Computerhilfe u. Info Blog

Computerhilfe und Info Blog rund um die IT u. Internetsicherheit aus Hildesheim/Niedersachsen/DE.

Weblog-Archiv für 29. August 2008

Unternehmen handeln offenbar mit Daten aus Melderegistern

Verfasst von Klaus Alrutz am 29. August 2008

Mindestens acht Unternehmen haben nach einem Zeitungsbericht offenbar rechtswidrig mit Millionen von Daten aus kommunalen Melderegistern gehandelt. Die Landesinnenministerien von Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein bestätigten dies nach einem Bericht der Berliner „tageszeitung“ gegenüber dem Blatt. Dabei handele es sich um Vermittler, die für Firmen Anfragen bei Meldeämtern übernehmen, um beispielsweise Kundendaten zu überprüfen. Doch statt die Angaben nach Erhalt lediglich an den Auftraggeber weiterzuleiten, behielten die Vermittler sie demnach in eigenen Datenbanken, um damit erneut Geld zu verdienen.

Dem Bericht der „taz“ zufolge werden mindestens acht Firmen beschuldigt. Eines dieser Unternehmen besitze eine Datenbank mit 72 Millionen Datensätzen, sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Schleswig-Holstein dem Blatt. Von den übrigen Händlern lägen zwar keine konkreten Zahlen vor. „Aber auch dort dürften Datensätze im vielfachen zweistelligen Millionenbereich vorgehalten werden“, sagte der Sprecher.

Die Innenbehörden in Kiel und in Nordrhein-Westfalen verschickten demnach einen Runderlass an ihre kommunalen Meldeämter, der ihnen verbietet, den entsprechenden Firmen Auskünfte zu erteilen. Auch die Innenverwaltung des Saarlands prüft derzeit eine solche Weisung. Schleswig-Holsteins Datenschutzbeauftragter Thilo Weichert warnte laut „taz“ vor einer steigenden Anzahl solcher „Schattenmeldeämter“. Betroffenen Bürgern würden so „sämtliche melderechtlichen Rechte entzogen“. Am Donnerstag kommender Woche soll bei Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) ein Datenschutzgipfel stattfinden.

Quelle: AFP/Yahoo

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Microsoft kauft Verbraucherportal Ciao

Verfasst von Klaus Alrutz am 29. August 2008

In seinem Bestreben, das Such- und E-Commerce-Angebot auszubauen, übernimmt der US-amerikanische Softwarekonzern Microsoft das Medienunternehmen Greenfield Online mitsamt seiner Tocher Ciao, ein Portal für Preisvergleiche und Shoppingempfehlungen. Laut der Vereinbarung mit der Muttergesellschaft zahlt Microsoft je Greenfield-Aktie 17,50 US-Dollar in bar. Das ergibt eine Gesamttransaktionssumme von 486 Millionen US-Dollar. Greenfields Marktforschungsdienstleister Internet Survey Solutions (ISS) will Microsoft nicht behalten, hierfür hat der Redmonder Konzern nach eigenen Angaben einen Käufer gefunden, dessen Name aber noch nicht genannt wurde.

weiterlesen bei heise-online

Quelle: heise.de

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Immer mehr Verstöße gegen Jugendschutz im Internet

Verfasst von Klaus Alrutz am 29. August 2008

Die Zahl der Verstöße gegen den Jugendschutz wächst im Internet immer mehr. Besonders hohe Risiken gehen hierbei offenbar von für die Heranwachsenden ungeeigneten Inhalten auf Video-Portalen und in sozialen Netzwerken aus. Gerade weil diese Elemente des „Mitmach-Internet“ (Web 2.0) bei Kindern und Jugendlichen so beliebt sind, verlangt jugendschutz.net mehr Rücksicht auf die Kids. Die zentrale Kontrollstelle für den Jugendschutz im Internet fordert die Betreiber solcher Portale dazu auf, dass Mindeststandards eingehalten werden müssen, um Minderjährige besser vor Inhalten zu schützen, die sie überfordern oder ängstigen können.

So hat sich die Kontrollinstanz im Jahr 2007 beispielsweise auf Videoplattformen erfolgreich für die Löschung von rund 700 Filmen eingesetzt, in denen Exekutionen und Nazi-Inhalte zu sehen waren. Sexuelle Belästigung und pornografische Beiträge sind hingegen vor allem in sozialen Netzwerken zu beanstanden gewesen. Im vergangenen Jahr hat jugendschutz.net laut eigenen Angaben Maßnahmen gegen 2 883 neu erfasste Verstöße ergriffen; dies bedeutet einen Anstieg von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In 52 Prozent der Fälle ging es um pornografische Inhalte und in 14 Prozent um rechtsextreme Propaganda. Auch auf ausländische Internet-Seiten werfen die Kontrolleure aufmerksame Blicke. Im Vergleich zum Vorjahr hat es 2007 einen Anstieg von Kinderpornografie auf ausländischen Online-Präsenzen um 25 Prozent gegeben. Rund drei Viertel der gemeldeten Verstöße wurden umgehend gelöscht, nachdem jugendschutz.net die Betreiber der entsprechenden Web-Seiten darauf aufmerksam gemacht hatte. Aufsichtsbehörden mussten in diesen Fällen nicht eingreifen (www.jugendschutz.net).

Quelle: Global Press/Yahoo

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