Computerhilfe u. Info Blog

Computerhilfe und Info Blog rund um die IT u. Internetsicherheit aus Hildesheim/Niedersachsen/DE.

Weblog-Archiv für 28. August 2008

Hartz-IV: «Hinter jedem Fall steckt ein Mensch»

Verfasst von Klaus Alrutz am 28. August 2008

Dreieinhalb Jahre nach Inkrafttreten der Hartz-IV-Reformen kämpfen die deutschen Sozialgerichte mit einer beispiellosen Prozesslawine. In diesem Jahr legten bis Juli bundesweit schon 74.500 Hartz-IV-Empfänger Klage gegen ihre Bescheide ein, im ganzen Jahr 2008 dürften es mehr als 120.000 werden – dreimal so viel wie 2005. «Wir arbeiten an der Leistungsgrenze», sagt der Sprecher des nordrhein-westfälischen Landessozialgerichts, Carsten Karmanski.

In Berlin, wo dieser Tage die Klage Nummer 50.000 seit 2005 einging, dürfte sich die Zahl der unerledigten Fälle bis Jahresende auf 16.000 erhöhen. «Und hinter jedem Fall steckt ein Mensch», sagt Gerichtssprecher Michael Kanert. War 2005 jeder dritte Fall beim Sozialgericht der Hauptstadt eine Hartz-IV-Klage, so sind es derzeit schon zwei Drittel.

«Da wird um Existenzielles gekämpft»

Beim Bundessozialgericht in Kassel, wo «die Klagewelle noch nicht in vollem Umfang angekommen» ist, wie Sprecher Thomas Voelzke sagt, wurde in diesem Monat extra ein zweiter Senat eingerichtet, der sich ausschließlich mit der Grundsicherung für Arbeitsuchende beschäftigt. Nahezu überall ist die Tendenz weiter steigend. Bei den Sozialgerichten in Thüringen gingen in den ersten sieben Monaten 2008 doppelt so viele Klagen ein wie im ganzen Jahr 2005.

In Bayern hat sich der Klageeingang dramatisch beschleunigt, wie der Sprecher des Landessozialgerichts, Rainer Rühling, sagt: «Jeder fühlt sich benachteiligt, und weil es nichts kostet, probieren es viele, weil sie sich denken: Es kann ja nur besser werden.» Viele Fachleute verweisen dagegen eher darauf, dass die Hartz-IV-Regelungen schon mehrfach geändert wurden. «Die Gesetze werden immer wieder neu gefasst», sagt der Sprecher des Landessozialgerichts in Baden-Württemberg, Volker Keßler.

Das Landesozialgericht in Nordrhein-Westfalen führt die Klageflut auch auf die strengere Praxis der Behörden zurück. «Die Verwaltungen sind jetzt nicht mehr so großzügig wie früher», sagt Sprecher Karmanski. Und Jutta Mauer vom hessischen Landessozialgericht sagt: «Da wird um Existenzielles gekämpft, um Nahrung, um Wohnung, um Kleidung. Es ist den Leuten nicht egal, auch wenn es im Einzelfall nur um 50 Euro geht.»

«So kompliziert wie das Steuerrecht»

Laut Bundesagentur für Arbeit geht es in den Streitfällen vor allem um die Anrechnung von Einkommen auf das Arbeitslosengeld II und die Übernahme der Kosten für Unterkunft und Heizung. Knapp 40 Prozent aller Klagen, die im Juli 2008 erhoben wurden, bezogen sich auf diese beiden Punkte.

Bei der Aufstockung des Einkommens von Arbeitnehmern «gibt es Regelungen, die sind so kompliziert wie im Steuerrecht. Die Leute verstehen das nicht mehr», sagte der Berliner Gerichtssprecher Kanert – und meint damit die zuständigen Behörden ebenso wie die Hartz-IV-Empfänger. Beim Thema Miete schlagen sich die Richter etwa mit Fragen herum, ob eine Behörde im Internet drei oder vier vergleichbare Angebote suchen und daraus die Höhe der Unterkunftskosten ermitteln darf, wie Keßler erläutert.

