Drahtlose Internet-Zugänge erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Ein sogenanntes WLAN ermöglicht es, innerhalb einer Wohnung oder eines Hauses von verschiedenen Stellen ohne jedes Kabel auf das Web zuzugreifen. Die Reichweite erstreckt sich oft auch in die Nachbarwohnungen, so dass Fremde heimlich mitsurfen könnten, wenn das WLAN nicht entsprechend gesichert wird. Diese Sicherung vorzunehmen, ist für den Laien aber nicht unbedingt einfach. Es empfiehlt sich, einen Experten zu Rate zu ziehen, der die entsprechenden Einstellungen vornimmt. Zwar kostet es meist Geld, einen solchen Fachmann mit der sicheren Installation zu beauftragen. Aber das Geld ist gut investiert, denn ein ungesichertes WLAN stellt ein großes Risiko dar.
Nutzt etwa ein Nachbar heimlich die Leitung, um urheberrechtlich geschützte Inhalte wie Filme oder Musik aus Online-Tauschbörsen herunterzuladen, werden die Internet-Zugangsdaten des eigentlichen Anschlussinhabers gespeichert. Fliegt die Urheberrechtsverletzung auf, könnte der Inhaber des Anschlusses plötzlich unerfreuliche Post von einem Anwalt erhalten. Und Rechtsstreitigkeiten rund um Raubkopien von Filmen und Musikstücken werden rasch sehr teuer.
Auch andere Sicherheitsrisiken gehen von einem nicht ordnungsgemäß eingerichteten Funknetzwerk aus. Für Kriminelle ist es leicht, sich in das System zu hacken. Datendiebstahl könnte dann ebenso die Folge sein wie der sogenannte Identitätsdiebstahl. Gibt sich ein Fremder im Internet als jemand anderes aus, indem er dessen Zugangsdaten zu sozialen Netzwerken oder kommerziellen Portalen nutzt, kann dies nicht nur teuer werden, sondern auch rufschädigend sein. Bei der WLAN-Installation sollte deshalb nicht am falschen Ende gespart und lieber ein versierter Kenner zu Rate gezogen werden.
Quelle: Global Press/Yahoo

















































