Computerhilfe u. Info Blog

Computerhilfe und Info Blog rund um die IT u. Internetsicherheit aus Hildesheim/Niedersachsen/DE.

Weblog-Archiv für 18. Juli 2008

Medienaufsicht nimmt Günther Jauch vom Schirm

Verfasst von Klaus Alrutz am 18. Juli 2008

SKL-Show soll gegen neue Glücksspielregeln verstoßen – Auch andere TV-Sendungen gefährdet.

Der erfolgreiche Showmaster Günther Jauch muss künftig vermutlich auf eine lukrative Einkommensquelle verzichten. Der Privatsender RTL hat die von Jauch moderierte und für Ende August geplante nächste Ausgabe der „5 Millionen SKL-Show“ aus dem Programm gestrichen, wie RTL-Chefin Anke Schäferkordt sagte. Zuvor hatte die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) dem Privatsender mitgeteilt, dass die von der Süddeutschen Klassenlotterie (SKL) gesponserte Show nach Ansicht der Medienaufsicht gegen den seit Anfang 2008 geltenden Glücksspielstaatsvertrag verstoße.

Damit ziehen die neuen Auflagen für Glücksspielbetreiber erstmals negative Konsequenzen auch für die Länder nach sich, die sich so vehement dafür eingesetzt hatten: Nachdem das Verfassungsgericht 2006 das Glücksspielmonopol nur dann für zulässig erklärte, wenn die staatlichen Lottofirmen effektiv die Spielsucht bekämpfen würden, hatten sich die Länder für ein umfangreiches Werbeverbot stark gemacht. Seither darf im TV und per Telefon nicht mehr für Lotterien geworben werden.

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Quelle: Welt.de

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Steuerfahnder ermitteln angeblich gegen Verona Pooth

Verfasst von Klaus Alrutz am 18. Juli 2008

In der Affäre um die Millionen-Pleite ihres Ehemannes Franjo Pooth ist nun offenbar auch Verona Pooth ins Visier der Fahnder geraten. Die Steuerfahndung Düsseldorf ermittle gegen Verona Pooth wegen des Verdachts der Beihilfe zur Steuerhinterziehung, berichtete die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf Justizkreise. Demnach untersuchen die Steuerfahnder, ob Verona Pooth jahrelang private aber auch geschäftliche Ausgaben ihrer Firma über das Firmen-Konto ihres Mannes abwickeln ließ. Diese Ausgaben sollen gegenüber dem Finanzamt als Betriebsausgaben von der Elektronikfirma „Maxfield“ deklariert worden sein.

Dabei geht es laut „Bild“ um Reisen, Anschaffungen sowie die Dienste ihres Chauffeurs und Leibwächters, die von „Maxfield“ bezahlt worden sein sollen. Auf entsprechende Hinweise stießen die Fahnder nach der Hausdurchsuchung beim Ehepaar Pooth. Außerdem soll Verona Pooth Mitarbeiter der Firma ihres Mannes für ihr eigenes Unternehmen „Verona’s Dreams“ beschäftigt haben, ohne sie dafür extra zu bezahlen.

Verona Pooths Ehemann Franjo hatte sich nach der Pleite von „Maxfield“ selbst wegen Steuerhinterziehung angezeigt. Bei der Selbstanzeige geht es um seine private Einkommenssteuererklärung, die Gewerbesteuererklärung seiner Firma „Maxfield“ sowie sein Unternehmen „HK Consulting Agency“, von der die Fahnder glauben, das sie eine reine Briefkastenfirma sein soll.

Quelle: AFP

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EU weitet Wettbewerbs-Vorwürfe gegen Intel aus

Verfasst von Klaus Alrutz am 18. Juli 2008

Die EU-Kommission hat ihre Wettbewerbs-Vorwürfe gegen den weltgrößten Chiphersteller Intel ausgeweitet. Die europäischen Wettbewerbshüter legen Intel nun drei neue Vergehen zur Last, wie sie am Donnerstag in Brüssel mitteilten.

