Weblog-Archiv für 23. Mai 2008
Verfasst von Klaus Alrutz am 23. Mai 2008
Baden-Württemberg hat im Bundesrat eine Initiative gegen unerwünschte Telefonwerbung vorgestellt. Verbraucherminister Peter Hauk sagte am Freitag in Berlin, ins Gesetz über unlauteren Wettbewerb (UWG) müsse eine neue Regelung aufgenommen werden. Danach sollen Verträge nicht bereits am Telefon wirksam werden, sondern erst nach Bestätigung des Verbrauchers, beispielsweise durch Brief, Email oder Fax.
Untersuchungen der Gesellschaft für Konsumforschung wiesen mehr als 300 Millionen unerwünschte Werbeanrufe im Jahr nach, sagte Hauk. «Dieser Telefonterror muss endlich beendet werden.» Es müsse eine gesetzliche Regelung geschaffen werden, die Folgeverträge unlauterer Werbung ohne schriftliche Bestätigung nicht wirksam werden lasse. «Die Anrufgängelei wird erst dann aufhören, wenn sich die illegalen Werbeanrufe wirtschaftlich nicht mehr lohnen.»
Der parlamentarische Staatssekretär im Bundesjustizministerium, Alfred Hartenbach, nannte Hauks Bestätigungslösung «auf den ersten Blick bestechend». Auf den zweiten Blick aber gebe es erhebliche Rechtsunsicherheit, weil geklärt werden müsse, wer angerufen habe. Außerdem würden einfache und bequeme Bestellmöglichkeiten entfallen: «Die Pizza bliebe zu Hause.» Unseriöse Anbieter würden die Verbraucher mit weiteren Anrufen drängen, die schriftliche Bestätigung zu schicken. Außerdem werde die Vertragsabwicklung unübersichtlich.
«Wir haben immer gesagt, es besteht Handlungsbedarf», räumte aber auch Hartenbach ein. Das Justizministerium plane, das Widerrufsrecht auszudehnen. Auch dürfe künftig ein Anrufer ohne schriftliche Vollmacht keine Verträge bei Konkurrenzanbietern kündigen. Solche Kündigungen gibt er derzeit gehäuft im Bereich Telekommunikation.
Über die baden-württembergische Initiative wird jetzt zunächst in den Ausschüssen des Bundesrats diskutiert.
http://www.mlr.baden-wuerttemberg.de/
Quelle: The Associated Press
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Community, Computer, Gamer, Gesellschaft, Handy, IT, Internet, Internetsecurity, News, Politik, Spiele, Technik, Telekommunikation, blog, info, technology | Verschlagwortet mit : Computer, IT, News, Politik, Sicherheit, Technik, technology, Telefon, Telefonspam, Telekommunikation | Kommentar schreiben »
Verfasst von Klaus Alrutz am 23. Mai 2008
Virenwarnung!
Als Vertrag getarnt schwappt ein neuer Virus in die Mailboxen vieler Anwender. In recht gutem Deutsch weist der Absender auf ein paar Änderungen hin, um den Empfänger zum Öffnen der angehängten Datei zu veranlassen.
Guten Tag!
Wir haben den Vertrag vorbereitet und die Paragraphen hinzugefugt, die von Ihnen verlangt wurden.
…
Anbei finden Sie bitte die Datei mit dem angefertigten Vertrag.
Andere Varianten geben sich als „Mietvertrag“ oder „Darlehensvertrag“ aus. Der Dateianhang vertrag.rar lässt sich zwar mit Windows-Bordmitteln nicht öffnen, die meisten (De-)Komprimierungs-Tools wie Winzip extrahieren daraus jedoch die Schädlingsdatei vertrag.exe. Sie ist mit einem Icon versehen, das dem von Word-Dateien ähnelt.
Der Trojaner ist offenbar das Werk von Profis. Zur gestern ausgesandten ersten Welle erkannte noch kein einziger der gängigen Viren-Scanner einen Schädling. Lediglich Ikarus, McAfee, Microsoft und Sophos warnten vor einem dubiosen Pack-Verfahren. Mittlerweile haben manche Hersteller reagiert, und etwa die Hälfte erkennt etwas wie Win32.Buzus.
