Computerhilfe u. Info Blog

Computerhilfe und Info Blog rund um die IT u. Internetsicherheit aus Hildesheim/Niedersachsen/DE.

Weblog-Archiv für 9. September 2008

Telekom-Mitarbeiter sollen mehrere Journalisten bespitzelt haben

Verfasst von Klaus Alrutz am 9. September 2008

Mitarbeiter der Deutschen Telekom haben weit mehr Journalisten bespitzelt, als der Konzern bisher eingeräumt hat. Nach Informationen des „Handelsblatts“ (Mittwochsausgabe) aus Ermittlerkreisen haben sie Telefonate von insgesamt fünf bis sechs Journalisten überprüft. „Wir wissen inzwischen, dass es kein Einzelfall war“, sagte Oberstaatsanwalt Friedrich Apostel der Zeitung. „Telekom-Beschäftigte haben Telefonate von mehreren Journalisten und Telekom-Mitarbeitern auf der Arbeitsebene verglichen.“

Im Mai hatte die Telekom zugegeben, dass in den Jahren 2005 und 2006 Telefonverbindungen zwischen einem Journalisten und einem Aufsichtsrat abgeglichen wurden, um undichte Stellen im Unternehmen ausfindig zu machen. Konzernchef René Obermann erstattete im Mai Anzeige bei der Staatsanwaltschaft.

Nach den bisherigen Ermittlungsergebnissen ist dem Bericht zufolge kein weiterer Aufsichtsrat unter den überprüften Personen. Konzerninsider berichteten, dass der Ausgangspunkt für die Gesprächsabgleiche Journalisten waren, die Konzerninterna veröffentlicht hatten. Ihre Telefonate wurden anschließend überprüft.

Apostel will in den kommenden Wochen alle Betroffenen informieren. Sie können dann entscheiden, ob sie selbst Strafantrag stellen wollen. Der Abgleich von Telefonaten verstößt gegen das Fernmeldegeheimnis und das Datenschutzgesetz.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sind noch nicht abgeschlossen. „Wir haben noch lange nicht alle Unterlagen gesichtet“, sagt Apostel dem „Handelsblatt“. „Deshalb können wir nicht ausschließen, dass weitere Personen betroffen sind.“

Seine Behörde soll dem Bericht zufolge in den vergangenen Wochen zudem weitere Telekom-Mitarbeiter ausfindig gemacht haben, die in die Affäre verstrickt sind. Die Staatsanwaltschaft habe weitere Privatwohnungen durchsuchen lassen und neue Zeugen sowie mögliche Mitwisser vernommen. Zu den bislang acht Beschuldigten gehören der ehemalige Konzernchef Kai-Uwe Ricke sowie der damalige Aufsichtsratsvorsitzende Klaus Zumwinkel.

Quelle: AFP

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Japan: Göttlicher Schutz für Computer

Verfasst von Klaus Alrutz am 9. September 2008

Die Hilfe höherer Mächte im Kampf gegen Computer-Viren erhoffen sich jetzt etliche Japaner. Anhänger der Shinto-Religion bringen ihre Computer und elektronischen Geräte in einem Schrein in der Hauptstadt Tokio, um sie unter göttlichen Schutz zu stellen. In Jahrhunderte alten Zeremonien richten sich die Priester an die Götter, um deren Beistand für die elektronischen Geräte zu erbitten, damit keine Trojaner oder Viren die Rechner befallen.

Da das Risiko einer Infektion maßgeblich vom Verhalten des Computer-Nutzers abhängt, wird in der westlichen Welt – und prinzipiell auch in Japan – vom Großteil der Menschen auf Antiviren – Software gesetzt. Zudem wird hierzulande Wert auf Aufklärung gelegt, denn es ist vor allem das Verhalten des Anwenders, das sich maßgeblich auf die Höhe des Risikos auswirkt. Wer umsichtig das Internet nutzt und in E-Mails von fremden Absendern keine Verweise anklickt, trägt aktiv zur Sicherheit seines Computers bei.

Quelle: Global Press/Yahoo

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Microsoft Deutschland stellt Wachstumsplan vor

Verfasst von Klaus Alrutz am 9. September 2008

Der Softwarekonzern Microsoft hat heute in München sein am 1. Juli gestartetes Wachstumsprogramm „EnerGY“ für Deutschland ausführlich vorgestellt. Im laufenden Geschäftsjahr investiert Microsoft zusätzliche 35 Millionen Euro und stellt dabei 100 neue Mitarbeiter ein. Der Konzern will das Online- und das Endkundengeschäft sowie das Partnernetzwerk ausbauen und dessen Kompetenzen stärken.