Intels Ziel sei es gewesen, den Konkurrenten AMD aus dem Markt zu drängen. Zum einen habe der Chip-Konzern einem führenden europäischen PC – Händler erhebliche Rabatte eingeräumt, unter der Bedingung, dass dieser nur Computer mit Intel-Chips verkauft. Außerdem habe der US-Konzern einen Hersteller dafür bezahlt, dass er die Markteinführung einer Produktlinie mit einem AMD-Prozessor verzögert habe, erklärte die Kommission.

Dieser nicht namentlich genannte Hersteller habe ebenfalls Rabatte erhalten. Deren Bedingung sei gewesen, dass er sich mit Prozessoren für seine Notebook – Serie komplett bei Intel eindecke, hieß es. Auch der Name des Handelsunternehmens wurde nicht genannt. Bei Durchsuchungen im Februar hatten die EU-Ermittler neben Intel-Büros in Deutschland auch die zum METRO-Konzern gehörende Media-Saturn-Holding aufgesucht.

Intel beherrscht mit seinen Prozessoren mindestens drei Viertel des Marktes. AMD ist mit etwa 20 Prozent Marktanteil weit kleiner. Die Wettbewerbsermittlungen gehen auf Beschwerden von AMD zurück. Wenn die EU-Kommission zu dem Schluss kommt, dass Intel gegen Wettbewerbsregeln verstoßen hat, drohen hohe Strafen, die bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes ausmachen können.

Erste Vorwürfe gegen Intel hatte die Kommission im Juli 2007 erhoben. Damals hieß es unter anderem, Intel habe mehreren Herstellern Rabatte gewährt, wenn sie die Prozessoren hauptsächlich bei dem Marktführer kauften, und Server-Chips im Schnitt unter den Produktionskosten angeboten.

Intel äußerte sich enttäuscht zu den neuen Vorwürfen. Der zweite Brief aus Brüssel lege nahe, dass die Kommission die Position von AMD unterstütze. Der Konzern habe stets entsprechend den Gesetzen und im Sinne des Wettbewerbs gehandelt. Und die Rabatte hätten den Kunden niedrigere Preise gebracht. Man sei zuversichtlich, die Anschuldigungen als unbegründet widerlegen zu können. Intel hat nun acht Wochen Zeit, zu den Vorwürfen der Kommission formell Stellung zu nehmen.

Quelle: DPA

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Microsoft mit Umsatz- und Gewinnsprung

Verfasst von Klaus Alrutz am 18. Juli 2008

Der weltgrößte Software – Konzern Microsoft kann dank guter Geschäfte mit seinem Windows-System Gewinn und Umsatz weiter kräftig steigern. Der Überschuss kletterte in dem Ende Juni abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal um 42 Prozent auf 4,3 Milliarden Dollar (2,7 Mrd Euro).

Der Umsatz sei im Vergleich zum Vorjahr auch dank der Dollar-Schwäche um 18 Prozent auf 15,8 Milliarden Dollar gestiegen, gab Microsoft am Donnerstag nach US-Börsenschluss in Redmond (Bundesstaat Washington) bekannt. Der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr enttäuschte die Anleger jedoch.

Im laufenden Quartal erwartet Microsoft einen Gewinn je Aktie von 0,47 bis 0,48 Dollar bei einem Umsatz von bis zu 14,9 Millionen Dollar. Experten hatten mit mehr gerechnet. Auch mit seinem Gewinn je Aktie im vergangenen Quartal verfehlte Microsoft die Schätzungen der Analysten knapp. Die Aktie kam nachbörslich deutlich unter Druck.

Microsoft scheiterte zuletzt mehrfach mit dem Versuch einer milliardenschweren Übernahme des Internet-Konzerns Yahoo!. Der Software-Riese sucht nach neuen Wachstumsfeldern im Web und wollte mit dem Kauf von Yahoo! der großen Dominanz des Rivalen Google bei lukrativen Anzeigen im Umfeld von Internet-Suchergebnissen ein Ende machen.

Microsoft-Finanzchef Chris Liddell nannte am Donnerstag eine Einigung mit Yahoo! auch auf lediglich einen Teilkauf inzwischen weniger wahrscheinlich. Microsoft werde daher bei der Internet-Suche auf eigene Faust wachsen. Microsoft nahm laut Berichten unterdessen Gespräche mit dem zum Time-Warner-Konzern gehörenden Internetportal-Betreiber AOL auf. Thema sei ein möglicher Zusammenschluss im Online-Geschäft.

