Archiv für September 2008
Verfasst von Klaus Alrutz am 30. September 2008
Deutsche Sicherheitsnetz e. V.:
Jeder zweite PC ist über Videos angreifbar
· Untersuchung an über 65.000 PCs belegt: 63,8 % aller PCs sind
durch Multimedia-Komponenten angreifbar
· Kostenlose Prüfung des eigenen Rechners unter www.desine.de
Berlin/Kiel, 30. September 2008: Fast zwei Drittel aller PCs in deutschen Privathaushalten sind mit Sicherheitsmängeln behaftet. Dies geht aus einer aktuellen Studie hervor, die das Deutsche Sicherheitsnetz e. V. (Desine) unter www.desine.de veröffentlicht hat.
„63,8 % aller Privatcomputer in Deutschland stellen ein Sicherheitsrisiko dar, weil man sie direkt über manipulierte Video- und Bilddaten angreifen kann“, sagt Dr. Frank Bock, Vorsitzender des Deutschen Sicherheitsnetz e. V.. Der Vorsitzende des auf PC-Sicherheit fokussierten Verbrauchervereins rät allen PC-Besitzern, über die Webseite www.desine.de einen kostenlosen Browsercheck vorzunehmen. Der Browser-Sicherheitstest prüft PC und Browser binnen weniger Sekunden und gibt Tipps zum Beheben der gefundenen Schwachstellen.
Im Rahmen der Studie „Browsersicherheit 2008“ wurden 67.870 PCs in privaten Haushalten auf Multimedia-Sicherheitslücken hin untersucht: 63,8 % aller PCs sind über Multimedia-Komponenten im Browser angreifbar. Betroffen sind alle Browser vom Internet-Explorer bis Google Chrome und alle großen Hersteller wie Apple (Quicktime), Microsoft (Media Player), Sun (Java) oder Adobe (Flash, PDF). Über so genannte Drive-by-Infections („Infektionen im Vorbeifahren“) ist fast jeder PC angreifbar, der nicht explizit auf die Sicherheit seiner Multimediakomponenten hin untersucht wurde. Für den Angriff können manipulierte Videos und Multimediadateien eingesetzt werden. So ist es möglich, dass bereits durch das bloße Ansehen eines Videoclips oder das einfache Aufrufen einer Webseite, ein Spionageprogramm übertragen wird.
„Die meisten Menschen denken zwar daran ihren Browser und Windows zu aktualisieren, kaum einer aktualisiert aber die Darstellungsprogramme für Bild, Text und Videodateien“, sagt Bock. So weisen allein 24,8 % aller fehlerhaften PCs Schwachstellen innerhalb des Java-Plugins auf, 20,3% aller Flash-Player sind angreifbar und bei 10,1 % aller untersuchten PCs reicht die Manipulation eines PDF-Dokumentes aus, um einen Computerschädling auf dem PC zu platzieren. Das Deutsche Sicherheitsnetz optimiert und aktualisiert seinen Browsercheck kontinuierlich, da sich fast im Wochenrhythmus neue Sicherheitsprobleme im Bereich der Internet-Browser auftun. Der auf Computer- und Browsersicherheit spezialisierte Verein Desine empfiehlt daher jedem Internet-Nutzer den Check regelmäßig durchzuführen. Wird ein Fehler erkannt, so hilft der Verein bei der Beseitigung der Sicherheitslücke mit Tipps und Informationen weiter. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, kann sich auch für den PC-Pannendienst anmelden und alle Wartungsarbeiten von einem Fachmann durchführen lassen.
Das Deutsche Sicherheitsnetz e. V. (Desine, www.desine.de) hat sich zum Ziel gesetzt, die Internet-Sicherheit bei der privaten Computernutzung in Deutschland zu erhöhen. Hierzu bietet der Verein in Kooperation mit Banken, Sparkassen und Versicherungen einen PC-Pannendienst für jedermann an. Wer mitmacht, erhält nicht nur Zugang zur neuesten Sicherheitssoftware, sondern bei einem PC-Sicherheitsproblem auch konkrete technische Hilfestellung „ohne wenn und aber“.