Etwa in Berlin und Hamburg bearbeiten die Justizbehörden auch zahlreiche Verfahren, in denen sich Hartz-IV-Empfänger gegen Sanktionen wehren – beispielsweise bei Verstößen gegen die Meldepflicht, bei Ablehnung von Arbeitsangeboten oder bei mangelndem Einsatz auf der Jobsuche.

Gute Erfolgschancen

Die Erfolgschancen sind gut. «Fast jeder zweite Kläger erzielt bei uns wenigstens eine Teilerfolg. Und zwar oft aus formalen Gründen», sagt der Berliner Sprecher Kanert. So würden seitens der Behörden Fristen oft nicht eingehalten, und Bescheide würden an die falsche Person verschickt. Auch in Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Sachsen-Anhalt wird die Erfolgsquote auf knapp 50 Prozent beziffert, das Nürnberger Sozialgericht nennt eine Quote von einem Drittel.

Die Verfahren dauern immer länger: in Bayern derzeit knapp neun Monate, in Nordrhein-Westfalen mittlerweile fast ein Jahr. Eilverfahren, die wiederum die Bearbeitung der normalen Fälle verzögern, dauern dort sechs Wochen.

Die Gerichte fühlen sich der Klageflut kaum noch gewachsen, in Nordrhein-Westfalen sollen 16 neue Richterstellen Entlastung bringen. «Wir brauchen mehr Richter», fordert auch der Berliner Sprecher Kanert. Denn unter dem Fall-Stau litten schließlich nicht nur Hartz-IV-Empfänger: «Natürlich müssen auch Rentner, Kranke oder Unfallopfer länger auf eine Entscheidung warten» – und das bis zu vier Jahre.

Quelle: AP/Yahoo

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Viren-Warnung: Online-Kriminelle täuschen Kindesentführung vor

Verfasst von Klaus Alrutz am 28. August 2008

Fieser geht es kaum noch: Die neue Masche von Online-Kriminellen ist das Vortäuschen einer Kindesentführung. In ihrer in schlechtem Englisch formulierten E-Mail verlangen sie 50 000 US-Dollar Lösegeld für das Kind des Empfängers der Nachricht. Im Anhang der E-Mail befindet sich angeblich ein Foto des Nachwuchses. Bei der Datei namens „photo.zip“ handelt es sich aber in Wahrheit um aggressive schädliche Software, die den Rechner des Nachrichtenempfängers infizieren soll. Die Betreffzeile der Betrugs-E-Mail lautet „We have hijacked your baby“. Vor diesem Trick der Online-Kriminellen warnt jetzt Sophos, ein Hersteller von Sicherheits-Software.

Wer diese Nachricht erhält oder den Text liest, hat seinen Windows-Computer noch nicht mit der schädlichen Software infiziert. Dies geschieht nach Angaben des Sicherheitsunternehmens erst, wenn die angehängte Datei geöffnet wird. Entsprechende Nachrichten sollten deshalb gelöscht werden, ohne den Anhang zuvor zu öffnen.

Quelle: Global Press/Yahoo

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BKA fordert Sperrung kinderpornografischer Web-Seiten

Verfasst von Klaus Alrutz am 28. August 2008

Ein Gesetz zur Sperrung von Web-Seiten mit kinderpornografischen Inhalten fordert jetzt das Bundeskriminalamt. Laut „Deutsche Welle“ sollen mit einem solchen Gesetz Internet-Provider, also die Anbieter von Internet-Dienstleistungen, dazu verpflichtet werden, den Zugang zu entsprechenden Web-Angeboten zu blockieren. In anderen europäischen Ländern wird bereits seit Jahren so verfahren.

