Computerhilfe u. Info Blog

Computerhilfe und Info Blog rund um die IT u. Internetsicherheit aus Hildesheim/Niedersachsen/DE.

Weblog-Archiv für 21. Juli 2008

StudiVZ: Klage von Facebook «haltlos»

Verfasst von Klaus Alrutz am 21. Juli 2008

Das Online-Netzwerk studiVZ hat den Vorwurf zurückgewiesen, bei dem amerikanischen Konkurrenten Facebook abgekupfert zu haben.

Facebook wirft der zur Holtzbrinck-Gruppe gehörenden deutschen Plattform nach Medienberichten in einer Klage vor, das Erscheinungsbild des Netzwerks sowie Funktionen und Dienste kopiert zu haben. «Die Klage ist uns offiziell noch nicht zugestellt worden», sagte studiVZ-Chef Marcus Riecke am Montag der dpa. «Wir sehen dem weiteren Verlauf der Dinge aber gelassen entgegen.» Die in den Medien genannten Vorwürfe hatte die Plattform zuvor als «haltlos» zurückgewiesen.

Auch studiVZ hatte von den Vorwürfen erst aus den Medien erfahren. «Dass Facebook über die Presse spielt, finden wir schon sehr erstaunlich», sagte Riecke. Dies lege die Vermutung nahe, dass der Konkurrent nach fehlendem Erfolg in Deutschland es nun auf juristischem Wege versucht. «Wir haben ein hocherfolgreiches Produkt», sagte Riecke. Die Plattform studiVZ allein zähle 5,6 Millionen Nutzer, in der Summe komme man auf weit über 10 Millionen Nutzer. Das erst vor vier Monaten gestartete MeinVZ sei noch schneller als SchülerVZ gewachsen und habe heute bereits mehr als eine Million Mitglieder.

Einem Bericht der «Financial Times» vom Wochenende zufolge hat Facebook eine 116-seitige Klageschrift bei einem US-Bezirksgericht in San Jose (Kalifornien) eingereicht. Darin heiße es, dass «ein großer Teil des Erfolgs» von studiVZ «dem Kopieren und dem Missbrauch von Facebooks geistigem Eigentum geschuldet» sei. Zudem werde dem Online-Netzwerk vorgeworfen, es habe sich unrechtmäßig Daten über Facebooks Computersysteme und Netze verschafft. Facebook verlange Schadenersatz, schreibt die Zeitung.

Vorsorglich habe studiVZ am Freitag Feststellungsklage beim Landgericht Stuttgart eingereicht. Auf diesem Wege sollen deutsche Gerichte feststellen, dass die erhobenen Vorwürfe nicht zutreffend sind und gegebenenfalls Deutschland als Gerichtsstand festsetzen.

Facebook will seine Reichweite in Europa stark ausbauen. Die Plattform ist seit März neben Englisch auch auf Spanisch und Deutsch verfügbar. Im Mai zählte Facebook weltweit 65 Millionen aktive Nutzer. In Deutschland kam die Plattform im ersten Quartal auf rund 1,2 Millionen Besucher. Das Netzwerk war von dem damaligen Harvard-Studenten Mark Zuckerberg ursprünglich als studentische Plattform entwickelt worden, um besser mit den eigenen Freunden und Mitstudenten kommunizieren zu können. Allerdings war Zuckerberg pikanter Weise selbst auch schon dem Vorwurf des Ideenklaus ausgesetzt: Zwei Kommilitonen hatten für sich beansprucht, die Erfinder des Facebook-Netzes zu sein.

studiVZ wurde 2005, rund eineinhalb Jahre nach Facebook, als Studentenprojekt gestartet und war später von der Holtzbrinck-Gruppe gekauft worden. Soziale Netzwerke wie Facebook und StudiVZ gelten wegen des potenziellen Werbemarkts auf den Netzwerkseiten als hoch attraktiv. Microsoft hatte sich eine Beteiligung von 1,6 Prozent an Facebook 240 Millionen Dollar kosten lassen.

Quelle: DPA

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telegate kooperiert mit Google

Verfasst von Klaus Alrutz am 21. Juli 2008

Die zweitgrößte deutsche Telefonauskunft telegate hat eine strategische Allianz mit der Internet-Suchmaschine Google geschlossen.

