Computerhilfe u. Info Blog

Computerhilfe und Info Blog rund um die IT u. Internetsicherheit aus Hildesheim/Niedersachsen/DE.

Weblog-Archiv für 6. September 2008

Scorpions setzen sich für Regenwald ein

Verfasst von Klaus Alrutz am 6. September 2008

Die Scorpions wollen sich mit einer Konzerttour durch Brasilien für den Schutz des tropischen Regenwaldes einsetzen.

Im Anschluss an die Tour werde es eine DVD mit Live-Aufnahmen geben, deren Erlös in Projekte zum Schutz des Waldes gehen soll, teilte die Umweltschutzorganisation Greenpeace in Hamburg mit. Die Konzerte der Hannoveraner Rockband haben bereits Ende August begonnen. Während der Show würden Fotos und Videos der Urwaldzerstörung gezeigt, hieß es. «Wir wollen die Besucher mit diesen Bildern aufrütteln und ermutigen, den Wald zu schützen», sagte Sänger Klaus Meine laut Greenpeace. «Das ist der Beitrag, den wir als Rockband weltweit leisten können und wollen.»

Bei ihrem Brasilien-Besuch schauten sich die Scorpions bei einem Flug über den Regenwald auch selbst das Ausmaß der Zerstörung an. «Mit eigenen Augen zu sehen, wie dieses Naturparadies einfach niedergebrannt wird, hat mich sehr bestürzt», sagte Meine. Im Amazonasbecken werden jedes Jahr große Flächen Regenwald abgebrannt und gerodet, vor allem um Platz für die Rinderzucht zu schaffen.

Quelle: DPA/Yahoo

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Namensvetter mit spezieller Suchmaschine aufstöbern

Verfasst von Klaus Alrutz am 6. September 2008

In alle Winde zerstreut worden sind im vergangenen Jahrhundert unter anderem aufgrund von Kriegen zahlreiche Familien. Wo auf der Welt heute Menschen mit gleichem Nachnamen und somit möglicherweise entfernte Verwandte leben, verrät jetzt eine neue Suchmaschine. Auf einer Landkarte wird die Verteilung von Nachnamen durch das Worldnames-Projekt grafisch dargestellt.

Dabei greift die Software auf eine Datenbank zurück, in der rund 300 Millionen Namen aus 26 Ländern gespeichert sind. Unter diesen jeweils mehr oder minder häufig vorkommenden Namen sind rund 10,8 Millionen unterschiedliche Nachnamen sowie etwa 6,5 Millionen verschiedene Vornamen. Während eines Suchdurchlaufs durchstöbert die Suchmaschine die Namen von circa einer Milliarde Menschen. Ins Leben gerufen worden ist das Projekt von Geografen des University College London. Sie haben die Namen unter anderem aus Telefon- und Adressverzeichnissen zusammengetragen. Namen von Menschen aus weiten Teilen Südamerikas oder aus Afrika sucht man derzeit allerdings noch vergebens www.publicprofiler.org/worldnames/.

Quelle: Global Press/Yahoo

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Wirtschaft warnt vor Online-Durchsuchungen von Computern

Verfasst von Klaus Alrutz am 6. September 2008

Die Wirtschaft warnt vor heimlichen Online- Durchsuchungen von Computer durch den Staat im Kampf gegen den internationalen Terrorismus. „Wenn staatlich verwendete Trojaner für die Online-Durchsuchung sämtliche Sicherheitsmaßnahmen von Computersystemen überwinden könnten, sei zu befürchten, dass auch Dritte auf diesem Wege an Daten gelangen könnten“, schreibt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) einem Bericht der Braunschweiger Zeitung zufolge in einer Stellungnahme für den Bundestags-Innenausschuss. „Durch die vom BKA verwendete Infiltrationssoftware entsteht ein hohes Risiko des Missbrauchs durch Hacker.“

Dadurch würden Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse massiv gefährdet und Industriespionage erleichtert, warnt der DIHK. Durch den Eingriff in betriebliche Computersysteme könnten auch Produktionsausfälle verursacht werden. Der DIHK bezweifelt dem Bericht zufolge, dass es wie behauptet nur wenige Anwendungsfälle für die heimliche Computer-Razzia geben werde. Er warnt vor einer neuen Dimension der Ausforschung. „Niemand könnte sich mehr sicher sein, ob er den geheimdienstlichen Maßnahmen ausgesetzt ist, egal wie gesetzestreu er sich verhält.“ Die bestehenden Gesetze reichten aus.

Am 15. September will der Innenausschuss des Bundestags Experten zum neuen BKA-Gesetzentwurf anhören. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar schreibt der Zeitung zufolge in seiner Stellungnahme für die Anhörung: „Ich habe Zweifel, ob die mit der Online-Durchsuchung verbundenen Risiken für die informationstechnischen Systeme wirksam zu beherrschen sind.“

weiterlesen bei heise-online

Quelle: heise.de

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Anti-Virenprogramm zerlegt Windows

Verfasst von Klaus Alrutz am 6. September 2008

Bei den Anti-Virenprogrammen PC Cillin 14, Internet Security 2007 und Internet Security 2008 aus dem Hause Trend Micro scheint nach einem Update der Pattern-Dateien vom 4. September die Freund-Feind-Erkennung – vor allem unter Windows XP mit Service Pack 2 – versagt haben: So identifizierten die genannten Programme nach Angaben von Teilnehmern des Winfuture-Forums wichtige Windows-Systemdateien wie netui0.dll, pstorec.dll und (offenbar in selteneren Fällen) winsocks32.dll fälschlicherweise als Trojaner und entfernten diese beziehungsweise schoben sie in Quarantäne. Wer die daraufhin gegebenenfalls erscheinende Windows-Meldung, die SP2-CD einzulegen, ignorierte und den Rechner neustartete, stellte fest, dass seine Netzwerk-/Internet-Anbindung nicht mehr funktioniert. Bei einigen Anwendern soll zudem die Systemdatei dpcdll.dll entfernt worden sein, die Teil der Lizenzverwaltung von Windows ist – mit der Folge, dass das Betriebssystem wegen einer angeblich fehlenden Lizenz den Zugriff verweigert.

Ein offizielles Statement hat Trend Micro bislang nicht veröffentlicht. Gegenüber heise online gab das Unternehmen aber bekannt, dass man mit den betroffenen Kunden zusammenarbeite. Zudem sei das Problem mit dem Pattern 5.527.50 behoben worden. Die Ursache des Problems werde derzeit von Trend Labs noch genauer analysiert.

Quelle: heise.de/nij/c´t

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