Computerhilfe u. Info Blog

Computerhilfe und Info Blog rund um die IT u. Internetsicherheit aus Hildesheim/Niedersachsen/DE.

Weblog-Archiv für 1. Juli 2008

Unerwünschte Post: 100.000 Schrott-Mails nach Spam-Experiment

Verfasst von Klaus Alrutz am 1. Juli 2008

Was passiert eigentlich, wenn man immer und überall seine E-Mail-Adresse hinterlässt? Ein Sicherheitsunternehmen machte jetzt den Test: In einem ungewöhnlichen Experiment haben sich 50 Menschen aus zehn Ländern im Internet mit Werbe-Mails zuschütten lassen.
Am Ende wunderten sie sich über nichts mehr. Nicht über Körperteile, die sich problemlos verlängern lassen, nicht über Lottogewinne ohne vorherigen Spieleinsatz, und nicht über reiche Verwandte aus Nigeria, die plötzlich verstorben sind und dessen Erbe doch transferiert werden müsse. Allerdings gebe es da noch Verfahrenskosten, die vorher bitte schön überwiesen werden müssten.

50 Internetnutzer aus zehn Ländern hat der IT-Sicherheitsspezialist McAfee ausgewählt, mit E-Mail-Adressen und Kreditkarten ausgestattet und in die Welt des Spam geschickt, wie unerbetene Werbe-Mails genannt werden. Sie sollten ihre Spam-Filter ausschalten, auf schmuddelige Internetseiten surfen und an Glücksspielen teilnehmen. Hemmungsloses Websurfen, wie man es sich heute kaum noch traut. Zu recht wohl.

Denn das Ergebnis ist beeindruckend: Mehr als 100.000 Werbemails innerhalb von vier Wochen ließen die Postfächer der Experiment-Teilnehmer überlaufen. Statistisch prasselten auf jeden Surfer etwa 70 Spam-Nachrichten pro Tag nieder. Aber eben nur statistisch. Wer in den USA das Internet nutzt, bekommt zehn Mal mehr Werbebotschaften als deutsche Surfer.
Nach der Spam-Dauerberieselung ziehen die Teilnehmer des Experimentes zwei Lehren. Spammer machen vor nichts Halt und es gibt nichts umsonst im Leben. Wer das eingesehen hat, sollte sich selbst schützen: Niemals seine Mail-Adresse im Internet veröffentlichen, nicht an Gewinnspielen teilnehmen und auf keinen Fall Internet-Links in Werbe-Mails anklicken. Auch nicht wenn sie dem Nutzer versprechen, dadurch von der Werbeliste gestrichen zu werden. Natürlich sollte jedes E-Mail-Postfach einen Spam-Filter haben, der am Ende verhindert, das Körperteile verlängert werden.

Quelle: Welt-Online

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Neuer Trend: Lästige Werbeanrufe über das Internet

Verfasst von Klaus Alrutz am 1. Juli 2008

Als wenn Spam-E-Mails noch nicht lästig genug wären: In Zukunft werden Nutzer der Internet-Telefonie per Voice over IP (VoIP) sich auf eine massive Belästigung durch unerwünschte automatische Werbeanrufe einstellen müssen. Auch Hackerangriffe auf diese Nutzer sind zu befürchten. Zu diesem Ergebnis ist das Beratungsunternehmen Steria Mummert Consulting in seiner Untersuchung „Zukunftsfaktoren 2020″ gekommen.

Der neue Trend hat in Fachkreisen auch schon einen Namen: Spit. Diese Abkürzung steht für „Spam over Internet Telephony“, was salopp übersetzt etwa „Werbemüll über Internet-Telefonie“ bedeutet. Weil sich Prozesse im Internet automatisieren lassen, können Absender von Spit zu geringen Preisen mehrere Millionen VoIP-Nutzer mit Anrufen behelligen. Die Experten des Beratungsunternehmens gehen davon aus, dass das Spit-Aufkommen in nicht allzu ferner Zukunft zu dem der Spam-E-Mails aufschließen wird. Derzeit machen unerwünschte elektronische Werbenachrichten rund 80 Prozent der weltweit versandten E-Mails aus.

Parallel zu den heute gebräuchlichen Anti-Spam-Filtern wird die Telekommunikations- und Internet-Branche an der Entwicklung von Anti-Spit-Filtern arbeiten müssen. Auf die deutsche und europäische Gesetzgebung können sich die Nutzer wohl kaum verlassen. Zwar sehen die Gesetze in Deutschland einen Schutz der Verbraucher vor. Da die Mehrheit der Spit-Attacken ihren Ursprung aber höchstwahrscheinlich im Ausland haben wird, kann sich der Nutzer von der gesetzlichen Seite her kaum Schutz erhoffen. Es dürfte zukünftig überwiegend in den Händen der Betreiber von VoIP-Angeboten liegen, ihre Kunden vor Werbeanrufen zu schützen.

