Computerhilfe u. Info Blog

Computerhilfe und Info Blog rund um die IT u. Internetsicherheit aus Hildesheim/Niedersachsen/DE.

Weblog-Archiv für 27. August 2008

Computer auf der Internationalen Raumstation von Trojaner erwischt

Verfasst von Klaus Alrutz am 27. August 2008

Mit schädlicher Software infiziert waren offenbar mehrere Notebooks auf der internationalen Raumstation ISS. Der Trojaner soll jedoch keine wichtigen Systeme des Raumschiffs befallen haben. Bei dem Computer-Schädling soll es sich laut dem Portal „SpaceRef.com“ um das Programm „W32.Gammima.AG“ gehandelt haben. Wie der Trojaner auf die mobilen Rechner gelangt ist, darüber wird von Experten spekuliert. Das Internet als Übertragungsweg scheidet aus, weil die ISS keine Anbindung an das Web hat. Möglicherweise ist der Schädling mit einer verseuchten Software oder mittels von den Astronauten verwendeten Speicherkarten an Bord gekommen.

Die US-Raumfahrtbehörde hält den Vorfall für harmlos. In Zukunft sollen die Computer und Datenträger aber regelmäßig gründlich untersucht werden, um einen möglichen Befall mit Schädlingen frühzeitig zu erkennen.

Quelle: Global Press/Yahoo

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Bundeswehrsoldat durch Anschlag in Afghanistan getötet

Verfasst von Klaus Alrutz am 27. August 2008

Bei einem Anschlag in Afghanistan ist ein Bundeswehrsoldat ums Leben gekommen. Drei weitere Soldaten seien verletzt worden, sagte Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU). Jung nannte den Angriff auf die Patrouille im Süden des Bundeswehrlagers in Kundus einen „feigen hinterhältigen Anschlag“. In Kabul bestätigte die NATO-Truppe ISAF den Vorfall, ohne die Nationalität der Soldaten zu nennen. Einen Tag nach seiner Entführung in Afghanistan wurde ein japanischer Mitarbeiter einer Hilfsorganisation tot aufgefunden. Angehörige der jüngst getöteten französischen Soldaten reisen im September nach Afghanistan.

Der Angriff dürfe Deutschland nicht von der Aufgabe abbringen, zur Stabilität Afghanistans beizutragen, sagte Jung. Das Land dürfe nicht wieder zum „Ausbildungscamp des Terrorismus“ werden. Die vier Soldaten gehörten demnach einem Fallschirmjägerbataillon aus Zweibrücken in Rheinland-Pfalz an. Das ISAF-Kommando in Kabul bestätigte den Vorfall, nannte jedoch wie üblich nicht die Nationalität der Soldaten. Demnach explodierte eine Sprengfalle neben der Patrouille.

Deutsche Sicherheitskräfte in Afghanistan sind immer wieder Zielscheibe von Gewalttaten. Zuletzt verletzte Anfang August ein Selbstmordattentäter rund 35 Kilometer südlich von Kundus drei Bundeswehrsoldaten. Die Taliban bekannten sich zu dem Angriff. Im März waren bei einem Attentat auf ein Wiederaufbauteam in der Nähe der Stadt Kundus zwei deutsche Soldaten schwer und ein weiterer leicht verletzt worden. Mit dem Tod des deutschen Soldaten stieg die Zahl der in diesem Jahr getöteten NATO-Soldaten laut einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf 187.

Anfang vergangener Woche waren zehn französische NATO-Soldaten getötet und 21 weitere verletzt worden, als ihr Konvoi östlich von Kabul angegriffen wurden. Die Familien der getöteten Franzosen fliegen im kommenden Monat nach Afghanistan. Mehrere Opferfamilien hatten darum gebeten, sich in Afghanistan vor Ort ein Bild von der Lage machen zu können.

Einen Tag nach seiner Entführung in Afghanistan wurde ein japanischer Mitarbeiter einer Hilfsorganisation tot aufgefunden. Die Leiche sei am Mittwoch entdeckt worden und weise mehrere Schusswunden auf, sagte der Gouverneur des östlichen Bezirks Kus Kunar, Malim Maschuk, der Nachrichtenagentur AFP. Trotz des Vorfalls werde Japan seine Unterstützung für Afghanistan im gleichen Maße aufrecht erhalten, sagte ein Regierungssprecher in Tokio.

