Computerhilfe u. Info Blog

Computerhilfe und Info Blog rund um die IT u. Internetsicherheit aus Hildesheim/Niedersachsen/DE.

Weblog-Archiv für 29. Juni 2008

Spanien ist Fußball-Europameister

Verfasst von Klaus Alrutz am 29. Juni 2008

Am letzten Anstieg zum Gipfel ist die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei ihrer Bergtour 2008 gescheitert und hat damit den ersten großen Titel seit 1996 verpasst. Durch ein 0:1 (0:1) im Finale der EURO 2008 gegen Spanien vergab die DFB-Auswahl in Wien die historische Chance, zum vierten Mal nach 1972, 1980 und 1996 die EM-Trophäe zu gewinnen. DFB-Kapitän Michael Ballack, der seine Wadenprobleme rechtzeitig überwunden hatte, griff schon zum zehnten Mal in seiner Karriere an einem Siegerpokal vorbei.

Die über weite Strecken klar überlegenen Spanier konnten vor den Augen ihres Königs Juan Carlos dagegen dank eines Treffers von Fernando Torres (33.) ihren ersten Titel bei einem großen Turnier seit der EM 1964 bejubeln und bereiteten ihrem Trainer Luis Aragones einen traumhaften Abschied. Der 69 Jahre alte Coach beginnt im Juli seinen neuen Job beim türkischen Spitzenklub Fenerbahce Istanbul. Dort dürfte ihm ein begeisterter Empfang sicher sein.

Eher gedämpfte Stimmung droht dagegen am Montag in Berlin zu herrschen: Dort muss sich die deutsche Mannschaft am Nachmittag den Anhängern wie zwei Jahre zuvor nach der WM ohne Trophäe präsentieren. Angeführt von `Capitano“ Ballack wird die DFB-Auswahl zum dritten Mal nach 1976 und 1992 nur als EM-Zweiter erscheinen können. Joachim Löw verpasste die Chance, als zweiter Bundestrainer nach Jupp Derwall (EM 1980) gleich sein erstes Turnier zu gewinnen.

Die Niederlage war trotz der leidenschaftlichen, aber ideenlosen Bemühungen um den Ausgleich in der zweiten Halbzeit berechtigt. Nach der Pause waren die Spanier unter anderem bei Chancen von Sergio Ramos (67.), Andres Iniesta (68.) und Marcos Senna (82.) dem zweiten Treffer näher als die Deutschen dem Ausgleich, vergaben aber selbst allerbeste Einschussmöglichkeiten leichtfertig und vergaßen, für die endgültige Entscheidung zu sorgen.

Die Spanier, die als einziger Sieger einer Vorrundengruppe das Viertelfinale überstanden hatten, gewannen auch ihr sechstes Spiel bei der EURO verdient. Bei den schnellen und präzisen Kombinationen der Roten Furie kamen die deutschen Spieler häufig einen Schritt zu spät. Entlastung nach vorne gab es nur selten. Dem Aufbauspiel der DFB-Auswahl mangelte es an Ideen.

Quelle: AFP

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EM 2008 – Spanien triumphiert, Deutschland weint

Verfasst von Klaus Alrutz am 29. Juni 2008

Das Ziel war so nah, der Gipfel aber letztlich unerreichbar: Die deutsche Mannschaft unterliegt im EM-Finale von Wien Spanien mit 0:1 (0:1).

Das Ziel war so nah, der Gipfel aber letztlich unereichbar: Deutschland unterliegt im Finale von Wien Spanien mit 0:1 (0:1) und muss den Traum vom vierten EM-Titel nach 1972, 1980 und 1996 begraben. Die Iberer hingegen feiern dank Fernando Torres (33.) den größten Triumph seit 44 Jahren.

Der Stürmer vom FC Liverpool überrumpelte nach einem Laufduell mit Philipp Lahm den herausgeeilten deutschen Torhüter Jens Lehmann mit einem Lupfer und sorgte damit bereits in der ersten Hälfte für die Entscheidung.

Die deutsche Mannschaft konnte nicht an das gute Spiel im Viertelfinale gegen Portugal anknüpfen, die Iberer hingegen zeigten das gewohnt sichere und gefällige Kurzpassspiel. Dabei ließen die frisch gebackenen Europameister sogar zahlreiche Torgelegenheiten ungenutzt verstreichen.

Quelle: eurosport

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Aufstellungen zu Deutschland – Spanien

Verfasst von Klaus Alrutz am 29. Juni 2008

Deutschland – Spanien (20.45 Uhr in Wien)

Deutschland: 1 Lehmann (FC Arsenal/38 Jahre/61 Länderspiele) – 3 Friedrich (Hertha BSC/29/61), 17 Mertesacker (Werder Bremen/23/49), 21 Metzelder (Real Madrid/27/47), 16 Lahm (Bayern München/24/47) – 8 Frings (Werder Bremen/31/77), 15 Hitzlsperger (VfB Stuttgart/26/38) – 7 Schweinsteiger (Bayern München/23/56), 13 Ballack (FC Chelsea/31/87), 20 Podolski (Bayern München/23/54) – 11 Klose (Bayern München/30/81)