Quelle: Global Press/Yahoo

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Guns N’Roses-Songs im Internet: Blogger verhaftet

Verfasst von Klaus Alrutz am 28. August 2008

Die amerikanische Bundespolizei FBI hat am Mittwoch (Ortszeit) einen kalifornischen Blogger festgenommen, der neun unveröffentlichte Songs der Rockband Guns N’Roses ins Internet gestellt hatte. Ihm wird vorgeworfen, gegen das Urheberrechtsgesetz verstoßen zu haben.

Wie der Internetdienst «E!Online» berichtete, drohen dem 27 Jahre alten Kevin Cogill im Falle eines Schuldspruchs bis zu fünf Jahre Haft.

Der Mann hatte die Lieder im Juni auf seiner Webseite «antiquiet.com» veröffentlicht. Es handelte sich dabei um Songs von dem geplanten Album «Chinese Democracy», an dem die Rocker um Axl Rose seit mehr als zehn Jahren arbeiten. Es ist nicht bekannt, wie Cogill an die unveröffentlichten Songs gekommen war.

Fans stürmten die Webseite, die daraufhin zusammenbrach. Das Label der Band griff mit einer Unterlassungsanordnung ein, und Cogill, der sich hinter dem Spitznamen Skwerl versteckte, entfernte die Songs. Das FBI spürte den Blogger dennoch auf.

Guns N’Roses-Fans müssen sich weiter gedulden. Ein Datum für die Veröffentlichung von «Chinese Democracy» gibt es noch nicht. Die Band teilte lediglich mit, dass ein Song des Albums, «Shackler’s Revenge», auf dem Videospiel «Rock Band 2» zu hören ist, das im September auf den Markt kommen soll.

Quelle: DPA/sueddeutsche.de

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Einwahlstörung bei Telekom-DSL

Verfasst von Klaus Alrutz am 28. August 2008

Heute Morgen haben sich zahlreiche DSL-Kunden der Telekom über Verbindungsprobleme beschwert. Betroffen war offenbar auch 1&1; der Provider bezieht für einen Teil seiner Kunden Vorleistungen von der Telekom. Telekom-Sprecher Ralf Sauerzapf bestätigte auf Anfrage, dass heute ein Radius-Server ausgefallen sei. Ein Teil der Kunden habe sich dadurch nicht einwählen können, bestehende Verbindungen seien jedoch nicht betroffen gewesen. Die Störung ließ sich nicht regional eingrenzen, betroffen waren Kunden in allen Teilen des Bundesgebiets.

Inzwischen ist der Fehler laut Sauerzapf behoben. Trotzdem könnte es erfahrungsgemäß noch ein wenig dauern, bis sich die Situation vollständig normalisiert. Durch die Zwangstrennung der DSL-Verbindungen, die alle 24 Stunden zuschlägt, entsteht beim Ausfall eines Radius-Servers, der für die Authentifizierung zuständig ist, ein ständig wachsender Stau von Anfragen, der anschließend abgearbeitet werden muss.

Quelle: heise.de/uma/c´t

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Lange Sitzungen vor dem Computer

Verfasst von Klaus Alrutz am 28. August 2008

Jeder Fünfte sitzt Tag für Tag mindestens sechs Stunden vor dem Computer – bei der Arbeit oder zu Hause. Das ergab eine am Donnerstag veröffentlichte Forsa-Umfrage im Auftrag des Hightechverbands Bitkom. Danach nutzen 72 Prozent der Bundesbürger einen Computer. Bei den unter 30-Jährigen sind es sogar 97 Prozent. Befragt wurden 1.001 Personen ab 14 Jahre.

Besonders intensiv nutzen junge Erwachsene den Computer. Von den 18- bis 29-Jährigen verbringt mehr als jeder Dritte jeden Tag sechs Stunden oder länger am PC. Bei den 30- bis 44-Jährigen sind es nur unwesentlich weniger.