In der noch relativ kleinen Online-Sparte von Microsoft fiel im vergangenen Quartal erneut ein Verlust an. Auch der Bereich rund um die Spiele – Konsole Xbox lag zuletzt im Minus, schaffte es aber im Gesamtjahr die schwarzen Zahlen.

Der wichtige Konzernbereich rund um die Windows-Betriebssysteme mit der neuesten Version Vista steigerte den Umsatz um fast 15 Prozent. Microsoft profitierte dabei auch von einem starken Wachstum des PC-Marktes vor allem durch den Boom bei Notebooks. Damit konnte der Software-Konzern zumindest vorerst Bedenken widerlegen, eines seiner Kernprodukte zeige Ermüdungserscheinungen. Stark präsentierte sich zudem der Server-Bereich mit einem Umsatzplus von 21 Prozent. Die ebenfalls große Sparte mit den Office-Anwendungen steigerte die Erlöse zwar um fast 14 Prozent, blieb damit aber etwas unter den Erwartungen.

Im Gesamtjahr 2007/2008 (30. Juni) steigerte Microsoft den Überschuss um 26 Prozent auf 17,7 Milliarden Dollar. Der Umsatz wuchs um 18 Prozent auf 60,4 Milliarden Dollar.

Quelle: dpa

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AMD bekommt neuen Chef

Verfasst von Klaus Alrutz am 18. Juli 2008

Der Hersteller für Computer – Chips, AMD, bekommt nach einem Milliardenverlust einen neuen Chef. Das Unternehmen werde künftig von Dirk Meyer geführt, teilte der Intel-Konkurrent nach US-Börsenschluss am Donnerstag mit.

Der 46-Jährige war bisher für das operative Geschäft zuständig. Kurz vor Bekanntgabe des Chefwechsels hatte AMD für das zweite Quartal einen Verlust von knapp 1,19 Milliarden Dollar gemeldet. Das war doppelt so viel wie ein Jahr zuvor. Der Umsatz stieg um drei Prozent auf 1,349 Milliarden Dollar.

Der langjährige Konzernchef Hector Ruiz werde den Vorsitz im Verwaltungsrat behalten, hieß es weiter. Der 62-jährige Ruiz, ein früherer Motorola-Manager, führte AMD seit April 2002. Unter seiner Ägide rückte AMD zu einem stärkeren Konkurrenten für Intel auf und konnte den unangefochtenen Marktführer zeitweise unter Druck setzen.

Zuletzt geriet AMD aber technologisch teilweise in Rückstand zu Intel. Unter anderem gab es bei einem neuen wichtigen Chip einen Konstruktionsfehler, der erst behoben werden musste. Zudem bereitet dem Chipkonzern die 5,4 Milliarden Dollar teure Übernahme des Grafikkarten-Spezialisten ATI Kopfschmerzen. AMD lud sich wegen ATI hohe Schulden auf, musste milliardenschwere Abschreibungen vornehmen und die erhofften Synergie-Effekte konnten bisher nicht erzielt werden.

Den hohen Verlust im zweiten Quartal führte AMD vor allem auf das abgetrennte Geschäft mit Prozessoren für mobile Geräte und TV-Technik zurück. Im fortgeführten Geschäft habe es einen Quartalsverlust von lediglich 269 Millionen Dollar gegeben nach 531 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Finanzchef Robert Rivet sprach von einem finanziell enttäuschenden Quartal. Allerdings kämen die neuen AMD-Produkte gut bei den Kunden an und man spüre insgesamt eine positive Dynamik.

Meyer war 1995 zu AMD gekommen. Er habe damals den Athlon-Prozessor mitentworfen, der bei der Taktfrequenz als erster die Marke von 1 GHz geknackt habe. Von 2001 bis 2006 war Meyer für das Kerngeschäft mit Prozessoren zuständig. Er galt bereits als wahrscheinlicher Nachfolger für Ruiz.

Im gesamten ersten Halbjahr stieg der AMD-Umsatz um 15 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar. Der Verlust weitete sich auf knapp 1,55 Milliarden Dollar aus nach 1,2 Milliarden vor einem Jahr.

Quelle: dpa

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