Durch die Kooperation können die Kontaktdaten von Firmen künftig auf Wunsch sowohl bei den Branchenverzeichnissen von telegate als auch bei Google vermarktet werden. «Firmen werden so besser über die Suchmaschine gefunden», teilte die telegate AG am Montag in München mit.

Der Telekom-Konkurrent will dadurch vor allem seine Position als Anbieter von lokalen Informationen verbessern. Nach Angaben des Unternehmens hat die lokale Suche nach Kontaktdaten von Restaurants, Firmen oder anderen Dienstleistern stark zugenommen. Besonders das Abrufen von Daten über Internet oder Handy gewinne an Bedeutung. Jeder dritte Deutsche surfe bereits online, statt das Telefon zu nutzen.

Quelle: DPA

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CCC fordert Abschaffung des „Hackerparagraphen“

Verfasst von Klaus Alrutz am 21. Juli 2008

Der Chaos Computer Club (CCC) hat dem Bundesverfassungsgericht eine Stellungnahme (PDF-Datei) zu den Auswirkungen des so genannten Hackerparagraphen 202c StGB vorgelegt. Seit Inkrafttreten des Paragraphen im August vergangenen Jahres gebe es ein größeres Risiko eines Ermittlungsverfahrens für jemanden, der Sicherheitslücken findet oder erforscht, heißt es in einer CCC-Mitteilung. Dadurch würden entdeckte Sicherheitsprobleme immer weniger freiwillig preisgegeben, die Die IT-Sicherheit in Deutschland verschlechtere sich.

Der Gesetzgeber habe sein Ziel der Verbesserung der IT-Sicherheitslage verfehlt. Langfristig werde Deutschland zum Ziel von Kriminellen und zum Einfallstor für Wirtschaftsspionage, da die Computernetze nicht mehr wirksam verteidigt werden können, kommentiert der Sprecher des CCC, Frank Rieger. Um den IT-Standort nicht zu gefährden, müsse der Paragraph 202c StGB daher schnellstens abgeschafft werden. Verfassungsrechtlich bedenklich sei der Paragraph, da er die Berufsfreiheit sowie die Forschungs- und Pressefreiheit erheblich einschränke.

weiterlesen bei heise-online

Quelle: heise.de

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DIHK-Umfrage: Noch mehrere tausend Lehrstellen frei

Verfasst von Klaus Alrutz am 21. Juli 2008

Auf dem Lehrstellenmarkt sind noch Tausende Jobs zu haben. Die Chancen einen Ausbildungsplatz zu bekommen, sind nach einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) so gut wie lange nicht mehr. Interessenten sollten sich schnell bewerben.
Wenige Wochen vor Beginn des neuen Lehrjahres zum 1. August und 1. September suchen viele Unternehmen noch Auszubildende. Wie die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf die Erhebung des DIHK meldet, sind bundesweit noch Tausende Lehrstellen nicht besetzt. Das Angebot sei in zahlreichen Städten deutlich größer als im Vorjahr.

So gebe es in Erfurt mit 1102 noch freien Plätzen 245 Prozent mehr Stellen als 2007. In Gera liegt das Plus laut DIHK bei 200 Prozent (noch 180 unbesetzte Lehrstellen), in Cottbus bei 75 Prozent (465 Stellen), in Suhl bei 60 Prozent (665 Stellen).
Auch in der Hauptstadt Berlin gibt es der Umfrage zufolge mit 1519 freien Ausbildungsplätzen rund ein Drittel mehr unbesetzte Stellen als im Vorjahr. Gesucht würden vor allem Lehrlinge für die Branchen Einzelhandel, Gastronomie, Metall, Technik/IT sowie Bürofachkräfte.
Der Präsident des DIHK, Ludwig Georg Braun, forderte Schulabgänger ohne Lehrstelle auf, sich rasch zu bewerben. Der Zeitung sagte Braun: „Es sind so viele Plätze frei wie schon lange nicht mehr.“ Auch sogenannte Aschenputtel-Berufe abseits der Modeberufe könnten sich als „das große Los“ erweisen.

Quelle: RP-Online

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