Computerhilfe u. Info Blog

Computerhilfe und Info Blog rund um die IT u. Internetsicherheit aus Hildesheim/Niedersachsen/DE.

Weblog-Archiv für 12. Juni 2008

Handy: Der «bimmelnde Knochen» hat die Welt verändert

Verfasst von Klaus Alrutz am 12. Juni 2008

Gefunkt hat es beim Publikum nicht sofort: Das erste Handy war zu groß, zu schwer und zu teuer. 3500 Dollar kostete der «bimmelnde Knochen», den Motorola vor 25 Jahren – am 13. Juni 1983 – auf den Markt brachte.

Es wog mit 800 Gramm fast so viel wie eine Flasche Wasser, war länger als eine DIN-A4-Seite und hatte nach einer halben Stunde Redezeit schon keinen Saft mehr. Das erste Handy, das seine Designer der Form halber auch «Stiefel-Phone» nannten, war schnell vom Markt gefegt. Und dennoch: Kaum ein Gegenstand hat die Welt so sehr verändert wie dieser.

«Unser Traum war es, dass eines Tages niemand mehr über ein gewöhnliches Telefon anrufen wird», erinnert sich der Erfinder des ersten tragbaren Telefons, Martin Cooper. Der damalige Motorola- Ingenieur arbeitete Anfang der 70er Jahre an einem mobilen Gerät für den Polizeifunk, als es bei ihm klingelte: «Warum nicht Mobilfunk für alle?», fragte er sich.

Ein paar Wochen später stand Cooper auf einer Straße in New York und rief mit seinem Prototypen triumphierend die Konkurrenzfirma AT&T an. Zehn Jahre dauerte es dann noch, bis das erste mobile Telefon klein genug und reif fürs Massenpublikum war. «Die Leute dachten, ich sei verrückt», sagt Cooper. «Weil ich an ein Telefon dachte, das man einfach in die Tasche stecken kann.»

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Quelle: DPA

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Ältere Nutzer mögen Computer-Spiele

Verfasst von Klaus Alrutz am 12. Juni 2008

Viele ältere Computer – Nutzer mögen PC - Spiele. Etwa 70 Prozent der Internet-Surfer höheren Alters haben sich dazu bekannt, gern am Rechner zu spielen. Die Gründe für das „Daddeln“ sind dabei recht unterschiedlich. Um geistig fit zu bleiben, spielen 60,1 Prozent der Senioren, für 58,9 Prozent dieser Menschen dient das Spielen am Rechner der Entspannung. Nur 10,9 Prozent nutzen die Games als Mittel gegen Langeweile. Allerdings spielen die rüstigen Nutzer nicht nur am PC, sondern auch an der Spielekonsole und immerhin 8,4 Prozent treten bei Online-Spielen gegen andere Gamer an. Das hat jetzt eine Befragung unter 1 184 Internet-Nutzern im Alter von durchschnittlich 61 Jahren ergeben. Durchgeführt hat die Umfrage Feierabend.de, ein Web-Treff für Senioren.

Quelle: Global Press

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Cyber-Kriminelle bestehlen südafrikanische Regierung

Verfasst von Klaus Alrutz am 12. Juni 2008

Um rund 16 Millionen Euro sollen Cyber-Kriminelle die südafrikanische Regierung in einer Serie von über 80 Online-Angriffen gebracht haben. Dabei ist offenbar sogenannte Spyware eingesetzt worden. Dies ist Software, die heimlich auf Rechnern installiert wird und den eigentlichen Besitzer ausspioniert. So können Kriminelle beispielsweise an Kreditkarten- und Kontodaten gelangen. Aufgedeckt hat die Verbrechen jetzt der südafrikanische Minister für Finanzen. Laut dem Magazin „Vnunet“ ist es in Zusammenhang mit den Online-Diebstählen zu 32 Verhaftungen gekommen.

Quelle: Global Press

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Harper entschuldigt sich bei kanadischen Ureinwohnern

Verfasst von Klaus Alrutz am 12. Juni 2008

In einer historischen Geste hat sich Kanadas Premierminister Stephen Harper offiziell bei den Ureinwohnern des Landes entschuldigt. Das Geschehene sei ein „trauriger Abschnitt“ in der kanadischen Geschichte, sagte der Regierungschef mit Blick vor allem auf die Kinder von Ureinwohnern, die zur Umerziehung in Internate gesteckt wurden. Seit 1874 wurden in Kanada etwa 150.000 Kinder der Indianer, Inuit und Meti von ihren Eltern getrennt und in Internate gezwungen. Die Ureinwohner begrüßten die Entschuldigung, sie wollen weiter für ihre Rechte kämpfen.

Er stehe „im Namen der kanadischen Regierung und allen Kanadiern“ im Parlament, um sich bei den Ureinwohnern für die Rolle der Regierung in dem Umerziehungssystem zu entschuldigen, sagte Harper. Die Regierung und die Behörden hätten versagt. Die Trennung der indianischen Kinder von ihren Eltern sei „nicht akzeptabel“. Das bisherige Ausbleiben einer Entschuldigung habe zudem die „Heilung und Versöhung“ behindert, bekannte der Regierungschef. Die Zwangsumerziehung in den Internaten habe „dauerhafte negative Auswirkungen“ auf die Kultur und das Erbe der Ureinwohner gehabt.

Die betroffenen Kinder wuchsen in den Internaten völlig isoliert von ihren Familien, ihren Gemeinden und ihrer Kultur auf. Rund 80.000 von ihnen sind heute noch am Leben, viele wurden von Schulleitern und Lehrern missbraucht. Die meisten der Schulen, die auf Geheiß der Regierung von christlichen Kirchen betrieben wurden, wurden von der Regierung in den 70er Jahren geschlossen, die letzte 1996.

Die Entschuldigung Harpers wurde von den Ureinwohnern ausdrücklich begrüßt. „Was heute geschehen ist, ist der Beginn einer neuen Beziehung zwischen uns und dem Rest Kanadas“, sagte Ureinwohner-Chef Phil Fontaine im Parlament. Gekleidet in seine traditionelle Tracht und mit Federschmuck auf dem Kopf kündigte er zugleich an, dass der Kampf für die Rechte der Ureinwohner weitergehen werde. Die Entschuldigung Harpers feierten Fontaine und Freunde mit einer traditionellen Zeremonie im Unterhaus.

Auch die Präsidentin der Inuit-Vertretung, Mary Simpson, begrüßte die Entschuldigung der Regierung. In Kanada leben rund 1,3 Millionen Ureinwohner, insgesamt gibt es 33 Millionen Kanadier. Die wirtschaftliche Lage der Ureinwohner ist deutlich schlechter als beim Durchschnitt der kanadischen Bevölkerung und die Selbstmordrate besonders hoch.

Quelle: AFP

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