Informationsmanagement wird nach Ansicht von Microsoft zum entscheidenden Erfolgsfaktor in Unternehmen. Mit integrierten Techniken könnten Mitarbeiter ihre Kommunikation über mehrere Kanäle, Anwendungen und Geräte einheitlich verwalten. In der Industrie liege das Marktpotenzial daher auf serverbasierten Produkten im Bereich Kollaboration, Business Intelligence und Unified Communications, beschreibt Microsoft die Ausgangslage. Damit die Microsoft-Partner Kunden Know-how bieten können, will Microsoft im laufenden Geschäftsjahr 100 neue zertifizierte Partner gewinnen und Qualifizierungen und Zertifizierungen anbieten, um 1650 Spezialisten zu rekrutieren. Zudem sollen 450 Lizenzexperten ausgebildet werden.

weiterlesen bei heise-online

Quelle: heise.de

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Spiele: James-Bond-Game nicht für Jugendliche freigegeben

Verfasst von Klaus Alrutz am 9. September 2008

Für Jugendliche ist das neue James-Bond-Spiel „Quantum of Solace“ in den Versionen für Xbox 360, Wii und Playstation 3 nicht freigegeben. Das hat jetzt die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) entschieden. Zu gewalttätig erschien das Game den in Berlin ansässigen Jugendschützern. Bei dem Spiel handelt es sich um einen Ego-Shooter, der auf dem schon im Jahr 2006 gelaufenen Film „Casino Royal“ sowie auf dem im November 2008 in die deutschen Kinos kommenden Streifen „Ein Quantum Trost“ basiert. Der Spieler navigiert sich als der berühmte Agent 007 durch das Game. Die USK prüft derzeit Versionen des Spiels für andere Plattformen, darunter für den PC.

Quelle: Global Press/Yahoo

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Durch Spiele lässt sich wissenschaftliches Denken erlernen

Verfasst von Klaus Alrutz am 9. September 2008

Computer – Spiele sind nicht bloß unnütze Zeitfresser. Sie können Kindern und anderen Spielern auch typische Fertigkeiten eines Wissenschaftlers vermitteln. Zu dieser Erkenntnis ist jetzt eine Forscherin gelangt.

Die Psychologin Constance Steinkuehler von der US-amerikanischen University of Wisconsin in Madison untersuchte im Rahmen ihrer Forschungen Spieler von Online-Games wie „World of Warcraft“. Solche Spiele, bei denen manchmal tausende Menschen gleichzeitig mit- oder gegeneinander spielen, lassen sich laut Steinkuehler als Online-Lernumgebungen auffassen. Wer in solchen Games seinen Gegner besiegt, sollte zunächst die Prinzipien herausfinden, nach denen dieser handelt. Diese Beobachtung erinnerte Steinkuehler daran, dass sie als Forscherin eigentlich genau so vorgeht: Sie versucht, aus vielen Daten Gesetzmäßigkeiten herauszufinden, mit denen sich die Daten erklären lassen.

Die Online-Spieler forschen also auch, allerdings nicht nach Naturgesetzen, sondern nach den Regeln, denen ihre Gegner folgen. Dabei stellen sie Hypothesen auf und versuchen diese anhand weiterer Daten zu verfeinern, zu stützen oder zu wiederlegen – klassische Tätigkeiten eines Wissenschaftlers eben. Darüber hinaus versuchen die Spieler aus ihren Hypothesen Vorhersagen abzuleiten und diese dann an der (virtuellen) Wirklichkeit zu überprüfen.

Ihre neuesten Forschungen publiziert Steinkuehler bald im „Journal of Science Education and Technology“. Als Grundlage für diese Publikation analysierte sie mit ihrem Co-Autor fast 2 000 Beiträge eines Online-Diskussionsforums, in dem sich World-of-Warcraft-Spieler austauschen

(http://website.education.wisc.edu/steinkuehler/papers/SteinkuehlerDuncan2008.pdf).

Quelle: Global Press/Yahoo

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Google will Rechenzentren auf See schicken

Verfasst von Klaus Alrutz am 9. September 2008

Umweltfreundliche Rechenzentren könnten demnächst für Google in See stechen. Der Suchmaschinen-Primus hat ein Konzept entwickelt, bei dem die schwimmenden Datenzentren ihren Strom selbst erzeugen und mit Meerwasser gekühlt werden. Einen entsprechenden Patentantrag hat das Unternehmen jetzt in den USA eingereicht. In Containern sollen die mobilen Rechenzentren untergebracht sein. Sie sollen sich auf Schiffen in einer Entfernung von vier bis elf Kilometern vor der Küste einrichten lassen. Auch auf festen Plattformen könnten sie zum Einsatz kommen. Bei der Stromerzeugung sollen spezielle Wellenenergie-Konverter des Unternehmens Pelamis zum Einsatz kommen. Ein Wärmetauscher soll die Hitze des internen Süßwassers, das zur Kühlung verwendet wird, an das Meerwasser abgeben.

