Computerhilfe u. Info Blog

Computerhilfe und Info Blog rund um die IT u. Internetsicherheit aus Hildesheim/Niedersachsen/DE.

Weblog-Archiv für 8. September 2008

Drei neue Dreikerne von AMD

Verfasst von Klaus Alrutz am 8. September 2008

AMD erweitert die bisher schwach bestückte Phenom-X3-Baureihe von Prozessoren mit drei nutzbaren CPU-Kernen: Zu den bisher lieferbaren Versionen Phenom X3 8450, 8650 und 8750 (2,1, 2,3 und 2,4 GHz Taktfrequenz, je 95 Watt TDP) kommen drei Neulinge hinzu. Dem Phenom X3 8450 Black Edition fehlt die Multiplikator-Sperre, er lässt sich also leichter übertakten, freilich ohne dass AMD dafür eine Gewährleistung übernimmt. Mit Phenom X3 8450e und 8250e (2,1 beziehungsweise 1,9 GHz) erscheinen zugleich zwei 65-Watt-Versionen, für die AMD aber noch keine Preise nennt.

Den Phenom X3 8750 Black Edition gibt es zum gleichen 1000-Stück-OEM-Listenpreis von 134 US-Dollar wie zuvor den 8750 mit maximalem Multiplikator von 12; Letzterer kostet nun 5 US-Dollar weniger. Damit hat AMD den Preis des Phenom X3 8750 nach nur einer Woche erneut gesenkt. In der Preisliste vom 16. August 2008 nannte AMD noch 175 US-Dollar. Der Preis des Phenom X3 8650 ist ebenfalls gesunken, nämlich um 4 US-Dollar; den Phenom X3 8450 hatte AMD in der Liste vom 1. September nicht erwähnt.

Unterdessen ist der lange erwartete K10-Doppelkern Kuma aufgetaucht, und zwar als Athlon X2 6500 Black Edition mit 2,3 GHz Taktfrequenz. Einige Versandhändler offerieren ihn für knapp 90 Euro. Der Preisabstand zu einem Triple-Core mit gleicher Taktfrequenz (aber festem Multiplikator) ist also nicht groß. Überhaupt liegen die K10-Prozessoren mit zwei, drei und vier CPU-Kernen preislich sehr eng beieinander – die vielen Produktvarianten sind also wohl eher für den Direktkundenmarkt interessant, wo AMD dadurch mehr Möglichkeiten bei der Preisgestaltung hat.

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Quelle: heise.de

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Lafontaine ruft SPD-Mitglieder zum Parteiwechsel auf

Verfasst von Klaus Alrutz am 8. September 2008

Linkspartei-Chef Oskar Lafontaine hat Mitglieder der SPD aufgerufen, nach dem Rückzug ihres Vorsitzenden Kurt Beck zu seiner Partei zu wechseln. «Wenn Steinmeier und Müntefering beim Agenda-Kurs bleiben, kann ein wirklicher Linker nur noch zu uns kommen», sagte der einstige SPD-Chef der «Süddeutschen Zeitung» (Dienstagausgabe). Zum Rücktritt Becks sagte er: «Ihm ist übel mitgespielt worden. Er sieht sich getäuscht und hat daraus die Konsequenzen gezogen.»

Die Parteirechte habe sich durchgesetzt, die Parteilinke in der SPD eine «erneute Niederlage» erlitten, sagte Lafontaine. «Leid tun mir die Hartz-IV-Empfänger, die Rentner und die Arbeitnehmer, denn die SPD ist nicht bereit, ihre Agenda-Politik zu ändern, die dazu geführt hat, dass 25 Prozent der Deutschen im Niedriglohnsektor arbeiten und eine Rentenerwartung von 400 Euro haben», sagte der Parteichef.

Linke-Fraktionschef Gregor Gysi sieht die SPD einbetoniert in der großen Koalition: «Müntefering und Steinmeier sind Anhänger der großen Koalition, der Agenda 2010, von Hartz IV und internationaler Bundeswehreinsätze», sagte er dem „Handelsblatt (Dienstagausgabe). «Mit ihnen gibt es keine neuen Ansätze, keine Veränderung der SPD.» Speziell der neue SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier «will offensichtlich auch nach der Wahl 2009 Vizekanzler in einer großen Koalition bleiben», sagte Gysi.

Quelle: ddp/Yahoo

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MySpace für Agenten

Verfasst von Klaus Alrutz am 8. September 2008

Am 22. September öffnet ein neues Soziales Netzwerk nach dem Vorbild von Facebook und MySpace seine Pforten. Der durchschnittliche Internetnutzer wird trotzdem nicht darauf zugreifen können: Das derzeit im Probebetrieb laufende A-Space soll ausschließlich für Mitglieder von 16 amerikanischen Sicherheitsbehörden zugänglich sein.

Laut Michael Wertheimer, dem Assistant Deputy Director der National Intelligence for Analysis, können zukünftig Mitglieder von CIA, NSA, ODNI und anderen auf dem Portal Informationen zu Risiken, Terroristen, Zuständigkeiten und aktuellen Projekten austauschen, aber auch persönliche Freundschaften knüpfen und aufzeigen.