Spanien: 1 Casillas (Real Madrid/27/82) – 15 Sergio Ramos (Real Madrid/22/39), 4 Marchena (FC Valencia/28/47), 5 Puyol (FC Barcelona/30/66), 11 Capdevila (FC Villareal/30/23) – 19 Marcos Senna (FC Villareal/31/16) – 6 Iniesta (FC Barcelona/24/29), 8 Xavi (FC Barcelona/28/63), 10 Fàbregas (FC Arsenal/21/32), 21 David Silva (FC Valencia/22/19) – 9 Torres (FC Liverpool/24/54)

Schiedsrichter: Roberto Rosetti (Italien)

Quelle: DPA

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SMS im Ausland soll billiger werden

Verfasst von Klaus Alrutz am 29. Juni 2008

EU-Kommissarin Viviane Reding dringt auf eine Senkung der Preise für SMS und Datendienste im Ausland. Für den Fall, dass die Mobilfunkkonzerne die Tarife nicht selbst ausreichend senkten, drohte sie in einem Interview der «Westdeutschen Allgemeinen Zeitung» mit EU-Vorgaben noch in diesem Jahr: «Wenn nötig, dann ist die SMS-Roaming-Verordnung bis Jahresende verabschiedet.»

«Es ist noch sehr teuer, eine SMS aus dem Ausland zu verschicken», sagte die für Telekommunikation zuständige EU-Kommissarin der Zeitung (Montagausgabe). «Verbraucher zahlen beim Roaming im Durchschnitt 28 Cent pro SMS. Die 28 Cent sind weit entfernt von den 10 bis 12 Cent, die das eigentlich kosten dürfte.»

Unzufrieden äußerte sie sich auch über die Preise für den Datenabruf im Ausland. In einigen EU-Staaten koste der Dienst elf Euro pro Megabyte. «Das ist in keiner Weise verhältnismäßig bezogen auf die tatsächlichen Kosten von unter ein Euro», erklärte Reding: «Solche Verbraucherabzocke darf nicht sein.»

Quelle: AP/Yahoo

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Umfrage: Zwei von drei Nutzern erhalten Spam-Mails

Verfasst von Klaus Alrutz am 29. Juni 2008

Zwei von drei E-Mail-Nutzern in Deutschland erhalten täglich unerwünschte Nachrichten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM).

Demnach bekommen 71 Prozent der Deutschen, die eine private E-Mail-Adresse haben, pro Tag mindestens eine sogenannte Spam-Mail. Mehr als fünf solcher Nachrichten landeten bei 27 Prozent der Kunden, wie der Verband am Sonntag in Berlin berichtete. «Spam ist neben Viren eines der größten Ärgernisse für Internet-Nutzer», sagte BITKOM-Präsidiumsmitglied Dieter Kempf. Mindestens 80 Prozent der weltweit versandten elektronischen Post sei unerwünscht.

Drei Viertel der Nutzer schützen sich BITKOM zufolge gegen die Flut von Spam-Mails. 38 Prozent setzten auf einen entsprechenden Filter ihrer E-Mail-Anbieter, 25 Prozent hätten einen Filter auf dem Computer installiert. Ein anderer Schutz sei, zweifelhafte Internetseiten zu meiden. Jeder Vierte beuge überhaupt nicht vor. «Es gibt noch großen Aufklärungsbedarf», sagte Kempf. Versendern von unerwünschten Nachrichten droht BITKOM zufolge ein Bußgeld von bis zu 50 000 Euro. Allerdings würden die meisten Spam-Mails aus dem Ausland verschickt, in diesen Fälle gelten die deutschen Gesetze nicht.

BITKOM rät Nutzern, auf Spam-Mails nicht zu antworten, auf Filter zurückzugreifen oder sich eine zweite E-Mail-Adresse zuzulegen. Zudem erschwerten komplizierte und ungewöhnliche E-Mail-Adressen die Arbeit der Versender von unerwünschten Nachrichten.

Quelle: DPA/Yahoo

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FBI will mehr private Daten von EU-Bürgern

Verfasst von Klaus Alrutz am 29. Juni 2008

Die Europäische Union steht kurz vor dem Abschluss eines Abkommens mit den USA, das dem FBI künftig Einblick in die Internet- und Kreditkartennutzung und das Reiseverhalten von EU-Bürgern gewähren würde. Einer aktuellen Meldung des Guardian zufolge, dem Details aus einem entsprechenden Bericht von EU- und US-Unterhändlern bekannt sind, sollen die Verhandlungen über den Datenaustausch weit fortgeschritten sein – trotz jahrelangem Widerstand seitens europäischer Länder „mit strengeren Gesetzen zum Schutz der Privatsphäre“.

Laut dem Bericht harrt ein strittiger Punkt noch der Lösung: die Frage, inwiefern EU-Bürger die amerikanische Regierung im Falle eines Missbrauchs persönlicher Daten gerichtlich belangen können. Auch über eine andere heikle Angelegenheit hat man sich offenbar noch nicht geeinigt: Welche „angemessenen Grenzen“ die amerikanischen Behörden daran hindern sollen, weitere Informationen über Religion, politische Meinung und das intime Leben eines EU-Bürgers einzuholen.

Anfang des Jahres war bekannt geworden, dass das FBI zusammen mit verbündeten Staaten wie Großbritannien, Australien und Kanada eine internationale biometrische Datenbank einrichten will. Das Projekt konzentriert sich jedoch auf „international bekannte Terroristen und Kriminelle“, „schwere Kriminelle und verdächtige Terroristen“ sowie Kriminelle mit internationalen Verbindungen und Personen, die in Terrorermittlungen verwickelt sind.

Quelle: heise-online

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