Verbandspräsident August-Wilhelm Scheer riet: «Wer lange vor dem Computer sitzt, sollte seinen Arbeitsplatz im Büro und zu Hause ergonomisch einrichten.» So könne Rückenschmerzen vorgebeugt werden.

Bei der Höheneinstellung von Schreibtisch und Stuhl sollte man darauf achten, dass Ober- und Unterschenkel sowie Ober- und Unterarme im rechten Winkel zueinander stehen. Auch ausreichender Abstand zum Bildschirm sei wichtig: PC-Nutzer sollten einen Sichtabstand von mindestens 50 Zentimeter zum Monitor einhalten. Bei größeren Geräten könne die Entfernung bis zu 80 Zentimeter betragen. Beim stationären Einsatz von einem Notebook empfiehlt der verband eine externe Tastatur, eine Maus und möglichst auch einen externen Monitor. Das Sonnenlicht sollte möglichst von der Seite kommen, um Blendungen zu vermeiden.

Quelle: AP/Yahoo

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Deutsche Internet-Nutzer werden sicherheitsbewusster

Verfasst von Klaus Alrutz am 28. August 2008

Zusehends sicherheitsbewusster werden deutsche Internet-Nutzer. Der Anteil der Anwender, die eine vom Hersteller angebotene Software – Aktualisierung durchführen, ist im Vergleich zu 2007 um fast 20 Prozent auf 74 Prozent geklettert. Seltener als einmal monatlich oder nie aktualisieren weniger als zehn Prozent der Anwender ihr Betriebssystem. Das hat jetzt die von Microsoft vorgestellte Sonderstudie „Sicher Surfen 2008: Wie schützen sich Onliner im Internet?“ ergeben, die von TNS Infratest im Auftrag der Initiative D21 durchgeführt worden ist.

Von den befragten Eltern haben 48 Prozent angegeben, ihren Kindern unter 14 Jahren Zugriff auf den Computer im Haushalt zu gewähren, 2007 lag der Anteil noch zehn Prozent höher. Von denjenigen Eltern, deren Kinder Zugriff besitzen, verwenden 48 Prozent spezielle Software oder Browser-Einstellungen zum Kinderschutz. Zwar ist dieser Wert im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von fast fünf Prozent, allerdings ist noch immer etwas mehr als die Hälfte des Nachwuchses völlig ungeschützt im Internet unterwegs. Gar keine Regeln zur Computer-Nutzung stellen drei Prozent der Erziehungsberechtigten für ihre Sprösslinge auf.

In der Initiative D21 arbeiten in Europa Politik und Wirtschaft zusammen, aus der IT-Branche gehören neben Microsoft Deutschland beispielsweise auch SAP Deutschland und Intel zu den Mitgliedern.

Quelle: Global Press/Yahoo

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Schmiergeld: Ist an den Arbeitgeber herauszugeben

Verfasst von Klaus Alrutz am 28. August 2008

Ein Arbeitnehmer ist verpflichtet, das ihm im Arbeitsverhältnis zugeflossene Schmiergeld an den Arbeitgeber herauszugeben.

Der Fall: Ein Mitarbeiter eines großen Konzernunternehmens in gehobener Funktion eines Abteilungsleiters hatte unter anderem auch die Aufgabe, Maschinen für seinen Arbeitgeber zu erwerben. Nach seinem Ausscheiden erfuhr der Arbeitgeber im Rahmen eines Steuerstrafverfahrens gegen Dritte von Schmiergeldzahlungen an den Mitarbeiter in angeblicher Höhe von etwa 500.000 Euro.