Grundsätzlich sollte man keine Dateianhänge öffnen, die man nicht angefordert hat. In der großen Mehrzahl der Fälle handelt es sich um Trojaner, in Zweifelsfällen schafft eine Rückfrage beim vermeintlichen Absender Klarheit. Weitere Tipps zum Schutz vor Viren finden Sie auf den Antiviren-Seiten von heise Security.
Quelle: heise-online (ju/c’t)
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Community, Computer, Gamer, Gesellschaft, Handy, IT, Internet, Internetsecurity, News, Politik, Spiele, Technik, Telekommunikation, blog, info, technology | Verschlagwortet mit : Computer, Internet, Internetsecurity, Internetsicherheit, IT, News, Technik, technology, Trojaner, Viren - Info, Viren-Warnung | Kommentar schreiben »
Verfasst von Klaus Alrutz am 23. Mai 2008
Der Machtkampf bei Yahoo zeitigt Verwerfungen: Während Microsoft-Chef Steve Ballmer mal hü („Eine Übernahme Yahoos bleibt eine Option“), mal hott („Eine Übernahme von Yahoo ist nicht geplant“) sagt und mit dem Internet-Konzern Gespräche führt, über deren Inhalt beide Seiten Stillschweigen bewahren, verschiebt Yahoo seine mit Spannung erwartete Hauptversammlung. Statt wie bisher vorgesehen am 3. Juli soll das Aktionärstreffen nun erst Ende Juli stattfinden, gab Yahoo in einem Statement gegenüber der US-Börsenaufsicht SEC bekannt. Der genaue Termin sei noch offen.
Der aufmüpfige US-Multimilliardär Carl Icahn hat bei Yahoo einen Machtkampf angezettelt: Er kaufte sich bei dem Suchmaschinen- und Internetportal-Betreiber ein und will bei der Hauptversammlung den zehnköpfigen Verwaltungsrat komplett mit eigenen Vertrauten besetzen lassen. Aufgrund der Nominierungen durch Icahn seien Fristen für Dokumente und Stimmrechtsvollmachten, die zur Hauptversammlung zur Verfügung stehen müssen, nicht mehr einzuhalten, daher müsse man einen neuen Termin finden, erklärte Yahoo gegenüber der SEC. Gleichzeitig gab Yahoo bekannt, dass das Verwaltungsratsmitglied Edward Kozel sein Ausscheiden erklärt habe. Kozel, selbst Investor und früherer Cisco-Manager, war seit 2000 Mitglied des Yahoo-Verwaltungsrats und wollte bereits früher zurücktreten, verlängerte seine Amtszeit laut Yahoo aber, um das Microsoft-Übernahmeangebot noch mit unter die Lupe zu nehmen.
Icahn, der unter anderem bereits bei der geplanten Zerschlagung von Motorola und der Übernahme von BEA durch Oracle eine entscheidende Rolle spielte, möchte erreichten, dass Yahoo doch von Microsoft übernommen wird. Die Yahoo-Führung hatte sich gegen das Übernahmeangebot des Softwarekonzerns gesträubt, der dann seine Offerte zurückzog, da ihm die Vorstellungen des Yahoo-Managements über den zu zahlenden Preis je Yahoo-Aktie zu hoch waren. Derzeit drehen sich die unter dem Mantel des Schweigens stattfindenden Verhandlungen zwischen Yahoo und Microsoft vor allem um eine Zusammenarbeit beim Suchanzeigen-Geschäft. Microsoft soll dafür aber auch eine Aufspaltung von Yahoo vorgeschlagen haben: Microsoft würde die Online-Anzeigen für Suchanfragen übernehmen und einen Minderheitsanteil am Restkonzern Yahoo kaufen.
Quelle: heise-online
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Community, Computer, Gamer, Gesellschaft, Handy, IT, Internet, Internetsecurity, News, Spiele, Technik, Telekommunikation, blog, info, technology | Verschlagwortet mit : Übernahme, Computer, Internet, IT, Microsoft, News, Technik, technology, Yahoo | Kommentar schreiben »
Verfasst von Klaus Alrutz am 23. Mai 2008
EcoGreen F1 soll für eine 1-Terabyte-Festplatte wenig Strom verbrauchen
Eine besonders stromsparende Festplatte mit einer Kapazität von 1 TByte hat Samsung unter dem Namen „EcoGreen F1″ vorgestellt. Im Vergleich zu herkömmlichen Platten soll die EcoGreen F1 nur halb so viel Strom verbrauchen.