Weitere Informationen: Deutsches Sicherheitsnetz e. V., Schauenburgerstr. 116, 24118 Kiel,
Tel.: 0431 530 237 50, E-Mail: info(at)deutsches-sicherheitsnetz.de, Web: www.desine.de
Technischer Hintergrund:
Ausführliche Informationen finden Sie auf: http://www.desine.de/browser.html
Studie herunterladen:
Die vollständige Studie können Sie kostenlos unter http://www.desine.de herunterladen
Schwachstellen in typischen Multimedia-Komponenten
hier: 67.870 untersuchte PCs, 43.317 davon mit Mängeln,
Prozentzahlen bezogen auf 100% aller mangelhaften PCs – grafisch
Schwachstellen in typischen Multimedia-Komponenten
hier: 67.870 untersuchte PCs, 43.317 davon mit Mängeln,
Prozentzahlen bezogen auf 100% aller mangelhaften PCs – tabellarisch
Kostenloser Browsercheck auf www.desine.de: Sicherheitslücken in Google Chrome
Quelle:
Deutsches Sicherheitsnetz e. V.
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Verfasst von Klaus Alrutz am 30. September 2008
Kaum eine Nation von Internet-Nutzern greift so gern auf Verbraucher-Portale mit Produktbewertungen zurück wie die Deutschen. Was andere Konsumenten für gut halten, wird von vielen Menschen gern gekauft. Aber nicht immer sind positive Berichte in den Portalen vertrauenswürdig. Denn mitunter stecken Verkaufsinteressen von Händlern hinter den lobenden Äußerungen. Konkret belegt dies jetzt eine Überprüfung durch die Verbraucherzentrale NRW.
In einem Test hatten Mitarbeiter der Organisation die drei Meinungsforen Ciao, Dooyoo und Yopi unter die Lupe genommen. Zu zehn verschiedenen Aloe-Vera-Gels, Vitamin- und Mineralstoffpräparaten sichteten die Verbraucherschützer jeweils die drei jüngsten Berichte. Es zeigte sich, dass insgesamt 26 Kommentare in den Foren mit irregulären und absurden Werbeaussagen aufwarteten. Zumindest Hersteller und Händler von nahrungsergänzenden Produkten dürfen ihren Mitteln eigentlich keine krankheitslindernden Eigenschaften zuschreiben. In den Testberichten erzählten die Verfasser dennoch von zum Teil unglaublichen Erfolgen bei der Behandlung verschiedener Gesundheitsstörungen.
In fünf Testberichten gab der Autor unumwunden zu, das Produkt zu verkaufen. In weiteren zehn Kommentaren wurden genaue Informationen zum Produkt oder zu den Bestellmöglichkeiten gegeben. Die Verbraucherzentrale fordert den Gesetzgeber und die Betreiber der Internet-Foren deshalb auf, die von Umsatzinteressen geleiteten Lobhudeleien zu unterbinden.
Quelle: Global Press/Yahoo
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Verfasst von Klaus Alrutz am 30. September 2008
Elvis lebt, zumindest wenn man den Scannern für elektronische Reisepässe am Flughafen Amsterdam glauben schenken darf. In einem Video des Sicherheitsspezialisten Jeroen van Beek (auch als vonJeek bekannt) ist zu sehen, wie der Pass-Scanner einen nachgemachten ePassport ausliest und die Daten des verstorbenen Elvis Aaron Presley nebst Foto auf dem Bildschirm anzeigt.
Gelungen ist der Trick laut Beschreibung durch den Einsatz einer Java Card und einem darauf laufendem ePassport-Emulator-Applet sowie durch Ausnutzung von Schwachstellen bei der Verifikation der Daten. Offenbar prüfen die Scanner nicht alle definierten Sicherheitsmerkmale einer Karte, sodass manipulierte Pässe oder solche mit komplett neuen Daten keine Warnung oder einen Alarm auslösen. Die Grundlagen seines Angriffs hat van Beek bereits auf der vergangenen Black Hat präsentiert (Folien hier)
Damit andere seinen Hack nachvollziehen können, hat van Beek eine vollständige Beschreibung der Vorgehensweise und der notwendigen Tools veröffentlicht. Im derzeitigen Stadium gäben die ePassports seiner Ansicht nach ein falsches Gefühl von Sicherheit.
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Quelle: heise.de
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Verfasst von Klaus Alrutz am 29. September 2008
Die bayerische FDP-Landesvorsitzende Sabine Leutheusser-Schnarrenberger nannte Änderungen bei den Regelungen zur Online-Durchsuchung als einen von fünf Punkten, mit denen die FDP in Verhandlungen mit der CSU gehen wolle. Die Christsozialen sind nach der gestrigen Landtagswahl erstmals seit 1962 auf einen Koalitionspartner angewiesen. Die bereits im Sommer verabschiedeten Regelungen zum „Bayerntrojaner“ gehen wesentlich weiter als die Pläne für den im Rahmen der Novelle des BKA-Gesetzes angedachten „Bundestrojaner„. Unter anderem dürfen bayerische Behörden auch Daten verändern und löschen.