Das gegen den Abteilungsleiter im Zusammenhang mit den behaupteten Schmiergeldzahlungen eingeleitete strafrechtliche Ermittlungsverfahren wegen Betruges wurde nach erfolgter Zahlung eines Geldbetrages eingestellt. Der Arbeitgeber behauptete, der Abteilungsleiter habe von einem Zeugen in mehreren Teilbeträgen insgesamt rund 1 Mio DM in bar als Schmiergeld erhalten. Die vom ihm für bestimmte gebrauchten Maschinen vereinbarten Kaufpreise seien deutlich überhöht gewesen. Der Arbeitgeber verlangte von dem Abteilungsleiter die Herausgabe der Schmiergeldzahlungen. Mit seiner Klage hatte er Erfolg.

Das Landesarbeitsgericht: Der Arbeitgeber hat einen Anspruch auf Herausgabe des empfangenen Betrages wegen unerlaubter Eigengeschäftsführung. Darüber hinaus steht ihm die Summe auch als Schadensersatzanspruch wegen vorsätzlicher, sittenwidriger Schädigung zu. Denn einem Arbeitnehmer ist es verboten, im Geschäftsbereich des Arbeitgebers von Kunden Schmiergelder entgegenzunehmen. Der Schadensersatzanspruch besteht mindestens in der Höhe der empfangenen Gelder.

Quelle: DGB und Hessisches Landesarbeitsgericht, Urteil vom 25. Januar 2008 – 10 Sa 1195/06

Sozialticker.com

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Arbeitslosenzahl sinkt auf 3 196 000

Verfasst von Klaus Alrutz am 28. August 2008

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im August um 14 000 auf 3 196 000 gesunken. Das waren 510 000 weniger als vor einem Jahr, berichtete die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag in Nürnberg.

Die Arbeitslosenquote ging um 0,1 Punkte auf 7,6 Prozent zurück. Vor einem Jahr hatte sie noch bei 8,8 Prozent gelegen.

Der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, sagte, die positive Grundtendenz am Arbeitsmarkt halte an. Von der Abschwächung der konjunkturellen Dynamik zeige sich der Arbeitsmarkt bisher unbeeindruckt. Der Rückgang im August bewegte sich den Angaben zufolge in der Größenordnung der letzten beiden Jahre. Saisonbereinigt ist die Arbeitslosenzahl im August um 40 000 auf 3,200 Millionen zurückgegangen.

Die Zahl der Erwerbstätigen lag mit 40,31 Millionen um 560 000 über dem Vorjahreswert. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nahm binnen Jahresfrist um 596 000 auf 27,45 Millionen zu.

In Westdeutschland waren im August 2 109 000 Männer und Frauen ohne Beschäftigung. Das waren 11 000 weniger als im Juli und 335 000 weniger als im gleichen Vorjahresmonat. In Ostdeutschland gab es im August 1 087 000 Arbeitslose, 3000 weniger als im Juli und 175 000 weniger als vor zwölf Monaten. Die Arbeitslosenquote lag im Westen bei 6,3 Prozent, im Osten bei 12,8 Prozent.

Quelle: DPA/Yahoo

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Deutschland: Auch Mittelstand spürt die Abkühlung der Konjunktur

Verfasst von Klaus Alrutz am 28. August 2008

Die allmähliche Abkühlung der Konjunktur hinterlässt auch im Mittelstand Spuren. Das geht aus dem Mittelstandsreport hervor, den der Deutsche Industrie- und Handelskammertag am Donnerstag in Berlin veröffentlichte. DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben sagte, im Zuge der Finanz- und Immobilienkrise spürten exportorientierte Mittelständler immer stärker die nachlassende Dynamik auf wichtigen Exportmärkten.

«Dies kann auch die gute Positionierung des Mittelstandes auf den immer noch stark wachsenden Märkten in Mittel- und Osteuropa sowie in Teilen Asiens nicht ganz wettmachen», erklärte Wansleben. Zudem stehe die Belebung der Konsumnachfrage, die sich viele verbrauchsbezogene Branchen angesichts der Arbeitsmarktbelebung erhofft hatten, weiterhin aus, erklärte Wansleben.