Samsung gibt an, dass die EcoGreen F1 einen rund 15 Prozent geringeren Stromverbrauch aufweist als andere 1-TByte-Platten mit geringem Stromverbrauch. Sie läuft dabei mit 5.400 Umdrehungen pro Minute und bringt einen Pufferspeicher von 32 MByte mit. Angeschlossen wird das Laufwerk per Serial-ATA.
Die EcoGreen F1 kommt mit drei Scheiben (Plattern) daher, die jeweils 334 GByte Daten fassen.
Mit technischen Daten zu der Platte hält sich Samsung in der Ankündigung zurück. Auf der Samsung-Website findet sich immerhin ein Modell „EcoGreen F1 CE“, das den von Samsung verkündeten Daten entspricht. Es weist eine durchschnittliche Zugriffszeit von 8,9 ms auf, benötigt im Betrieb zwischen 5,0 und 6,2 Watt sowie im Stand-by-Betrieb zwischen 0,5 und 0,8 Watt.
Samsungs EcoGreen F1 soll noch im zweiten Quartal 2008 für 199,- US-Dollar auf den Markt kommen. (ji)
Quelle: Golem.de
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Community, Computer, Gamer, Gesellschaft, Handy, IT, Internet, Internetsecurity, News, Spiele, Technik, Telekommunikation, blog, info, technology | Verschlagwortet mit : Öko-Festplatte, Computer, EcGreen, Eco, Hardware, IT, News, Samsung, Technik, technology | Kommentar schreiben »
Verfasst von Klaus Alrutz am 23. Mai 2008
Neue Version 1.0.1 erhältlich – auch als Update für 1.0.0-Installationen
Für den DirectX-10-Grafikbenchmark 3DMark Vantage ist nun ein Update auf die Version 1.0.1 erhältlich. Diese behebt einige Probleme, entfernt die Werbebanner aus der Software und ermöglicht es Nutzern der Advanced Edition, ihre Testergebnisse auf einen Datenträger zu sichern.
Auch für Benutzer der Advanced Edition gibt es damit nun Optionen zum Speichern der Testergebnisse auf Datenträger und zur Übertragung in die Onlinedatenbank von Futuremark. Außerdem erlaubt die Advanced Edition ab der Version 1.0.1 auch, die gespeicherten Ergebnisse darzustellen. Bisher war das nur mit der Professional-Variante möglich, die für den kommerziellen Einsatz gedacht ist.
Die vom 3DMark Vantage bisher angezeigten Werbebanner sind aus allen Varianten des kostenpflichtigen Benchmarks entfernt worden. Kostenlos lässt sich die Software nur einmal mit den Voreinstellungen ausführen. Für die Basisvariante, die unbegrenztes Ausführen des Standardtests erlaubt, verlangt Futuremark 6,95 US-Dollar. Erst mit der Advanced-Variante für 19,95 Euro sind alle Profile und Auflösungen zugänglich. Für automatisiert via Kommandozeile ausgeführtes Testen dient die Professional-Variante, die 495,- US-Dollar kostet.
Mit 3DMark Vantage 1.0.1 wurden auch einige Fehler beseitigt, so soll es etwa nicht mehr zu fälschlicherweise abgelehnten Lizenzschlüsseln kommen. Außerdem wird nun die DirectX-10-Kompatibilität der Hardware überprüft und gegebenenfalls eine passende Fehlermeldung ausgegeben.
Ebenso wird nun von der Software stärker auf die unterstützten Auflösungen des Systems geachtet – und dass beim CPU-Test mindestens eine Auflösung von 1.280 x 1.024 Bildpunkten genutzt werden kann. Tritt ein Fehler im 3DMark Vantage auf, kann der Kunde nun mittels Knopfdruck die Fehlermeldung an Futuremark übersenden.
Zudem soll der komplette Benchmark nun mit Administrator-Rechten arbeiten, was Futuremark zufolge die Stabilität verbessert. Dadurch sollen sich Meldungen auch nicht mehr hinter dem 3DMark-Fenster verstecken. Bei der Version 1.0.0 waren die Administrator-Rechte der SystemInfo-Komponente des Benchmarks vorbehalten.