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Quelle: heise.de
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Verfasst von Klaus Alrutz am 29. September 2008
In den USA ist „Tivo“ längst zum Synonym für leicht bedienbare digitale Videorecorder geworden, mit denen sich TV-Programme unterbrechen und zeitversetzt sehen lassen. Nun sollen auch PC-Anwender in den Genuss des typischen TiVo-Interfaces kommen: Nero bringt am 15. Oktober das Paket „LiquidTV/Tivo PC“ auf den US-Markt. Es umfasst für 199 Dollar neben der nötigen TV-Anwendung einen Digital-TV-Empfänger für den USB-Port von Hauppage inklusive Infrarot-Empfänger und eine TiVo-Fernbdienung. Eingeschlossen im Kaufpreis ist zudem ein 1-Jahres-Abo für den TiVo-Service, der beispielsweise dafür sorgt, dass alle Episoden der Lieblingsserie automatisch aufgenommen werden. Das TiVo-Programm enthält eine Funktion, um TV-Mitschnitte auf iPod und PSP zu exportieren; zudem haben Nutzer die Möglichkeit, Sendungen von und zu anderen TiVo-PCs und -Recordern zu streamen.
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Quelle: heise.de
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Verfasst von Klaus Alrutz am 29. September 2008
Seit Donnerstagabend ist die Website Enturbulation.org offline. Für die als „Anonymous“ firmierenden Anti-Scientology-Aktivisten waren die Webforen der Site einer der wichtigsten Orte zur weltweiten Koordination. Anfang September begann eine Welle von DDoS-Attacken, die den Server bis zuletzt stark ausbremsten. Für den jetzigen Totalausfall sind diese Attacken jedoch nur mittelbar zuständig.
In einem Telefonat mit heise online erklärte „LE“, der Haupt-Administrator von Enturbulation, er habe den Server aufgrund einer Reihe von Schwierigkeiten vorübergehend abschalten müssen und aus dem Rechenzentrum abtransportiert. LE zufolge soll Enturbulation.org in zwei bis vier Wochen wieder online gehen – unter einem neuen Dach und mit einem mächtigeren Server.
Zahlreiche Gründe führten zur vorübergehenden Schließung, darunter schwelende Konflikte zwischen Administratoren, ein potenzielles Sicherheitsproblem und die fortgesetzten Performance-Probleme durch die DDoS-Angriffe. LE zeigte sich zuversichtlich, dass der Enturbulation-Ausfall die Aktivitäten der Anonymous-Bewegung gegen Scientology nicht beeinträchtigen werde.
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Quelle: heise.de
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Verfasst von Klaus Alrutz am 28. September 2008
Dank der regen Nachfrage nach Notebooks wird der Verkauf von Computern in diesem Jahr in Deutschland nach Erwartung des Branchenverbands Bitkom auf ein Rekordhoch schnellen. Die Zahl der verkauften PC werde um 1,5 Millionen auf 11,6 Millionen steigen, teilte Bitkom am Wochenende auf Grundlage einer aktuellen Erhebung mit. Dies sei ein Plus von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Der PC-Markt unterteilt sich in (tragbare) Notebooks und stationäre PC´s (Desktops). Der Notebook – Absatz geht um 26 Prozent in die Höhe und erreicht der Bitkom-Prognose zufolge 7,2 Millionen. Die Zahl der verkauften Desktops bleibt mit 4,4 Millionen auf dem Niveau des Vorjahres. «Grund für den Erfolg der mobilen Geräte sind neben steigender Leistung stark sinkende Preise», sagte Verbandspräsident August-Wilhelm Scheer.
Allein in den vergangenen zwölf Monaten seien die Preise für Notebooks um 25 Prozent gefallen. «Mit den neuen Mini-Notebooks hat sich eine Geräte-Klasse etabliert, bei der rund 400 Euro die Preisobergrenze ist», erklärte Scheer. Derzeit entfielen 62 Prozent der verkauften PCs auf Notebooks und 38 Prozent auf Desktops. Vor drei Jahren sei das Verhältnis noch umgekehrt gewesen.
