund 21 Millionen Euro.

Quelle: AP/Yahoo

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Community, Gesellschaft, Internet, News, Technik, blog, info | Verschlagwortet mit : , , , , , , , , , , , , , , , , , | Kommentar schreiben »

Noch ein neuer Browser: Opera veröffentlicht 9.6 Beta

Verfasst von Klaus Alrutz am 10. September 2008

Nach Google und Mozilla wirft nun auch Opera eine neue Browser-Vorabversion auf den Markt: Seit heute steht Opera 9.6 Beta 1 zum Download bereit (auch in deutscher Sprache). Wie bei einem mittleren Versionssprung zu erwarten, hat der neue Opera keine revolutionären Neuheiten zu bieten, wohl aber erhebliche Verbesserungen im Detail. So kann die Synchronisation, die wohl nützlichste Innovation der 9.5er-Plattform, nun auch die Suchmaschinenkürzel und die in die Adresszeile eingetippten URLs zwischen verschiedenen Installationen abgleichen.

Der Klick auf ein Newsfeed-Icon ruft eine ansprechend gestaltete Vorschau des RSS- oder Atom-Feeds auf, statt den Anwender gleich mit einem Abo-Angebot zu überfallen. Gefeilt haben die Norweger auch am Mail-Client, der jetzt das Ignorieren oder auch das gezielte Verfolgen einzelner Threads ermöglicht. In einem Modus für niedrige Bandbreiten lädt Opera Mail nur ein Minimum an Daten von IMAP- oder POP-Accounts herunter, solange der Benutzer den Client nicht explizit zum Nachladen auffordert.

weiterlesen bei heise-online

Quelle: heise.de

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Community, Computer, Gamer, Gesellschaft, IT, Internet, News, Technik, blog, info, technology | Verschlagwortet mit : , , , , , , , , , , , | Kommentar schreiben »

Aufschwung durch Abstieg: Zahl der atypisch Beschäftigten in letzten Jahren deutlich gestiegen

Verfasst von Klaus Alrutz am 10. September 2008

Die Erfolgsmeldungen vom Abbau der Arbeitslosigkeit verdanken sich zum guten Teil dem Umstand, dass immer mehr Menschen „atypische Arbeitsverhältnisse“ (befristete oder geringfügige Beschäftigung, Teilzeitarbeit sowie Zeitarbeit) aufnehmen müssen, also schlicht geringer bezahlt werden, als wenn sie in Vollzeitarbeitsplätzen beschäftigt würden. Der vom Statistischen Bundesamt gestern in einem Bericht vorgestellte Trend ist eindeutig. Während die „Normalarbeitsverhältnisse“ von 1997 bis 2007 um 1,5 Millionen gesunken sind, stieg die Zahl der Beschäftigten in atypischen Arbeitsverhältnissen um 2,58 Millionen an. Allerdings ist die Gesamtzahl der Erwerbstätigen im gleichen Zeitraum um 2,3 Millionen und die der Selbständigen um eine halbe Million auf 3,8 Millionen gestiegen, während sich die Zahl der insgesamt geleisteten Arbeitsstunden der abhängig Beschäftigten nicht geändert hat.

Noch sind 22,5 Millionen der 30,2 Millionen abhängig Beschäftigten in einem Normalarbeitsverhältnis, aber bereits 7,7 Millionen in neuen Beschäftigungsformen – Tendenz steigend. Ihr Anteil stieg in den letzten 10 Jahren von 17,5 Prozent auf 25,5 Prozent. Die neuen Beschäftigungsverhältnisse zeichnen sich dadurch aus, dass die Arbeitnehmer nicht nur meist weniger verdienen, sondern ihr Arbeitsplatz auch nicht vertraglich so gesichert ist wie bei den Normalarbeitsplätzen. „Nur bedingt“ seien die neuen Beschäftigungsformen darauf ausgerichtet, schreibt das Statistische Bundesamt, den eigenen Lebensunterhalt sicherzustellen. Die Zahl der „Working Poor“ steigt also ebenfalls mit der der prekär Beschäftigten und mit dem Armutsrisiko.

Zwar finanzieren sich 70 % der atypisch Beschäftigten (bei den Normalarfbeitnehmern 99,1 %) „hauptsächlich“ über ihre Erwerbstätigkeit. Darunter könnten viele sein, die trotzdem auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Da aber nur 9,3 Prozent der atypisch Beschäftigten Hartz-IV-Leistungen erhalten und nur 7,3 Prozent angeben, hauptsächlich davon zu leben, geht das Statistische Bundesamt davon aus, dass die meisten keine staatliche Unterstützung erhalten. 18 Prozent sollen überwiegend von ihren Angehörigen leben, 1,7 % vorwiegend von nicht Hartz-IV-Sozialleistungen (Elterngeld, BAföG, Vorruhestandsgeld oder Erwerbsminderungsrenten).

weiterlesen bei Telepolis

Quelle: heise.de

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Community, Gesellschaft, Hartz-IV, Internet, News, Politik, blog, info | Verschlagwortet mit : , , , , , , , , , | Kommentar schreiben »

Teilchenbeschleuniger LHC nimmt Betrieb auf

Verfasst von Klaus Alrutz am 10. September 2008

Mit dem Teilchenbeschleuniger LHC nimmt heute bei Genf das komplexeste physikalische Experiment der Welt den Betrieb auf. 5000 Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker arbeiten daran, in einer 27 Kilometer langen, kreisförmigen Röhre physikalische Teilchen unterhalb der Größe eines Atoms auf nahezu Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen und miteinander kollidieren zu lassen. Die Anlage ist nach Angaben der Betreiber die größte jemals gebaute Maschine der Welt.