Allerdings überwiege der Anteil der optimistischen Stimmen gegenüber den Pessimisten noch leicht. Das immer noch gute Investitionsklima im Inland wirke stabilisierend. «Krisengerede ist daher auch für den Mittelstand fehl am Platze», erklärte Wansleben. «Der Personalaufbau setzt sich fort, wenn auch verlangsamt.»

Der Mittelstandsreport stützt sich auf 20.000 Antworten von Unternehmen bis 500 Mitarbeitern im Frühsommer 2008.

Quelle: AP/Yahoo und http://www.dihk.de/

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Sicherheit beim Einkauf im Internet

Verfasst von Klaus Alrutz am 28. August 2008

Beim Einkaufen im Internet sollten Verbraucher schon bei der Wahl des Verkäufers Vorsicht walten lassen. Zeichen für die Seriosität eines Online-Shops sind ein Impressum mit voller Anschrift und Nennung des Geschäftsführers oder Inhabers, günstige Service-Telefonnummern und verständliche Geschäftsbedingungen, wie der Branchenverband Bitkom erläutert. Zudem sollten Versandarten, Transportkosten und Lieferzeiten klar genannt werden.

Vertrauliche Bankdaten dürfen nur über eine sichere Internetverbindung übertragen werden. Erkennbar ist diese an den Buchstaben «https» in der Adresszeile der Internetseite und an einem Schloss- oder Schlüssel-Symbol im Internetbrowser. Beim Bezahlen sollten Rechnung, Lastschrift oder Kreditkarte möglich sein, empfiehlt Bitkom. Darüber hinaus gibt es Services zur Kaufabwicklung, bei denen die Kontodaten nur einmal hinterlegt werden müssen. Vorkasse per Überweisung gilt bei Experten als riskant.

Rigoroser sind die Ratschläge von Verbraucherschützern. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten Verbraucher beim Internet-Shopping generell eine Rechnung anfordern und über diese bezahlen. Denn bei der Eingabe von Konto- oder Kreditkartennummer drohe späterer Missbrauch, erklärt die Verbraucherzentrale Hessen. Ist das Zahlen auf Rechnung nicht möglich, sollten Verbraucher sich überlegen, ob sie die Ware nicht besser im Laden kaufen.

Auf jeden Fall sollten Verbraucher einen Internet-Einkauf dokumentieren und dazu die einzelnen Bestellschritte speichern sowie E-Mails vom Händler aufbewahren. Wenn die gelieferte Ware nicht den Erwartungen entspricht, darf sie binnen zwei Wochen an den Verkäufer zurückgeschickt werden. Der muss den Kaufpreis erstatten, und auch die Rücksendekosten, wenn der Artikel mehr als 40 Euro gekostet hat.

Quelle: AP/Yahoo und http://www.bitkom.org

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Eee PC mit 10,1-Zoll-Display kommt

Verfasst von Klaus Alrutz am 28. August 2008

Ab 4. September will Asus den Eee PC 1000H verkaufen. Mit diesem Netbook setzt Asus eine starke Duftmarke gegen die rasch wachsende Netbook-Konkurrenz: helles, großes Display, lange Laufzeit, 160 GByte Speicherplatz. Das Eee PC 1000H kommt vorerst nur mit Windows XP nach Deutschland und soll 429 Euro kosten. Es ist derzeit das teuerste Netbook.

Das Netbook ähnelt äußerlich dem Eee PC 901, ist aber etwas größer. Die erste Generation der Netbooks passte fast auf ein DIN-A5-Blatt, hatte aber fast unbrauchbar kleine 7-Zoll-Displays. Das Eee PC 1000H gehört mit seinem 10,1-Zoll-Panel zu den größten Netbooks und nähert sich bis auf zwei bis drei Zentimetern bereits dem DIN-A4-Format an. Den Platz hat Asus für die Tastatur optimal genutzt. Die leicht rechteckigen Tasten erreichen etwa 90 Prozent der Größe von normalen Desktop-Tasten. Leider hat Asus offensichtlich eine zu labile Tastatur eingesetzt. Die drei Halterungen an der Ober- und Unterseite halten nicht ausreichend, was nerviges Geklapper zur Folge hat. Ein untergelegtes einlagiges Küchenpapier behebt das Problem.