Quelle: Global Press/Yahoo

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Angreifer können Passwörter von WordPress-Nutzern zurücksetzen

Verfasst von Klaus Alrutz am 9. September 2008

Die WordPress-Entwickler haben Version 2.6.2 vorgelegt und raten aus Sicherheitsgründen dringend zu einem Update des Systems. Durch einen Fehler bei der Übergabe von Parametern an die Datenbank (SQL Column Truncation) ist es nämlich möglich, mit bestimmten Namen bei der Registrierung für einen Blog die Passwörter anderer Nutzer auf einen zufälligen Wert zurückzusetzen. Zwar hat ein Angreifer damit noch nicht viel gewonnen, da er die Passwörter nicht einsehen kann. Durch eine Schwachstelle in der Funktion mt_rand soll das pseudozufällig angelegte Passwort aber erheblich leichter zu erraten sein – der gesamte Angriff aber dennoch relativ komplex sein.

Nähere Details zum möglichen Missbrauch der beiden Fehler will der Entdecker Stefan Esser in Kürze veröffentlichen. Betroffen sind laut Bericht nicht nur WordPress 2.6.1 und vorhergehende Versionen, sondern auch andere PHP-Anwendungen, die die Funktionen verwenden. Mit der aktuellen Version des PHP-Sicherheits-Frameworks Suhosin sollen Anwendungen aber nicht verwundbar sein. Neben den sicherheitsrelevanten Fixes wurden auch einige Fehler in der neuen WordPress-Version beseitigt.

Siehe dazu auch:
WordPress 2.6.2, Ankündigung auf WordPress.org

Quelle: heise.de/dab/c´t

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Wikipedia-Gründer eröffnet ökologische Wissensplattform

Verfasst von Klaus Alrutz am 9. September 2008

Der Wikipedia-Gründer Jimmy Wales hat eine Wissensplattform für ökologische Themen eröffnet. Ebenso wie in der großen Online-Enzyklopädie können Internetnutzer in Wikia Green eigene Artikel verfassen, hier allerdings mit einem besonderen Schwerpunkt vor dem Hintergrund des Klimawandels und anderer ökologischer Herausforderungen. Insbesondere sollen unterschiedliche Standpunkte wie zum Beispiel von Aktivisten, Behörden, Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen zusammengebracht werden und damit ihre unterschiedliche Herangehensweise, den Menschen Zusammenhänge zu erklären, heißt es in der Selbstbeschreibung.

weiterlesen bei heise-online

Quelle: heise.de

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SPD schafft Stabilisierung!

Verfasst von Klaus Alrutz am 9. September 2008

SPD schafft Stabilisierung!


24 Stunden ohne Rücktritt!

Quelle und weiterlesen bei taz.de

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Google weist Kritik an Chrome zurück

Verfasst von Klaus Alrutz am 9. September 2008

Knapp eine Woche nach Veröffentlichung des neuen Internet-Browsers Chrome sorgt die Debatte über den Datenschutz bei Google weiter für einige Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Datenschützer werfen dem Unternehmen vor, das Programm zum Navigieren im Internet sammle Daten, die eine Identifizierung erlaubten und im Zusammenhang mit weiteren erhobenen Informationen ein Profil des Nutzers ergäben. Über die Datenhalden, die sich bei dem Suchmaschinenprimus über die Nutzer ansammeln, machen sich die Datenschützer bereits seit einiger Zeit sorgen; Chrome verbessert diese Situation nun keineswegs, sondern lässt die Datenberge bei Google noch weiter anwachsen. Google aber ist sich keiner Schuld bewusst.

Zudem machte sich Google mit der Vorgehensweise bei der Veröffentlichung seines Webbrowsers Chrome keine Freunde unter Sicherheitsexperten, die unter anderem die Aufweichung des Begriffs „Beta-Version“ bemängeln, wenn ein Konzern wie Google einen Webbrowser zwar als Beta deklariert, dies aber wie bei den oft lange Zeit als Beta deklarierten Google-Diensten kaum einen Unterschied zu als fertig freigegebenen Diensten oder Software zu manifestieren scheint. Normale Anwender werden durch solche Vorgehensweisen daran gewöhnt, Beta-Software wie fertige Anwendungen zu behandeln; sie werden damit für normale Nutzer unkalkulierbaren Sicherheitsrisiken ausgesetzt.