Ziel ist es, Elementarteilchen zu erzeugen und damit die Geheimnisse der Materie zu ergründen. Die Wissenschaftler des Atomforschungszentrums CERN wollen zudem Konstellationen nahe am Urknall erzeugen, um Aufschluss über die Entstehung des Universums zu gewinnen.

Das Atomforschungszentrum hatte im Vorfeld Befürchtungen zurückgewiesen, sein neuer Teilchenbeschleuniger könne eine Gefahr für die Menschheit darstellen. Auch wenn in dem Large Hadron Collider (LHC) Schwarze Löcher erzeugt werden könnten, würden diese „mikroskopisch“ klein sein und sich praktisch sofort wieder auflösen, schreiben CERN-Physiker in einer Studie im Fachblatt des Londoner Instituts für Physik. Die Energie reicht demnach nicht aus, um die Schwarzen Löcher wie im All zu hungrigen Monstern werden zu lassen, die alles um sich herum verschlingen.

Quelle: AFP/Yahoo

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Community, Gesellschaft, Internet, News, Technik, blog, info, technology | Verschlagwortet mit : , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar »

Virenschutz der Zukunft

Verfasst von Klaus Alrutz am 10. September 2008

Die Zahl der Computer-Viren und die Menge der schädlichen Software wächst stündlich. Moderne Antiviren-Programme kommen kaum noch hinterher mit ihren Aktualisierungen, um die massenhaft in Erscheinung tretenden Schädlinge abzuwehren. In Zukunft könnten deshalb andere Wege gefragt sein, um die Computer der Nutzer vor Angriffen zu schützen.

Ein modernes Antiviren-Programm ist eine sehr dynamische Anwendung. Wird sie auf einem Rechner installiert, ist sie zunächst einmal funktionstüchtig. Allerdings verfügt sie dann nur über einen Katalog an Virensignaturen, die bis zu diesem Zeitpunkt bekannt gewesen sind. Weil aber ständig neue Schädlinge hinzu kommen, muss die Software regelmäßig mit den dazugehörigen Informationen gefüttert werden, um den Rechner schützen zu können.

Die Hersteller der Programme arbeiten deshalb ständig daran, neue Signaturen von Viren in ihre Systeme einzupflegen und die entsprechenden Informationen an die von ihnen hergestellten Tools zu übermitteln. Vom Rechner des Nutzers aus greift ein Schutzprogramm über das Internet auf die Ressourcen des Herstellers zu und holt sich sogenannte Updates, also Aktualisierungen. In den meisten Fällen geschieht dies einmal täglich, was aber mitunter nicht reicht, um einen vollständigen Schutz zu bieten. Denn inzwischen tauchen stündlich neue Bedrohungen im Internet auf. Die Hersteller können mit dieser Entwicklung kaum mehr Schritt halten.

Hinzu kommt, dass moderne Malware – so wird schädliche Software bezeichnet – oft dermaßen ausgeklügelt ist, dass selbst Antiviren-Programme, die auf dem aktuellsten Stand sind, nichts gegen sie ausrichten können. Viele Schad-Programme tarnen ihre negativen Absichten unter dem Deckmäntelchen, ein hilfreiches Tool zu sein. Der Nutzer nimmt nicht wahr, dass er sich beispielsweise mit einem Hilfsprogramm für sein Online-Spiel einen Trojaner auf den Rechner holt.

In Zukunft könnte die Analyse des Verhaltens einer Software ein Indikator für die von ihr möglicherweise ausgehende Gefahr sein. Die Antiviren-Lösungen der nächsten Generationen werden deshalb wahrscheinlich anderen Anwendungen nicht nur auf die „Finger“ schauen, sondern auch hinter die Kulissen. Zudem wäre eine Überwachung der Übertragungen per Internet wichtig, denn hierüber könnte erkannt werden, wohin die Datenströme fließen. Da aber die Programmierer der schädlichen Software diese Datenübertragungsspuren sehr gut zu verwischen wissen, müssen die Hersteller von Schutzprogrammen versuchen, auf subtile Hinweise zu achten. So könnte etwa die Tatsache, dass eine Software besonders viele Einträge im Betriebssystem hinterlässt, auf ihren zwielichtigen Hintergrund hindeuten. Erste Hersteller überprüfen solche neuen Wege bereits, allerdings ist die Treffergenauigkeit noch nicht überzeugend – zu viele Fehlalarme werden ausgelöst.

Für den Anwender ist es nach wie vor der sicherste Schutz, sich der Gefahren im Internet bewusst zu sein. Seine Risikobereitschaft kann der Nutzer zum Beispiel unter

http://www.microsoft.com/germany/athome/security/irbi.mspx testen.

Quelle: Global Press/Yahoo

Veröffentlicht in 1, Allgemein, Community, Computer, Gesellschaft, IT, Internet, Internetsecurity, News, Technik, blog, info, technology | Verschlagwortet mit : , , , , , , , , , , , , , , | Kommentar schreiben »