Einen Schub gibt dem Notebook-Verkauf auch die steigende Verbreitung mobiler Internetanschlüsse. 40 Prozent aller Haushalte mit Internetanschluss in Deutschland nutzen ein WLAN-Funknetz für den schnurlosen Zugang ins Netz. Zudem gibt es in Deutschland rund 14.200 öffentliche WLAN-Hotspots.
Wegen des scharfen Preiswettbewerbs wachsen die Umsätze aber weniger schnell als die Verkaufszahlen: Der Umsatz mit Personal Computern legt laut Bitkom im Jahr 2008 in Deutschland um 2,1 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro zu.
Quelle: AP/Yahoo
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Verfasst von Klaus Alrutz am 28. September 2008
Die Gemeinde Molfsee bei Kiel will laut einem Zeitungsbericht dem Internetkonzern Google Fotoaufnahmen auf den Straßen der Kommune untersagen. Grundlage dafür sei die Straßenverkehrsordnung: Google benötige nach Rechtsauffassung der Gemeinde eine Sondernutzungserlaubnis für die kommerziellen Aufnahmen, berichten die Lübecker Nachrichten in ihrer Sonntagsausgabe.
Das US-Unternehmen lässt seit einigen Monaten für seinen neuen Dienst „Street View“ in Deutschland Straßen, Häuser und Menschen fotografieren. Die Straßenansichten sollen den Kartendienst des Suchmaschinen-Anbieters Google Maps erweitern, in den USA gibt es diesen Service bereits. Dem Bericht zufolge prüfen auch die Hansestadt Lübeck sowie weitere schleswig-holsteinische Gemeinden rechtliche Schritte gegen Google.
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Quelle: heise.de
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Verfasst von Klaus Alrutz am 27. September 2008
Der Bundesrechnungshof hat die von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) geplante Bündelung der Telekommunikationsüberwachung deutscher Sicherheitsbehörden scharf kritisiert und Alternativen nahe gelegt. Dies meldet der „Spiegel“ vorab in seiner aktuellen Ausgabe unter Berufung auf eine Stellungnahme der Kassenwächter. Nach deren Berechnungen ergäben sich demnach finanziell entgegen den Angaben der Bundesregierung „keine Vorteile“ aus der im Raum stehenden Neustrukturierung, die ein technisches Servicezentrum beim Bundesverwaltungsamt (BVA) und eine Art übergeordnete Denkfabrik für das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), die Bundespolizei und das Bundeskriminalamt (BKA) umfassen soll.
Konkret kreiden die Rechnungsprüfer dem Bericht nach Schäuble an, das BVA habe „im Auftrage des Bundesinnenministeriums“ bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung die Parameter „so lange geändert, bis sich das gewünschte Ergebnis zugunsten des Bündelungsmodells errechnen ließ“. Die Hüter der Steuergelder kommen dagegen für den Zeitraum bis 2015 bei der Umstrukturierung auf Ausgaben von insgesamt 132,4 Millionen Euro gegenüber 126,2 Millionen bei der bisherigen, dezentralen Organisation der Abhörtechnik. Zudem sei die Wahl des BVA als Heimat des Kompetenzzentrums nicht nachvollziehbar, da das Amt nicht über die erforderlichen Erfahrungen verfüge.
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Quelle: heise.de
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Verfasst von Klaus Alrutz am 26. September 2008
Ein 21-jähriger Deutscher soll einen britischen Computerspiel-Fan nach einem Streit im Internet erstochen haben. Wie eine Polizeisprecherin in Nottingham mitteilte, hat die britische Polizei die Auslieferung des Hessen beantragt. Der Verdächtige wurde demnach bereits am Mittwoch im Landkreis Limburg verhaftet und sollte von deutschen und britischen Ermittlern gemeinsam in Frankfurt vernommen werden. Die Leiche des 20-jährigen Matthew Pyke war vor einer Woche in Nottingham gefunden worden. Die Polizei verdächtigt den 21-Jährigen der Tat. Er soll von Frankfurt nach England gereist sein, um den Briten zu töten.
Die beiden jungen Männer kannten sich nach Polizeiangaben über das Internet. Pyke, der ein eigenes Internet-Forum zum Computerspiel „Advanced Wars“ betrieben hatte, war am vergangenen Freitag von seiner Freundin tot in der gemeinsamen Wohnung gefunden worden. Die Leiche wies den Angaben zufolge mehrere Messerstiche auf.
