Computerhilfe u. Info Blog

Computerhilfe und Info Blog rund um die IT u. Internetsicherheit aus Hildesheim/Niedersachsen/DE.

Weblog-Archiv für 2. Juli 2008

Tauschbörsen-Anbieter zockt Nutzer ab

Verfasst von Klaus Alrutz am 2. Juli 2008

Kunden des im slowakischen Bratislava ansässigen Betreibers Oxyron s.r.o., die dessen Tauschbörsen-Angebot Fastload.tv nutzen, erhalten nach einem Bericht des Nachrichtenportals Netzwelt.de Rechnungen. Darin gibt der Betreiber vor, dass gegen den Accountinhaber eine „Ermittlungsanfrage der Generalstaatsanwaltschaft in einem Strafverfahren“ vorliege, das von der GVU initiiert worden sei. Oxyron sei nicht auskunftspflichtig, man schätze und achte die Anonymität seiner User.

Allerdings will man sich diese Wertschätzung und Achtung vergolden lassen: Rund 350 Euro für Rechtsberatungs- und Übersetzungskosten möge der Kunde springen lassen und außerdem eine Unterlassungserklärung unterzeichnen, damit man die Daten nicht weitergebe. „Sofern Sie dieser Aufforderung nachkommen, bleibt dieser einmalige Rechtsverstoß für Sie ohne Konsequenzen.“ Anderenfalls berechne die GVU bereits bei wenigen Mediendateien 5000 Euro.

Die Betreiber von Oxyron könnten indes selbst Besuch von der Staatsanwaltschaft bekommen. Das Schreiben, mit dem der Kunde zur Zahlung gedrängt wird, erfüllt nach Ansicht von befragten Juristen möglicherweise selbst den Straftatbestand des Betrugs und der Nötigung, eventuell sogar der Erpressung. Betroffene sollten keinesfalls zahlen, die Unterlassungserklärung nicht abgeben und einen Anwalt konsultieren, raten sie unisono.

Quelle: heise-online

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Geldautomatennetz der Citibank gehackt

Verfasst von Klaus Alrutz am 2. Juli 2008

Unbekannte haben sich Zugriff das bankinterne Geldautomatennetz der Citibank verschafft und PIN-Daten abgefangen. Dies berichtet die New York Times in ihrer Online-Ausgabe. Der Zugriff erfolgte demnach über die Netzwerkverbindungen der in der US-Handelskette 7-Eleven ausgestellten Automatensysteme der Bank. An die PINs seien die Betrüger gelangt, indem sie die Gegenstellen attackierten, welche die PINs gegenüber den Automaten autorisieren. Die Diebe hätten sich so um mehrere Millionen US-Dollar bereichern können, heißt es weiter. Über die Zahl der betroffenen Citibank-Kunden ist nichts bekannt.

weiterlesen bei heise-online

Quelle: heise.de

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Verbraucher und Service: In Online-Netzwerken auf Datenschutz achten

Verfasst von Klaus Alrutz am 2. Juli 2008

Mitglieder von Online-Netzwerken sollten vorsichtig mit ihren Daten umgehen. In jedem Fall sollten sie die Datenschutzerklärung des Anbieters genau lesen. Darauf weist der IT-Branchenverband Bitkom hin.

Die Netzwerke verlangen meist zumindest die Angabe von Name, Anschrift und E-Mail-Adresse. Das beugt dem Missbrauch der Plattformen vor. Eine Nutzung unter Pseudonym ist in der Regel nicht erlaubt. Allerdings dürfen registrierte Adressdaten nicht frei für jedermann im Internet lesbar sein. Dafür braucht der Anbieter eine ausdrückliche Erlaubnis des Nutzers. Die Profile dürfen sich auch nicht mit Suchmaschinen finden lassen. Auch das darf nur auf ausdrücklichen Wunsch des Mitglieds möglich sein.

Persönliche Fotos sollten Nutzer nur guten Online-Bekannten zeigen. Ein Partyfoto aus dem Internet kann später bei der Bewerbung um einen Job schaden. Nach Angaben von Bitkom haben bereits zwölf Prozent aller Erwachsenen und Jugendlichen ein persönliches Profil in einem der Netzwerke gespeichert, die es für Schüler, Studenten, Geschäftsleute oder auch Autofahrer gibt.

Quelle: AP/Yahoo

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Steiff holt Kuscheltier-Produktion nach Deutschland zurück

Verfasst von Klaus Alrutz am 2. Juli 2008

Der Stofftier-Hersteller Steiff holt seine vor vier Jahren zum Teil nach China ausgelagerte Produktion wieder zurück nach Deutschland. Für komplizierte Schnitte habe sich die Produktion in China nicht geeignet. Hinzu kam das Problem langer Lieferzeiten. Die Kuscheltiere waren per Schiff bis zu drei Monate unterwegs, sagte Firmenchef Martin Frechen den „Stuttgarter Nachrichten“. Für Verkaufserfolge wie den Eisbären Knut, der binnen weniger Monate 80.000 Mal bestellt worden war, eine zu lange Wartezeit.

Als China im vergangenen Jahr wegen gesundheitsgefährdendem Spielzeug in die Schlagzeilen kam, beschloss Steiff das Ende der Produktion in Fernost. Steiff hatte im Jahr 2004 begonnen, in China zu bestellen, und dies vor allem mit den Kosten begründet. Um die Qualität der Kuscheltiere zu gewährleisten, wurden Mitarbeiter vom Stammsitz der Firma in Giengen an der Brenz in Baden-Württemberg nach China geschickt. Steiff habe „sehr detaillierte Vorgaben gemacht und die Produktion und Materialproben geprüft“, sagte Frechen den „Stuttgarter Nachrichten“. Trotzdem sei seine Firma nicht zufrieden gewesen.

Qualität zähle für Steiff mehr als Kostenersparnis. „Wir sind in der glücklichen Lage, dass unsere Kunden für einen Steiff-Teddy gern ein paar Euro mehr bezahlen als für ein Kuscheltier der Konkurrenz“, sagte Frechen der Zeitung weiter. Der Manager versucht seit zwei Jahren, die Traditionsmarke mit dem Knopf im Ohr nach Umsatzeinbrüchen wieder auf Erfolgskurs zu bringen.

Quelle: AFP/Yahoo

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Fünf kritische Patches für Firefox 2

Verfasst von Klaus Alrutz am 2. Juli 2008

Mit der neuen Version Firefox 2.0.0.15 beseitigt das Mozilla-Team insgesamt zwölf Sicherheitsprobleme, von denen fünf als kritisch markiert sind, also das Einschleusen von fremden Code ermöglichen könnten. Was hinter den einzelnen Patches steckt, verraten die Entwickler noch nicht; die Links zu den konkreten Fehlerbeschreibungen führen derzeit noch ins Leere.

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Quelle: heise.de

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