Verfasst von Klaus Alrutz am 2. Juli 2008
Mitglieder von Online-Netzwerken sollten vorsichtig mit ihren Daten umgehen. In jedem Fall sollten sie die Datenschutzerklärung des Anbieters genau lesen. Darauf weist der IT-Branchenverband Bitkom hin.
Die Netzwerke verlangen meist zumindest die Angabe von Name, Anschrift und E-Mail-Adresse. Das beugt dem Missbrauch der Plattformen vor. Eine Nutzung unter Pseudonym ist in der Regel nicht erlaubt. Allerdings dürfen registrierte Adressdaten nicht frei für jedermann im Internet lesbar sein. Dafür braucht der Anbieter eine ausdrückliche Erlaubnis des Nutzers. Die Profile dürfen sich auch nicht mit Suchmaschinen finden lassen. Auch das darf nur auf ausdrücklichen Wunsch des Mitglieds möglich sein.
Persönliche Fotos sollten Nutzer nur guten Online-Bekannten zeigen. Ein Partyfoto aus dem Internet kann später bei der Bewerbung um einen Job schaden. Nach Angaben von Bitkom haben bereits zwölf Prozent aller Erwachsenen und Jugendlichen ein persönliches Profil in einem der Netzwerke gespeichert, die es für Schüler, Studenten, Geschäftsleute oder auch Autofahrer gibt.
Quelle: AP/Yahoo
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Verfasst von Klaus Alrutz am 2. Juli 2008
Der Stofftier-Hersteller Steiff holt seine vor vier Jahren zum Teil nach China ausgelagerte Produktion wieder zurück nach Deutschland. Für komplizierte Schnitte habe sich die Produktion in China nicht geeignet. Hinzu kam das Problem langer Lieferzeiten. Die Kuscheltiere waren per Schiff bis zu drei Monate unterwegs, sagte Firmenchef Martin Frechen den „Stuttgarter Nachrichten“. Für Verkaufserfolge wie den Eisbären Knut, der binnen weniger Monate 80.000 Mal bestellt worden war, eine zu lange Wartezeit.
Als China im vergangenen Jahr wegen gesundheitsgefährdendem Spielzeug in die Schlagzeilen kam, beschloss Steiff das Ende der Produktion in Fernost. Steiff hatte im Jahr 2004 begonnen, in China zu bestellen, und dies vor allem mit den Kosten begründet. Um die Qualität der Kuscheltiere zu gewährleisten, wurden Mitarbeiter vom Stammsitz der Firma in Giengen an der Brenz in Baden-Württemberg nach China geschickt. Steiff habe „sehr detaillierte Vorgaben gemacht und die Produktion und Materialproben geprüft“, sagte Frechen den „Stuttgarter Nachrichten“. Trotzdem sei seine Firma nicht zufrieden gewesen.
Qualität zähle für Steiff mehr als Kostenersparnis. „Wir sind in der glücklichen Lage, dass unsere Kunden für einen Steiff-Teddy gern ein paar Euro mehr bezahlen als für ein Kuscheltier der Konkurrenz“, sagte Frechen der Zeitung weiter. Der Manager versucht seit zwei Jahren, die Traditionsmarke mit dem Knopf im Ohr nach Umsatzeinbrüchen wieder auf Erfolgskurs zu bringen.
Quelle: AFP/Yahoo
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