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Quelle: heise.de

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Erster Release Candidate von OpenOffice 3.0 fertig

Verfasst von Klaus Alrutz am 8. September 2008

Mit dem Release Candidate leitet das Open-Source-Projekt die letzten Tests der Version 3.0 seiner freien Bürosoftware OpenOffice aus Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentations- und Zeichenprogramm sowie einer Datenbank ein. Das Paket steht für Windows, Linux, Solaris und Mac OS X zum Download bereit. Auf Mac-Rechnern setzt die Software nicht mehr auf X11 auf und integriert sich als native Version besser in den Desktop.

Gegenüber der Version 2.4.1 haben die Entwickler die Oberfläche renoviert, sind dabei aber behutsam vorgegangen. Unter anderem sehen die Symbole jetzt ansprechender aus. Auf radikale Änderungen wie die Ribbons in Microsofts Office 2007 hat das Projekt verzichtet, sodass sich Benutzer nicht umstellen müssen. Alle Programme unterstützen jetzt OpenDocument-Format ODF 1.2 und können MS-Office-2007-Dokumente aus Word, Excel und PowerPoint lesen, aber genauso wenig wie die Beta-Version schreiben.

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Quelle: heise.de

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Soziales Online-Netzwerk als Basis für gefährliches Computer-Netz

Verfasst von Klaus Alrutz am 8. September 2008

Im Internet tauschen sich immer mehr Menschen in sozialen Netzwerken untereinander aus. Die Plattform Facebook lässt sich offenbar leicht als Basis für ein gefährliches Computer-Netz, ein sogenanntes Botnetz, verwenden. Das hat jetzt ein internationales Forscherteam gezeigt. Eine auf den ersten Blick harmlose Anwendung haben die Wissenschaftler des griechischen Instituts für Computerwissenschaften und des Institute for Infocomm Research in Singapur entwickelt. Wird das Tool einem Facebook-Profil hinzugefügt, meldet es den Rechner, von dem aus gearbeitet wird, laut dem Magazin „Cnet“ in einem Botnetz an. So werden Netzwerke von über das Internet virtuell zusammengeschlossenen Computer genannt, die oft von Online-Kriminellen dazu missbraucht werden, beispielsweise massenhaft Werbe-E-Mails zu versenden oder schädliche Software zu verbreiten.

Das von den Forschern zu Demonstrationszwecken hergestellte Zusatzprogramm trägt die Bezeichunung „Photo of the Day“ (Foto des Tages). Jeden Tag zeigt es ein anderes Foto von National Geographic an. Wird ein neues Bild aufgerufen, verschickt ein mit dem Tool „infizierter“ Rechner heimlich rund 600 kByte Daten, was die meisten Inhaber von Computern nicht bemerken würden. Die Sicherheitsexperten weisen darauf hin, dass die Betreiber von sozialen Netzwerken Zusatz-Tools sehr genau überprüfen sollten, bevor sie den Nutzern bereitgestellt werden. Denn mit einem bei den Anwendern beliebten Zusatzprogramm ließen sich leicht Tausende von Rechnern in aller Welt infizieren und von Online-Kriminellen missbrauchen.

Quelle: Global Press/Yahoo

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Deutsche Post baut IT-Arbeitsplätze ab

Verfasst von Klaus Alrutz am 8. September 2008

Nachdem die Deutsche Post doch nicht wie ursprünglich geplant die Dienstleistungen für ihre Rechenzentren an HP auslagert, streicht der deutsche Konzern nun jeden siebten Arbeitsplatz in der IT-Technik. Das berichtet Welt online. Noch beschäftigt der Konzern in Deutschland in dem Bereich 1100 Mitarbeiter. In einem ersten Schritt sollen hier demnach 150 Stellen wegfallen.

Neun der derzeit elf Standorte der firmeneigenen Datenverarbeitung sollen geschlossen werden. Davon betroffen sind laut dem Bericht die Niederlassungen in Berlin, Dresden, Düsseldorf, Erfurt, Fulda, Hannover, München, Stralsund und Trier. Weitere 450 Beschäftigte müssen demnach den Arbeitsplatz wechseln und an die noch verbleibenden Standorte Bonn oder Darmstadt umziehen. Da diese Mitarbeiter zur Post-Tochtergesellschaft IT Services gehörten, seien hier Kündigungen möglich. Für den Post-Konzern gelte dagegen eine Beschäftigungsgarantie, die im Mai bis Ende Juni 2011 verlängert worden war.

Deutsche Post World Net (DPWN) und HP hatten im Januar eine Absichtserklärung für ein Outsourcing der Dienstleistungen für die Rechenzentren der Deutschen Post World Net unterzeichnet. Diese bezog sich auf das Informations- und Datenmanagement, das Infrastruktur- und Netzwerkmanagement sowie das Anwendungsmanagement. Davon wären alle 2500 Mitarbeiter der Post in der Datenverarbeitung betroffen gewesen. Im Juli wurde aber bekannt, dass das Geschäft nicht zustande kommt. DPWN wollte das Ziel, die Kosten um eine Milliarde Euro zu senken, aus eigener Kraft erreichen.

Quelle: heise.de/anw/c´t

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