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Quelle: heise.de

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Nvision: SLI für PCs ohne Nvidia Chipsatz

Verfasst von Klaus Alrutz am 28. August 2008

Am Rande des Entwicklerkongresses Nvision hat Nvidia verkündet, die SLI-Unterstützung für Intels kommenden Nehalem-Chipsatz X58 alias Tylersburg im Grafiktreiber freizuschalten. Bislang war SLI Systemen mit Nvidia-Chipsätzen oder zumindest Zusatzchips von Nvidia (Nforce100) vorbehalten. Diesen Chipsatz verbaute Intel auch beim High-End-System Skulltrail.

Allerdings wird SLI nicht zwangsläufig auf allen X58-Mainboards funktionieren. Der Board- oder Systemhersteller muss bei Nvidia ein SLI-Zertifikat erwerben und bekommt im Gegenzug einen SLI-Cookie, den er im BIOS hinterlegt. Findet der Treiber diesen Cookie vor, schaltet er SLI frei. Der SLI-Cookie soll hersteller- und nicht boardspezifisch sein.

Dabei war sich Nvidia-Sprecher Tom Peterson wohl bewusst, das dieser Schlüssel bald geknackt würde. Er kommentierte das mit „das ist es, was Enthusiasten tun“. Eine kleine Herausforderung konnte er sich auch nicht verkneifen und meinte, „es wird nicht kinderleicht zu knacken sein“, aber er selbst würde es wohl schon schaffen. Von einem echten Key wollte er ganz bewusst nicht sprechen. Geknackte SLI-Cookies dürften Nvidia kaum kümmern, denn wer sie privat einsetzen will, muss ja mindestens zwei Nvidia-Grafikkarten kaufen.

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Quelle: heise.de

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Abhängigkeit von Computern kann zu Verzögerungen führen

Verfasst von Klaus Alrutz am 28. August 2008

Computer sollen die Arbeit in vielen Bereichen des Lebens erleichtern und Abläufe beschleunigen. Wenn sie jedoch einmal nicht ordnungsgemäß funktionieren, kommt es zu unangenehmen Verzögerungen.

Registrierkassen gehören in Ladenlokalen schon lange zum Standard. Viele dieser Kassen sind heute leistungsstarke Computer, die nicht nur die Einnahmen registrieren und Belege für den Kunden drucken. Es werden Warengruppen und Produkte erfasst, um die Abverkäufe mit den Beständen des jeweiligen Ladens abzugleichen. Außerdem sind innerhalb einer Filiale oder eines größeren Geschäfts die Kassen oft miteinander vernetzt. Für das Verkaufspersonal bedeutet dies einerseits zwar eine Erleichterung, weil zum Beispiel Bestände leicht am Kassenbildschirm überprüft werden können, falls ein Kunde nach der Verfügbarkeit bestimmter Produkte fragt. Wenn der Kassen-Computer aber streikt, wird es unangenehm. Quittungen müssen dann wie in alten Zeiten nicht selten von Hand geschrieben werden. Viele Kunden sind so an gedruckte Computer-Belege gewöhnt, dass sie misstrauisch reagieren und aufgrund der längeren Wartezeiten empört sind. Zudem muss das Verkaufspersonal später nach der Instandsetzung des Computers die verkaufte Ware nachträglich eingeben, damit einerseits die Kasse im Computer-System stimmt und andererseits die gespeicherte Lagersituation auf dem korrekten Stand ist.

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Quelle: Global Press/Yahoo

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