Telekomgate: Lauschangriffe nicht mehr ausgeschlossen
Geschrieben von Klaus Alrutz - 14. Juni 2008
Nachdem die Staatsanwaltschaft bei einer erneuten Razzia in der Telekom-Zentrale Geräte zum Aufzeichnen von Gesprächen fand, können Lauschangriffe nicht mehr ausgeschlossen werden. Das meldet der Spiegel in seiner nächsten Ausgabe. Die Ermittlungsbeamten fanden die Anlage in einem Raum des Konzernkrisenstabs. Bisher gingen die Behörden lediglich davon aus, dass die Sicherheitsabteilung Gesprächsverbindungen aufgezeichnet hat, um Kontakte und undichte Stellen zu finden. Eindeutige Beweise, dass tatsächlich Telefongespräche mitgeschnitten wurden, fehlen zwar, der Fund der Abhöranlage ist aber ein Hinweis darauf. Würde das stimmen, bekäme der Telekom-Skandal eine ganz neue Dimension. Wie der Spiegel berichtet, schließen ehemalige Top-Manager einen gezielten Lauschangriff ohnehin nicht aus.
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Quelle: heise.de

















