Quelle: AFP/Yahoo

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Banken-Computer mit Kundendaten verkauft

Verfasst von Klaus Alrutz am 27. August 2008

Ein Banken-Computer mit Kundendaten soll in Großbritannien über die Internet-Auktionsplattform Ebay verkauft worden sein. Die Daten gehören zu Kunden, die sich für Kreditkarten der Royal Bank of Scotland (RBS) und der NatWest Bank interessiert haben. Laut dem Magazin „Vnunet“ hat die RBS den Computer an die Firma Graphic Data weitergegeben, um eine Archivierung durchführen zu lassen. Wie ein RBS-Sprecher erklärte, hat das Unternehmen den Rechner dann offenbar an eine dritte Partei weiterverkauft. In der Firma sollen Ermittlungen laufen, wie dies geschehen konnte. Beide Firmen haben ihr Bedauern über den Zwischenfall ausgedrückt. Der Käufer des PCs, ein IT-Fachmann, war ehrlich und hat die Entdeckung der Datensätze gemeldet.

Die Daten auf dem Rechner sollen nicht verschlüsselt gewesen sein. Weshalb keine Verschlüsselungs-Software für derart sensible Informationen verwendet wird, fragen nun Kritiker. Michael Callahan von Credant, einem Hersteller von IT-Sicherheitslösungen, ist der Ansicht, dass sich ein Unternehmen bei einer Zusammenarbeit mit Drittfirmen nicht auf deren Sicherheitsvorkehrungen verlassen sollte. Verschiedene auf dem Markt erhältliche Verschlüsselungsprogramme erlauben beispielsweise die Absicherung von Dateien und Ordnern auf einem Computer.

Quelle: Global Press/Yahoo

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Immer mehr Verstöße gegen Jugendschutz im Netz

Verfasst von Klaus Alrutz am 27. August 2008

Filme von Hinrichtungen, frei zugängliche Pornos oder rechtsradikale Beiträge: Die zentrale Kontrollstelle für den Jugendschutz im Internet hat eindringlich einen besseren Schutz für Kinder und Jugendliche im weltweiten Netz angemahnt.

Im vergangenen Jahr habe die Kontrollstelle einen neuen Höchststand bei Verstößen gegen den Jugendschutz registriert, teilte jugendschutz.net am Mittwoch in Mainz bei der Vorstellung des Jahresberichts mit. Insgesamt seien 2883 Verstöße erfasst worden. Das entspreche einem Plus von zehn Prozent im Vergleich zu 2006. Dabei handelte es sich vor allem um pornografische Seiten und rechtsextreme Propaganda.

Doch nicht nur einschlägige Seiten gefährden aus Sicht der Experten Kinder und Jugendliche. Auch Online-Netzwerke wie etwa SchülerVZ, Facebook oder Youtube seien nicht ungefährlich. Kinder und Jugendliche seien von dieser Form des Mitmach-Internets fasziniert. Die Preisgabe eigener Daten berge Gefahren, vor allem seien die interaktiven Seiten eine Herausforderung für den Jugendschutz, da unzählige Teilnehmer eigene Inhalte auf diesen Seiten veröffentlichen könnten.

Die Kontrollstelle setze auf die Zusammenarbeit mit den Anbietern. So seien drei von vier Verstößen nach einem Hinweis beseitigt worden, ohne dass Aufsichtsbehörden eingreifen mussten. jugendschutz.net war 1997 von den Jugendministerien der Länder gegründet worden und ist an die Kommission für Jugendmedienschutz als Internetaufsicht angebunden. 2007 bearbeitete das Team 9200 Beschwerden und Anfragen (plus 22 Prozent) und überprüfte 7164 Websites (plus 32 Prozent). Regelmäßig werden die 65 wichtigsten Chats und Communities beobachtet.

www.jugendschutz.net

Quelle: DPA/Yahoo

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