“Verbraucherschutzbund” sammelt per E-Mail persönliche Daten
Verfasst von Klaus Alrutz am 24. Juli 2008
Verwirrung stiften derzeit E-Mails mit dem Absender “Verbraucherschutzbund”. Mit ihnen wird ein Schlankheitsmittel beworben, dessen Weiterverkauf gleichzeitig als Nebenjob angepriesen wird. “Diese Mails kommen nicht von uns”, betont Christiane Manthey von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Da der Kontakt-Button in der Nachricht auf eine rumänische E-Mail-Adresse weiterleitet, vermuten die Verbraucherschützer unseriöse Machenschaften und raten dringend von einer Antwort ab. Mit der Weitergabe persönlicher Daten über das Internet sollte man sehr zurückhaltend sein, weil damit viel Missbrauch getrieben werden kann.
Die vorformulierte Antwort-E-Mail fordert die vollständige Angabe von Name, Adresse sowie Telefonnummern für Festnetz und Handy – nur dann sei mit einer Bearbeitung zu rechnen. Hier werden auf jeden Fall Daten gesammelt, vermutet Manthey. Ob man im Gegenzug für die Preisgabe seiner Daten wirklich zur “kostenfreien Präsentation” des Schlankheitsmittels und des Vertriebssystems eingeladen wird, bleibt offen. Im vorliegenden Fall bleibt unklar, wer wirklich hinter dem zweifelhaften Angebot steckt. Zudem seien die Versprechungen zur Gewichtsreduktion völlig unrealistisch, auch werde nicht deutlich, wie viel Geld mit welcher Art von “Wenigtun” verdient werden soll.
Quelle: Global Press/Yahoo

















