Medienberichten zufolge sollen Pyke und der Deutsche vor der Tat in dem Chat-Forum aneinandergeraten sein. Wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtete, waren die Ermittler dem Deutschen auf die Spur gekommen, weil er Nachrichten im Internet hinterlassen hatte.
Quelle: AFP/Yahoo
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Verfasst von Klaus Alrutz am 26. September 2008
Ein von der Bundesregierung beauftragter Staatsrechtler hat betont, die Betreiber kleiner Hotspots seien vom Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung nicht betroffen. Bürgerrechtler fordern vor dem Verfassungsgericht eine Aussetzung des Gesetzes, das Provider zur Vorratsspeicherung von Telefon- und Internetdaten verpflichtet.
Einer Eingabe (PDF-Datei) des Staatsrechtlers Christoph Möller zufolge sehe die Bundesregierung keine Speicherpflicht für private Anbieter öffentlicher WLAN-Zugänge sowie für Kleinbetriebe. Dazu müsse allerdings die Mitnutzung des drahtlosen Netzzugangs auf einen Standort und den „Herrschaftsbereich“ des Anbieters beschränkt sein.
Dem Schreiben nach sieht die Regierung keine Gründe, die verdachtsunabhängigen Protokollierung von Nutzerspuren auf Eis zu legen. Möller betont, dass die Verpflichtung auch für Anonymisierungsdienste gelte. Diese würden dadurch „in keiner Weise ihren Zweck“ verlieren, „die elektronische Kommunikation zwischen Privaten“ sowie zum Teil zwischen Bürger und Staat zu anonymisieren. Eine „vollständig sichere Anonymisierung“ würden die einschlägigen Dienste eh nicht bieten.
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Quelle: heise.de/c´t
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Verfasst von Klaus Alrutz am 26. September 2008
Die Grünen wollen nicht gemeinsam mit der SPD den zehnten Jahrestag des rot-grünen Wahlsiegs feiern. „Dazu haben wir keine Lust“, sagte Grünen-Chef Reinhard Bütikofer dem „Tagesspiegel“. Dem früheren Koalitionspartner gehe es nur um „sozialdemokratische Selbstbeweihräucherung“ der vergangenen zehn Jahre. „Dafür machen wir nicht den Claqueur“, sagte Bütikofer. Wie die Zeitung weiter berichtet, hatte die SPD bei den Grünen vorgefühlt, ob sie mit ihr den Jahrestag des rot-grünen Wahlsiegs von 1998 feiern wollen.
Bütikofer kritisierte zudem Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) scharf. „Es ist nur noch peinlich, wenn Gazprom-Schröder sich selbst den Heiligenschein des Ober-Ökologen verleiht“, sagte Bütikofer. Schröder habe zudem „nie begriffen“, dass ökologische Innovation auch für die Autobranche eine Überlebensfrage sei.
Auf einer Veranstaltung des Bundesumweltministeriums zum Thema „Energiestandort Deutschland 1999-2008″ hatte Schröder am Donnerstag für sich beansprucht, Wegbereiter einer Wende hin zu einer ökologischeren Energie-und Klimapolitik zu sein. Schröder ist seit 2005 Aufsichtsratsvorsitzender von Nordstream, einer Tochter des russischen Energieriesen Gazprom.
Quelle: AFP/Yahoo
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Verfasst von Klaus Alrutz am 26. September 2008
Die Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE) hat ein «Lockvogelangebot» des Kaffeerösters Tchibo für Nachhilfe kritisiert. Wie der VBE am Freitag mitteilte, bieten Tchibo und der Studienkreis Nachhilfe gemeinsam Konzentrationskurse für Schüler und zusätzlich zweimal 90 Minuten kostenlose Nachhilfe in allen gängigen Fächern an. Gekauft werde ein solcher Kurs bei Tchibo, der Studienkreis veranstalte dann die Nachhilfe.
«Eltern werden mit einer Art Lockvogelangebot gezielt in Richtung Nachhilfe gelenkt», sagte VBE-Landeschef Udo Beckmann. «Als Einstieg einen Kurs für knapp 20 Euro in einem Kaffeegeschäft buchen zu können, senkt die Hemmschwelle. Konzentration und Lernlust für die Kinder landen so im Einkaufskorb neben dem Kaffee für die Erwachsenen», fügte er hinzu. Angesichts solcher Entwicklungen müssten «bei allen die Alarmglocken schrillen, die für ein qualitativ hochwertiges öffentliches Schulwesen stehen».
Quelle: ddp/Yahoo
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