So riet selbst das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) beim Gebrauch von Chrome zu Vorsicht, da die Anhäufung von Daten bei einem einzigen Anbieter wie Google kritisch sei. „Wenn ich mich von einem Anbieter abhängig mache, ist das Risiko höher“, sagte BSI-Sprecher Matthias Gärtner. Google allerdings weist diese Vorwürfe zurück. Sprecher Kay Oberbeck betonte gegenüber dpa, die von dem neuen Browser gesammelten Informationen erlaubten keine Identifizierung einzelner Anwender.

Die Kritik an mangelndem Datenschutz entzündet sich im Wesentlichen an zwei Punkten: zum einen an der eindeutigen Installationsnummer, die in bestimmten Fällen an das Unternehmen übertragen wird – dies allerdings machen auch andere Webbrowser wie etwa Mozillas Firefox für seinen „Automated Update Service“. Zum anderen ist die Funktion von Google Chrome in der Kritik, die bereits bei der Eingabe von Suchbegriffen Vorschläge macht und dabei ebenfalls Daten an die Google-Server übertragen.

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Quelle: heise.de

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Erste Austritte aus der SPD

Verfasst von Klaus Alrutz am 9. September 2008

Der frühere stellvertretende bayerische ver.di-Landeschef Michael Wendl ist nach 36 Jahren aus der SPD ausgetreten und zur Linken gewechselt. Wendl begründete seinen Schritt am Dienstag in einer Mitteilung der Linkspartei mit dem «Festhalten der SPD-Führung an der verheerenden ´Agenda 2010´-Politik» der Regierung von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD). Wendl war von 1992 bis 2001 bayerischer ÖTV-Chef und anschließend bis 2007 bayerischer ver.di-Vize.

Mit seinem Austritt schließe er sich inhaltlich der Kritik der SPD-Linken um Ottmar Schreiner an der «Agenda 2010» an. «Die Unterstützer des Aufrufs haben völlig recht. Die sich immer weiter öffnende Schere zwischen Arm und Reich ist Resultat der Politik der SPD.» Aber die neue SPD-Führung um den designierten Parteichef Franz Müntefering und Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier werde sich «um diese Kritik aus den eigenen Reihen einen Dreck scheren». Die SPD wolle nach dem «Putsch» gegen Kurt Beck offensichtlich zurück «zu einer bereits unter Schröder grandios gescheiterten Politik».

Für eine Veränderung der SPD sei daher viel wichtiger, dass die Linke auch in Bayern in den Landtag einziehe. «Jede Stimme für die Linke bewirkt inzwischen mehr als 100 Manifeste kritischer SPD-Mitglieder», argumentierte Wendl.

Quelle: ddp/Yahoo

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BA-Chef Weise: Zahl der Missbrauchsfälle beim ALG II geht zurück

Verfasst von Klaus Alrutz am 9. September 2008

Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, erwartet keine politischen Konsequenzen aus der Studie von zwei Wirtschaftswissenschaftlern zu den Hartz-IV-Leistungen. «Mir ist nicht bekannt, dass in der Politik derzeit ernsthaft über eine Senkung von Hartz IV nachgedacht wird», sagte Weise der «Bild»-Zeitung. Aus seiner Sicht sei der momentane Satz «keine Luxus-Versorgung».

Die beiden Wirtschaftswissenschaftlern aus Chemnitz hatten 132 Euro für Hartz-IV-Empfänger als ausreichend bezeichnet. Weise sagte dazu: «Wir müssen beachten: Hartz IV ist ein Gesetz zur Armutsbekämpfung und soll ein einigermaßen normales Leben in der Gesellschaft ermöglichen.» Die Seriosität der Studie wollte er nicht in Zweifel ziehen: «Ich kann und will das nicht bewerten – Wissenschaftler sind frei und dürfen alles erforschen.»

Die Zahl der Missbrauchsfälle beim ALG II gehe zurück, betonte Weise. Seit Januar 2007 gebe es nur rund 100.000 nachgewiesene Fälle. «Gut 20.000 davon haben wir wegen des Verdachts einer Straftat an die Staatsanwaltschaft übergeben. Bei über sieben Millionen Menschen, die derzeit Hartz IV beziehen, reden wir also über eine Größenordnung des Missbrauchs von einem Prozent.» Das übliche Strafmaß müsse nicht verschärft werden: «Ich glaube, dass eine Geldstrafe die meisten Sozialbetrüger hart trifft, zumal sie ja auch die zu Unrecht bezogenen Leistungen zurückzahlen müssen.» 2007 seien rund 50 Millionen Euro zurückgefordert worden.

Quelle: AP/Yahoo

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