Computerhilfe u. Info Blog

Computerhilfe und Info Blog rund um die IT u. Internetsicherheit aus Hildesheim/Niedersachsen/DE.

Weblog-Archiv für 27. Juli 2008

Online-Banking: 75 Prozent aller Portale gelten als unsicher

Verfasst von Klaus Alrutz am 27. Juli 2008

Bei sensiblen Informationen und dessen Austausch im Internet sollte jeder Verbraucher auf der Hut sein. Doch welche Möglichkeiten hat der Kunde, wenn das zu nutzende System mehrere Sicherheitslücken besitzt und dadurch quasi eine schriftliche Einladung an Cyber-Kriminelle versendet. Eine Gruppe von IT-Sicherheitsexperten haben sich die aktuelle Situation rund um die Sicherheit von Online-Banking-Diensten genauer angeschaut. Unterm Strich konnten bei drei Viertel aller untersuchten Banken massive Sicherheitslücken aufgedeckt werden. Doch nicht nur die US-Finanzinstitute sind davon betroffen. Auch hierzulande herrschen ähnliche Zustände.

Diese erschreckende Erkenntnis geht aus der Studie „Analyzing Web sites for user-visible security design flaws“ der Universität in Michigan hervor. Insgesamt wurden 214 Online-Banking-Systeme genauer betrachtet. Mehr als 75 Prozent der Bank-Websites haben Designfehler in ihrem System. Diese besagten Fehler könnten von Cyberkriminellen zu ihrem Vorteil ausgespielt werden.

weiterlesen bei gullinews

Quelle:

theregister.co.uk

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Steigende Energiepreise: Verbraucherschützer warnt

Verfasst von Klaus Alrutz am 27. Juli 2008

Die Verbraucherzentralen haben vor wachsender Armut in Deutschland wegen des drastischen Preisanstiegs für Energie und Lebensmittel gewarnt: «Ich bin sicher, dass die Armutsschwelle bei steigenden Energiepreisen nach oben gehen wird».

Das sagte der Chef des Bundesverbands der Verbraucherzentralen, Gerd Billen, vor einigen Tagen der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin. «Das Problem wird verschärft durch die Lebensmittelpreise, die meiner Meinung nach ebenfalls weiter steigen werden. Wenn nicht gleichzeitig die Einkommen steigen, wächst die Gefahr der Verarmung.» Die Folge sei, dass die Menschen beim Essen sparten. «Diese Gruppe wird in den nächsten Jahren größer werden.»

Die höheren Energiepreise führen nach Angaben des Verbraucherschützers zu großer Mehrbelastung. «Für einen Vier-Personen-Haushalt haben die steigenden Energiekosten dazu geführt, dass er über das ganze Jahr gesehen rund 1000 Euro mehr an Ausgaben für Strom, Heizung und Benzin haben wird als im letzten Jahr», sagte Billen. Es gebe schon jetzt mehrere hunderttausend Haushalte, denen pro Jahr der Strom abgestellt werde.

Die Lösung liegt für Billen aber nicht in «Kampfpreisen» für Lebensmittel, weil dies auf Kosten der Qualität oder der Erzeuger geht. «Ich habe viel Sympathie für das Anliegen der Milchbauern. Es geht hier um einen fairen Preis», sagte er.

weiterlesen bei Yahoo-Nachrichten

Quelle: DPA

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Kids als Juroren für Deutschen Kindersoftwarepreis gesucht

Verfasst von Klaus Alrutz am 27. Juli 2008

Als Juroren für den Deutschen Kindersoftwarepreis „Tommi 2008″ werden über 600 Kids gesucht. Interessenten können sich ab sofort beispielsweise über die Web-Seite des Kinder- und Jugendmagazins ZDF tivi bewerben www.tivi.de. Es geht darum, selbst Konsolen- und PC-Spiele zu testen. Auch Spielehersteller können ihre Werke vorschlagen, sofern diese zwischen dem 13. Oktober 2007 und dem 17. Oktober 2008 auf den Markt gekommen sind oder noch kommen werden. Außerdem müssen die Games mindestens bis zum 31. Dezember 2008 lieferbar sein.

Mit dem „Tommi“ sollen innovative und herausragende Kindersoftware-Titel in Deutschland, Österreich und der Schweiz geehrt werden. Berücksichtigt werden sowohl Computer- als auch Konsolen-Games. Neben den Kindern bewertet auch eine Fachjury bestehend aus Journalisten, Medienpädagogen und anderen Experten die Werke www.kindersoftwarepreis.de.

