Weit mehr als die auf den ersten Blick zu sehenden Informationen enthalten mit dem Programm „Word“ von Microsoft erstellte Dokumente. Neben den eigentlichen Textinhalten werden eine Reihe sogenannter Metadaten gespeichert, die einiges über den Ersteller des Dokuments verraten. So wird beispielsweise der Name des Autors oder die Bezeichnung von dessen Arbeitsplatz innerhalb eines Firmennetzwerks vermerkt. Auch der Titel des Dokuments sowie dessen Thema und dazugehörige Stichwörter sind in den Metadaten zu finden, sofern sie vom Verfasser angelegt worden sind.
Darüber hinaus gehören auch statistische Daten über das Dokument zu diesen Eigenschaften. So vermerkt Word beispielsweise, wie viele Seiten eine Datei umfasst, wie viele Absätze enthalten sind und wie viele Wörter oder Zeichen das jeweilige Dokument umfasst. Aufrufen lassen sich diese beschreibenden Daten eines geöffneten Dokuments im Programm-Menü unter „Eigenschaften“. Bei Office 2007 ist dieser Menüpunkt über die Office-Schaltfläche und den Eintrag „Vorbereiten“ zu finden. Dort können sie auch vom Autor bearbeitet werden, wenn er beispielsweise Stichwörter ergänzen möchte.
Wer ein Word-Dokument weitergeben möchte, dabei aber die Metadaten nicht preisgeben will, sollte aus dem Text eine PDF-Datei erzeugen. Dies ist von Word aus leicht möglich, indem das Dokument mit Hilfe eines PDF-Erzeugungs-Tools gedruckt wird. Dabei wird es nicht über den Drucker ausgegeben, die Inhalte werden stattdessen in eine PDF-Datei geschrieben. Ist ein solches Programm installiert, wird es im Druck-Menü als weitere Auswahlmöglichkeit und Alternative zum Drucker angezeigt. Im Internet finden sich zum Beispiel unter www.freeware.de kostenlose PDF-Erstellungs-Programme, die sich mit wenigen Mausklicks installieren lassen.
Quelle: Global Press/Yahoo

















