Wie Futuremark in der Beschreibung des Updates bekräftigt, werden die Testergebnisse dadurch nicht beeinflusst. Die Werte zwischen der Version 1.0.1 und der 1.0.0 sind kompatibel zueinander. (ck)
Quelle: Golem.de
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Community, Computer, Gamer, Gesellschaft, Handy, IT, Internet, Internetsecurity, News, Spiele, Technik, Telekommunikation, blog, info, technology | Verschlagwortet mit : Benchmark, Computer, DirektX-10, Fehlerbehebung, Futuremark, IT, News, Software, Technik, technology, Update | Kommentar schreiben »
Verfasst von Klaus Alrutz am 23. Mai 2008
Die Pläne von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück für eine neue CO2-Kfz-Steuer sind nach einem Bericht der Bild – Zeitung vorerst gestoppt. Nach Informationen der Zeitung wird das Bundeskabinett die Vorlage nun doch nicht, wie ursprünglich geplant, am kommenden Mittwoch verabschieden. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos hätte zuvor intern sein Veto eingelegt.
Quelle: Focus
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Community, Gesellschaft, Internet, News, Politik, blog, info | Verschlagwortet mit : Deutschland, News, Politik | Kommentar schreiben »
Verfasst von Klaus Alrutz am 23. Mai 2008
Unisys ermittelt Security-Trends in Europa und erstellt Karte zur „Sicherheitswetterlage“
Eine im Auftrag von Unisys durch das Marktforschungsunternehmen International Communications Research (ICR) erstellte Studie erfasst die Sicherheitsgroßwetterlage in Europa in den vier Kategorien nationale Sicherheit, finanzielle Sicherheit, Internetsicherheit und persönliche Sicherheit. Das Ergebnis: Europäer sind im Vergleich zu Amerikanern generell weniger um ihre Sicherheit besorgt, lediglich in Deutschland werden ungewöhnlich viele Sicherheitsbedenken geäußert.
Mit dem Security Index will Unisys privaten Unternehmen und Organisationen der öffentlichen Hand die Sicherheitsbedenken von Verbrauchern aufzeigen. In Europa wurden dazu über 6000 Erwachsene befragt. Hier ergab sich ein Index von 116 – auf einer Skala von 0 bis 300. Deutschland steht mit einem Index von 165 an der Spitze – weit über dem europäischen Mittelwert und sogar doppelt so hoch wie der Index für Frankreich (76). Zum Vergleich: In den USA liegt er bei 151.
In Deutschland kommen gleich mehrere Aspekte zusammen: Die Menschen sind hierzulande deutlich besorgter um die Sicherheit des Landes als in Frankreich oder Großbritannien. Außerdem sorgen sich 62 Prozent um die Folgen von Schadprogrammen für PCs und Spam-E-Mails, 72 Prozent befürchten Kreditkartenmissbrauch, und 78 Prozent haben sogar „höchste Sicherheitsbedenken“, was den unerlaubten Zugriff auf persönliche Daten oder den Missbrauch derselben anbelangt.
Dietrich Schmitt, Managing Director Global Industries Central Europe bei Unisys, begründet das damit, dass sich diese Problemfelder heutzutage nur durch den intelligenten Einsatz von IT angehen ließen. Ein gutes Beispiel sei etwa die aktuelle Diskussion um Videoüberwachung. Hier spiele IT bei der sicheren Speicherung und angemessenen Auswertung eine tragende Rolle.
 |
| Der „Europäische Sicherheitswetterbericht“ von Unisys zeigt allgemein ein freundliches Bild. Die Wolken in den Niederlanden sind auf eine Diskussion um den Schutz privater Daten zurückzuführen, in Großbritannien auf die Debatte um die Sicherheit der Daten von Finanzinstituten und Behörden (Bild: ZDNet.de). |
Veröffentlicht in 1, Allgemein, Community, Computer, Gamer, Gesellschaft, Handy, IT, Internet, Internetsecurity, News, Politik, Spiele, Technik, Telekommunikation, blog, info, technology | Verschlagwortet mit : Computer, Deutschland, Internetsecurity, IT, News, Sicherheit, Studie, Technik, technology, Unisys | Kommentar schreiben »