Quelle: Global Press/Yahoo

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Jugendliche: Verlust der sozialen Fähigkeiten durchs Internet?

Verfasst von Klaus Alrutz am 27. Juli 2008

Englische Forscher befürchten, dass Jugendliche, die nie eine Welt ohne World Wide Web kennen gelernt haben, kaum noch normale Kontakte knüpfen könnten. Möglicherweise entwickeln sie durch das Online-Leben eine problematische Sicht ihrer Umgebung sowie von sich selbst. Im Internet bewegt sich alles schnell, ständig finden Veränderungen statt. Auch menschliche Beziehungen sind davon betroffen: Teenager befreien sich davon mit einem Mausklick. Selbst das eigene Profil lässt sich in kürzester Zeit durch ein anderes und attraktiveres Selbst austauschen. Da wird die reale Welt, wo man lange an sich selbst und an Freundschaften arbeiten bzw. darin viel Zeit investieren muss, schnell langweilig, erklärt Dr. Ulrich Fegeler, Kinder- und Jugendarzt sowie Bundespressesprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, die Ansicht der britischen Wissenschaftler.

Dr. Himanshu Tyagi warnte auf dem jährlichen Treffen der Psychiater des Royal College in England davor, dass Kinder, die nach 1990 geboren wurden, in einer Welt aufwachsen, die von Kontakten übers Internet, wie mit Facebook oder MySpace (Social-Networking-Websites), geprägt ist. Diese Jugendlichen verlieren möglicherweise die Fähigkeit, sensibel bei sozialen Kontakten in der Wirklichkeit zu reagieren. Wenn Heranwachsende im Internet kommunizieren, dann sehen sie meist nicht, welchen Gesichtsausdruck der Gesprächspartner hat, welche Körperbewegungen und Gesten die Aussage unterstützen oder in ihrer Bedeutung verändern, befürchtet Dr. Tyagi.

Solange ein Heranwachsender aber das Internet nicht als einzige Möglichkeit sieht, Kontakte zu knüpfen und er sich darin nicht vor einer für ihn zu unerfreulichen Realität flüchten muss, kann es auch der Erweiterung seines Horizonts dienen. Um die Gefahr eines Realitätsverlusts erst gar nicht aufkommen zu lassen und auch, um Übergewicht vorzubeugen, sollten Eltern deshalb von Anfang an darauf achten, dass ihre Kinder nicht zu lange vor dem Computer sitzen, ähnlich wie beim Fernseher und bei der Spielekonsole, so Dr. Fegeler.

Quelle:

www.kinderaerzte-im-netz.de

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Privatfirmen erhielten Zugriff auf alle DNA-Profile der britischen nationalen Gendatendank

Verfasst von Klaus Alrutz am 27. Juli 2008

Großbritannien hat die größte DNA-Bank der Welt und sie in den letzten Jahren kräftig ausgebaut, da von immer größeren Personenkreisen genetische Fingerabdrücke gemacht und gespeichert werden. Bislang enthält die nationale Datenbank DNA-Profile von über 4 Millionen Personen, darunter auch von 1,8 Millionen Kindern und Jugendlichen. Gelöscht werden die Profile normalerweise auch dann nicht, wenn Verdächtigen keine Straftat nachgewiesen werden konnte. Wie sich herausgestellt hat, gibt es auch zahlreiche falsche Einträge.

Durch ein Gesuch nach dem Informationsfreiheitsgesetz hat die Abgeordnete Jenny Willott der oppositionellen Liberalen Dokumente erhalten, die zeigen, dass zumindest bei fünf Gelegenheiten seit 2004 DNA-Profile an private Firmen „ausgeliehen“ wurden. Sie hatten gebeten, die Datenbank nutzen zu dürfen, um Computerprogramme zu entwickeln. Die Profile seien, so ein Sprecher der National Policing Improvement Agency, anonymisiert gewesen, die Forschung der Firmen würde auch der Polizei zugute kommen. Kritiker monieren aber, dass die Genprofile stillschweigend ohne öffentliche Diskussion oder Zustimmung der Betroffenen weiter gegeben worden seien. Die Firmen mussten für den Zugriff zwischen 30 und 50 Pfund Verwaltungskosten zahlen.

weiterlesen bei heise-online
Quelle: heise.de

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