Quelle: Global Press

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Verbot von „Killerspielen“ für Jugendliche in Kraft getreten

Verfasst von Klaus Alrutz am 1. Juli 2008

Seit heute gilt in Deutschland das überarbeitete Jugendschutzgesetz. Es soll Kinder und Jugendliche besser vor medialen Gewaltdarstellungen schützen, heißt es in einer Mitteilung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Der Bundesrat hatte das Gesetz Mitte Juni gut einen Monat nach dem Bundestag verabschiedet.

Darin werden Spiele mit „weitreichenden Abgabe-, Vertriebs- und Werbeverboten“ belegt, die „besonders realistische, grausame und reißerische Darstellungen selbstzweckhafter Gewalt beinhalten, die das Geschehen beherrschen“. Zuvor waren allein Gewalt oder Krieg „verherrlichende“ Computerspiele für Jugendliche automatisch verboten. In die Liste jugendgefährdender Medien aufgenommen werden solche Medien, „in denen Gewalthandlungen wie Mord- und Metzelszenen selbstzweckhaft und detailliert dargestellt werden oder Selbstjustiz als einzig bewährtes Mittel zur Durchsetzung der vermeintlichen Gerechtigkeit nahe gelegt wird“.

weiterlesen bei heise-online

Quelle: heise.de

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Internet-Sicherheit: Gefälschte Microsoft-E-Mails in Umlauf

Verfasst von Klaus Alrutz am 1. Juli 2008

Derzeit sind E-Mails mit einem Hinweis auf Sicherheitsaktualisierungen von Microsoft in Umlauf. Es handelt sich bei diesen Nachrichten jedoch um Fälschungen, Microsoft versendet keine Hinweise auf verfügbare Aktualisierungen (Updates) auf elektronischem Wege.

Klickt der Empfänger einer solchen Nachricht auf den im Text angegebenen Link, landet er nicht auf einer Microsoft-Seite, sondern auf einer von Fälschern erstellten Homepage. Von dort aus wird laut Websense, einem Anbieter von IT-Sicherheitslösungen, schädlicher Programmcode auf den Rechner des Opfers geladen.

In vielen Fällen ist bei den E-Mails das Betreff „Critical Microsoft Update“ (Kritisches Microsoft-Update) angegeben, der Absender ist scheinbar das Software-Unternehmen. Nachrichten dieses Stils sollten vom Anwender umgehend gelöscht werden. Auf keinen Fall sollten in den E-Mails angegebene Links angeklickt werden.

Quelle: Global Press

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Fast jedes dritte Unternehmen kämpft gegen Hackerangriffe

Verfasst von Klaus Alrutz am 1. Juli 2008

Fast jedes dritte Unternehmen muss sich ständig gegen Hacker zur Wehr setzen. Täglich versuchen Unberechtigte, Zugriff auf das Firmennetzwerk zu erhalten. Etwa 17 Prozent dieser Angriffe sind offenbar erfolgreich. Für verwundbar halten etwa 81 Prozent der Fachkräfte die IT-Infrakstruktur ihrer Firma. 98 Prozent der Befragten versuchen die IT-Infrastruktur ihres Unternehmens laut dem Magazin „Silicon.de“ durch eine sogenannte Firewall vor unerlaubten Zugriffen zu schützen. Diese Zahlen hat jetzt eine Befragung von IT-Experten durch das Unternehmen Fortify aufgedeckt. Die Umfrage hat auf dem Kongress „Infosecurity Europe 2008″ stattgefunden; über 300 Experten wurden um Auskunft gebeten. Zum größten Teil arbeiten die befragten Fachkräfte in Unternehmen mit mehr als 1 000 Angestellten.

Quelle: Global Press

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Neue Bugfixes und Sicherheitskorrekturen für Mac OS X

Verfasst von Klaus Alrutz am 1. Juli 2008

Für die neueste Inkarnation von Apples Betriebssystem Mac OS X steht ein Update zur Verfügung: Version 10.5.4 behebt Bugs und soll laut Apple Performance und Stabilität verbessern. Zudem werden Sicherheitslücken in Mac OS X 10.5.x (Leopard) und 10.4.x (Tiger) geschlossen.

Die Bugfixes, die Apple in einem Knowledgebase-Dokument auflistet, betreffen vor allem iCal und Spaces, bei der WLAN-Unterstützung hat Apple Fehler korrigiert, die die Zuverlässigkeit beeinträchtigen. Im Webbrowser Safari wurden zudem beispielsweise Probleme mit abgesicherten Webseiten behoben. Zusätzlich hat Apple auch Fehler in der Server-Variante von Mac OS 10.5.x korrigiert.

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Quelle: heise.de

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